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Autor Thema: Funkenkammer  (Gelesen 642 mal)

stoppi

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Funkenkammer
« am: 17. November 2019, 14:03 »
Hallo!

Radioaktive Strahlung nicht nur zu messen sondern auch zu visualisieren hat seinen besonderen Reiz. Als einfache Bastelei zur Sichtbarmachung von Alphastrahlen bietet sich eine Funkenkammer an.

Als Hochspannungsquelle kommt wie so oft bei meinen Basteleien ein CCFL-Inverter mit nachgeschalteter Kaskade zum Einsatz. Die Eingangsspannung variiere ich mittels LM317. In der ersten Version habe ich noch einen LiPo-Akku als Spannungsquelle verwendet, nun ein 12V/2A Schaltnetzteil.

Damit die Drähte immer schön gespannt bleiben, verwende ich lauter kleine Zugfedern. Diese Funkenkammer präsentiere ich zum Beispiel am Tag der offenen Tür in meiner Schule.


DG0MG

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Re: Funkenkammer
« Antwort #1 am: 17. November 2019, 23:26 »
Er hier hat auch sowas gebaut, allerdings erscheint mir das - typisch russisch - auf Grund der kräftigeren Stromversorgung erheblich gefährlicher:


DL3HRT

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Re: Funkenkammer
« Antwort #2 am: 18. November 2019, 07:53 »
Zitat
Als Hochspannungsquelle kommt wie so oft bei meinen Basteleien ein CCFL-Inverter mit nachgeschalteter Kaskade zum Einsatz. Die Eingangsspannung variiere ich mittels LM317. In der ersten Version habe ich noch einen LiPo-Akku als Spannungsquelle verwendet, nun ein 12V/2A Schaltnetzteil.
Ab welcher Spannung funktioniert es denn? Habe mir auch vor längerer Zeit ein HV-Netzteil mit CCFL-Inverter und Kaskade gebaut. Die Spannung ist einstellbar, allerdings "nur" bis ca. 4 kV. Hat man da schon eine Chance? Eventuell durch Verringerung des Abstands der Drähte zur Platte?

stoppi

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Re: Funkenkammer
« Antwort #3 am: 18. November 2019, 12:56 »
Das hängt natürlich entscheidend vom Abstand Draht-Grundplatte ab. Ich habe bei meiner Kaskade 6 Stufen, also die 12-fache Spannungserhöhung. Damit ich Funkenüberschläge bekomme, muss ich die Eingangsspannung des CCFL-Inverters schon auf 9V hochdrehen. Dann liefert mir der CCFL-Inverter um die 800V und das macht dann am Kaskadenausgang ca. 10 kV.

Bei 4 kV musst du halt den Abstand Draht-Platte sehr stark reduzieren. Ich würde eher der Kaskade noch ein paar Stufen gönnen  ;)