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Autor Thema: unbekannter Geigerzähler  (Gelesen 557 mal)

Peter-1

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unbekannter Geigerzähler
« am: 26. Oktober 2020, 14:25 »
Hallo,
wer kennt dieses Gerät und hat vielleicht sogar Schaltbild oder Unterlagen? Auch sonstge Hinweise wären schön. DANKE !
Gruß aus Bayern - Peter

DG0MG

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Re: unbekannter Geigerzähler
« Antwort #1 am: 26. Oktober 2020, 15:04 »
Immerhin mit Endfensterrohr!

Könnte nicht das auf der Skale stehende "EGM 1010" die Bezeichnung sein?

NoLi

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Re: unbekannter Geigerzähler
« Antwort #2 am: 26. Oktober 2020, 20:41 »
Das Gerät nannte sich ASPOR und wurde von der Fa. EGM (Erich-Georg Müller) Anfang bis Mitte der 1960er Jahre in Pforzheim hergestellt. Es ist/war ein Luftschutz-Geigerzähler für die Bevölkerung bzw. Jedermann, um Dosisleistung und Kontamination durch Fallout zu bestimmen, falls mal in der Nähe ein Atombömbchen explodierte und man z.B. gerade unterwegs war (daher Taschenformat).
Mehr weiß ich leider auch nicht.

Gruß
Norbert

Peter-1

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Re: unbekannter Geigerzähler
« Antwort #3 am: 26. Oktober 2020, 23:12 »
Danke Norbert,

das ist doch was ich wissen wollte. Das Gerät funktioniert noch bei mir und ich mußte nur die Akkus erneuern. Ist ja nicht sehr empfindlich, aber mit entsprechenden Proben bringt man die Anzeige hoch. Erstaunlich dass nach dieser Zeit das Kästchen noch geht.
Peter
Gruß aus Bayern - Peter

NoLi

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Re: unbekannter Geigerzähler
« Antwort #4 am: 27. Oktober 2020, 11:10 »
"Deutsche Wertarbeit" mit Bauteilen, die so dimensioniert sind, dass sie nicht bis zur Belastungsgrenze beansprucht werden.

Gruß
Norbert

Peter-1

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Re: unbekannter Geigerzähler
« Antwort #5 am: 27. Oktober 2020, 11:22 »
Transistoren noch in Handarbeit  :D
Gruß aus Bayern - Peter

DG0MG

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Re: unbekannter Geigerzähler
« Antwort #6 am: 27. Oktober 2020, 11:25 »
Du schriebst, er geht noch - was zeigt denn die Skala bei deinem Uranglas-Profilbild?

Peter-1

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Re: unbekannter Geigerzähler
« Antwort #7 am: 27. Oktober 2020, 14:17 »
Mit dem Uranglas ist kein Ausschlag zu sehen  :(
Da muß etwas stärkeres her (siehe Bild) um das Geigerle zu bewegen. Ob es die Hochspannung ist, oder sonst ein Fehler will ich nicht untersuchen. Das Gerät dient nur der Historie.
Gruß aus Bayern - Peter

Henri

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Re: unbekannter Geigerzähler
« Antwort #8 am: 27. Oktober 2020, 16:26 »

Erstaunlich dass nach dieser Zeit das Kästchen noch geht.
Peter

Ich habe noch zwei Graetz X50 aus den 60er Jahren hier rumliegen. Könnte ich eigentlich mal vorstellen... Die funktionieren noch anstandslos, seit 10 Jahren mit immer noch der selben CR123A Lithium-Fotobatterie. Das Gehäuse ist (immer noch) so robust, dass man wohl mit dem LKW drüber fahren könnte - aus dickem Polyamid. Mit dem dünnen ABS Spritzguss heutiger Geräte hat das nicht viel zu tun, der fängt nach ein paar Jahren an zu bröseln...

NoLi

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Re: unbekannter Geigerzähler
« Antwort #9 am: 27. Oktober 2020, 18:27 »
Transistoren noch in Handarbeit  :D

jo..da werden die Elektronen noch per Hand durchgeschoben ;D

Gruß
Norbert

NoLi

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Re: unbekannter Geigerzähler
« Antwort #10 am: 27. Oktober 2020, 18:29 »
Das Gehäuse ist (immer noch) so robust, dass man wohl mit dem LKW drüber fahren könnte - aus dickem Polyamid.

Und man kann es auch mit Aceton reinigen, ohne dass es blind wird!

Gruß
Norbert