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Russische Strahlenmessgeräte (UdSSR, RU) / Re: Radex RD 1008
« Letzter Beitrag von Reinhold am Gestern um 16:32 »
Ich habe folgende Infoseiten über die beiden Zählrohre gefunden:
https://consensus-group.ru/radiation-counters/alpha-beta-gamma-radiation/106-beta-1-1
https://consensus-group.ru/radiation-counters/gamma-radiation/171-beta-2m-1
Es muss sich wohl um Qualitätszählrohre handeln.
Der Durchmesser ist in den links angegeben.
Die Messung der Hintergrundstrahlung weicht maximal 10 % von der Ortsdosisleistung in Achern-Gamshurst ab, wenn ich an dieser Stelle messe.
Gruß
Reinhold
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Allgemeine Diskussionen / Re: Strahlungsmessung auf Schrottplätzen
« Letzter Beitrag von DG0MG am 12. September 2019, 15:17 »
Ist schon 200 Euro billger geworden. :)

MIttlerweile nur noch 2500.-  ;)

Ich hab mal geschaut, was man denn dafür bekommt:

Die Produktseite bei ThermoFisher Scientific: https://www.thermofisher.com/order/catalog/product/4254959
dem PDF für das FHT 1388 S Messystem kann man entnehmen, dass es entweder 2 Panels mit je einem 730-Kubikzoll- oder 1500-Kubikzoll- (entsprechen 12 Liter oder 25 Liter) Plastikszintillator sind. Der Bauform nach (irgendein Stopfen in der Mitte) tippe ich eher auf die größere Variante. Bei dieser beträgt die Detektionsfläche 0,5m2. Die Empfindlichkeit beträgt 120.000 cps / µSv/h - für eine Platte! Wahnsinn! Ist nur etwas unhandlich  ;D

Wenn die Fläche des Szintillators 0,5m2 und das Volumen 25 l (25.000 cm3) beträgt, müßte der Szintillator 5 cm dick sein. Das ist schon eine ganz schöne Platte, wenn man sich das mal in Plexiglas vorstellt. Was wird daran dann für ein Detektor angeflanscht sein?
Das Szintillatormaterial keilförmig verjüngt bis auf einen einzelnen PMT? Oder mehrere?
Wie wird sowas praktisch konstruiert?

Ich bitte höflichst, auf die Antwort "Für 2.500 EUR erfährst Du es" zu verzichten  ;D
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Wieder ein Radiumtrinkbecher, der einen Aufstand in Grafrath verursacht hat:


"Ein Sammelcontainer mit Altmetallen und Elektroaltgeräten vom Wertstoffhof Grafrath wurde zu einer Verwerterfirma nach München gebracht. Dort wurde festgestellt, dass das Material leicht erhöhte radioaktive Messwerte aufgewiesen habe, berichtet der Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises."

Danach wurde der Wertstoffhof bis zu einer weiteren Untersuchung geschlossen, die dann als Ursache den Radiumbecher ergab.

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Presse/TV/Rundfunk/Youtube/Internet / Re: Radioaktiv belastete Wildschweine - Problem Sau
« Letzter Beitrag von DG0MG am 11. September 2019, 20:58 »

11. September 2019 16:30 Uhr
Wie radioaktiv sind Bayerwald-Schwammer?
Das Landratsamt Cham lädt alle Schwammerlsucher dazu ein, die Fundstücke auf Strahlenbelastung zu testen.

Im Zuge des Tages der offenen Tür am Sonntag bietet das Landratsamt Cham einen besonderen Service an: Alle Schwammerlsucher können Pilze aus dem Landkreis kostenlos auf ihre radioaktive Belastung untersuchen lassen. Notwendig für die Untersuchung sind etwa 500 Gramm saubere Pilze einer Sorte und Angaben über den ungefähren Fundort (Gemeindebereich).



Ist mein Pilz radioaktiv?
Am Tag der offenen Tür am Sonntag können alle Schwammerlsucher Pilze aus dem Landkreis kostenlos auf ihre radioaktive Belastung untersuchen lassen. Notwendig für die Untersuchung sind etwa 500 Gramm saubere Pilze einer Sorte und Angaben über den ungefähren Fundort (Gemeindebereich). Die abgegebenen Pilze werden im Landratsamt von den amtlichen Lebensmittelkontrolleuren untersucht.



Als Folge des Reaktorunfalls des Kernkraftwerks in Tschernobyl im April 1986 kann auch im Landkreis Cham die Radioaktivität in Waldpilzen noch vereinzelt erhöhte Werte aufweisen. Jeder, der wissen will, ob nun gerade die Pilze von seinem „Schwammerlplatz“ noch radioaktiv belastet sind, kann es kostenlos erfahren. Die abgegebenen Pilze werden im Landratsamt von den amtlichen Lebensmittelkontrolleuren untersucht.
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Presse/TV/Rundfunk/Youtube/Internet / Re: Youtube-Sammelthread
« Letzter Beitrag von DG0MG am 11. September 2019, 08:17 »
Bei Minute 5 etwa sieht man das Messgerät, das der Arzt verwendet.

.. einen GENITRON mini monitor.

Der gezeigte Arzt Prof. Siegwart-Horst Günther war der erste, der den Zusammenhang zwischen Uranmunition und Erkrankungen der Bevölkerung und Soldaten öffentlich thematisierte.

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Siegwart-Horst_G%C3%BCnther
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Uranmunition
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Presse/TV/Rundfunk/Youtube/Internet / Re: Youtube-Sammelthread
« Letzter Beitrag von katze am 11. September 2019, 07:49 »
Ein sehr trauriges Thema ist ja der Einsatz von Uranmunition:



Der Film ist schon von 2003. Bei Minute 5 etwa sieht man das Messgerät, das der Arzt verwendet.
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Russische Strahlenmessgeräte (UdSSR, RU) / Re: Radex RD 1008
« Letzter Beitrag von DG0MG am 10. September 2019, 20:28 »
Ich habe den Thread mal zu den russischen Strahlungmessgeräten verschoben. Mach doch mal noch ein paar Fotos, z.B. das Gerät in der Hand gehalten. Das kommt zum Vorstellen der Größe immer gut.

Eine einzelne AA-Batterie und 950 Stunden Betriebszeit - das Stromversorgungskonzept gefällt mir schonmal sehr.

Es hat zwei Pancake Zählrohre

Bist Du dessen sicher? Für die reine Gammadetektion braucht es doch keinen zweiten Flächendetektor?

Leider habe ich bisher noch keine Info dazu gefunden, um was für ein Pancakezählrohr es sich handelt und welchen Durchmesser es hat. Von der Empfindlichkeit müsste das Gerät schon in der (semi-professionellen) Oberklasse mitspielen.

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Sachsen / Re: Dorfstraße im Landkreis Zwickau
« Letzter Beitrag von DL3HRT am 10. September 2019, 18:10 »
Ich war heute Nachmittag dort und hatte den "Gammabesen" (AATiS-Geigerzähler + GPS-Datenlogger) mit dabei. Ich bin die komplette Straße zweimal abgegangen. Wie dg0mg bereits berichtete kann man sofort beim Betreten der Straße eine erhöhte Aktivität messen. Das zieht sich mehr oder weniger stark über die komplette Strecke hin. Die Dosisleistung liegt fast durchgängig über 0.4 µSv/h. Über weite Strecken konnte ich mehr als 0.7 µSv/h messen und auf einzelnen Teilabschnitten sogar deutlich mehr als 1 µSv/h. Bei genauerer Suche lassen sich zahlreiche Hotspots lokalisieren. Ich konnte ohne große Suche zwei Hotspots mit mehr als 10 µSv/h ausmachen.

Die gesamte Straße scheint einen Unterbau aus Haldenmaterial zu haben, in dem sich reichlich aktive Pechblendebrocken befinden. Immerhin sind die Messwerte über der Schwarzdecke entstanden.

Hier ein kurzes Video. Leider hat Youtube die Qualität so heruntergerechnet, dass sich das Display nur schwer ablesen lässt. Der Messwert lag über 1.4 µSv/h.


Ich hänge die KMZ-Datei für Google Earth an. Als Zählrohr kam ein energiekompensiertes Vacutec 70031A zum Einsatz. Der Geigerzähler mittelt über die letzten 10 Sekunden, so dass sich Hotspots nicht scharf begrenzt abbilden.

Ich würde mich freuen wenn noch jemand hinfährt und wir unsere Ergebnisse vergleichen können.
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Objekte und Stoffe / Re: radioaktive Röhren
« Letzter Beitrag von DL3HRT am 10. September 2019, 12:10 »
Einem Freund ist eine GR17 zerbrochen >:( . Er hat die Scherbe mit dem Radiumsalzfleck auf das Eingangsfenster seiner Ionisationskammer gelegt (siehe Foto im Anhang) und konnte einen Kammerstrom von 72 pA messen. Das ist deutlich mehr, als ich bisher bei Radiumleuchtfarbe (Weckerzifferblatt, Uhrzeiger, Schalter etc.) und anderen Prüflingen messen konnte.

Der Messwert zeigt, dass die Aktivität recht beachtlich ist und man große Sorgfalt im Umgang mit den Scherben walten lassen muss. Sollte eine Röhre einmal zerbrechen, so darf man die Scherben auf keinen Fall mit bloßen Händen anfassen. Die Gefahr der Inkorporation ist viel zu groß. Es gibt jede Menge Röhrensammler die keine Ahnung davon haben, dass einige ihrer "Schätzchen" aktiv sind...
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Sonstige Strahlungsmessgeräte / Re: FTLab Smartphone Geigerzähler
« Letzter Beitrag von DG0MG am 09. September 2019, 20:14 »
Interessant was da alles zu Tage kommt.. ich hätte z.B. nicht damit gerechnet, dass hinter so einem Übertrager überhaupt noch etwas messbares ankommt.

Ich hatte noch zwei weitere Inverterplatinen aus Notebookdisplays entdeckt.

Mit einem der Übertrager habe ich weiter experimentiert und mit einer Vervielfacherkaskade 250V erreicht, gemessen mit einem 100 MOhm Spannungsteiler. Ich hab dann aber beschlossen, in dieser Richtung aufzuhören, da diese Spannung überhaupt nur erreicht wurde, wenn das Android-Handy am Netz war (also am Ladekabel hing). Nur rein aus der internen Batterie kamen bei sonst gleichen Bedingungen nur 75 V zustande. Offenbar hat das Iphone einen kräftigeren NF-Verstärker, dass das funktioniert.

Die App werd ich noch testen, ich brauche erstmal eine dedizierte Hardware dafür.



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