Uranhaltige Halden in Wittichen-Schenkenzell in BW

Begonnen von Reinhold, 15. Juli 2019, 13:07

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Jona

Zitat von: NoLi am 06. Februar 2024, 22:00
Zitat von: Jona am 06. Februar 2024, 21:24Also: gemessen habe ich in mr/h, das wären dann ca. 11000 cpm und mit der BETA-GAMA-SONDE den Stein habe ich recht mittig der Schmiedestollenhalde gefunden. Aufgrund einer Nachfrage noch einmal ein besseres Bild ;)
Mit der ß+g-Sonde und dem zum Zählrohr offenen Schieber gilt ausschliesslich die rote Imp/min Skala. Wenn Du die Dosisleistung bestimmen möchtest (schwarze mrad/h Skala), schliesse bitte den Beta-Schieber über dem Zählrohr und messe noch einmal.

Norbert

Vielen Dank die für die Information! Mit geschlossenem Schieber Messe ich 1,5 mr/h.
Viele Grüße
Jona

NoLi

Zitat von: Jona am 06. Februar 2024, 22:26...
Vielen Dank die für die Information! Mit geschlossenem Schieber Messe ich 1,5 mr/h.
Viele Grüße
Jona
:good3:

Norbert

EllEff

Hallo,

ich bin der Neue und möchte hier etwas beitragen: War heute auf der Schmiedestollenhalde und auch oberhalb der Sophiehalde. Letzteres ergab nur eine Handvoll Pfifferlinge, aber auf der Schmiedestollenhalde habe ich einen Brocken ausgegraben, der mir so noch nicht untergekommen ist.

Der ist fast faustgroß (!!!) und kommt mit 15 - 20 µSv/h daher. Ich vermute Heinrichit, sieht unter der Lupe genau so aus wie ein Stück, dass ich mal unter ein EDX-Elektronenmikroskop legen konnte und das neben Uran und Barium auch deutlich Arsen enthielt.

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Liebe Grüße und 73,
Frank

EllEff

Dazu kam noch ein Calcit, der auch ein wenig Uranglimmer hat und noch kleinere Steinchen, auch alle in grün. Vermute dort auch Heinrichit.

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Ralle

Hallo Frank,
da hast Du ja interessante Stücke gefunden. Allerdings sind diese grün fluoreszierenden Uranglimmer optisch kaum zu unterscheiden. Wenn Du genau wissen möchtest was Du da hast wirst Du um eine Analyse kaum herumkommen.
Die rote Fluoreszenz beim letzten Bild, ist das Calcit?
Viele Grüße
Ralle

EllEff

Hallo, ich vermute Calcit..aber nur, weil das das einzige Mineral war, das anscheinend rot flouresziert und dort auf der Halde vorkommt (nach meinem Kenntnisstand.. wer da mehr weiß: immer her damit!)

Okay.. dann versuche ich einmal, möglichst behutsam da ein paar Kristalle abzukratzen und einem Freund zu geben, der Zugang zu passender Analsysetechnik hat.
Dass man danach den Arbeitsbereich und alle potentiell kontaminierten Flächen mit UV absucht versteht sich von selber ;)

Gruß, Frank

Zitat von: Ralle am Heute um 20:35Hallo Frank,
da hast Du ja interessante Stücke gefunden. Allerdings sind diese grün fluoreszierenden Uranglimmer optisch kaum zu unterscheiden. Wenn Du genau wissen möchtest was Du da hast wirst Du um eine Analyse kaum herumkommen.
Die rote Fluoreszenz beim letzten Bild, ist das Calcit?
Viele Grüße
Ralle

EllEff

Das hier war mal eine Probe, die ein wenig genauer untersucht wurde.

Hier ist das Heinrichit unter UV:
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Das ist eine Elektronenmikroskopaufnahme:
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Hier eine Aufnahme unter dem Elektronenmikroskop mit EDX:
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Und hier ein Spektrum einer XRS:
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DL8BCN

Schön fluoreszierende Kristalle!
Aber kann das nicht auch analysiert werden, ohne die grünen Schuppen abzukratzen?
Abgesehen von der Kontaminationsgefahr wäre es doch schade um das Erz.
Ist dann auch die Frage, ob es die Sache Wert ist weiter nachzuforschen.Tatsache ist: Es ist ein Uranglimmer, ein Uran Sekundärmineral :D