golem.de: "Radioaktivität selbst messen"

Begonnen von DG0MG, 16. September 2022, 10:34

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DG0MG

Das IT-online-Magazin "golem" bringt einen mehrseitigen Artikel:

Radioaktivität selbst messen: Was man zu Geräten und Einheiten unbedingt wissen sollte
Radioaktivität selbst zu messen, kann sinnvoll sein, nicht aber, überstürzt ein Gerät zu kaufen. Wir haben zwei Geigerzähler getestet und geben jede Menge Hintergrundwissen zu Strahlung.
https://www.golem.de/news/radioaktivitaet-selbst-messen-was-man-zu-geraeten-und-einheiten-unbedingt-wissen-sollte-2209-168052.html

Ich frag mich, warum man sich zu so einer Empfehlung durchringt:
"Sollte nun also jeder selbst ein solches Messgerät besitzen, um Gefahren in seiner Umgebung aufzuspüren? Für die überwiegende Zahl der Bevölkerung lautet die Antwort: >>Nein<<."

MMn sollte das doch jedem selbst überlassen bleiben. Interessanterweise liest man das bei Strahlenmessgeräten immer wieder. Wenn es aber z.B. um Messgeräte für Restfeuchte im Feuerholz oder die Belastung mit elektromagnetischen Feldern geht, dann sagt da keiner: "Lass mal, das ist nur was für Experten."

Lesenswert dann auch der ein oder andere Kommentar zu dem Artikel: https://forum.golem.de/kommentare/internet/radioaktivitaet-selbst-messen-was-man-zu-geraeten-und-einheiten-unbedingt-wissen-sollte/156077,list.html
"Bling!": Irgendjemand Egales hat irgendetwas Egales getan! Schnell hingucken!

NuclearPhoenix

Zitat von: DG0MG am 16. September 2022, 10:34MMn sollte das doch jedem selbst überlassen bleiben. Interessanterweise liest man das bei Strahlenmessgeräten immer wieder. Wenn es aber z.B. um Messgeräte für Restfeuchte im Feuerholz oder die Belastung mit elektromagnetischen Feldern geht, dann sagt da keiner: "Lass mal, das ist nur was für Experten."
Das ist wirklich interessant, nichtsdestotrotz steht im Resumée aber auch: "Im Sinne eines Hobbys spricht aber nichts dagegen, einen Geigerzähler zu besitzen." :)

Henri

ZitatDazu gibt es auch Geräte, die speziell für diese persönliche Langzeitüberwachung der eigenen Strahlenbelastung ausgelegt sind und als "Dosimeter" bezeichnet werden. Da diese über sehr lange Zeit funktionieren müssen, werden hier gerne passive Objekte verwendet, die sich durch Strahlung zum Beispiel verfärben - oder man verwendet besonders energieeffiziente Geräte, die sich gut ständig am Körper tragen lassen.

Radex bietet hierzu eine Reihe von Geräten an, die darauf ausgerichtet sind. Etwa das Radex RD1503 und das Radex RD1212-BT. Mit ihnen würde man typischerweise nicht die Strahlung einzelner Proben oder das Strahlungslevel von Orten untersuchen, sondern sie einzig und allein nutzen, um die Strahlenbelastung, die der eigene Körper erfährt, zu monitoren.

Huch? Gibt's für die Dinger mittlerweile eine alternative Firmware?  :rofl:

Tja, russisches Dosimeter ist halt nicht nicht-russisches Dosimeter  :D