Wilsonsche Nebelkammer, Peltier-Element

Begonnen von DL8BCN, 09. Januar 2023, 19:59

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Kermit


DL8BCN

Einfacher als mit Peltier Kühlung geht es mit Trockeneis.
Das habe ich mal ausprobiert: https://youtu.be/T_J09tZFUfg
Thorium Elektroden in gesättigtem Isopropanoldampf.
Den genauen Versuchsaufbau könnte ich hier noch mal beschreiben, falls es interessiert.

NuclearPhoenix

Hier ein kleines Update, ich habe am Glas rund um die LEDs ein wenig weiteres PE-Band geklebt, damit das Licht nicht so blendet. Außerdem habe ich ein paar Widerstände zwischen die beiden Filzlagen getackert und an die 12 Volt vom Netzteil gehängt. Dadurch kann man jetzt auf jeden Fall nochmal deutlich mehr sehen (vor allem auf der Kamera), also danke an alle Vorschläge! :yahoo:


Was jetzt noch fehlt ist die schon erwähnte Absaugspannung. Aber ob ich das mache, weiß ich noch nicht. Dafür müsste ich mir noch gröber ein Gestell innerhalb vom Glaskolben aufbauen und so ein Spannungsmodul besorgen.

Dsl71


NoLi

Zitat von: NuclearPhoenix am 06. August 2023, 16:57Hier ein kleines Update, ich habe am Glas rund um die LEDs ein wenig weiteres PE-Band geklebt, damit das Licht nicht so blendet.
...
Für die Nebelausleuchtung IMMER eine indirekte, sehr plattennahe allumrandende Beleuchtung (LED-Band, Leuchtstoffröhre) wählen.

Norbert

Henri

Das klappt ja extrem gut!!  :yahoo:  Nun sitzt Du wahrscheinlich stundenlang davor, wie andere vor ihrem Smartphone  :D

Arne

Klasse, ich könnte da ewig zuschauen.

NuclearPhoenix

Habe ein neues Video aufgenommen, diesmal mit einem kleinen Thorianit (hat ca. 2µSv/h laut RC-101). Sorry für die kleinen Wackler, da muss ich noch dran arbeiten ;D


DL8BCN


ALARA

Hier baut jemand eine ziemlich tolle Nebelkammer (kontinuierlicher Betrieb mit Kompressor und Alkoholkreislauf)
Am Ende wird mit einer Spritze radonhaltige Luft eingedüst.


DL8BCN

Das ist ein guter Baubericht. :)
Die Kosten und der Zeitaufwand werden jedoch erheblich sein.
Mich schreckt das ab, obwohl ich wirklich gerne Dinge selber baue.
Das wäre mir zu viel Aufwand und Arbeit.
Ich habe mal die einfache Version mit einem Backblech auf Trockeneis und einem umgedrehten kleinen Aquarium nachgebaut.
Isopropanol in Filz an der Oberseite des Glases.
Das geht alles recht einfach und kostengünstig und hat auf Anhieb gut funktioniert.
Läuft natürlich nicht kontinuierlich und man hat das Problem der Beschaffung von Trockeneis.
Aber tatsächlich wird man so eine Nebelkammer nicht täglich anwerfen.
Einmal probiert- funktioniert- Haken dran- und ab zum nächsten Projekt.
So läuft es leider bei mir meistens. :unknw:

 

ALARA

Meine Tätigkeiten sind mangels echter Werkstatt noch limitierter  :sorry:
Bei mir bleibt es beim "Service" und kleineren Reparaturen an alten Geräten. Auseinandernehmen, reinigen, neu schmieren und wieder zusammenbauen. Wenn Ersatzteile benötigt werden und nicht mehr verfügbar sind, wird es leider schon eng.