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Autor Thema: gefährliche Röntgenexperimente  (Gelesen 915 mal)

Lutathera-177

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Re: gefährliche Röntgenexperimente
« Antwort #30 am: 10. April 2021, 23:30 »
Das Röntgenmuseum in Lennep ist ebenfalls einen Besuch Wert. Zur Zeit werden die Führungen online angeboten  :)

Peter-1

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Re: gefährliche Röntgenexperimente
« Antwort #31 am: 11. April 2021, 12:07 »
Zugegeben das Würzburger Museum ist etwas versteckt, aber nicht so negativ wie es dargestellt wird. Ich war 2000 dort.
Gruß aus Bayern - Peter

Peter-1

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Re: gefährliche Röntgenexperimente
« Antwort #32 am: 11. April 2021, 14:24 »
Zum 100. , also 1995 habe ich einem Glasbläser den Auftrag für einen Zeppelin aus hochfestem Glas gegeben. Diese Bauform hatte Röntgen verwendet. Das geeignete Vakuum habe ich mit einer Doppeldrehschieberpumpe erzeugt und dann hinter einer Bleiglasplatte in entsprechendem Abstand auf 6 x 6 Film Bilder gemacht. Schön zu sehen wie an der Glaswand der Fleck entsteht. Variiert stark mit dem Vakuum und der Spannung. Weiter hatte ich Glück und fand auf einem Flohmarkt noch diese tüchtige Röhre. Mit einem großen Funkeninduktor ein tolles Farbenspiel. Die Aufnahmen waren nur mit Teleobjektiv zu machen, denn auch die kleine Röhre war nicht zu unterschätzen. Diese und weitere Bilder waren für einen Vortrag 1995 in Würzburg.
Gruß aus Bayern - Peter

Peter-1

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Re: gefährliche Röntgenexperimente
« Antwort #33 am: 11. April 2021, 17:21 »
Und wie wird die Hochspannung erzeugt?
Für den European Congress of Radiology 1995, Wien hatte ich für die Ausstellung (100 Jahre Röntgen) das abgebildete Gerät besorgt. Es bringt 30 cm Funkenlänge bzw. 250 kV und wiegt ca. 70 kg !  Es durfte bei der Ausstellung nicht in Betrieb gehen, da die Störungen zu extrem waren. Ich hatte es für kurze Zeit zur Überprüfung und konnte es nur im Keller ohne jede Elektronik betreiben. Vielleicht steht es heute noch in einem Museum in Wien.
Gruß aus Bayern - Peter