Dresden Freital - Rosinaschacht

Begonnen von miles_teg, 03. Oktober 2023, 22:09

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Banev

#15
Hier noch, wie versprochen, das über 2 Tage aufgezeichnete Spektrum meiner mitgebrachten Probe, die mir auch gleich mal wieder die Gelegenheit zum Nachkalibrieren des RC gab.

Achtung: Das XML enthält noch die alte Kalibrierung, muss also ggf. mit den Ra-226-Peaks gefittet werden!

Laurin

Hallo.

Ich war vor ein paar Tagen auch am Rosinaschacht. Die mehr als 10 µS/h konnte ich mit dem RC 103 problemlos nachvollziehen (ich kam bis auf 13,1 µSh). Auch ich habe mir ein paar Proben mitgenommen, die stärkste bringt es auf knapp über 1 µS / h. Allerdings war es bei mir kein Brandschiefer, sondern eindeutig Schlacke. Und da hab' ich jetzt ein kleines Verständnisproblem. Allgemein und schnell verfügbare Informationen (Wikipedia) behaupten nämlich, dass der Rosinaschacht bereits 1886 aufgegeben wurde:
"Der Schacht wurde 1886 bis auf 24 m unter der Geländeoberkante verfüllt, überwölbt und mit Beton wasserdicht versiegelt. Die verbliebene Schachtröhre wurde ausgemauert und sollte als Brunnen dienen".
Wenn dort Kohle gefördert wurde, warum findet man dann dort Schlacke? Ist es ggfs möglich, dass an dieser Halde auch anderer Abraum oder Verarbeitungsreste der Wismut abgelagert wurden?

Danke für Eure Gedanken dazu :-)