Szintillator Sonde VA-S-968

Begonnen von Raven, 12. Oktober 2023, 09:21

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Raven

So hab nu ne Stunde damit verbracht die Potis einzustellen, 20imp/s war zum Schluss der schnitt, schonmal besser als 5imp/s, aber für mein Gefühl noch immer wenig, aber alles wieder in das Gehäuse verpflanzt, und nu ist der Hintergrund knapp 1imp/s.  :dash2: 
Das teil macht mich noch fertig.

Radioquant98

Zitat von: Raven am 17. Februar 2024, 17:44Das teil macht mich noch fertig.

Oder umgedreht. Ein paar Bilder wären von Vorteil.
Kurzschluß von Teilerwiderständen? oder, oder, oder .......

Viele Grüße
Bernd

Raven

Habs nu wieder auseinander, zwischendurch bekam ich die Hintergrund Zählrate wieder auf 10imp/s, kurz am Poti gedreht und wieder runter auf 5imp/s und ich kriege sie nicht wieder hoch.  :dash2:

Kurzer Nachtrag: Das Poti welches zwischen K,E1 und E2/D1 sitzt schein keinen unterschied zu machen, egal wie ich es einstelle oder die Widerstände in der Kette verschiebe, das Poti zwischen E2/D1 und D2 macht einen unterschied, welcher aber relativ gering ist.

Radioquant98

Sehe ich da noch Kolophonium? - Waschen mit Spiritus und nachwaschen mit Reinstalkohol, sonst kann es Kriechströme geben wodurch die Dynodenspannungen nicht mehr stimmen. Oder halt ein Schluß nach dem Einbauen.
Für die Kondensatoren brauchst Du Induktionsarme - am Besten keramische Scheiben - die sind aber jetzt icht das Problem.

Vele Grüße
Bernd

Raven

Zitat von: Radioquant98 am 17. Februar 2024, 19:55Sehe ich da noch Kolophonium?
Das kann sein, hab noch nichts sauber gemacht nach dem löten, aber putzen kann ich das gleich nochmal, hätte nicht gedacht das sowas so empfindlich ist.

Die Folienkondensatoren kann ich ansonsten auch nochmal tauschen, dachte das Impulskondensatoren sich besonders gut eignen.  :D

Radioquant98

Auf jedem Falle erstmal mit Spiritus waschen und gut trocknen lassen. Und falls der SEV Licht bekommen hat nach dem Einbau mindestens 1 Stunde warten

Noch was, das war doch eine Originalsonde - oder?

Dann würde ich die Werte der Widerstände einfach im gleichen Verhältnis verändern.

Ja dann sollten die Kondensatoren gehen. Der Typ ist aus dem Bild nicht zu sehen.

Viele Grüße
Bernd

Raven

Das mit der Stunde warten wusste ich nicht, in dem Datenblatt stand nur was mit 15 Minuten ''Einbrennzeit'' nach dem sie belichtet wurde.

Die Sonde war komplett mit dem internen HV teil, ich hab die Platine auch noch hier liegen.

Raven

Ich hab nu meine 20 imp/s Hintergrund wieder, ich weiß nicht genau was ich anders gemacht habe, ich lass es erstmal so, auf ein Tütchen Potasche reagiert er, genauso wie auf eine Kleine WT-20 Elektrode, aber nicht auf Am-241, das könnte aber auch am Ratemeter liegen evtl.?

Radioquant98

Du mußt mal den Dunkelstrom und die Gesamtstromaufnahme messen . Eventuell ist Ersterer oder auch Beide noch zu hoch - Krichströme an Sockel, Fassung und Bauteilen. Oder es kommt irgendwo noch etwas Licht hinein.
Oder die Stromversorgung bricht zusammen. Was Anderes fällt mir nicht ein, wenn die Bauteile in Ordnung sind.

Viele Grüße
Bernd

Raven

Magst du mir erklären wie ich das genau anstelle? falls das überhaupt möglich ist mit einem normalen Multimeter.

Nochmal Zusammenfassend: die Dynodenkette ist bei ca. 145MOhm gesamt Impedanz, die letzten 5 Stufen sind mit Impuls Folienkondensatoren bestückt (ich meine 10nF), angeschlossen ist das ganze via 50Ohm BNC Anschlüssen und RG174 50Ohm Kabel (ca. 80cm) das ganze läuft jetzt auf 1200v an meinem RM5/1 (bei dem ich noch nicht genau sagen kann wo der Diskriminator wert im ''Scint'' Modus liegt).

Raven

Ich hab jetzt einfach mal herumprobiert mit meinem Multimeter, im jetzigen zustand mit gekoppeltem Kristall bei 20imp/s Hintergrund, liegt die Stromaufnahme bei 9,26µA (gemessen in der Plus Leitung zur Sonde)
In absoluter Dunkelheit und ohne Kristall hat die Sonde die gleiche Stromaufnahme, das würde für mich als Laie bedeuten das irgendwo Kriechströme sind, was sehr gut an meinen Lötarbeiten liegen die alles andere als gut sind, sind aber nu auch nur Vermutungen von mir, da bin ich die Meinung von jemanden angewiesen der sich damit auskennt.

Raven

Soo, ich hab nur endlich ein Oszilloskop bei mir stehen,ein Philips PM3250 mit einem 10:1 Teiler, wie genau sollte ich vorgehen um die Impulse ausmessen zu können? Möchte mir mein Oszilloskop nicht gleich Himmeln mit der Hochspannung.  ;D

Dsl71

Wie hoch ist die Spannung? Als erstes solltest rausfinden wie der Innenwiderstand des Tastkopfs in der Stellung 10:1 ist. Dann montierst da noch einen 10x höheren Widerstand davor. Also mindestens...

Radioquant98

#73
Hallo Raven,

Du mußt den Anodenstrom messen bzw den Gesamtstrom abzüglich des Spannungsteilerstromes.
Den Spannungsteilerquerstrom kannst Du ja einfach ausrechnen, jedenfalls ungefähr. Und der Rest ist der Röhrenstrom.

Absolute Sauberkeit der Fassung/ Spannungsteiler insbesonders bei sehr hochohmiger Beschaltung ist sehr wichtig, da dieser Fehlerstrom zusätzliches Rauschen und erhöhten Dunkelsrtom .


Also nach dem Löten mit Reinstalkohol waschen.

Wenn Du die Impulse mit dem Oszi messen willst brauchst Du einen hochspannungsfesten Tastkopf oder einen Hochpannungskondensator als auskoppel-C.

Nachtrag: hier unter Anderem auch ein Bild von der Dunkelstrommessung
https://www.hs-aalen.de/uploads/publication/file/9366/0407_Nolting.pdf

Viele Grüße
Bernd

Radioquant98

Zitat von: Raven am 08. März 2024, 14:37Soo, ich hab nur endlich ein Oszilloskop bei mir stehen,ein Philips PM3250 mit einem 10:1 Teiler, wie genau sollte ich vorgehen um die Impulse ausmessen zu können? Möchte mir mein Oszilloskop nicht gleich Himmeln mit der Hochspannung.  ;D

Du kannst auch damit nicht direkt an der Hochspannung messen - maximale Spannung siehe Datenblatt (typisch 400...60V=)
Also nochmals Spannungsteiler damit Du die Spannung nicht überschreitest. Oder besser nach dem Impedanzwandler im Kleinspannungsbereich messen.

Viele Grüße
Bernd