DP-5V (ДП-5B)

Begonnen von SAL-87, 15. Februar 2020, 17:53

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NoLi

Zitat von: Georg7 am 06. Februar 2022, 18:54
...
Nun zum eigentlichen Anliegen, da ich eher zu pragmatischen und empirischen Kenntnisgewinn neige habe ich mir privat das DP-5V beschafft (wg. finanziell relativ günstiger Gelegenheit, Beurteilung hier im Forum) um schon mal was in der Hand zu haben.
(Beim Hersteller des Radiacode 101 stehe ich auf der Warteliste)
...

Hallo und willkommen.
Hoffentlich wirst Du nicht auf Grund der Übereifrigkeiten von Bundesnetzagentur und Zoll ( :rofl:, eigentlich schon ein Widerspruch in sich  ;D) wegen der fehlenden CE-Konformitätszulassung und CE-Kennzeichnung des RadiaCode-101 ewig warten müssen...

Norbert

Georg7

Vielen Dank für die Begrüßung,

"wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg"  - auch wurden im Forum alternative Bezugsmöglichkeiten genannt.
Das kleine Gerät weckt halt ob der "Spielmöglickeiten" ein haben-will Gefühl. Das gesamte Feld ist für mich noch weitgehend Terra inkognito, obwohl die durchaus die Wahrscheinlichkeit besteht in einem langem Berufsleben mit kontaminiertem Material in Kontakt gekommen zu sein. Insofern will ich mir jetzt zumindest die Basics aneignen, auch wenn es beruflich keine Rolle mehr spielt.
Größere Sorgen hinsichtlich Bezugsquellen im privat akzeptablen Preisrahmen macht mir im Moment die politische Situation.

Georg


NoLi

Hoffentlich klappt es mit dem "alternativen Weg", denn der normal übliche Weg scheint ja, zumindest derzeit, behindert zu sein  :(
Bei einem beruflichen Umgang mit kontaminiertem Material müsstest Du eigentlich, wenn es genehmigungspflichtig war, im Rahmen der gesetzlich vorgeschriebenen regelmäßigen Unterweisungen Basics vermittelt bekommen haben. Trotzdem finde ich es gut, sich weitergehend mit dieser Materie zu befassen, denn wir kommen im Alltag immer wieder in unterschiedlichster Weise mit ihr in Berührung.
Das mit den versiegenden Bezugsquellen wegen politischer Situationen (?)  :bad: mich auch an! >:(

Norbert

JoergK

Zum Thema Batterien: Die im Handel noch erhältlichen Flachbatterien beinhalten drei von den passenden Zellen. Die gibt's als billige Variante und etwas teurer.Die billigen sind vermutlich Zink-Kohle,die anderen sind etwas schwerer.Da ist bestimmt mehr Strom drinnen. ;D

Stand auch schonmal irgendwo im Forum. :unknw:
Es gibt mehr Wasserstoffatome in einem einzigen Wassermolekül als Sterne im gesamten Sonnensystem.

JoergK

Offiziel heisst die Flachbatterie:
3R12 als Zink-Kohle oder 3LR12 als albanischen Batterie.

Jedenfalls scheint es keine R12 einzeln zu geben.

Also immer den Dreierpack kaufen. ;D  ;D  ;D
Es gibt mehr Wasserstoffatome in einem einzigen Wassermolekül als Sterne im gesamten Sonnensystem.

NoLi

Die Kontaktlaschen etwas zusammen biegen, und es passen ganz normale AA-Batterien rein. In den Zwischenräumen etwas Zellstoff hinein, und sie wackeln auch nicht mehr. ;)

Norbert

Raven

Ich hänge mich hier mal hinter, Ich hab mir zum Geburtstag ein (zugegeben zu teures) DP-5V gekauft, zuhause dann mit großer Euphorie erst mit dem 12v Adapter an mein Netzteil angeschlossen, licht geht sonst nichts, hm dann direkt mit 3v an die kontakte gegangen, Kurzschluss im gerät, weiß da jemand evtl. was ein häufiger Fehler ist bei den Geräten? wäre schön wenn es nicht nur gut aussieht im Regal.

EDIT: Fehler gefunden, es war der Kondensator C14 der einen Kurzschluss hatte.

Raven

Da muss ich leider doch noch einen kurzen Nachtrag machen, die Schalterstufe für den kleinsten Messbereich will noch nicht richtig, es sieht auf den ersten blick aber alles normal aus, sobald die Position angewählt wird, springt die Nadel zum höchst Anschlag. hab diesen Schaltplan hier als Referenz.

Radioquant98

Hallo Raven,

russische Elkos sind oft ausgetrocknet, besonders die Kleinen. Und die Papierkondensatoren sind alle hinüber - Feuchtigkeit gezogen. Mit Ausnahme von Sikatrop und ähnlichen hermetisch dichten Kondensatoren.

Viele Grüße
Bernd

Raven

Welche Kondensatoren könnten denn nur für die kleinste Mess-stufe sein? bin da etwas mit meinem Latein am ende, das Innenleben grenzt ja schon fast an Medusa.
Wäre da für jede Hilfe dankbar.  :)

DG0MG

Es MUSS ja kein Kondensator schuld sein. Ich würde erstmal schauen, ob jemand an den Potis r20 bis r25 gedreht hat. Normalerweise sind die doch in den russischen Geräten immmer mit einem roten Lackpunkt gesichert.

Du sagst, in der empfindlichsten Stellung knallt der Zeiger hinten an. Messe den Widerstand des Potis R25, wenn der Wahlschalter NICHT in der empfindlichsten Position steht. Er sollte ja kleiner als 22 kOhm sein. Gibt der Schleifer des Potis keinen Kontakt, ist das Poti hochohmig und damit würde der Parallelwiderstand zum Anzeigeinstrument fehlen.
"Bling!": Irgendjemand Egales hat irgendetwas Egales getan! Schnell hingucken!

Radioquant98

Zitat von: Raven am 18. September 2023, 19:40Welche Kondensatoren könnten denn nur für die kleinste Mess-stufe sein? bin da etwas mit meinem Latein am ende, das Innenleben grenzt ja schon fast an Medusa.
Wäre da für jede Hilfe dankbar.  :)
Mache mal Bilder von Innen. Welche Schalterstellung ist denn der kleinste Bereich? Stimmen denn die anderen Bereiche? Stimmt die Hochspannung?
Viele Grüße
Bernd

Raven

Zitat von: DG0MG am 18. September 2023, 20:12Es MUSS ja kein Kondensator schuld sein. Ich würde erstmal schauen, ob jemand an den Potis r20 bis r25 gedreht hat. Normalerweise sind die doch in den russischen Geräten immmer mit einem roten Lackpunkt gesichert.

Die Trimmer bzw. Potis sehen alle unberührt aus, zu hochohmig sind sie auch nicht, was mich auch irritiert das sich das leise pfeifen aus der HV Versorgung im ton und der Lautstärke ändert, nur wenn die letzte Schalter Stellung gewählt wird

Zitat von: Radioquant98 am 18. September 2023, 21:58Mache mal Bilder von Innen. Welche Schalterstellung ist denn der kleinste Bereich? Stimmen denn die anderen Bereiche? Stimmt die Hochspannung?
Viele Grüße
Bernd

Die anderen Messbereiche stimmen soweit, zumindest soweit ich das beurteilen kann, abgesehen vom RKSB/Radian 104 hab ich kein Messgerät mit SBM-20

Als Prüfstrahler hab ich einen Becher mit optisch gleichmäßiger Glasur genommen, beim DP-5V auf der Schalter Stellung 'X1' und offener blende zeigte das Instrument 1mR/h im Peak, das IT-65 zeigte bei offener blende 0,1 mR/h, natürlich beides weniger zum vergleich geeignet weil unterschiedliche Röhren im einsatz sind, und auch die baulich bedingte Messgeometrie eine komplett andere ist.
Die Hochspannung kann ich nochmal messen, hab da zum glück ein Analoges Multimeter was ich perfekt dafür eignet.
Ein paar (zugegeben verbesserungswürdige ;D ) Fotos im Anhang.

DG0MG

Ich würde ja sagen, die Hochspannung wird bereits in der ersten Schaltstellung nach "AUS" - dem schwarzen Dreieck - gemessen und angezeigt. Das ist schon ein Qualitätsmerkmal, weil man nicht nur die Batterien checkt, sondern gleich auch einen Teil der Schaltung (die HV-Erzeugung) mit.

R9 und besonders auch C4 auf Leckstrom prüfen.
"Bling!": Irgendjemand Egales hat irgendetwas Egales getan! Schnell hingucken!

Raven

Wie soll ich das machen? Die Widerstände hab ich (soweit ich sie erreichen konnte) auf Werthaltigkeit geprüft, ich kann morgen nochmal R9 explizit checken, Kondensatoren sind mit einem handelsüblichen Multimeter nicht auf Leckstrom überprüfbar,dafür bräuchte es ein Isolationsmessgerät, ich kann C4 morgen aber auch Mal auslöten und auf Werthaltigkeit prüfen.