Impedanzwandler

Begonnen von ABel, Heute um 18:55

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ABel

Hallo,

gern würde ich auch Mal einen Impedanzwandler ausprobieren. Anbei eine erste Simulation.

Direkt an der Anodenleitung, noch vor dem PMT_RL1 werde ich ihn nicht einsetzen können, dann würde die DC-Hochspannung nicht an der Anode ankommen?! Er müsste also wohl nach PMT_C1 eingebaut werden. Dann wirkt er aber auch nur auf den Strom in Richtung des PMT-Adapters.

Wie aber leg ich das Ganze aus?

Der Anodenstrom soll als Stromquelle (also nicht als Spannungsquelle!) simuliert werden. Der PMT-Hersteller schlägt für die Simulation parallel zur Stromquelle einen Widerstand > 1TeraOhm und einen Kondensator < 10pF vor. Den Widerstand hab ich schon Mal weggelassen, er leistet in dieser Größe keinen erkennbaren Beitrag zur Simulation.

Nun ist aber die Frage: Gilt meine Stromquelle (Anodensignal) mit dem über PMT_RL1 abfließenden Strom für einen Impedanzwandler wirklich als Stromquelle, oder müsste das was in den Impedanzwandler hineingeht womöglich als Spannungsquelle angesehen werden?

Im anliegenden Schema habe ich einen ADA4500 völlig willkürlich gewählt. Um am Knoten in1 eine Amplitude von -1V zu erreichen, muss ich als PMT_RL1 einen 100kOhm-Widerstand einsetzen. Damit fließen 60uA durch den Divider ab und die Amplitude am Impedanzwandler beträgt -6V. Wie wähle ich einen geeigneten OpAmp aus? Welche technischen Parameter müsste er haben?

Kann ich als Ausgangswiderstand für den Impedanzwandler auch 50Ohm als Abschlusswiderstand für das BNC-Kabel erreichen? Wie mach ich das? Und: Kann ich den Versorgungsstrom für den Impedanzwandler aus der Hochspannung gewinnen, oder braut es eine separate Stromversorgung?

Gruß Andreas