Impedanzwandler

Begonnen von ABel, 07. April 2026, 18:55

⏪ vorheriges - nächstes ⏩

ABel

#45
Hallo Bernd,

das hab ich so aus der Vorlage von opengeiger übernommen. Für eine Neukonstruktion fehlt es mir an Kenntnissen.

In der Simulation scheint es auch ohne zu gehen. Der Output-Puls ist zwar etwas kürzer, dafür aber sehr viel größer (was ich ja garnicht brauchen kann).

Anbei auch Mal eine FFT vom Input und vom Output mit und ohne R4 , R6 , C2  und C3 (in rot der Input aus dem Datensatz des Oszilloskops mit 10 MHz). Wobei zu beachten ist, das der GBW der beiden OpAmps (LMP7731) bei 22 MHz liegt.

Weil mir die Erfahrung mit der Interpretation solcher Diagramme fehlt: Was kann ich daraus ableiten?

Gruß Andreas

Radioquant98

Entferne erstmal R4 und füge R5 wieder ein - die Beiden hatte ich dir falsch gesagt und mache eventuell einen Kopplkondensator zwischen Ausgang von Peters Wandler und PMT-Adapter.

Dann mußt Du den Integrator IC2 so verändern, daß deine Impulse etwa 200µSek lang werden.
Wieso sind die Pulse jetzt zu hoch, haben doch nicht mal 0,5V.

Viele Grüße
Bernd

ABel

Hallo Bernd,

na, das sieht mir doch recht fragwürdig aus?!

Am Ausgang des Wandlers, also vor dem BNC-Kabel zum PMT-Adapter, sitzt ein 4,7nF. Der hier verwendete Input ist am Adaptereingang, also nach dem BNC-Kabel abgenommen.

Zu hoch waren die Pulse ohne Impedanzwandlung, mit sind sie zu klein. Um den PMT-Adapter auch mit anderen Detektoren verwenden zu können, möchte ich die Anpassung im Divider haben, also nicht für jeden Detektor einen eigenen PMT-Adapter.

Gruß Andreas

Radioquant98

Was gefällt dir nicht?

Wo ist die rote Kurve gemessen?

Viele Grüße
Bernd

ABel

Hallo Bernd,

es schwingt hin und her.

In rot ist die Oszillatoraufzeichnung am Ausgang des PMT-Adapters (mit R4 , R6 , C2  und C3) zu sehen, zusammen mit dem Input in blau aufgenommen. Der ist im Diagram mit 1/100 skaliert, damit er dem Oszillatorbild entspricht. Der Input ist mit einem 10x-Tastkopf abgenommen, der Output mit einem BNC-Kabel.

Gruß Andreas

Radioquant98

Peters Sonde hat 100 Ohm Ausgansimpedanz. Schließe Das Kabel mal mit 100 Ohm ab.
Aber ein leichtes Unterschwingen entsteht durch den Koppel-C.
Minimiert werden kann das mit folgender Eingangsbeschaltung bei mir 470 Ohm Kabelabschluß und 100k//22n und 1µ Koppel-C.
https://www.geigerzaehlerforum.de/index.php/topic,2251.0.html
Aber stört das denn. Das hast Du mit Koppel-C sicher immer auch schon gehabt. Nur bei mV-Amplituden fällt nicht so auf.
Das ist auch bei Theremino beschrieben.

Viele Grüße
Bernd

ABel

Hallo,

nun hab ich Mal die Amplitude der Anoden-Stromquelle variiert. Die Amplitude des Output-Pulses meines Impedanzandlers (der eigentlich ein Strom/Spannungswandler ist) ist nicht proportional zum Input-Puls!

Damit ist das Ganze doch wohl ungeeignet für die Spektroskopie?

Gruß Andreas

Radioquant98

Hallo Andreas,

kann ich dir auch nicht sagen.

Vielleicht kann Peter was dazu sagen.

Aber ich glaube , er schrieb und hat auch eine Simulation hier hochgeladen: Die Spannung an der Anode ändert sich kaum, nur der Stromimpuls durch C1, also der Basisstrom von Q1 ändert sich.

Hier wird nicht die Anodenspannung, sondern der Anodenimpulsstrom ausgewertet. Ich hatte die Schaltung anfangs auch falsch gedeutet und angemeckert.

Bei der VA-S 986 wird das auch so gemacht. Allerdings mit negativer Hochspannung, da entfällt C1 = dann also direkt gleichstromgekoppelt und dadurch auch gleichlichtfähig.

Viele Grüße
Bernd

ABel

Hallo Bernd,

so sah das mit einem AD8065 als Impedanzwandler aus.

Gruß Andreas

Radioquant98

Gemessen oder als Simulation ?

Viele Grüße
Bernd

Peter-1

Die Praxis zeigt bei mir dass es ausgezeichnet funktioniert.
Die Theorie = Simulation zeigt ebenfalls ein sehr gutes Resultat.
Die Schaltung ist ein Strom-Spannungswandler !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Linear ist die Schaltung, was der Korrelationskoeffizient zeigt.

Vielleicht liegt es am Wetter  :unknw: dass alle Stufen schwingen nur der Oszillator nicht  :yahoo:

Sie dürfen in diesem Board keine Dateianhänge sehen.

Peter
Gruß  Peter

ABel

Hallo Peter,

wenn ich den Eingansstrom (I(PMT_C1)) mit der Ausgangsspannung (V(CH2)) vergleiche, gibt das keine Proportionalität der Amplituden, jedenfalls in der Simulation (um das in Hardware zu prüfen, brauche ich noch etwas). Was mach ich falsch in der Simulation?

Gruß Andreas

Peter-1

Wie oft soll ich das wiederholen? Die Schaltung ist für max. 2 Volt Ausgangsimpuls ausgelegt! Kannst oder willst Du nicht lesen  >:(
Sie dürfen in diesem Board keine Dateianhänge sehen.
Gruß  Peter

ABel

Hallo Peter,

in der Tat habe ich auf die 2V nicht geachtet. Nach dem Datenblatt des BC550 hätte ich eine so niedrige Grenze nicht für möglich gehalten. Wenn ich mit dem Anodenstrom so weit runter gehe, das am Output nur 2V rauskommen, dann sieht das Ganze tatsächlich nach Proporzionalität aus.

Dann muss ich doch aber den Inputstrom nach unten bringen, z.B. mit einer Spannungsteilung. Außerdem brauche ich dann mehr Verstärkung im PMT-Adapter. Ist das ein vernünftiges Konzept?

Gruß Andreas