Impedanzwandler

Begonnen von ABel, 07. April 2026, 18:55

⏪ vorheriges - nächstes ⏩

Radioquant98

Zitat von: ABel am 04. August 2026, 17:50Hallo Peter,

................. Außerdem brauche ich dann mehr Verstärkung im PMT-Adapter. Ist das ein vernünftiges Konzept?

Gruß Andreas

Eigentlich nicht. Erst die Spannung runterknüppeln und dann verstärken und bearbeiten sollte man vermeiden. Besser die hohe Spannung passiv per RC-Tiefpaß auf die geforderte Impulslänge bringen. Dabei verringert sich die Amplitude sowieso schon und dann per Adapter, wie auch immer Der aufgebaut ist, an die Soundkarte anpassen.

Die Adapterschalung hängt halt immer davon ab, welche maximale Amplitude die Sonde bringt.

Viele Grüße
Bernd

Peter-1

Wie oft soll ich die Schaltung noch zeigen?

Sie dürfen in diesem Board keine Dateianhänge sehen.

Ein Impuls am PMT von 200µA liefert am Ausgang ~1,2 Volt (siehe Diagramm). Das reicht für eine Soundkarte.

Ist Dir sicher zu einfach  :D
Gruß  Peter

Radioquant98

Nö Peter, die Integration des Pulses klaut dir eben die Amplitude und man muß , wie bei dir verstärken. Wäre es bei dir nicht besser erst zu verstärken und dann zu integrieren. Klar dann brauchst schnelle OPV.

Ich nehme ja hochohmig mit Spannungsfolger ab - die Amplituden sind höher - ob der erste OPV bei mir notwendig ist, ist fraglich - erstmal sehen welche Impulslänge meine Soundkarte braucht.

Viele Grüße
Bernd

ABel

Hallo,

mit meinen Anoden-Pulsen muss ich vor dem Strom-Spannungswandler einen 200kOhm-Widerstand einsetzen damit am Output nicht mehr als 2V rauskommen. Ohne diesen Vorwiderstand bin ich bei 5V und es ist nicht mehr proportional.

Gruß Andreas

Radioquant98

Hallo Andreas,

Was mich jetzt interessiert : Funktioniert das nun auch mit V2=5V.

Den kleineren Impulsstrom kannst Du auch mit einen kleineren C1 erreichen.

Viele Grüße
Bernd

ABel

Hallo Bernd,

ja, das geht auch mit V2=5V. Darunter wird es dann aber komisch.

Gruß Andreas

ABel

Hallo,

nun existiert das Ganze auch in Hardware. Leider gibt es große Unterschiede zwischen Simulation und Messergebnissen. Vor allem ist die Amplitude des Pulses am Output viel zu gering.

Möglicherweise hab ich mir einen Fehler in der Hardware eingebaut? Nur: Wo?

Die Amplitude des Pulses aus der Stromquelle I0 ist so gewählt, das sich Simulation und Messung für den größten Simulationspuls decken. Allerdings ist der gemessene Puls steiler (hellbraun), der simulierte Puls erreicht sein Maximum ca. 0,5us später (rot). Der gemessene Output-Puls (magenta) hat eine Amplitude von nur 0,31V, der größte simulierte (blau) von 2,38V.

Gruß Andreas

Radioquant98

Vielleicht die Transistoren CE vertauscht oder C1 jetzt zu klein.

Viele Grüße
Bernd

ABel

Hallo Bernd,

Collektor und Emiter tauschen, bedeutet doch den Transistor um 180° um die Basis drehen. Was bedeutet denn das für die Funktion (versuch ich gleich Mal zu simulieren)? Oder hast du die Vermutung, das ich die Transistoren verkehrt herum eingebaut habe? Drum anbei Mal ein Foto der Wandlerplatine auf meinem Divider.

Der nach oben herausstehende Kondensator ist der CCH1 aus dem Schema. An dem hängt der Tastkopf für CH1.

Die 4,7nF/2kV-Kondensatoren musste ich schon über den großen Teich liefern lassen. Einen kleineren Kondensator für min. 1,2kV hab ich leider nicht und kann ihn auch nicht zeitnah besorgen.

Gruß Andreas

Nachträglich angehängt: die Simulationsergebnisse. Die Amplitude des Output-Pulses (blau) ist zwar viel kleiner, sieht aber nicht so aus wie der gemessene Puls (magenta).