Impedanzwandler

Begonnen von ABel, 07. April 2026, 18:55

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ABel

Hallo,

ich beziehe mich im Folgenden auf den Schaltplan von Peter in #61.

Die erste Stufe (T1) ist eine Emitterschaltung. Der Basis-Gleichstrom berechnet sich zu 12V*(18k+1k)/(4,7k+22k+18k+1k)=5V. Wenn ich nun aber statt 12V nur 5V als Versorgungsspannung habe: Wie stell ich den Basis-Gleichstrom ein? Brücke von BasisT1 zu 5V und Verbindung nach GND (18k-Widerstand) entfernen?

Die zweite Stufe (T2) ist eine Kollektorschaltung. Ich hab keine Ahnung wie ich dafür den Basis-Gleichstrom berechnen kann?

Ich glaube, ich bleibe lieber bei 12V Versorgungsspannung, auch wenn ich so viel Spannung eigentlich nicht brauche.

Gruß Andreas

PS: Die obige Basis-Gleichstrom-Berechnung stimmt nich! In der Simulation ergibt sich ein DC-Offset von 686mV.

Radioquant98

Hallo Andreas,

ich würde dir auch empfehlen bei 12V zu bleiben.

Nur noch zur Info: Die erste Stufe ist eine Emitterverstärkerstufe , aber keine so einfache. Sie ist zweimal gegengekoppelt. Einmal durch den B-C-Widerstand und einmal vom Ausgang her mit dem 18k.
Für symmetrische Signale stellt man den Arbeitspunkt am Kollektor ohne Signal auf die halbe Betriebsspannung ein. Für Unsymmetrische, wie bei uns, dann halt näher zu Ub oder Masse - wobei man aber aufpassen muß , daß die Aussteuerung linear bleibt.
Die Zweite Stufe ist eine Kollektorstufe, also ein Spannungsfolger. Die Spannung am Emitter folgt der Spannung an der Basis minus etwa 0,7V - halt abzüglich der B-E-Spannung.

Im Netz gibt es viel zu lesen Zum Beispiel hier: https://www.elektronik-kompendium.de/sites/slt/0203111.htm

Viele Grüße
Bernd

Peter-1

Hurra  :yahoo:
es ist mir gelungen diese komischen Dreiecksimpulse am Ausgang zu erzeugen.
Bei 12 Volt Versorgungsspannung habe ich den Eingang mit 1mA total übersteuert.
Dann darf die Schaltung auch spinnen  :D
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Wie man leicht erkennen kann, so sind ~ 300µA das Maximum für 2 Volt Ausgangsimpulse. Dafür ist die Schaltung ausgelegt. Für mehr nicht !
Gruß  Peter

Radioquant98

Hallo Peter,

bei 100µA hast Du am Ausgang 1V. Dann sollten es bei 300µA doch 3V sein :o

Viele Grüße
Bernd

Peter-1

@Bernd,
bei 100µA habe ich ~0,6 Volt. Es sind doch ~0,4 Volt offset !
Gruß  Peter

Elektroniknerd

Zitat von: Peter-1 am Heute um 14:24Hurra  :yahoo:
es ist mir gelungen diese komischen Dreiecksimpulse am Ausgang zu erzeugen.

Die sehen eher so aus, als ob die Slew-Rate am Limit ist. Der Op-Ausgang hat eine begrenzte Spannungsanstiegsgeschwindigkeit = schneller kann der Ausgang sich nicht ändern. Das sieht hier so grob nach 8V/µs aus, das ist ein plausibler Wert (ob das zu deinem OP passt => im Datenblatt nachsehen).
Erfolg der Slew-Rate ist jedenfalls, das jedes "zu schnelle" Eingangssignal zum Dreieck wird, und dann auch zunehmend kleiner als erwartet, der Ausgang kommt einfach nicht hinterher.