Duisburg

Begonnen von jedion, 24. Juni 2026, 13:17

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jedion

Meinen Raysid, welchen ich immer bei mir trage habe ich bei den CPS auf dynamische Alarmierung eingestellt. Das heißt immer wenn sich die CPS frappant von der momentanen Anzahl her erhöhen alarmiert er nicht nur sondern schreibt auch ein LOG. Die akustische und optische Alarmierung habe ich jedoch abgeschaltet.

Folgendes LOG fand ich heute aber vor. Dabei ging ich an einem, auf dem Gehsteig vor einer Apotheke parkendem Kleinlaster, Kastenwagen vorbei. Nichts bedenkliches aber dennoch heftig. Über das 10-Fache der Grundstrahlung.

miles_teg

Ich denke das sind auf jeden Fall 511 keV drin, also mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit ein Positronenemitter.

jedion

Gesten habe ich mir mal den Spaß meinen RaySid beim CT zu tragen.
24 µSv/h über 7 Minuten. Dabei trage ich das Teil (während der Untersuchung) unterhalb der Hüfte. Untersucht wurde jedoch nur der Brustkorb. Wie viele CT's ich innerhalb des letzten Jahres hatte weiß ich gar nicht mehr. Da kommt ganz schön was zusammen. Von dem PET-CT (Positronen-Emissions-Tomographie) will ich gar nicht reden. Da kam das Zeug das sie mir gespritzt haben in einer mit Blei ummantelten Spritze. Bei meinen 32 Behandlungen unter dem Linearbeschleuniger in der Strahlentherapie hatte ich auch noch kein Messgerät.
Eigentlich müsste ich doch einen Strahlenpass bekommen? Oder ist das bei so kranken Menschen gar nicht mehr relevant?

NoLi

Zitat von: jedion am Heute um 09:04Gesten habe ich mir mal den Spaß meinen RaySid beim CT zu tragen.
24 µSv/h über 7 Minuten. Dabei trage ich das Teil (während der Untersuchung) unterhalb der Hüfte.
...
Die 24 µSv/h sind nur ein Bruchteil der tatsächlichen Dosisleistung, weil das Gerät im "Overload-Modus" (> 1 mSv/h) war.

Zitat von: jedion am Heute um 09:04...
Eigentlich müsste ich doch einen Strahlenpass bekommen? Oder ist das bei so kranken Menschen gar nicht mehr relevant?
Der Strahlenpaß ist nur für beruflich strahlenexponierte Personen vorgeschrieben.
Medizinisch bedingte Dosisexpositionen werden laut Strahlenschutzverordnung dem Patienten explizit nicht angerechnet, auch nicht bei den beruflich Strahlenexponierten. Die Logik dahinter ist, dass diese Dosen notwendig sind, um Leben zu retten...allein die behandelnden Ärzte handeln eigenverantwortlich und sollen sich an das Minimierungsgebot halten ("so wenig wie möglich, aber soviel wie notwendig").
Früher gab es noch einen freiwilligen Röntgenpaß, in dem jede medizinische Strahlenexposition eingetragen werden konnte...dieser wurde aber im Laufe der Zeit abgeschafft. Viel wurde hier eh nicht eingetragen, nur das Datum und der untersuchte Körperbereich, keine Dosiswerte.

Norbert

jedion

@NoLi

Danke. Das nächstes mal nehme ich dann meinen RC-Zero mit.
Neugierig ist man ja schon und der passt auch noch in die Hosentasche ;)

DL8BCN

Als Patient hat man normalerweise einen Röntgenpass.
Ist bei mir jedenfalls so.
Da können dann alle Behandlungen die mit Röntgen zu tun haben, also auch CT eingetragen werden.
Neuerdings wird das aber oft vernachlässigt, mit der Aussage, das die digitale Röntgentechnik heutzutage eine so geringe Strahlenbelastung verursacht, das es nicht mehr dokumentiert werden braucht.
Das sehe ich etwas anders.
Vor allem beim CT.

PS: Du kannst aber nicht davon ausgehen, das ein RadiaCode, welcher Art auch immer dir realistische Messwerte anzeigt. Hab gerade gesehen, das mit dem Röntgenpass hatte Norbert schon geschrieben.
Der Radiologe weiß genau welche Dosis er dir gegeben hat. Ich verstehe nicht warum da so ein Geheimnis drum gemacht wird. Aus meiner Sicht hätte ich ein Anrecht darauf, zu erfahren wie viele Milligrays ich abbekommen habe. Und das sollte auch in meinen persönlichen Dokumenten einsichtig sein.

jedion

Zitat von: DL8BCN am Heute um 12:24PS: Du kannst aber nicht davon ausgehen, das ein RadiaCode, welcher Art auch immer dir realistische Messwerte anzeigt.

Das mache ich auch nicht. Mir geht es ja auch nur um eine ungefähre Größenordnung.
Immerhin würde beim RC-Zero der Messbereich nicht überschritten.

NoLi

Zitat von: DL8BCN am Heute um 12:24...
Aus meiner Sicht hätte ich ein Anrecht darauf, zu erfahren wie viele Milligrays ich abbekommen habe. Und das sollte auch in meinen persönlichen Dokumenten einsichtig sein.
:good2:
Als Patient sollte man ein Anrecht haben, die Röntgen-Dosis bzw. das Dosisflächenprodukt mitgeteilt zu bekommen. Dies wird zum Teil auch vorbildhaft gemacht...ein Kollege mit neuem Hüftgelenk bekam mitgeteilt, sein Dosisflächenprodukt betrug 84 mGycm². Auf der anderen Seite bekam ich mal auf meine diesbezügliche Anfrage einen Zettel mit Röhrenspannung, Röhrenstrom und Strahlzeit ausgehändigt.

Norbert

Peter-1

Nur genau hinsehen. Ist doch alles vorhanden.
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Gruß  Peter