BERTIN Alpha E Radonmonitor

Begonnen von DG0MG, 06. Juli 2026, 12:52

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DG0MG

Ein Gerät, von dem bisher noch nicht die Rede war:

BERTIN Alpha E Radonmonitor


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Detektor:          Diffusionskammer mit Siliziumdiode
Messbereich:       Von 20 Bq/m3 bis 10 MBq/m3
Messfehler:        10%
Empfindlichkeit:   3 cph bei 100 Bq/m3
Messzyklus:        Einstellbar von 1 min bis 12 Stunden
Speicherkapazität: 8.500 Datensätze (ca. 6 bis 4.250 Tage, je nach eingestelltem Messzyklus)
Autonomie:         bis zu 6 Monate (wiederaufladbar über USB)
Schnittstelle:     USB, Kabel inkl. Ladegerät
Zusätzl. Sensoren: Lufttemperatur, -feuchtigkeit und -druck, Manipulationserkennung
Anzeige:           6-stelliges LCD + 5-stellige alphanumerische Anzeige, Hintergrundbeleuchtung
Abmessungen:       108 x 68 x 30 mm
Gewicht:           165 g
Gehäuse:           Aluminium


Ist jetzt sicher nichts für Wohnräume, aber manch einer wollte auch schon immer mal in einem Uranbergwerk die Radonkonzentration messen. Dafür sollte es auf Grund des riesen Messbereichs geeignet sein, "Bergwerk" steht auch in der Produktspezifikation. Leider hab ich nur eine Firma in DL gefunden, die das Gerät vertreibt. Kauf fällt auf Grund des Preises von ~1600.- EUR wohl eher aus, aber für eine Wochenendliche Spaßbefahrung für eine Woche mieten könnte ich mir schon vorstellen.
"Bling!": Irgendjemand Egales hat irgendetwas Egales getan! Schnell hingucken!

miles_teg

Das,vermutlich gleiche Gerät, als SAPHYMO gelabelled (also vor der Übernahme durch Bertin) sehe ich immer mal wieder auf ebay:
https://www.ebay.de/itm/253581550383
Der Messbereich ist natürlich eine andere Hausnummer, aber halt auch preislich in anderen (professionelleren) Regionen als das Gerät von aranet.

DG0MG

Zitat von: miles_teg am Gestern um 11:05aber halt auch preislich in anderen (professionelleren) Regionen als das Gerät von aranet.

Ich denke, das kann man nicht vergleichen. Wir hatten ja schonmal diskutiert, dass das aranet sogar einen Wert angibt, um den der Messwert dauerhaft steigt, wenn es sich längere Zeit in hohen Radonkonzentrationen befindet. Da ist ja "nur" (wie im RadonEye) eine Ionisationskammer drin, die die in ihr auftretenden Zerfälle nur zählen, aber nicht differenzieren kann. Deswegen hier auch: "Diffusionskammer mit Siliziumdiode" (vmtl. ähnlich wie im "AIRTHINGS Corentium"?). Damit kann man aus der Höhe des Impulses ableiten, ob der Zerfall von "frühen" oder "späteren" Zerfallsprodukten herrührt. In einer Atmosphäre mit MBq/m3 Radon ist ja dann auch das ganze Gerät kontaminiert, durch die Alpha-Spektrometrie wird das aber keinen großen Einfluss auf das Messergebnis haben.
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