Gefahr durch Radioaktivität - Entwarnung nach Gefahrgut-Unfall auf A9.

Begonnen von NoLi, Gestern um 18:43

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NoLi

Entweder war es ein Transport von Mo-99/Tc-99m Generatoren (diese werden überwiegend in ca. 30 Liter Kunststofftrommelbehälter verpackt), oder es handelte sich um 200 Liter Abfallfasser mit Abfällen aus der Nuklearmedizin (ich gehe mal von ersterem aus, weil 4 Behälter beschädigt wurden; die Abfallfässer bestehen aus Stahl und sind daher sehr widerstandsfähig).

"Gefahr durch Radioaktivität - Entwarnung nach Gefahrgut-Unfall auf A9

 Stand: 08.10.2026 18:31 Uhr

Nach einem Unfall mit einem Gefahrguttransporter auf der A9 bei Köselitz bestand Sorge vor radioaktiver Strahlung. Die Autobahn wurde daher am Donnerstagnachmittag für mehrere Stunden voll gesperrt. Später konnte die Feuerwehr Entwarnung geben. Die Strecke wurde wieder freigegeben. Bei dem Unfall wurden zwei Personen verletzt.

von MDR SACHSEN-ANHALT

Die A9 musste nach Angaben der Polizei am Donnerstagvormittag zwischen Köselitz (Landkreis Wittenberg) und Klein Marzehns nach einem Unfall mit einem Gefahrguttransporter in beiden Richtungen gesperrt werden. Die Sperrung wurde demnach sicherheitshalber über mehrere Stunden aufrecherhalten. Erst am späten Nachmittag waren beide Fahrtrichtungen wieder befahrbar.

Zwei Verletzte - Katastrophenschutz und ABC-Teams im Einsatz

Auf dem Streckenabschnitt sind nach Angaben der Polizei am Vormittag ein Pkw und ein Transporter zusammengestoßen. Zwei Menschen wurden verletzt. Die A9 wurde vorerst gesperrt, weil der Transporter Gefahrgut geladen hatte. Laut einem Sprecher des Landkreises Wittenberg trug der Transporter einen Hinweis auf mögliche Strahlungsgefahr. Er hatte offenbar medizinisches Material geladen - zum Beispiel für die Bestrahlung von Patienten.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr mussten zunächst auf die Entwarnung der Gefahrgut-Experten warten.

Neben Experten vom ABC-Fachdienst der Feuerwehr war daher auch der Katastrophenschutz Wittenberg im Einsatz. Die Experten konnten später Entwarnung geben. Von den zwölf Fässern in dem Kleintransporter waren demnach vier beschädigt. Ausgetreten sei aber nichts. Die Ursache des Auffahrunfalls muss laut Polizei noch geklärt werden.
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(https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen-anhalt/dessau/anhalt/zusammenstoss-auto-transporter,transporter-verunglueckt-100.html)

Norbert

NoLi

Hmm, hier ist die Rede von "Behältern, in denen sich früher radioaktives Material befunden hatte" (also Leerbehälter), mit "Reststrahlung"... :unknw:

" Auto prallt in Transporter: Behälter mit Reststrahlung - Großeinsatz nach Unfall auf A9

Nach einem Unfall auf der A9 bei Coswig rückten Feuerwehr und Katastrophenschutz an. Der Grund: In einem Transporter befanden sich Behälter mit besonderer Vorgeschichte.

Stand: 08.10.2026, 19:14 Uhr

Ein Auto ist auf der Autobahn 9 in einen Kleintransporter mit Behältern geprallt, in denen sich früher radioaktives Material befand. Der Unfall bei Coswig im Landkreis Wittenberg löste einen Großeinsatz von Feuerwehr und Katastrophenschutz aus. Spezialkräfte führten Messungen durch, wie ein Sprecher der Autobahnpolizei sagte. Zuvor hatten mehrere Medien berichtet.

Der Transport der Behälter sei regelkonform gewesen, hieß es. Für die Bevölkerung und die Einsatzkräfte habe zu keiner Zeit Gefahr bestanden. An den Behältern sei lediglich Reststrahlung gemessen worden. Sie seien nicht beschädigt gewesen und hätten kein radioaktives Material enthalten, sagte der Sprecher.

Das Auto war den Angaben zufolge in den Kleintransporter gekracht - beide Fahrer wurden leicht verletzt. Wegen des Einsatzes war die A9 zwischen dem Ortsteil Köselitz und der brandenburgischen Gemeinde Rabenstein/Fläming zeitweise gesperrt.

© dpa-infocom, dpa:261008-930-811479/1

Das ist eine Nachricht direkt aus dem dpa-Newskanal.
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(https://www.tagesspiegel.de/berlin/dpa-auto-prallt-in-transporter-behalter-mit-reststrahlung-grosseinsatz-nach-unfall-auf-a9-16143173.html)




"Unfall mit Gefahrguttransporter: A9 bei Köselitz in beide Richtungen gesperrt

    Tim Eichler
    Oktober 8, 2026

Nach einem Unfall auf der Autobahn 9 bei Köselitz in Sachsen-Anhalt ist die Strecke am Donnerstag, 8. Oktober 2026, in beiden Fahrtrichtungen vollständig gesperrt worden. Zwei Menschen wurden bei dem Zusammenstoß eines Autos mit einem Transporter verletzt. Weil das Transportfahrzeug Gefahrgut geladen hatte, rückte auch der Katastrophenschutz des Landkreises Wittenberg an. Ob gefährliche Stoffe freigesetzt wurden, war zunächst unklar.
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Unfall auf der A9 zwischen Köselitz und Klein Marzehns

Der Unfall ereignete sich am Donnerstagvormittag auf der A9 zwischen den Anschlussstellen Köselitz und Klein Marzehns. Nach Angaben des MDR, der sich auf Informationen der Polizei beruft, waren ein Pkw und ein Transporter an dem Zusammenstoß beteiligt. Der Sender bezeichnete das Geschehen als Auffahrunfall. Nähere Einzelheiten zum Ablauf wurden zunächst nicht bekannt.

Der betroffene Autobahnabschnitt liegt im Norden Sachsen-Anhalts an der Landesgrenze zu Brandenburg. Während Köselitz zum Landkreis Wittenberg gehört, befindet sich Klein Marzehns bereits im brandenburgischen Landkreis Potsdam-Mittelmark. Die A9 verbindet den Raum Berlin mit Halle und Leipzig sowie den südlichen Landesteilen bis nach München. Entsprechend wirkt sich eine Sperrung auf dieser Strecke auch auf den überregionalen Verkehr aus.
Zwei Menschen bei dem Zusammenstoß verletzt

Bei dem Verkehrsunfall wurden nach den vom MDR veröffentlichten Polizeiangaben zwei Menschen verletzt. Wie schwer ihre Verletzungen sind, wurde zunächst nicht mitgeteilt. Ebenso blieb offen, ob beide Verletzten in den beteiligten Fahrzeugen saßen und ob sie zur Behandlung in Krankenhäuser gebracht werden mussten.

Zur genauen Ursache des Zusammenstoßes lagen zunächst ebenfalls keine gesicherten Erkenntnisse vor. Insbesondere war nicht bekannt, wie es zu der Kollision kam und welche Rolle die beiden Fahrzeuge dabei spielten. Die Polizei muss den Unfallhergang noch klären. Angaben zu möglichen Verkehrsverstößen oder einem technischen Defekt als Auslöser gab es zunächst nicht.

Gefahrgut im Transporter führt zu umfangreichen Sicherheitsmaßnahmen

Eine besondere Herausforderung bei dem Unfall auf der A9 bei Köselitz war die Ladung des Transporters. Nach den Angaben der Polizei, die der MDR veröffentlichte, befand sich Gefahrgut in dem Fahrzeug. Welche Stoffe transportiert wurden, war zunächst nicht bekannt.

Die Einsatzkräfte prüften deshalb, ob durch den Zusammenstoß gefährliche Substanzen ausgetreten waren. Eine solche Freisetzung war zunächst weder bestätigt noch ausgeschlossen. Auch konkrete Angaben zu möglichen Auswirkungen auf die Umgebung lagen nicht vor.

Der Begriff Gefahrgut umfasst verschiedene Stoffe und Gegenstände, die beim Transport besondere Sicherheitsvorschriften erfordern. Welche Schutzmaßnahmen nach einem Unfall notwendig sind, hängt unter anderem von den Eigenschaften der Ladung und ihrem Zustand ab. Allein die Beteiligung eines Gefahrguttransporters bedeutet daher nicht, dass tatsächlich eine gefährliche Substanz freigesetzt wurde.

Katastrophenschutz des Landkreises Wittenberg im Einsatz

Wegen der Gefahrgutladung wurde zusätzlich der Katastrophenschutz des Landkreises Wittenberg eingeschaltet. Das bestätigte der MDR in seiner Meldung vom Donnerstagnachmittag. Welche spezialisierten Einheiten vor Ort eingesetzt wurden und wie viele Einsatzkräfte insgesamt beteiligt waren, blieb zunächst offen.

Bei einem Unfall mit Gefahrgut steht neben der Versorgung verletzter Menschen die Feststellung möglicher Gefahren im Mittelpunkt. Dazu gehört insbesondere die Frage, ob Behälter beschädigt wurden und ob Stoffe in die Umgebung gelangen konnten.

Erst anhand der tatsächlichen Situation lässt sich beurteilen, welche weiteren Maßnahmen erforderlich sind. Für den Vorfall bei Köselitz gab es zunächst keine gesicherten Angaben zu einer Ausbreitung gefährlicher Stoffe oder zu zusätzlichen Schutzmaßnahmen außerhalb des Autobahnabschnitts.

Vollsperrung der A9 verursacht erhebliche Verkehrsbehinderungen

Die Folgen des Unfalls waren auch für Autofahrer deutlich spürbar. Nach Angaben des MDR war die A9 zwischen Köselitz und Klein Marzehns am Donnerstagnachmittag in beiden Richtungen vollständig gesperrt. Wegen der Gefahrgutladung blieb eine Freigabe zunächst aus.

Auch die Verkehrsinformationen des ADAC zeigten erhebliche Behinderungen. Für die Fahrtrichtung Berlin zwischen Köselitz und Klein Marzehns wurde eine gesperrte Richtungsfahrbahn gemeldet. Zwischen Coswig und Klein Marzehns verzeichnete der ADAC einen Stau von drei Kilometern sowie einen Zeitverlust von mindestens einer Stunde.

Die unterschiedlichen Verkehrsmeldungen können sich auf verschiedene Zeitpunkte beziehen. Eine bestätigte Uhrzeit für die vollständige Wiederfreigabe beider Fahrtrichtungen lag zunächst nicht vor.

Verkehr zwischen Berlin und Leipzig betroffen

Die Sperrung beeinträchtigte insbesondere den Verkehr zwischen dem Berliner Raum und Halle beziehungsweise Leipzig. Auf diesem Abschnitt führt die A9 durch den südwestlichen Teil Brandenburgs und den Norden Sachsen-Anhalts.

Verkehrsmeldungen sahen eine Ableitung des Verkehrs vor. Außerdem wurden die ausgeschilderten Umleitungsstrecken U34, U35 und U97 genannt. Autofahrer mussten auf den betroffenen Abschnitten mit erheblichen Verzögerungen rechnen.

Wie lange die Verkehrsbehinderungen insgesamt andauern würden, ließ sich zunächst nicht zuverlässig abschätzen. Neben der Untersuchung der Unfallstelle konnten auch die notwendigen Sicherheitsprüfungen an dem Gefahrguttransporter Einfluss auf die Dauer der Sperrung haben.

Unfallursache und mögliche Freisetzung weiter ungeklärt

Am Donnerstagnachmittag waren damit mehrere entscheidende Fragen offen. Zwar stand fest, dass zwei Menschen verletzt wurden und ein mit Gefahrgut beladener Transporter beteiligt war. Die genaue Art der Ladung und die Ursache des Zusammenstoßes waren jedoch noch nicht bekannt.

Auch die Prüfung, ob gefährliche Stoffe ausgetreten waren, war nach dem MDR-Bericht mit Stand von 15:07 Uhr noch nicht abgeschlossen. Über einen möglicherweise entstandenen Sachschaden gab es ebenfalls keine belastbaren Angaben.

Für die Wiederaufnahme des regulären Verkehrs war insbesondere entscheidend, wann der betroffene Autobahnabschnitt wieder sicher genutzt werden konnte. Einen bestätigten Zeitpunkt für die vollständige Aufhebung der Sperrung gab es zunächst nicht.
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(https://ms-aktuell.de/welt/unfall-a9-koeselitz-08-10-2026/)

Norbert



NoLi

Und das schreibt der Landkreis Wittenberg dazu:

"Landkreis Wittenbergs Beitrag
Landkreis Wittenberg
vor einem Tag
1 Tag  ·
🚒 Update zum Einsatz auf der A9: Keine Gefahr für die Bevölkerung
Stand: 8. Oktober 2026, 14:20 Uhr
Die Feuerwehr hat die Lage an der Unfallstelle auf der A9 zwischen Köselitz und Klein Marzehns erkundet. Von der Unfallstelle geht keine Gefahr für die Bevölkerung aus.
Die eingesetzten Kräfte des Fachdienstes ABC des Landkreises Wittenberg beenden jetzt ihren Einsatz. Dazu müssen unter anderem die vorbereiteten technischen Geräte und Ausrüstungen zurückgebaut und wieder einsatzbereit verstaut werden. Das wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen.
⚠️ Die A9 war in beiden Fahrtrichtungen voll gesperrt. Eine Aufhebung der Sperrungen ist uns derzeit noch nicht bestätigt. Bitte beachtet weiterhin die aktuellen Verkehrshinweise.
Wir informieren, sobald weitere gesicherte Informationen vorliegen.
Ursprüngliche Meldung:
🚧 Einsatz auf der A9 – Vollsperrung in beiden Fahrtrichtungen
Stand: 8. Oktober 2026, 13:30 Uhr
Nach einem Verkehrsunfall ist die Autobahn 9 zwischen den Anschlussstellen Köselitz und Klein Marzehns derzeit in beiden Fahrtrichtungen voll gesperrt.
Der Fachdienst ABC des Landkreises Wittenberg wurde ebenfalls alarmiert. Rund 50 Einsatzkräfte befinden sich aktuell im Bereitstellungsraum in Coswig. Die Lageerkundung läuft.
Weitere Informationen zum Unfallgeschehen und zu möglichen Gefahren liegen derzeit noch nicht vor.
⚠️ Hinweise für Verkehrsteilnehmer:
Bitte umfahre den betroffenen Autobahnabschnitt weiträumig, plane zusätzliche Fahrzeit ein und halte die Zufahrtswege für Einsatzkräfte frei.
Wir informieren, sobald neue gesicherte Erkenntnisse vorliegen.
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(https://www.facebook.com/lkwbg/posts/-update-zum-einsatz-auf-der-a9-keine-gefahr-f%C3%BCr-die-bev%C3%B6lkerungstand-8-oktober-2/1730367275758428/)

Norbert