Gebiete für Atommüll-Endlager deutlich eingegrenzt

Begonnen von DL3HRT, Gestern um 13:13

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DL3HRT

Fünf Bundesländer sind aus der engeren Auswahl herausgefallen. Mal sehen, wie es jetzt weitergeht und wann die nächsten Entscheidungen fallen.

https://www.n-tv.de/politik/Gebiete-fuer-Atommuell-Endlager-deutlich-eingegrenzt-id31462996.html

DG0MG

"Die Bundesländer Rheinland-Pfalz, Hessen, Berlin, Sachsen und das Saarland sind nicht mehr Teil der laufenden Suche. "

Ich staune, dass man Sachsen ausgesondert hat. Ohne jetzt tiefer in den Anforderungen und in der Geologie drinzustecken, hätte ich gedacht, dass das Erzgebirge in Frage käme.
"Bling!": Irgendjemand Egales hat irgendetwas Egales getan! Schnell hingucken!

ALARA

Zu viel ehemaliger Bergbau.

ZitatGebiete, deren Untergrund beschädigt oder gefährdet ist, kommen nach Angaben des Bundesamtes für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) nicht als Endlagerstandort infrage. Damit werden Bergbaugebiete und Gegenden, in denen Vulkane aktiv waren oder die Gefahr von Erdbeben besteht, ausgeschlossen.

Geophon

Zitat von: DG0MG am Gestern um 13:49Ich staune, dass man Sachsen ausgesondert hat. Ohne jetzt tiefer in den Anforderungen und in der Geologie drinzustecken, hätte ich gedacht, dass das Erzgebirge in Frage käme.

Grob vereinfacht ist das Problem, dass die Granite und sonstigen kristallinen Gesteine im Erzgebirge (wie auch im Fichtelgebirge) tektonisch stark beansprucht und dadurch entsprechend geklüftet sind. Die Bedingungen sind nicht mit den Graniten in Finnland vergleichbar, die seit ihrer Erstarrung keine größeren tektonischen Ereignisse mehr mitgemacht haben und daher eine wesentlich bessere Barriere bilden. Dazu kommt natürlich noch das Erdbebenrisiko im Eger-Graben und in vielen Gebieten der (Alt-)Bergbau.

DL8BCN

Bis zum Jahr 2074 soll "schwupp" ein Endlagerstandort feststehen. :D

Radiohörer

...nach längerer Suche bei der BGE findet sich die heutige Pressemitteilung und die Karten: einmal ohne und mit Hervorhebung und sogar eine interaktive Karte mit Informationen zu den blauen "Gewinnergebieten"