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Autor Thema: Vergleichsmessungen von Zählrohren  (Gelesen 1382 mal)

NoLi

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Re: Vergleichsmessungen von Zählrohren
« Antwort #15 am: 30. Dezember 2020, 14:34 »
Dann wäre es also gut in die Nähe vom Flughafen Nü zu fahren und ich stelle mich nahe der ODL Sonde hin. Das Gebiet ist gut einsehbar und ich vermute dass nach 1/2 Stunde die Polizei anzückt.  ;D Wie lustig das dann wird  :o ?

Kannst ja dann immerhin noch über 29 min mitteln und dann erst Fersengeld geben! :D

Ernsthaft: solange Du nicht das Flughafengelände jenseits des Zaunes unbefugt betrittst, kann Dir keiner was anhaben. Sollte die Polizei dennoch erscheinen, erkläre ihnen dein Anliegen :declare:
Hilfreich wäre die gleichzeitige Darstellung der besuchten Messstelle auf dem Smartphone :good2:

Gruß
Norbert

Erich

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Re: Vergleichsmessungen von Zählrohren
« Antwort #16 am: 30. Dezember 2020, 16:07 »
>>Die BfS-Messsonden integrieren ihre Impulsraten über 2 Stunden<<

das ist keine Messung sondern eine Dampfwalze :D

Peter-1

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Re: Vergleichsmessungen von Zählrohren
« Antwort #17 am: 30. Dezember 2020, 16:42 »
Stimmt !

die lassen immer mal Dampf ab  ;D :D
Gruß aus Bayern - Peter

NoLi

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Re: Vergleichsmessungen von Zählrohren
« Antwort #18 am: 30. Dezember 2020, 17:47 »
>>Die BfS-Messsonden integrieren ihre Impulsraten über 2 Stunden<<

das ist keine Messung sondern eine Dampfwalze :D

Für den Routinebetrieb ist dies ja ok.
Werden Schwellwerte überschritten, oder es gibt einen Ereignisfall, schaltet die betroffene Sonde oder aber das ganze Messsystem auf einen Schnellmodus (10 Min. Messungen) um.

Stimmt !

die lassen immer mal Dampf ab  ;D :D

Super... :))
Wahrscheinlich immer, wenn die Sonde voll mit Zählraten ist 8)

Gruß
Norbert

Erich

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Re: Vergleichsmessungen von Zählrohren
« Antwort #19 am: 30. Dezember 2020, 20:28 »
Lieber Norbert,

>>schaltet die betroffene Sonde oder aber das ganze Messsystem auf einen Schnellmodus (10 Min. Messungen) um.<<

10 Minuten = Schnellmessung, ja nee is klar. Ich finde, wenn ein System 2 Stunden oder auch nur 10 Minuten Zeit zum Rechnen hat,
dann sollte die Bildung einer Häufigkeitsverteilung mit Max-Wert und 5% / 95% Wert Angabe zur Verteilung der Messwerte drinn sein. :(

LG
Erich

Erich

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Re: Vergleichsmessungen von Zählrohren
« Antwort #20 am: 30. Dezember 2020, 20:42 »
Ich probier mal das Bild vom Versuchsaufbau mit 170k

Henri

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Re: Vergleichsmessungen von Zählrohren
« Antwort #21 am: 31. Dezember 2020, 01:06 »
Lieber Norbert,

>>schaltet die betroffene Sonde oder aber das ganze Messsystem auf einen Schnellmodus (10 Min. Messungen) um.<<

10 Minuten = Schnellmessung, ja nee is klar. Ich finde, wenn ein System 2 Stunden oder auch nur 10 Minuten Zeit zum Rechnen hat,
dann sollte die Bildung einer Häufigkeitsverteilung mit Max-Wert und 5% / 95% Wert Angabe zur Verteilung der Messwerte drinn sein. :(

LG
Erich

In schnellerem Takt lassen sich die Sonden reihum gar nicht abfragen. Das läuft ja zum großen Teil noch über Analogmodems.

Schneller braucht es aber auch gar nicht zu sein. Man will ja sehen, wie sich die radioaktive Wolke mit dem Wind ausbreitet, und da die Meßstandorte etwa 20km auseinanderstehen, könnte man selbst bei Windgeschwindigkeiten von 120 km/h noch gut auflösen.

Um die KKWs herum stehen sie dichter, aber da gibt es ja auch verschiedene Systeme parallel, nämlich die KFÜ der Länder und eigene Meßstellen der KKW-Betreiber. Und es ist dort auch nicht ganz so spannend, weil man im direkten Umkreis ja eh bereits weiß, dass man evakuieren muss.
Die ersten groben Ausbreitungsvorhersagen werden sowieso anhand aktueller meteorologischer Daten über entsprechende Ausbreitungsmodelle berechnet. Die Sonden dienen dann nur zur Überprüfung der Modellrechnungen, und später zur Abgrenzung unterschiedlich stark belasteter Regionen, wenn quasi schon alles vorbei ist (dh. die radioaktive Wolke ist durchgezogen), um rasch entscheiden zu können, wer zu Hause bleiben darf und wer auf unabsehbare Zeit weg muss...