-- Youtube-Sammelthread --

Begonnen von DG0MG, 17. März 2019, 19:05

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DG0MG

"Zufällig durch einen Polizisten auf Streife gefunden", das ist schon erstaunlich.
Der Polizist wird als Mitglied einer Einheit zur Erkennung radiologischer und nuklearer Bedrohungen beschrieben.
Der Fundort scheint neben einer Straße, etwas die Böschung hinunter zu sein.

Wenn die Quelle im April 1967 100mCi hatte, hat sie heute nach rund zwei Halbwertszeiten noch 25.6 mCi.
In 1 Meter Entfernung 82 µSv/h, in 5 Metern Entfernung (neben der Straße) immer noch 3.3 µSv/h, also deutlich detektierbar, wenn sie an der Oberfläche läge. Sie war aber 15-20 cm tief eingegraben.
"Bling!": Irgendjemand Egales hat irgendetwas Egales getan! Schnell hingucken!

NoLi

Super!!! :wacko2: 
Zwei Halbwertszeiten sind vergangen, die Aktivität beträgt noch 25 mCi = 1 GBq!
Da spricht das Strahlungsmessgerät im Fahrzeug (!) auf der vorbeiführenden Strasse an, man sucht genauer, findet den Bereich, gräbt das Ding aus und hält schliesslich die Strahlenquelle zur Präsentation in der behandschuhten Hand. :dash2:  :dash2:  :dash2:
Dosisleistung in 1 cm Abstand ca. 880 mSv/h.
Vielleicht sollte man die Angehörigen dieser Polizei-Spezialtruppe mal dringend zu einer Strahlenschutz-Nachschulung schicken!

Norbert

NoLi

Zitat von: DG0MG am Heute um 12:27...
In 1 Meter Entfernung 82 µSv/h, in 5 Metern Entfernung (neben der Straße) immer noch 3.3 µSv/h, also deutlich detektierbar, wenn sie an der Oberfläche läge. Sie war aber 15-20 cm tief eingegraben.
Die Halbwertsdicke von Erdboden beträgt für die Gammastrahlung von Cs-137/Ba-137m ca. 5 cm...also haben wir es hier mit 3 bis 4 Halbwertsdicken zu tun.
Die Dosisleistung auf der Straße wird somit im Bereich von etwa 0,2 µSv/h bis 0,4 µSv/h gelegen haben.

Norbert