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Autor Thema: Ecotest TERRA-MKS-05 / Terra-P+ oder mit alpha: GQ GMC-600Plus / Radiascan701  (Gelesen 607 mal)

Andre4

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Guten Abend,

nachdem ich jetzt erstmal zwei Monate auf meinen Radiocode 101 warten darf  :lazy: widme ich mich gerade dem Thema GeigerMüller. Mich würde Eure Meinung interessieren welchem Gerät ihr den Vorzug geben würdet und warum?

Was haltet ihr von den Ecotest Terra-P+ bzw dem neuen Terra MKS 05 WITH BlueTooth? Lohnt sich das neue? Der Fehler ist kleiner angegeben beim neuen MKS 05?

oder halt doch gleich mit Alpha: Der GMC-600plus versus RadiaScan701? Beim RadiaScan ist ja eine Absorber-Blende dabei. Ähnliches gibt es meine ich nicht für den GMC-600plus?

PS Mein selbstgesteckter Preisrahmen endet für 1 Gerät bei max. 450 €

Gruß Andre
 

Henri

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Hallo Andre,

ich kenne beide Geräte nicht, mir fallen aber ein paar Sachen auf:

- der GMC scheint größer zu sein als der RadiaScan, hat dafür aber ein LCD: alterungsbeständig, stromsparend, in der Sonne besser ablesbar. Das LND Pancake hat vermutlich ein dünneres Fenster als das russische Pancake des RadiaScan: mechanisch empfindlicher, aber besserer Wikungsgrad für Alphas.

- der RadiaScan ist etwas kompakter (das "etwas" dürfte in der Praxis viel ausmachen), aber OLEDs haben eine begrenzte Lebensdauer. In spätestens 10 Jahren dürfte das Gerät reif für die Mülltonne sein. Allerdings, in 10 Jahren, ich möchte gar nicht wissen, was man da alles für tolle Geräte kaufen kann :yahoo: . Und wenn das Pancake noch heil ist, kann man es ausbauen und für was anderes verwenden. Ist auch einfacher als beim GMC, weil es mit 500V läuft statt mit 900 wie beim GMC.

Wenn man vor hat, das Gerät permanent laufen zu lassen (z.B. als Monitor für zu Hause zum Datenlogging), ist der GMC die deutlich bessere Wahl wegen des Displays. Wenn man das Gerät hauptsächlich zum kurzen Messen und zum Mitnehmen auf Ausflüge haben möchte, ist der RadiaScan praktischer wegen der kleineren Bauform.

Ob das Gerät eine Blende hat oder nicht, ist fast egal, denn sie ist eh zu dünnwandig ausgeführt und schirmt nur Strahlung ab, die direkt von vorne kommt. Idealerweise hat man deshalb sowieso einen kleinen (mind. 5mm starken) Plexiplatten-Absorber mit dabei, wenn man es genau haben möchte.


Der RadiaScan wirkt für mich hochwertiger und deutlich moderner als der GMC. Wenn man beide Geräte vor mich hinlegen würde und mir sagt, nimm Dir eins, kannst behalten, würde ich mich wahrscheinlich aus dem Bauch heraus für den RadiaScan entscheiden ;D

Viele Grüße!

Henri

NoLi

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Hallo Andre.

Der GC-600 ist nicht nur "etwas größer" als der RadiaScan, er ist durch seine Gehäusedicke, gegenüber anderen Gerätetypen mit Pancake-Detektor, klobig und kaum was für ne Jackentasche; letztere wäre auch nicht empfehlenswert, da keine Schutzkappe/Absorberkappe für das hauchdünne Zählrohrfenster vorhanden ist. Vorteilhaft ist die Verwendung des Zählrohres LND-7317, ist dies doch inzwischen langzeitbewährt ("Inspector") und auf Grund seines 2"-Durchmessers (Glimmerfenster, ca. 2 mg/cm², effektiv 16 cm²) zum Strahlungsnachweis sehr empfindlich.

Den RadiaScan kenne ich nicht vom anfassen und probieren, er besitzt aber mit dem Beta-1-1 einen im Durchmesser kleineren Detektor mit einem etwas dickeren Glimmerfenster (ca. 6 mg/cm², effektiv 7 cm²) und ist dadurch strahlungstechnisch etwas unempfindlicher, mechanisch aber dafür widerstandsfähiger.

Wenn Du auf den Nachweis von Alpha-Strahlung verzichten kannst, sind die ECOTEST-Modelle eine gute Wahl: batteriesparend, recht anzeigegenau, schnell bei Messwertänderungen. Einzig die Zwei-Tasten-Bedienung ist etwas gewöhnungsbedürftig.
Man merkt diesen ECOTEST-Geräten an, dass sie von einem Profi-Strahlungsmessgerätehersteller kommen und nicht von irgendeiner "Consumer-Klitsche" wie z.B. bei vielem diesbezüglichem Chinesengedöns.

Gruß
Norbert

Janni

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Hallo Andre!

Ja ich kann das bestätigen, die Ecotest Geräte sind gut, vor allen Dingen für den Preis. Ich hab zwei Terra-P und den MKS-05 (der war allerdings auch nicht so günstig). Jedenfalls sind die schön klein und leicht und recht unkaputtbar. Kann man immer gut in der Tasche haben.  :)
Den einen hab ich schon über 10 Jahre. Der hat schon einiges mitgemacht und und ist immer noch so gut wie am Anfang.  ;D
Die Messgenauigkeit ist auch top, hab es verglichen mit Automess AD6.

Andre4

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Tolles Forum. Wieder mal.

Also das online Monitoren und an die Wand hängen brauche ich nicht. Die Auswert-Software von Radiascan soll sehr viel besser sein als die von GMC nach mehreren Berichten auf Youtube. Daher ist der GMC-600+ für mich nun final ausgeschieden.  8)


OLED-Display beim radiascan 701 a

Bei OLED wird immer beim Leuchtkraftverlust von Betriebsdauer gesprochen. Das Display des radiascan 701a hat einen Bildschirmschoner eingebaut ("Display aus" nach Zeit ohne Bedienung. Ich meine auf einem Video zu erkennen, dass er auch sowas wie einen Bewegungssensor eingebaut hat, aber vielleicht sehe ich nur den Tastendruck nicht oder er macht das Display an bei sich ändernden cpm was ja auch gut wäre). Das Gerät selbst kann auch ohne eingeschaltetes Display messen. In einem Video review wurde von einer zu erwartenden Betriebsdauer des Displays von 18.000 Stunden gesprochen die angeblich von radiascan genannt wurde. Habe das auch angefragt bei radiascan. Wenn das nur die On-Zeit des Displays ist sollte das imho für "ewig" reichen?
Ich erinnere mich aber an einen Bericht vor vielen Jahren, dass die OLED Displays auch ohne Nutzung altern durch Sauerstoff etc.? Weiß nicht, ob das noch immer ein Thema ist oder das zumindest in der Fertigung nun ok ist? aber ich mache mir im Moment nur noch bedingt sorgen wegen der Lebenserwartung.

Nachtrag: Eben gelesen im manual das die Lebenserwartung bei der empfohlenen Kontrasteinstellung von 20% ca. 3000 Stunden betragen soll. Bei 5% Kontrast 12.000 Stunden.

Wenn ich in den nächsten 20 Jahren tatsächlich 12.000 Stunden auf dieses Display schauen sollte bekomme ich mit meiner Frau noch ganz andere Probleme.. :girl_devil:

Sollten 3000 Stunden, bzw 20% Kontrast notwendig sein, so sind das immer noch 2 Arbeitsjahre circa.

Die 300 Stunden bei 100% Kontrast sind dann schon ziemlich wenig...

Hat jemand Erfahrung wieviel Kontrast notwendig ist?



RadiaScan 701a


das ist mein Favourit. Er kann das was der Terra-MKS-05 kann plus Alpha und das in einem neuem Gewand mit viel mehr Eisntellmöglichkeiten, und damit aufgrund alpha auch meine Minerale tendenziel besser bedienen. Ich habe gerade eine Anfrage bei radiascan laufen ob mit dem Gerät die selben Lieferprobleme bestehen nach DE wie für den radiacode, vermutlich ja.  :dash2: :dash2: :dash2:

Seht ihr noch andere Geräte die von den Features in Konkurrenz stehen zum RadiaScan 701A?

PS Ich verstehe nicht wieso die alle noch einen Mini-usb haben...



Terra-MKS-05 (neu mit großem Bildschirm und App)

Der neue Terra-MKS-05 löst ja das Problem mit den zwei Knöpfen etwas durch das größere Display, auch wenn das nicht mehr Feature an sich hat und er dafür gleich 400€ kosten soll.

Die Bluetooth App scheint auch doch recht wenig zu können (der Messwertexport ist möglich soweit ich verstanden habe, dass ist es aber auch). Hat die jemand schon getestet?

Die Batterielebensdauer ist schon nett und das LCD lebt sicher bei pfleglicher Behandlung recht lange.

Das Gerät würde ich holen wenn es mit dem RadiaScan nicht klappt.


Henri

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OLED-Display beim radiascan 701 a

Bei OLED wird immer beim Leuchtkraftverlust von Betriebsdauer gesprochen. Das Display des radiascan 701a hat einen Bildschirmschoner eingebaut ("Display aus" nach Zeit ohne Bedienung. Ich meine auf einem Video zu erkennen, dass er auch sowas wie einen Bewegungssensor eingebaut hat, aber vielleicht sehe ich nur den Tastendruck nicht oder er macht das Display an bei sich ändernden cpm was ja auch gut wäre). Das Gerät selbst kann auch ohne eingeschaltetes Display messen. In einem Video review wurde von einer zu erwartenden Betriebsdauer des Displays von 18.000 Stunden gesprochen die angeblich von radiascan genannt wurde. Habe das auch angefragt bei radiascan. Wenn das nur die On-Zeit des Displays ist sollte das imho für "ewig" reichen?
Ich erinnere mich aber an einen Bericht vor vielen Jahren, dass die OLED Displays auch ohne Nutzung altern durch Sauerstoff etc.? Weiß nicht, ob das noch immer ein Thema ist oder das zumindest in der Fertigung nun ok ist? aber ich mache mir im Moment nur noch bedingt sorgen wegen der Lebenserwartung. Wenn ich in den nächsten 20 Jahren tatsächlich 18.000 Stunden auf dieses Display schauen sollte bekomme ich mit meiner Frau noch ganz andere Probleme.. :girl_devil:


Bei OLEDs gibt es zwei getrennte Probleme: einmal die Betriebsdauer, also wenn ein Pixel an ist. Er hat dann recht schnell einen Leuchtkraftverlust, aber mit geringerer Leuchtstärke leuchtet so ein Pixel dann noch ziemlich lange weiter. Je nach Farbe sind es ein paar 1000 Betriebsstunden. Wenn man die Helligkeit reduziert, wirkt sich das sehr positiv auf die Lebensdauer aus.

Das zweite ist tatsächlich die Zersetzung durch Luftsauerstoff. OLEDs müssen sehr gut gekapselt sein, um das hinauszuzögern. Bei Smartphones wird das z.B. gemacht (ich habe noch ein Gerät von 2013 mit OLED, das noch Top hell leuchtet), bei vielen billigen Displays aber nicht. Ich habe schon mehrere Geräte gesehen, die gar nicht mal billig waren und wo nach 7-8 Jahren rein gar nichts mehr geleuchtet hat, selbst in der Nacht konnte man nichts mehr leuchten sehen. Ein mp3-Player eines großen Markenherstellers, ein medizinisches Messgerät... Die beliebten günstigen 0,96" OLEDs für Arduino-Projekte altern besonders schnell. Das sind auch die, die mutmaßlich im RadonEye verbaut sind. 3 Monate Dauerbetrieb (bei 3,3V Betriebsspannung statt maximal möglichen 5V), und man sieht schon deutlichen Abbau. Man weiß halt nie, was konkret verbaut wurde. Es kann hochwertig sein, oder auch Müll, der kurz nach Ablauf der Garantie zerfällt.

Dann noch die nicht optimale Tageslicht-Ablesbarkeit von OLEDs. Wenn immer möglich, nehme ich Geräte mit LCD, auch wenn die etwas "old school" sind, und auch nicht frei von Alterung. Bei LCDs, die über ein Flachbandkabel kontaktiert werden statt über eine Stiftleiste, gibt es bei fortgeschrittenem Alter dann auch irgendwann Probleme.

Die Zeiten, wo Geräte 50 oder 60 Jahre lang tadellos funktionieren (so wie mein Graetz x50), sind wohl leider vorbei.

Viele Grüße!

Henri


PS: schau Dir auch noch mal den Radex RD1008 an:  https://www.geigerzaehlerforum.de/index.php/topic,156.0.html Der scheint einige hier ja ziemlich überzeugt zu haben. Und er hat ein LCD :yahoo:

Andre4

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ich habe mir nochmal den RD1008 angeschaut. Aber die "träge" Anzeige durch das lange aufsumieren und keine Möglichkeit die Werte abzuspeichern haben zum Ausschluß geführt. Eben den Radiascan 701A bestellt. Soll Anfang November da sein.  :yahoo:

NoLi

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OLED-Display beim radiascan 701 a


Obwohl ich einige Strahlungsmessgeräte mit Farbdisplays habe, sind bei mir mittlerweile diesbezügliche Geräte mit Farbdisplays (egal, ob TFT oder OLED) out, weil sie selbst bei voll aufgedrehter Helligkeit/Kontrast bei hellem Tageslicht oder Sonnenschein ohne zusätzlichen "Schattenwurf" so gut wie nicht erkennbar und ablesbar sind. Und die meistens empfohlenen schwachen Helligkeitsstufen sind auch bei bedecktem Himmel kaum erkennbar. Bei großer Helligkeitseinstellung z.B. beim SOEKS zieht das Display rund 120 mA und lutscht sehr schnell die Akkus leer.
Und immer nur in der Dämmerung/Dunkelheit messen... :vampire:  :-\ ;D

Gruß
Norbert

Andre4

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Hallo Norbert,

deine Argumente verstehe ich und teile sie im Prinzip auch. Eigentlich würde ich mir wünschen das 701A auch über das Handy steuern zu können. Dann könnte ich das Handy auf volle Helligkeit stellen und am Gerät selbst den Bildschirm  deaktivieren, gibt aber kein Bluetooth für den 701A soweit mir bekannt.

Bliebe der Weg einen "Windows-Client" mobil mit dem Gerät zu verbinden über USB-Kabel, auch nicht schön und dann balanciert man dann so ein tablet in der Hand und das Gerät, ggf an einem Gestänge wie so eine Metallsonde um auf den Halden zu suchen...

Imho, zum ersten einordnen nur den Sound anlassen und im Hochsommer Mittags auf einer Geröllhalde macht sowieso kein Spaß ;-)

Eine Ausleitung der Messdaten war hier für mich aber wichtig.  Ich werde berichten sobald er da ist.

Grüße

Andre

NoLi

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Dann könnte ich das Handy auf volle Helligkeit stellen und am Gerät selbst den Bildschirm  deaktivieren, gibt aber kein Bluetooth für den 701A soweit mir bekannt.
Wenn Dir das wichtig ist: Bluetooth hat z.B. der "RADEX RD-1212BT", allerdings keine Möglichkeit zum Alpha-Nachweis.

Hier in den Angeboten sind weiter unten pdf`s zu Gerät und Datenübertragungen:
https://www.radonshop.com/quarta-rad-radex-rd1212-bt
https://www.radonshop.com/quarta-rad-radex-rd1212-bt-outdoor

Und: ein deutscher Händler OHNE zusätzliche Zoll- und andere Gebühren sowie deutscher Garantieleistungen!!

Gruß
Norbert 

Andre4

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Dann könnte ich das Handy auf volle Helligkeit stellen und am Gerät selbst den Bildschirm  deaktivieren, gibt aber kein Bluetooth für den 701A soweit mir bekannt.
Wenn Dir das wichtig ist: Bluetooth hat z.B. der "RADEX RD-1212BT", allerdings keine Möglichkeit zum Alpha-Nachweis.

Hier in den Angeboten sind weiter unten pdf`s zu Gerät und Datenübertragungen:
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Gruß
Norbert


In dem Fall vermutlich eher noch der Radex Obsidian. Aber der leidet auch an der "buntes Display" Seuche hat dafür aber gleich für alle wichtigen Plattformen eine Software dabei. Als Mac Jünger ein nicht ganz unwichtiger Aspekt für mich. Der Obsidian kam ja hier im Forum auch nicht all zu gut weg. Gruß Andre

Na-22

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PS Mein selbstgesteckter Preisrahmen endet für 1 Gerät bei max. 450 €
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Ich weiß ja nicht, wie streng Dein Preisrahmen ist. Falls doch demnächst eine Anpassung nach oben erfolgen sollte, kannst Du ja auch mal einen Blick auf den Ranger werfen: https://www.geigerzaehlerforum.de/index.php/topic,463.0.html
Der hat einen großen Pancake-Detektor und LCD. Eine Schutzkappe ist auch dabei.

Andre4

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PS Mein selbstgesteckter Preisrahmen endet für 1 Gerät bei max. 450 €
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Ich weiß ja nicht, wie streng Dein Preisrahmen ist. Falls doch demnächst eine Anpassung nach oben erfolgen sollte, kannst Du ja auch mal einen Blick auf den Ranger werfen: https://www.geigerzaehlerforum.de/index.php/topic,463.0.html
Der hat einen großen Pancake-Detektor und LCD. Eine Schutzkappe ist auch dabei.

Zunächst mal vielen Dank für den Hinweis auf dieses Gerät und in der Tat bietet es einige Features die mir so gefehlt haben (Bluetooth, SW fürs Handy, LCD). Allerdings liegt das Gerät preislich dann auch ziemlich genau bei dem doppelten Geldbtrag des radiascan 701A der morgen in die Post gehen soll.  :yahoo: Die Dicke des Pancake Fenster scheint mir auch nochmal eine andere Größenordnung an Herausforderung. Darf sowas noch per Luftpost versendet werden? Bzw. wie stelle ich überhaupt sicher das etwas nciht per Luftracht versendet wird?

Die Gefahr ist natürlich sehr real das ich irgendwann bei einem Zoo von Geräten landen werde. Für den Moment habe ich mein Portemonnaie aber schon ziemlich geschröpft mit dem radiacode, dem radiascan und noch etlichen prüfstrahlern...  :scratch_one-s_head: womit ich erstmal doch einiges hoffe experimentieren zu können. Das nächste wäre für mich die Hoffnung auf Zeit und Eigenbau. Da lernt man denke ich immer noch mit am Besten..

PS Im Moment fehlt mir sowas wie eine Übersicht über die Geräte selbst eher so in einer Tabellenform für den Schnellüberblick über Features. Ich lege vielleicht einen ersten Entwurf dafür mal an nächstes Wochenende auf google office und poste den link hier zum bearbeiten durch alle. Vielleicht könnte man hierzu auch eine kleine DB web Anwendung machen, schreit nach Datenbank..


NoLi

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Die Dicke des Pancake Fenster scheint mir auch nochmal eine andere Größenordnung an Herausforderung. Darf sowas noch per Luftpost versendet werden? Bzw. wie stelle ich überhaupt sicher das etwas nciht per Luftracht versendet wird?

Nein, normalerweise nicht, insbesondere nicht im Frachtraum...es sei denn, der Luftdruck bleibt garantiert im Bereich eines Passagierkabinendruckes (z.B. in einer Passagiermaschine mit Tiertransport), oder die Ware ist in einem luftdichten Container verpackt. Letzteres wird für Pancake-Messgeräte auch Urlaubern (oder Dienstreisenden) bei Mitnahme in Flugmaschinen dringend empfohlen (z.B. in einem PELI-Case)! Aber wie versendet wird, entscheidet der Absender.

Die Gefahr ist natürlich sehr real das ich irgendwann bei einem Zoo von Geräten landen werde. 

Das wird vermutlich nicht ausbleiben, wenn Du dich messtechnisch breiter aufstellen möchtest; denn die "eierlegende Wollmilchsau", also ein Gerät, was alles abdeckt, gibt es in der Strahlenmesstechnik nicht.
Beispielsweise sind Pancake-Detektoren bis maximal 3.000 Höhenmeter (9.000 ft) wegen dem absinkenden Luftdruck zugelassen, "normale" Endfensterzählrohre mit einer Glimmerfolie von ca. 0,6 cm² (wie das LND-712/ZP-1400 im Gamma-Scout) sind dagegen schon auf dem Kilimanjaro (in 5.895 m) und dem höchsten Berg Europas, dem Elbrus (in 6.542 m), im Einsatz gewesen  http://true-random.com/homepage/projects/gmz/  . Auch die Glaszählrohre wie das SBM-20-1 in russischen/ukrainischen Geräten sind sehr luftdruckschwankungsresistent und damit für Luftfahrt und Gipfelstürmer geeignet.

Gruß
Norbert