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Deutsche Strahlenmessgeräte (BRD) / Re: Automess 6134A - Szintomat
« Letzter Beitrag von Henri am Gestern um 22:29 »
Ja, Wahnsinn!  Sehr interessant!  Danke für all die viele Arbeit!

Allein dafür hat es sich doch schon gelohnt, das Gerät zu kaufen :)

Und alles in allem klingt es ja auch sehr hoffnungsvoll.

Viele Grüße!

Henri
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Radon / Re: Darf es etwas Radon sein? Der Radon-Mess-Thread
« Letzter Beitrag von Henri am Gestern um 22:23 »
Bei nächster Gelegenheit werde ich im Brunnen nebenan messen.
Mein Onkel hat wenige Meter entfernt einen offenen Brunnen.
Dort kann ich das RadonEye mal an einer Schnur herablassen und messen.
Das wird spannend.
Der Wasserstand dürfte etwa 3 bis 4 Meter unter Geländekante sein.

Ja, probier mal den Brunnen aus! Allerdings würde ich auch das Loch im Garten mal versuchen. Kannst ja danach alles wieder ordentlich zuschütten ;D
Wichtig ist das Abdecken z.B. mit einem Blech oder Plastikfolie. Das Loch muß gar nicht tief sein.  Wenn Du gar keine Lust auf Buddeln hast, kannst Du auch einfach eine Wanne oder einen großen Topf mit der Öffnung nach unten auf den Rasen stellen und Deinen RadonEye darunter. Dann ist Regen auch kein Thema.

Viele Grüße!

Henri
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Allgemeine Diskussionen / Re: Thoriumzerfall
« Letzter Beitrag von Henri am Gestern um 22:10 »
Hmmm also tolles Sortiment an thorium-haltigen Dingen, die Du da angesammelt hast, Peter!

Ich frage mich nur:

Der Glühstrumpf ist eine luftig-lockere große Scheibe,
die WT40 ist ultrakompakt und -dicht aus Wolfram. Wenn nicht irgendwie kleingesäbelt, eine lange dünne Stange.
Monazitsand ist vermutlich mit Quarz und anderen Mineralien gemischt, von der Probenform sicherlich "dreidimensionaler".
Apatit ist ein Mineral, vermutlich kein Pulver. Ein unregelmäßig geformter "Stein"?
Die Salze sind pulverförmig und haben chemisch einen komplett unterschiedlichen Th-Gehalt pro Volumen, selbst wenn sie sich in gleichen Behältnissen befinden sollten.

Wie Norbert schon weiter oben geschrieben hat: das lässt sich ja gar nicht ohne weiteres vergleichen. Jedes Präparat hat abhängig von Zusammensetzung, Dichte und Probenvolumen eine andere Selbstabsorption, die sich auf beide Linien  unterschiedlich stark auswirkt.  Mich hätte es ehrlich gesagt sehr gewundert, wenn die Kurve wirklich glatt durch alle Punkte gehen würde...

Wenn Du nun allerdings die Effizienz Deines Detektors für die beiden Linien kennst, kannst Du daraus die spezifische Selbstabsorption Deiner verschiedenen Proben bestimmen. Das könntest Du leicht näherungsweise machen, indem Du ein reines Thoriumsalz nimmst, dessen spezifische Aktivität Du ja stöchiometrisch ausrechnen kannst, und dieses in einer flachen Schicht sehr dicht an den Detektor bringst (kaum Selbstabsorption, und die Hälfte der Gammaquanten gehen Richtung Kristall). Aber das war glaube ich gar nicht die Fragestellung, oder?

Viele Grüße!

Henri

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Hallo, ja, dann wäre es wohl gut, wenn ein Admin diese Diskussion in den Bereich verschiebt, wo über das KIT geschrieben wurde.
Danke für die Info.
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Radon / Re: Darf es etwas Radon sein? Der Radon-Mess-Thread
« Letzter Beitrag von NoLi am Gestern um 21:17 »
Bei nächster Gelegenheit werde ich im Brunnen nebenan messen.
Mein Onkel hat wenige Meter entfernt einen offenen Brunnen.
Dort kann ich das RadonEye mal an einer Schnur herablassen und messen.
Das wird spannend.
Der Wasserstand dürfte etwa 3 bis 4 Meter unter Geländekante sein.
Das wird nicht viel bringen, weil ein Brunnen entweder aus einem gemauerten Schacht oder einem runtergetriebenem Rohr besteht. Dies verhindert das seitliche Eindringen von Radon. Einzig aus der Wasseroberfläche könnte etwas im H2O gelöstes Rn-222 in die Luftsäule darüber austreten, wird sich aber auf Grund der offenen Bauweie sehr schnell verdünnen und verflüchtigen.
Aber einfach mal ausprobieren.

Norbert
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Hallo, diese Diskussion gehört zwar eigentlich verschoben in das KIT-Thema, aber ich habe noch mal eine Frage zu meinem Spektrum:


Evtl. kanns ja ein Moderator verschieben, das RC-101 thread platzt eh schon aus allen Nähten  ;) Das Gehört m.M. nach aber auch nicht wirklich ins KIT-Thread, da es hier eher um generelle Features von Gammaspektren geht.

Die Antworten auf Deine Fragen lauten: Compton-Kante (3), Rückstreupeak (2), Röntgenfluoreszenz von Pb / Am-241 Gammas (1). Die beiden letzteren verschwimmen bei der schlechten Auflösung des RC gerne.
U-235 ist mit ca. 5 Bq/kg (s. KIT Thread) mittels RC-101 nicht nachweisbar.

Ich würde Dir diesbezüglich und für weitere Fragestellungen etwas Literatur empfehlen, da kann man auch eine ganze Menge weitere Infos rausziehen, auch im Übertrag auf das CsI-Kriställchen des RC-101 :)

Z.B.

https://gammaray.inl.gov/Shared%20Documents/naicat.pdf

https://web.physics.ucsb.edu/~phys128/experiments/gamma/GammaSpectroscopy.pdf
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Allgemeine Diskussionen / Re: Thoriumzerfall
« Letzter Beitrag von opengeiger.de am Gestern um 21:15 »
Hab dem Interspec mal Daten untergejubelt, die nicht gemessen sondern gerechnet waren (siehe Bild). Also ein Cs137-Peak mit reiner Gauss-Funktion. Das scheint er aber ganz richtig zu machen. Wenn Pmax Dein Peak-Maximum ist, dann müsste die Peakfläche PF aus dem Peak-Maximum sich so ausrechnen lassen (wenn ich mich jetzt nicht verrechnet habe):

PF = Pmax*Wurzel(2*pi*sigma^2)/2

und

sigma = FWHM/2.35


Du kannst das doch wirklich mal so machen, dass Du die Peakfläche mit Hilfe des oben genannten Faktors aus Deinen Peakhöhen berechnest, die ja eine saubere Korrelation geliefert haben. Wie schon gesagt, Du kannst ja bei einer Messung aus dem FWMH den Faktor zwischen Peakfläche und Peakhöhe bestimmen, der gilt ja immer bei einer Energie. Für den Peak bei der anderen Energie hast Du halt einen anderen Peakhöhen zu Peakflächen Faktor. So bleibt Deine schöne Korrelation erhalten und es ändert sich nur Deine Steigung zwischen den Peaks.

Zu der Formel oben, ich muss noch ne kleine Änderung machen, so dass das ganz allgemein gilt und zwar unabhängig von der jeweilig gewählten Bin-Weite. Ich hab nämlich oben unterstellt, dass die Bin Weite (Kanalbreite) 2keV ist. Das ist sie natürlich nur in meinem Experiment, bei Dir kann das anders aussehen. Um von der Bin-Weite unabhängig zu werden muss die Formel so aussehen:
 
PF = Pmax*Wurzel(2*pi*sigma^2)/binWidth

und

sigma = FWHM/2.35
binWidth = maxEnergie/nrBins

Und dann noch ein Tipp zu Interspec: Man muss bei der y-Achse genau hinschauen,manchmal sagt er da "Counts per 2 channels" oder "Counts per 3 channels". Um also zur richtigen y-Achse in Counts pro Kanal (Bin) zu kommen, muss man die Werte manchmal dann durch 2 oder 3 Kanäle teilen. Nicht so ganz intuitiv für den Newcomer.

Gut, aber mit obiger Formel kommst Du nun von deinen "guten" Pmax Werten auf die Peakflächen durch Rechnung und nicht mit Peak-Fitten in Interspec. Du musst also nur einmal die FWHM für den Pb212 Peak bei 238keV bestimmen und dann die FWMH für den Tl208 Peak bei 583keV.  Damit kannst Du dann die beiden Faktoren:

Faktor=Wurzel(2*pi*sigma^2)/binWidth, sigma = FWHM/2.35, binWidth = maxEnergie/nrBins

für die beiden Linien ausrechnen, mit dem Du dann deine Peakhöhen Pmax nur noch multiplizieren musst um die Peakfläche zu bekommen. Dann müsste Deine Grafik wieder schön werden mit guter Korrelation. Und wenn Du es noch genauer willst, kannst Du die beiden FWHM's aus mehreren Messungen bestimmen und einen Wert dafür als Mittelwert bestimmen. Denn Du weisst ja, der Wert muss fix sein. 

Man kann auch nicht sagen, dass Interspec immer das beste ist, aber das Peakfitten auf die Baseline in Interspec hat halt den Vorteil, dass wenn ein Peak zum Beispiel im Compton Gebirge eines anderen liegt, dann nützt ja das Background abziehen und Peakhöhen bestimmen nix, denn im Background ist die Compton-Steuung des anderen Nuklids nicht drin.   
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Naja, wie ich schon schrieb, das Spektrum des RC-101 ist auch mit Amplif.=10 noch recht verzerrt. Wenn man das mit der inversen Detektor-Effizienz (aus der Background-Funktion) entzerrt, dann sieht das schon ganz anders aus. Dann sieht man, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit hier auch ein Rückstreupeak am Ende des Compton Gebirges liegen könnte. Das könnte sich mit U235 bei 186keV überlagern davon hat es im Hirschgraben auch ein wenig. Anbei das entzerrte Spektrum des RC-101 (schwarze Linie) gegen unentzerrt (grüne Linie) und noch eine Theremino Messung mit einem guten 2.5" NaI von Prospektor, die auch ganz ähnlich aussieht.

Oder hat jemand dazu noch ne Meinung?   
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 :unknw:
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Hallo, ich frage nun doch noch mal wegen dem zweiten Peak bei ca. 190 bis 200 keV.
Mein RC-101 interpretiert das entweder als Uran oder als Luthetium.
Was könnte es sein?
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