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#1
Strahlenschutz / Aw: Bleiburg bauen?
Letzter Beitrag von Carcosa - Heute um 18:52
Kinderburg-Update:

Habe nun nochmal alles in PETG gedruckt, mit jeweils 6 Schichten und 40% Infill, das waren ca 2.8 kg PETG, das müsste jetzt schon ziemlich stabil sein.
Hab auch sehr heiß gedruckt, damit alle Schichten gut verschmelzen.

Wassertest sagt: dicht!

Kupferteile sind jetzt auch da und die ließen sich gut verbauen: insgesamt nun 2mm Kupfer rund herum. Besonders hat mich gefreut, dass man die Kupferfolien (0.5mm stark) sehr gut mit einem Gummi-Hammer in die Aussparung klopfen konnte.

Epoxidharz kam auch heute mit der Post: https://amzn.eu/d/052nDPia
Das ist ein Dickschicht Harz das man bis zu 10cm Dicke gießen kann ohne dass die Temperatur ein Problem wird.

Bleikugeln sind eingefüllt und Harz oben drauf, jetzt muss ich nur geduldig warten bis alles fest ist und dann kann ich endlich mal messen...Aushärtezeit: 4-5 Tage  :o

Bin schon so gespannt... Hoffe mal die Übung war nicht für die Katz  :D
#2
Zählrohre / Aw: Datenblatt zum Zählrohr SB...
Letzter Beitrag von Peter-1 - Heute um 18:35
Kennt jemand diese Grafik und hat eine Beschreibung zu den Zählrohren?
Wenigstens das SBM20 wäre wichtig.
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#3
Es wurde einmal im Forum von 2mm berichtet. Meine Sonde ist in einem 1,5mm Alu-Rohr. Da man sowieso kalibrieren soll/muß ist das unerheblich.

Peter
#4
Wie dick ist noch die Wandungsstärke der Alu-Schutzrohre für die Zählrohre der ODL Stationen?
War das 2mm oder 3mm ?
#5
Kaufberatung / Aw: Fragwürdiger Prüfstrahler
Letzter Beitrag von NoLi - Heute um 16:55
Diese Strahlenquelle  https://www.brecklandscientific.co.uk/radiation-atomic-physics/isotrak-cs-137-demo-source-370-kbq  liegt mit 370 kBq weit über der EU-Freigrenze. Der Erwerb ist damit genehmigungspflichtig.

Zum Umgang bedarf es einer behördlichen Umgangsgenehmigung für umschlossene radioaktive Stoffe. Um diese Genehmigung zu bekommen, muß der Antragsteller einen Fachkundekurs mit Abschlußprüfung an einer zugelassenen Schulungsstätte (z.B. hier  https://www.fortbildung.kit.edu/catalog.php/Strahlenschutz) erfolgreich absolvieren und sich die Fachkunde durch die zuständige Aufsichtsbehörde anerkennen lassen. Erst nach Ernennung zum Strahlenschutzbeauftragten (mit allen Rechten und Pflichten) kann dann eine Umgangsgenehmigung bei der Behörde beantragt werden.

Der Transport dieser Strahlenquelle muß gemäß internationalem Gefahrgut-Transportrecht ADR/RID gemäß UN 2910 erfolgen; die maximale Dosisleistung an der Transportverpackung darf 5 µSv/h nicht überschreiten.

Also Finger weg von diesem Ding!

Wenn allerdings eine andere Person mit entsprechend gültiger Umgangsgenehmigung diese Strahlenquelle erwerben und für sich behalten sollte, würde einem Erwerb rechtlich nichts dagegen sprechen. Er muß aber die entsprechenden Formalitäten mit seiner Aufsichtsbehörde einhalten.

Norbert
#6
Kaufberatung / Aw: Fragwürdiger Prüfstrahler
Letzter Beitrag von bloody - Heute um 13:29
Diese Prüfstrahler werden scheinbar auch hier in D verkauft, und zwar von renomierten Anbietern für schulische Zwecke. Ob es sich dabei genau um den "japanischen" Strahler handelt, kann man natürlich nur anhand der Form/Farbe/Beschriftungen vermuten. Diese stimmen zumindest überein. Die Preise für diese Prüfstrahler hier in D haben mich sehr überrascht!
#7
Kaufberatung / Aw: Fragwürdiger Prüfstrahler
Letzter Beitrag von DG0MG - Heute um 12:52
Ich würde sagen, aus dem Ausland würde ich grundsätzlich nichts Strahlendes bestellen, egal was und unabhängig von der Freigrenze.
Wenn es die Auktion ist, die ich denke, dann enthält sie diesen Strahler:

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Das Angebot enthält eine Bleiabschirmung, die wäre zwar nice to have, aber die wiegt ~30kg oder so. Ob das wirklich kostenlos von Japan hier her kommt? Ich zweifele höflich, auch wenns so da steht.

Da das Angebot (höchstwahrscheinlich) gegen die Forenregeln verstösst (künstl. Nuklide > Freigrenze) , posten wir keinen Link.


#8
Kaufberatung / Fragwürdiger Prüfstrahler
Letzter Beitrag von Seddi DN9DSF - Heute um 12:18
Hallo, ich habe im Internet einen Artikel gefunden bei dem auch ein Prüfstrahler mit dabei ist, jedoch anhand der kennzeichnung bin ich mir nicht sicher ob er in der "Freigrenze" ist. An sich bin ich nur an dem angebotenen gerät interesesiert (gammaspectroskop). Meine frage ist jetzt. Sollte es tatsächlich um einen Strahler der über der grenze liegt, handeln.

Daher meine frage, wäre es legal, wenn jemand mit einer berechtigung für höhere grenzen diesen artikel erwirbt, den prüfstrahler selber behällt und ich so an das gammaspectroskop so bekomme. oder ist sowas nicht erlaubt?

dann ist auch das nächste problem das der artikel in Japan ist, wie verhällt sich dass dann mit dem Versand?

Einen Link zum Artikel lasse ich auch erstmal weg, weil ich mir hier mit dem forumsregeln nicht zu 100% sicher bin, kann ihn ja im nachhinein reinstellen, wenn das kein problem ist

lg
#9
Eine Gefahreneinschätzung:

"Radioaktives Material in Wien
Experte gibt Gefahrenabschätzung zu gefundenem Nuklid

    9. Februar 2026, 17:12 Uhr
MeinBezirk konnte kurz nach der Meldung, dass radioaktives Nuklid in Wien gefunden wurde, mit einem Experten des Atominstituts der TU Wien sprechen. Der Experte kann die Bevölkerung zwar entwarnen – er erklärt aber auch, worauf es jetzt ankommt.

WIEN. Ein Großeinsatz sorgte seit dem Montagvormittag für Aufsehen in Wien. Mitarbeiter eines Entsorgungsbetriebs in Liesing kamen offenbar in Kontakt mit Nuklid. Während die Betroffenen in eine Gesundheitseinrichtung gebracht wurden, wurde die Oberlaaer Straße samt Umgebung abgesperrt.

Laut Stadt wurden "am Firmengelände Absperrmaßnahmen getroffen und umfangreiche Messungen zur Gefahrenabschätzung vorgenommen. Dabei wurden geringe Strahlenwerte festgestellt."

Doch um welchen Stoff geht es hier wirklich? Wie gefährlich ist dieser für die Mitarbeitenden und vor allem für die Bevölkerung? Und wie gelangt er auf das Gelände der Firma? MeinBezirk konnte dazu mit Johannes Sterba vom Atominstitut der Technischen Universität (TU) Wien sprechen. Er gibt eine erste Einschätzung zu den Vorgängen ab.

"Hohe Aktivierung" entscheidend

Sterba arbeitet ganz grundsätzlich regelmäßig während seiner Forschung mit den Stoffen: "Es gibt sogenannte Nuklide und es gibt Radionuklide. Diese werden auch etwa in der Medizin oder in der Technik eingesetzt."
   
Entscheidend im Umgang mit solchen Radionukliden sei der Aktivitätsgrad des Materials: "Es gibt Radionuklide, die gewöhnlich in der Natur und auch im Körper vorkommen. Das ist nichts Ungewöhnliches. Am bekanntesten ist wohl Kohlenstoff 14, das bei der C14-Datierung in der Archäologie verwendet wird." Durch das Messen des C14 in Stoffen, auch als Radiokarbonmethode bekannt, lässt sich das Alter von Funden abschätzen.

Problematisch beim Kontakt mit Radionukliden ist der Aktivierungsgrad. "Eine höhere Aktivierung kommt beispielsweise in der Industrie und auch in der Medizin zum Einsatz", so Sterba. Es sei im Fall aus Wien für den Experten jedoch natürlich schwierig, "aus der Ferne" eine Abschätzung abzugeben.

Aber aufgrund der Tatsache, dass nur geringe Strahlenwerte laut Stadt gemessen wurden, geht er von keiner Gefahr für die Bevölkerung aus. Denn auch wenn die Stoffe einen hohen Aktivierungsgrad haben sollten, kommen sie in der Praxis stets in recht geringen Mengen vor.

"Problem, wenn es in den Körper kommt"

"Wenn die Betroffenen ohne Schutzbekleidung und andere Schutzmaßnahmen dieses Radionuklid berühren, so sprechen wir von einer Kontamination. Es kann dann sein, dass man diese daraufhin unwissentlich verteilt", gibt der Experte einen Einblick in die Praxis. Während des Großeinsatzes sollten betroffene Stellen, soweit es sie gegeben hat, bereits dekontaminiert worden sein.

"Auch die reine Kontaminierung der Mitarbeiter muss nicht zwingend gefährlich sein. Problematisch wird diese oft erst, wenn diese durch Körperöffnungen auf welchem Weg auch immer in den Körper gelangen", so Sterba. Dies könne dann auch gesundheitsschädlich sein, erklärt er abschließend.
"
( https://www.meinbezirk.at/wien/c-lokales/experte-gibt-gefahrenabschaetzung-zu-gefundenem-nuklid_a8051227 )

Norbert
#10
"Alarm in Österreich! Radioaktives Material aufgetaucht
1Tage • 2 Minuten Lesezeit

Radioaktives Material in Transporter sorgt für Großeinsatz in Wien und Graz. Polizei und Feuerwehr leiten umfassende Sicherheitsmaßnahmen ein.

Großeinsatz am Montagnachmittag in Wien und in Graz: In der Oberlaaer Straße (Wien) und in der Moserhofgasse (Stmk.) sorgte ein massives Polizeiaufgebot für Aufsehen. Die Einsatzkräfte sperrten die jeweiligen Bereiche weiträumig ab.

Grund dafür war ein Transporter aus Wien, der von der Exekutive angehalten wurde. Wie die "Kleine Zeitung" berichtet, soll sich ersten Informationen zufolge an Bord des Fahrzeugs radioaktiv kontaminiertes Material befunden haben.

Sofort wurden umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen eingeleitet. Neben mehreren Polizeistreifen rückte auch die Berufsfeuerwehr Graz an. Der betroffene Lkw wird derzeit genau untersucht, das Ladegut gilt nach bisherigen Erkenntnissen als kontaminiert. Für die Fahrer gibt es vorerst Entwarnung: Bei ihnen konnte keine Strahlung festgestellt werden, dennoch werden sie vorsorglich medizinisch untersucht.

Parallel dazu kommt es auch in Wien zu einem ähnlichen Einsatz. In Wien-Liesing wurde eine Straße komplett gesperrt, Einsatzkräfte in Schutzanzügen waren im Einsatz. Laut Behörden dürfte der Vorfall in der Bundeshauptstadt in direktem Zusammenhang mit dem Einsatz in Graz stehen. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren, weitere Details sind derzeit noch offen.

Feuerwehrsprecher Lukas Schauer bestätigte gegenüber "Heute", dass es in einem Entsorgungsbetrieb am Montag um 10.30 Uhr zu einem Alarm gekommen ist. In angelieferten Gegenständen soll ein radioaktives Nuklid enthalten sein.

Binnen weniger Minuten wurde das Areal völlig abgesperrt. Die Berufsfeuerwehr führte umfangreiche Kontrollen und Messungen durch. Tatsächlich konnten die Feuerwehrmänner geringe Strahlenwerte feststellen. Zwei Personen, die mit dem Gegenstand zu tun hatten, wurden daraufhin sofort von der Berufsrettung in ein Gesundheitszentrum überstellt und eine Dekontamination durchgeführt.

Aktuell sind weitere Messungen und Nachforschungen im Gange, um die Herkunft des Gegenstandes zu klären. Für Personen außerhalb des Firmengeländes besteht keine Gefährdung.
"
( https://www.msn.com/de-at/nachrichten/inland/alarm-in-%C3%B6sterreich-radioaktives-material-aufgetaucht/ar-AA1VZyr9 )

( https://www.heute.at/s/alarm-in-oesterreich-radioaktives-material-aufgetaucht-120161106 )

Norbert