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Messtechnik, Technik => Kommerziell => Deutsche Strahlenmessgeräte (DDR) => Thema gestartet von: DG0MG am 05. August 2019, 20:40

Titel: UNIRAD-H der Wismut
Beitrag von: DG0MG am 05. August 2019, 20:40
Die WISMUT hatte ein eigenes wissenschaftlich-technisches Zentrum, das für den Bergbau nötige Spezialgeräte selbst entwickelt und hergestellt hat. Dazu gehören u.a. auch die Radiometer vom Typ "UNIRAD" (ugs. "WISMUT-Geigerzähler").

Davon gab es verschiedene Ausführungen (Aufzählung mglw. unvollständig):


Der UNIRAD-H ist die Ausführung für den Hauer, der selbst kontrollieren konnte, wie "gut" das Erz war, an dem er gerade arbeitete. Es wurden in den Geräten unterschiedliche Zählrohre und Anzeigen verwendet, die Ausführung MG/T ist bspw. ein Szintillationsmessgerät mit Digitalzähler und LCD-Anzeige. Allen gemeinsam ist das hammerschlaggrüne Gehäuse, wie es auch beim militärischen Radiometer RR-66 verwendet wurde mit der Stromversorgung durch 2 Monozellen. Diese Gehäuse wurden auch für andere Geräte verwendet, ich hatte mal ein sog. "Bohrlochthermometer", das sah auf den ersten Blick wie ein Geigerzähler aus, war aber eben was ganz anderes - im gleichen Gehäuse.
Die Sonde (Zählrohr oder Szintillationsdetektor) ist abgesetzt und über einen Schlauch mit dem Grundgerät verbunden. Das diente dazu, den Detektorkopf auch mal in ein Bohrloch zu schieben, um zu sehen, ob "weiter hinten" noch Erz kommt.

Auf dem Foto ein UNIRAD-Z, fotografiert im Besucherbergwerk 'St. Lampertus' Hohenstein-Ernstthal (http://www.lampertus.de/).

Titel: Re: UNIRAD-H der Wismut
Beitrag von: DG0MG am 05. August 2019, 21:04
Schon einige Jahre bin ich im Besitz eines original "gefahrenen", funktionierenden UNIRAD-H, den man nun hier auch mal dokumentieren kann. Man sieht im die harte Benutzung unter Tage an, deshalb wird das Gerät auch heutzutage gerne von Mineraliensammlern verwendet - weil, so schnell bekommt man es nicht kaputt.

Der Schlauch zum Messkopf in Form eines schlanken Alurohrs ist reichlich 2 Meter lang. Die Anzeige erfolgt über ein Zeigerinstrument mit 2 Skalen 0..5 und 0..25 , welche je nach gewähltem Messbereich zu verwenden sind. Das einzige Bedienelement ist ein Drehschalter mit 6 Schalterstellungen:


Mit "UB" kann die Batterie überprüft werden, mit "UTR." wird das Vorhandensein der Hochspannung angezeigt. Die Stromversorgung erfolgt durch zwei Monozellen, das Batterierohr ist mit einem Schraubdeckel verschlossen. Natürlich kann man das Prasseln der Impulse vom Zählrohr auch mit schicken, robusten, russischen Kopfhörern abhören.
Titel: Re: UNIRAD-H der Wismut
Beitrag von: DG0MG am 05. August 2019, 21:15
Die Elektronik ist auf 2 Leiterplatten verteilt, die kleinere dürfte die Spannungsversorgung und Hochspannungserzeugung sein. Einen  Schaltplan habe ich noch nie gesehen, aber der darauf befindliche Schalenkern hat recht viele Wicklungen, so dass man annehmen kann, die Betriebsspannung für die Messelektronik wird ebenso durch den Transverter aus der Batteriespannung erzeugt.

In der Sonde befindet sich nichts anderes, als ein Zählrohr vom Typ SBM-20 und dessen Vorwiderstand von 4,7 MOhm. Als Leitung durch den Schlauch zur Sonde sind einfach 2 dickere Litzen verbaut (vllt. 0,5 mm2).
Titel: Re: UNIRAD-H der Wismut
Beitrag von: DL3HRT am 06. August 2019, 06:57
Zitat
In der Sonde befindet sich nichts anderes, als ein Zählrohr vom Typ SBM-20 und dessen Vorwiderstand von 4,7 MOhm. Als Leitung durch den Schlauch zur Sonde sind einfach 2 dickere Litzen verbaut (vllt. 0,5 mm2).
Mal wieder das unverwüstliche SBM-20. :clapping: Für den Verwendungszweck reicht das vollkommen aus. Betastrahlung wird zumindest ein wenig durch das Rohr abgeschirmt. Ist es dickwandig?

Der "Schlauch" ist relativ lang (1.50 m ?). Mich wundert es, dass es da keine Probleme mit der Kapazität der Leitung gibt. Die ist sicher größer, als im Datenblatt des Zählrohrs angegeben wird. Vermutlich aus diesem Grund befindet sich der Vorwiderstand direkt an der Sonde.
Titel: Re: UNIRAD-H der Wismut
Beitrag von: DG0MG am 06. August 2019, 10:52
Der "Schlauch" ist relativ lang (1.50 m ?). Mich wundert es, dass es da keine Probleme mit der Kapazität der Leitung gibt. Die ist sicher größer, als im Datenblatt des Zählrohrs angegeben wird. Vermutlich aus diesem Grund befindet sich der Vorwiderstand direkt an der Sonde.
Der Schlauch zum Messkopf in Form eines schlanken Alurohrs ist reichlich 2 Meter lang.
;)

Genau, prinzipiell soll man ja immer den Widerstand direkt am Zählrohr anbringen, wenn da etwas Kabel dazwischen ist, damit sich die Kabelkapazität beim Zünden nicht durch das Zählrohr entlädt und dessen Totzeit unnötig verlängert und die Lebensdauer verkürzt. Wäre es Koaxkabel, wären es etwa 200 pF (1pF/cm bei RG58 oder RG174), die beiden lockeren Litzen im Schlauch haben vielleicht etwas weniger.

Die Wandstärke des Alurohres wird schon bei 3-4mm liegen, das muss ja auch mal einen drauffallenden Brocken aushalten. Viel Beta wird da nicht mehr kommen.
Titel: Re: UNIRAD-H der Wismut
Beitrag von: GeräteGuru am 14. August 2019, 22:12
Glückauf in die Runde,
um es vorweg zu nehmen: mit dem UNIRAD-H (für Hauer) oder UNIRAD-Z (für Geophysiker) kann mann nur die Gammastrahlung (bei beiden Radiometern in µR/h) messen.
Betastrahlung (Elektronen) werden durch die Alu-Sonde nahezu vollständig abgeschirmt.
Der 4,7 MOhm-R dient als Arbeitswiderstand für das SBM-20 (VAJ 221 oder M7000 beim UNIRAD-Z). Betriebsspannung ca. 450V statische Hochspannung. Der (dort noch vorhandene) C von 2,2pF bildet mit dem 4,7 MOhm-R ein RC-Glied. Später wurde er weggelassen und durch ein kleines Stück doppelseitige Leiterplatte ersetzt (gleiche Wirkung).
Die Schaltpläne aller UNIRAD-Gerätetypen inklusive Beschreibungen liegen mir vor. Eventuelle Reparaturen(Solange der Ersatzteilvorat noch reicht...) und Graduierungen (Abgleich der einzelnen Messbereiche (Schalterstufen)) mit E-Talons (spezielle Prüfstrahler) sind möglich.
Zu den einzelnen Stufen: UB ist die Batteriespannung. Der Zeiger sollte bei vollen Batterien am rechten (End-)Anschlag voll ausschlagen.
UTR ist der Status der Transverterspannung. Der Zeiger sollte sich hier im Bereich zwischen den beiden Markierungen (im letzten Drittel der Skala) befinden.
Die 3 Messbereichsstufen legen den Messbereich (Ende der Skala) fest. Bei UNIRAD-H also 25000 µR/h (entspricht 250000 nSv/h oder 250 µSv/h) Skalierung benutzen... usw (2500 und 500).
Bei UNIRAD-Z sind die Sufen in 40000, 10000 und 250 eingeteilt.
Alle "Geräteserien" sind im RG-66 "Gehäuse-Stil" aufgebaut. Außer das UNIRAD ST. Das war ein fest eingebautes RKS-Messgerät (Radiologische Kontrollstation) im Prüfstand der Förderung zur Messung und Sortierung der gefördeten Hunte. Es ist in einem Schaltschrank eingebaut und hat im in "Herz" ein K1520-System...
Es ist der Nachfolger des "Gamma-4-S" Prüfstandmessgerätes...
Falls ihr noch Fragen habt könnt ihr gerne posten...
 
Das Gerät auf dem Foto stammt übrigens vom Schacht 371...   

Titel: Re: UNIRAD-H der Wismut
Beitrag von: DG0MG am 15. August 2019, 12:54
Ah, interessant, herzlich willkommen!

mit dem UNIRAD-H [..] in µR/h) messen.

So, da haben die aus Konspirativitätsgründen einfach die physikalische Einheit weggelassen. Ich hatte angenommen, dass es vielleicht eine einheitenlose Zahl ist, z.B. Impulse pro Minute oder so.
Auf der Halde 65 in Bad Schlema traf ich vor einer Weile mal einen älteren WISMUT-Hauer, der dort mit seinem Enkel "Steine suchen" war. Die Halde ist recht unergiebig und so waren die beiden noch nicht sehr erfolgreich, ich dagegen hatte in kurzer Zeit bissl was gefunden - ich hatte aber einen Szinti, er einen UNIRAD-H. Von den Einheiten wußte er nichts, er meinte nur, wenn das Erz im 25.000er Messbereich den Zeiger hinten anschlagen ließ, klingelte die Brigadekasse. Bei einem meiner pflaumengroßen Steinfunde war das so. Er meinte nur so: "Gutes Erz!"

Das Gerät auf dem Foto stammt übrigens vom Schacht 371...

Welches Foto? Das im ersten Beitrag oder die Fotos von meinem Gerät mit der roten "176"?
Titel: Re: UNIRAD-H der Wismut
Beitrag von: GeräteGuru am 20. August 2019, 18:16
Ja, die rote 176... Die Nummern wurden unabhängig von der 4-Stelligen Fabriknummer (außer bei Z-Geräten, da ist es nicht ganz eindeutig) vergeben und im Unterteil eingraviert und farblich gekennzeichnet. Dabei war es so das die Hauer-Geräte im Grubenbereich (GB) 1 bis 3 (Schacht 371) rot geschrieben wurden. Im GB 6 (Pöhla) waren sie weiß. Genau umgedreht war es bei den UNIRAD-Z (Geophysiker-Geräte). Wie es im GB 4 (Schacht 366) weiß ich momentan nicht genau. Aber ich glaube es war analog wie GB 1-3...
Ist aber auch egal. Ist lange her und man vergisst auch viel...
Naja, falls der der ein oder andere Hilfe (Reparatur) bei defekten UNIRAD-Geräten oder auch neueren Strahlungsmessgeräten braucht... Vielleicht kann ich helfen...
Titel: Re: UNIRAD-H der Wismut
Beitrag von: GeräteGuru am 20. August 2019, 18:24
Kleine Korrektur noch: im Beitrag vom 14.08.2019 hat sich ein Tippfehler eingeschlichen: Das GM-Zählrohr heist VAZ 221 (nicht VAJ 221) und stammt von robotron Dresden. Sorry  :(
Titel: Re: UNIRAD-H der Wismut
Beitrag von: DG0MG am 20. August 2019, 20:20
Ok, also von der 371 - das ist eine prima Erkenntnis, für die sich die Erstellung dieses Threads ja schon gelohnt hat.
Ich hab auch Steine von der dortigen Halde .. die beiden muss ich mal aneinanderhalten, vielleicht erkennen sie sich wieder :)

Kannst Du eine Größenordnung geben, wieviele solche Geräte (also UNIRAD-H) es gab, bzw. wieviele strukturmäßig im Einsatz waren?
Vor Jahren waren die immermal bei ebay im Angebot, mittlerweile hat offenbar jedes Gerät ein neues Heim gefunden.


Titel: Re: UNIRAD-H der Wismut
Beitrag von: GeräteGuru am 23. August 2019, 15:23
Ich habe mal einen Scan von einer Geräteeinsatzliste (Hauerliste) vom Schacht 371 gemacht. Hier sind alle UNIRAD-H aufgelistet welche es auf der 371 und 366 (400er Nummern)(zuletzt) gab...
Deine 176 wurde zum letzten Mal am 22.08.1990 ausgegeben und kam in der Zeit vom 29.08 - 04.09.1990 wieder von UT in die Werkstatt zurück...
Titel: Re: UNIRAD-H der Wismut
Beitrag von: DG0MG am 27. August 2019, 11:42
Uiii, das ist ja mal ein toller Beleg! Nicht nur irgendein Zettel, sondern mein UNIRAD drauf!

Ich mag es, wenn sich solche Kreise schließen und man nach langer Zeit irgendwelche Verbindungen zwischen Objekten oder Personen herstellen kann.

In einem verlassenen Gebäude hab ich mal eine Reihe von Dias gefunden und dann "ermittelt", wo sie aufgenommen wurden und sowohl mit dem Fotograf, wie auch mit den als Kindern abgebildeten Personen gesprochen. Das fetzt!
Titel: Re: UNIRAD-H der Wismut
Beitrag von: GeräteGuru am 03. September 2019, 20:12
Für alle die es interessiert: hier mal die originale Bedienungsanleitung des UNIRAD-H...
Titel: Re: UNIRAD-H der Wismut
Beitrag von: DL3HRT am 04. September 2019, 11:01
Mich erstaunt die sehr kurze abgegebene Lebensdauer des Zählrohrs. Ich habe mit den im Handbuch angegebenen Werten gerechnet.

Bei durchschnittlich 100 µR/h und 0.02 ips pro µR/h ergeben sich 2 Impulse pro Sekunde. Bei der angegebenen Nutzungsdauer von 6 Stunden pro Tag macht das 172800 Impulse pro Tag bzw. 39744000 Impulse in den angegebenen 230 Tagen. Für das SBM-20 wird eine Lebensdauer von ca. 1010 Impulse angegeben. Das STS-5 dürfte doch in einem  ähnlichen Bereich liegen.? Wodurch kommt es zu einem Unterschied von mehreren Zehnerpotenzen?

Habe ich mich verrechnet oder wird das Zählrohr mit zu hohem Strom betrieben, was die Lebensdauer natürlich reduzieren würde? Oder handelt es sich nur um einen Druckfehler im Handbuch?
Titel: Re: UNIRAD-H der Wismut
Beitrag von: DG0MG am 04. September 2019, 11:27
Das ist mir auch aufgefallen.

wird das Zählrohr mit zu hohem Strom betrieben

Glaube ich eher nicht, denn der Vorwiderstand in der Sonde ist standardmäßig 4,7 MOhm.

Mir erscheint eine Annahme einer mittleren Aktivität von 100µR/h an der Scheibe im Uranbergbau ziemlich niedrig angesetzt? Kann da der Fehler liegen, dass das höher liegen muss?
Titel: Re: UNIRAD-H der Wismut
Beitrag von: DL3HRT am 04. September 2019, 13:27
Zitat
Mir erscheint eine Annahme einer mittleren Aktivität von 100µR/h an der Scheibe im Uranbergbau ziemlich niedrig angesetzt? Kann da der Fehler liegen, dass das höher liegen muss?

Erscheint mir auch etwas niedrig, entspricht nur 1 µSv/h. Aber mehr als Faktor 10 sehe ich da nicht.

 
Titel: Re: UNIRAD-H der Wismut
Beitrag von: florian am 23. September 2019, 21:22
Glück Auf die Herren,

mir ist ein Unirad H mit der roten Nummer 177 in die Hände gekommen. Jemand zufällig ne Liste indem dieses Gerät erfasst ist? Vielen Dank Im Voraus!
 
Titel: Re: UNIRAD-H der Wismut
Beitrag von: Staasucher am 24. September 2019, 15:42
So ein Gerät fehlt mir auch noch  :( :-\ :o
Titel: Re: UNIRAD-H der Wismut
Beitrag von: GeräteGuru am 24. September 2019, 20:10
Glückauf in die Runde,
Zitat
mir ist ein Unirad H mit der roten Nummer 177 in die Hände gekommen. Jemand zufällig ne Liste indem dieses Gerät erfasst ist?
Das Gerät stammt ebenfalls vom Schacht 371. Eine Hauerliste der Geräteausgabe habe ich schon gepostet. Dort steht auch die 177 mit drin.
Ich muss immer wieder schmunzeln wenn ich sehe, wie doch die Geräte so nach und nach wieder "auftauchen" ;)... Und die 177 hat noch gar nicht lang seinen alten Standort verlassen... 8)

Zitat
So ein Gerät fehlt mir auch noch
Ein paar gibt es noch... :)
Titel: Re: UNIRAD-H der Wismut
Beitrag von: GeräteGuru am 24. September 2019, 20:59
Zitat
Mir erscheint eine Annahme einer mittleren Aktivität von 100µR/h an der Scheibe im Uranbergbau ziemlich niedrig angesetzt? Kann da der Fehler liegen, dass das höher liegen muss?
Die Umrechnung passt: 100 µR/h entspricht 1 µS/h (ionisierende Energiedosisleistung). Wenn man bedenkt das im kleinsten Messbereich (500) der Vollausschlag des Zeigerinstrumentes 500 µR/h -> 5 µSv/h -> 5000 nSv/h und im größten Messbeich (25000) 25000 µR/h -> 250 µSv/h -> 250000 nSv/h sind, dann ist das durchaus realistisch (und auch eine "ganz schöne Hausnummer"). Denn die durchschnittliche Ortsdosisleistung (ODL) hier im Erzgebirge liegt (je nach Gebiet) zwischen 80 und 120 nSv/h (0,08 - 0,12 µSv/h oder 8 bis 12 µR/h).
Um in diesen Bereich zu messen ist das Unirad-H natürlich nicht geeignet (Zählrohr) und es wurde ja auch nicht dafür entwickelt. Es sollte eigentlich nur dem Hauer Vorort eine "grobe" Auskunft über die Aktivität seiner Bohrlöcher in der Scheibe geben - Es sollte also nur eine Aussage getroffen werden: ist es Erz oder ist es "taube Masse" hier in der Scheibe... Und dafür reicht das Unirad-H allemal aus...
Titel: Re: UNIRAD-H der Wismut
Beitrag von: florian am 25. September 2019, 05:40
Glückauf in die Runde,
Zitat
mir ist ein Unirad H mit der roten Nummer 177 in die Hände gekommen. Jemand zufällig ne Liste indem dieses Gerät erfasst ist?
Das Gerät stammt ebenfalls vom Schacht 371. Eine Hauerliste der Geräteausgabe habe ich schon gepostet. Dort steht auch die 177 mit drin.
Ich muss immer wieder schmunzeln wenn ich sehe, wie doch die Geräte so nach und nach wieder "auftauchen" ;)... Und die 177 hat noch gar nicht lang seinen alten Standort verlassen... 8)

Zitat
So ein Gerät fehlt mir auch noch
Ein paar gibt es noch... :)


Vielen Dank für die Auskunft.
Es sind schon noch ein paar im Umlauf. Man muss nur Beziehungen haben um noch einen zu kriegen. Sporadisch sind auch welche bei Ebay reingestellt. Doch die gehen z.T. für 300€ raus.
Der Unirad- H ist gegenüber dem RR66 recht unempfindlich was aber nicht nur Nachteile hat. Beim Mineralien Sammeln ist ein eher unempfindliches Gerät von Vorteil da die Halden eine recht hohe Hintergrundstrahlung haben und dies die Suche erschwert.
Titel: Re: UNIRAD-H der Wismut
Beitrag von: DG0MG am 26. September 2019, 21:28
Ein UNIRAD im Schaubergwerk "Glöckl" in Johanngeorgenstadt.
Titel: Re: UNIRAD-H der Wismut
Beitrag von: Staasucher am 27. September 2019, 19:03
Ein wirklich schönes Gerät :)

Aber eher was für die Sammlung, weshalb mich die teilweisse sehr hohen Preise abschrecken.  :-\

Zum nutzen auf der Halde isses eher unpraktisch, da de ja diese halbsteife Schlauchwurst die ganze Zeit behantieren musst :D
Da ist das Arbeiten mit dem RR 66 wesentlich bequemer ;D Meine Meinung 8)
Titel: Re: UNIRAD-H der Wismut
Beitrag von: Staasucher am 09. Dezember 2019, 18:42
 :) so jetzt hab ich ah su e ding zem hiestelln^^  Glück Auf ;D

Nochmal in Deutsch :D

Hab nu doch noch einen Unirad H bekommen, nicht der schönste aber voll funktionsfähig :P

Meiner hat die Nummer 6018. Kollege hat die Nummer 6004... Guru hast du da Infos zum Einsatzort :unknw:
Titel: Re: UNIRAD-H der Wismut
Beitrag von: DL3HRT am 09. Dezember 2019, 19:20
Zitat
Hab nu doch noch einen Unirad H bekommen, nicht der schönste aber voll funktionsfähig :P

Ich finde den Zustand perfekt. Schließlich soll man dem Gerät seine Geschichte auch ansehen. Und wenn es funktioniert - umso besser.
Titel: Re: UNIRAD-H der Wismut
Beitrag von: Staasucher am 09. Dezember 2019, 19:42
 ;)

Ne Rote 157 hat meiner an der Seite, auf einem der Fotos auch erkennbar 8)

Bin eben über die Hauerliste gestolpert :)
Titel: Re: UNIRAD-H der Wismut
Beitrag von: Staasucher am 10. Dezember 2019, 17:53
Der vom Kollege hat die 143
Titel: Re: UNIRAD-H der Wismut
Beitrag von: Staasucher am 02. Februar 2020, 14:41
Mir flog da nochwas zu :yahoo: :yahoo: :yahoo: :yahoo:

Zustand wohl Sehr Gut und Funktioniert bestens ;D
Titel: Re: UNIRAD-H der Wismut
Beitrag von: Staasucher am 02. Februar 2020, 14:49
So sieht das jetzt aus im Wohnzimmer ;D :D :))
Titel: Re: UNIRAD-H der Wismut
Beitrag von: DG0MG am 02. Februar 2020, 20:51
So sieht das jetzt aus im Wohnzimmer

Besorg Dir mal einen "Corentium Home (https://www.geigerzaehlerforum.de/index.php/topic,176.msg1060.html#msg1060)"  :yes3:
Titel: Re: UNIRAD-H der Wismut
Beitrag von: Staasucher am 05. Februar 2020, 20:05
 :o wozu :D
Das des Gas da is weiss ich, wieviel davon genau will ich gar nicht wissen :unknw:

 :P :P :P :P :P
Titel: Re: UNIRAD-H der Wismut
Beitrag von: NoLi am 06. Februar 2020, 22:07
Ist bestimmt ne tolle Mineraliensammlung. :good:
Sind das alles Uranerze? :secret:

Gruß
Norbert
Titel: Re: UNIRAD-H der Wismut
Beitrag von: Staasucher am 07. Februar 2020, 15:12
 :o

Da auf dem Foto mit den Unirad Zählern.... :unknw: :-\
Nee.... Da steht doch das ist das Wohnzimmer... Das sind "normale" Mineralien... ;D
Die anderen sind nicht in bewohntem Bereich ;)
Bis auf gelegentliche Ausnahmen zum Fotografieren und in Mikroskop nähe sind die immer Ausgelagert. :)
Titel: Re: UNIRAD-H der Wismut
Beitrag von: GeräteGuru am 06. Juli 2020, 18:20
Zitat
Mir flog da nochwas zu
Ein gutes "MB/A"... Heb es gut auf und hüte es wie Deinen Augapfel - Es gibt nicht allzuviele davon...
Und gehe vorsichtig damit um: Das MB/A hat kein robustes SBM20-Zählrohr sondern ein ein russisches SEV - glaube ein FEU10 - mit einem 10x10er NaJ-Kristall. Müsste ich nochmal genau nachschauen... Ist sehr stoßempfindlich.
Die "9514" war vermutlich im Bergbaubetrieb / Sanierungsbetrieb Ronneburg im übertägigen Einsatz - im Bergbaubetrieb / Sanierungsbetrieb Aue jedenfalls nicht.
Titel: Re: UNIRAD-H der Wismut
Beitrag von: GeräteGuru am 21. Januar 2021, 20:48
Zitat
Meiner hat die Nummer 6018. Kollege hat die Nummer 6004... Guru hast du da Infos zum Einsatzort
Schau mal in meine gepostete Hauerliste. Die 142 und 157 waren beide auf der 371 im Einsatz...
Titel: Re: UNIRAD-H der Wismut
Beitrag von: Samarskit am 19. April 2021, 16:36

Ein herzliches "Glück auf" in die illustre Runde! Ich bin zwar schon seit 1 1/2 Jahren hier im Forum angemeldet, habe auch ab und an
hereingeschaut, aber bis heute in der Tat noch keinen eigenen Eintrag getätigt. Grund ist, dass ich mit Foren jedweder Art noch keine
Erfahrungen habe und bisher bei der Suche nach Antworten auf bestimmte Fragen entweder persönliche Kontakte oder das allgemeine Internet
zu Hilfe genommen habe. Jetzt tauchte aber eine konkrete Frage auf, bei der das Netz keine befriedigende Antwort geben konnte - bzw.
alle Beiträge, die per Verweis auf dieses Forenthema hier nur durch Lesen ebenfalls zu keinem klaren Resultat führten.

Konkret geht es um die berühmten "Unirad"-Messinstrumente der Wismut. Ich konnte letztes Jahr eines dieser Geräte vom Typ "H" günstig
erwerben über Ebay. Es funktioniert trotz seiner Altersspuren noch hervorragend. Anhand der tollen "Ausgabeliste für Hauer" konnte ich die
rote Nummer 304 meines Gerätes (siehe Profilbild) sogar noch dem Schacht 371 zuordnen.

Beim letzten Besuch bei einem befreundeten Mineraliensammler tauchte die Behauptung auf, dass ALLE Unirads mit Szintillationsmessköpfen ausgestattet seien. Diese Aussage verblüffte mich, da ich bisher davon ausging, dass die Zählraten eher für eine normale Geiger-Müller-Zählrohrtechnik sprechen. Ich ging also auf die Suche im Netz nach Informationen beim Stichwort "Unirad H" (u.a. hier, auf einem Blog des Mineralienatlas sowie im Band 14 der Sächsischen Bergbaumonographie Seite 75).

Klar wurde nach Zusammenfassung aller Infos folgendes:

1) Es gibt mehrere Typen der Unirad-Serie, mindestens vier sind namentlich bekannt: H, Z, MB/A und WG/T.
2) Alle Geräte vom Typ H sind Geiger-Müller-Elektroniken mit den Zählrohren SBM20 bzw. STS05 und haben die drei Messbereiche 25000-2500-500.
3) Die Geräte vom Typ MB/A und WG/T sind Szintillationsgeräte mit digitaler Anzeige (wobei die Messköpfe breiter sein sollen).

Beim Typ Z gibt es aber nun deutlich widersprüchliche Aussagen (und Bilder):

Zum einen seien diese Geräte ebenfalls analoge Geiger-Müller-Technik, nur mit empfindlicheren Sonden vom Typ VAZ221 bzw. M7000 von Robotron
und den drei Messbereichen 40000-10000-250 (sogenannte Geräte für die Geophysiker).

Zum anderen seien dies bereits Geräte mit einem Szintillationskristall (NaI-(Tl)) im Messkopf, so nach einer Bildunterschrift in Band 14 der Sächsischen Bergbaumonographie, sowie einem Bild aus dem Besucherbergwerk St. Lampertus in Hohenstein-Ernstthal (hier ist der Messkopf geöffnet,
man sieht die PMT mit Folgeelektronik, allerdings ohne Kristall), und schließlich einem einzelnen geöffneten Messkopf, der komplett alle Bauteile zeigt (obwohl der Messkopf von der Größe her identisch zu sein scheint mit denen des H-Typs, wird erwähnt, dass der zugehörige Typ nicht bekannt ist!).

Diese Informationen widersprechen sich nun eindeutig, es kann ja nur eine hiervon richtig sein, oder? Es sei denn, es gäbe beim Typ Z zwei Unterserien, wobei die ältere noch die Geiger-Müller-Technik und die neuere die Szintillationstechnik anwendet (und dann ist noch nicht klar, ob noch analog oder bereits digital).

ALSO: Wer kann dieses Dilemma beim "Unirad Z" lösen? Da wäre ich sehr dankbar für eine Hilfestellung.
Titel: Re: UNIRAD-H der Wismut
Beitrag von: DG0MG am 20. April 2021, 22:32
Ich halte als Erklärung durchaus für möglich, dass die "Unter"-Bezeichnung (also "H", "Z" usw.) eben keinen Hinweis auf reine Konstruktionsmerkmale darstellt, sondern nur für die vorgesehene Verwendung oder die Zielgruppe, wie eben "H" für den Hauer. Wie das konkrete Gerät zu unterschiedlichen Zeiten aufgebaut war, muss ja nicht festgeschrieben, sondern könnte auch einer Weiterentwicklung unterworfen gewesen sein, so dass eben ein "früher Z" mit Zählrohr und ein "späterer Z" mit Szinti ausgestattet war. Aber endgültig auflösen kann ich die Frage nicht, vielleicht kommt da zukünftig noch eine Info - es ist erstmal wichtig, dass sie öffentlich gestellt wird.

Eine Ergänzung zur Quellenlage habe ich noch, die genannte "Sächsische Bergbaumonographie, Band 14" kann man als PDF hier herunterladen: https://publikationen.sachsen.de/bdb/artikel/12174 (https://publikationen.sachsen.de/bdb/artikel/12174).

Im Anhang ein MG/T mit dem dickeren Sondenkopf und digitalem Zähler mit LCD-Display.
Titel: Re: UNIRAD-H der Wismut
Beitrag von: Samarskit am 21. April 2021, 23:57
 :) Erst mal vielen Dank für das Bild mit dem tollen MG/T-Unirad (heisst also doch MG/T und nicht WG/T, wie hier weiter oben mal geschrieben wurde)! Ja, genauso hatte ich mir einen derartigen Messkopf mit Szinti-Elektronik vorgestellt: die zähltechnisch sensitivste Stelle ist ganz vorne und nicht in der Mitte des Stabes wie bei den H-Geräten (und vermutlich auch etlichen Z-Geräten). Du hast vermutlich schon recht mit der Vermutung, dass die Typenbezeichnung eher dem Verwendungszweck zugeordnet ist und nicht der Bauart; denn es gibt ja tatsächlich "normale" Messköpfe, in die ein winziger Kristall 10x10mm eingepasst wurde - fragt sich halt nur, ob das nur für die MB/A-Geräte gilt oder auch für manche Z-Geräte. Die Abbildung des Unirad Z im Museum in Hohenstein-Ernstthal mit dem geöffneten, aber unvollständigen Szinti-Messkopf muss ja noch nicht heißen, dass der Messkopf auch zum Gerät gehört.

Vielleicht meldet sich hier ja jemand, der ein Unirad Z mit Szintillationstechnik besitzt oder besaß!? Die Wahrscheinlichkeit ist natürlich nicht allzu groß, da diese Geräte bei weitem nicht so häufig gewesen sein dürften wie die Geräte für die Hauer.
Titel: Re: UNIRAD-H der Wismut
Beitrag von: GeräteGuru am 23. April 2021, 21:21
Also ich versuche mal euch meinen Wissensstand dazu zu vermitteln:
Das Unirad Z gab es nur mit Zählrohr (anfänglich VA-Z 221 später M7000). Siehe Ausschnitt Schaltplan Unirad Z (Teilplan_Sonde_Unirad_Z.pdf).
Wie aus Prüffeldanleitung Seite 16 und 17 (Bedienungsanleitung_Unirad_Z_Seite16.pdf und Bedienungsanleitung_Unirad_Z_Seite17.pdf) ersichtlich ist wird hier auf ein "G-M-Zählrohr" verwiesen und die Betriebsspannung im Bereich von 440 bis 470V - also typisch für Zählrohre - angegeben. Zum Vergleich: Ein SEV wird mit einer positiven oder negativen Betriebsspannung im Bereich von 900 bis 1400 V (bzw. -900 bis -1400V) betrieben (siehe Auszug aus Bedienungsanleitung Unirad MB/A Bedienungsanleitung_MBA_Seite5.pdf und Bedienungsanleitung_MBA_Seite6.pdf).
Es ist deshalb schon nicht ohne Weiteres ein Unirad Z mit einem SEV zu betreiben. Es müsste demnach z. B. die Stromversorgung (Tranverterplatine) angepasst / ausgetauscht werden - ziemlich aufwendig und daher unwahrscheinlich finde ich... 
Falls da also irgendwo ein Unirad Z mit einem SEV existiert, dann ist das irgendein "Bastelobjekt", aber kein Originalprodukt der SDAG Wismut. Vielleicht kann mal jemand ein paar Fotos vom
Zitat
Unirad Z im Museum in Hohenstein-Ernstthal mit dem geöffneten, aber unvollständigen Szinti-Messkopf
in die Runde stellen. Würde mich mal interessieren was da verbaut wurde...

Jetzt noch ein paar Worte und Anhänge zu den letzten Unirad-Reihen MB/A, MB/A 20, MG/T und MG/K. Auf den Seiten 1 und 2 der "Bedienungsanleitung Unirad MB/A MB/A 20" (Bedienungsanleitung_MBA_Seite1.pdf und Bedienungsanleitung_MBA_Seite2.pdf) sind der Verwendungszweck und die Unterschiede der einzelnen Unirad-Typen beschrieben. Es wurden demnach gegen Ende der 1980er Jahre für jeden der einzelnen Bergbaubetriebe standortspezifische Unirad-Typen auf der Sonden-Grundlage des Unirad 3 (Schaltplan_Sonde_MB_A.pdf) weiterentwickelt. Außerdem gab noch weitere Varianten in ganz geringer Stückzahl (event. sogar Unikate - kann ich aber nicht genau sagen...) welche sich allerdings nur in der Art der verwendeten Sonde unterschieden haben.
In den Seiten 8 und 9 (Bedienungsanleitung_MBA_Seite8.pdf und Bedienungsanleitung_MBA_Seite9.pdf) sind die technischen Daten beschrieben.
Soweit erstmal meine Ausführungen. Ich hoffe ich habe etwas "Licht" in das "Dunkel-Unirad Z-Dilemma" gebracht...   
Titel: Re: UNIRAD-H der Wismut
Beitrag von: Samarskit am 28. April 2021, 20:22
Ganz herzlichen Dank für diese aufschlussreichen Hinweise und Unterlagen. Inzwischen gehe ich auch davon aus, dass die Z-Typen vom Unirad alle mit Geigerzählerelektronik ausgestattet waren - die Anpassung der Hochspannung samt weiterer Abgleiche hätte einen zu großen Aufwand bedeutet.

Das würde bedeuten, dass die Bildunterschrift im Band 14 der Sächsischen Bergbaumonographie fehlerhaft ist, und dass das Unirad im Hohenstein-Ernstthaler Museum entweder doch ein MB/A-Typ ist oder aber der Messkopf nicht zum Gerät gehört.

Es zeigt auch, dass man doch mehr Vorsicht walten lassen muss vor der Weitergabe von Informationen aus der Literatur und aus den Diskussionsbeiträgen in diversen Foren.
Titel: Re: UNIRAD-H der Wismut
Beitrag von: DG0MG am 16. Mai 2021, 08:56
Beim Typ Z gibt es aber nun deutlich widersprüchliche Aussagen (und Bilder): [..]
 mit einem Szintillationskristall (NaI-(Tl)) im Messkopf, so nach einer Bildunterschrift in Band 14 der Sächsischen Bergbaumonographie, sowie einem Bild aus dem Besucherbergwerk St. Lampertus in Hohenstein-Ernstthal (hier ist der Messkopf geöffnet,

Zu diesem Punkt hab ich was nachzutragen, denn dieser Schlussfolgerung liegt offenbar mein Foto im ersten Beitrag dieses Threads zu Grunde.
 
Erstens ein Foto, das zeigt, dass es tatsächlich ein UNIRAD-Z war, der dort in einer Glasvitrine steht.

Zum zweiten ein Foto, das mit Markierungen zeigt, dass vor dem Grundgerät *ZWEI* Sonden liegen. Die geöffnete Szintillationssonde gehört aber NICHT zum Grundgerät, die liegt einfach so zusätzlich mit dort. Wenn man daraufhin das Bild im ersten Beitrag nochmals anschaut, dann sieht man das ebenfalls.

Also: UNIRAD-Z nicht zwingend ein Szintillationsgerät!
Titel: Re: UNIRAD-H der Wismut
Beitrag von: Samarskit am 18. Mai 2021, 14:10
Herzlichen Dank für die Aufklärung und die beiden neuen Bilder, auf denen die zweite Sonde zwar etwas
versteckt, aber deutlich zu sehen ist. Das bestätigt ja meine Vermutung, die ich bereits geäußert hatte, dass
die Szintisonde eventuell nicht zum Gerät gehören könnte.

Alles klar soweit. Ich gehe jetzt davon aus, dass die beiden Gerätetypen H und Z stets mit GM-Technik ausgestattet waren (von einem Freund erhielt ich die Auskunft, dass das "Z" für "Zählrohr" stehe, was das
Ganze noch unterstützen würde).