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#1
Kaufberatung / Aw: Suche Geigerzähler
Letzter Beitrag von DG0MG - Heute um 20:31
Hallo Santi,
willkommen hier im Forum und viel Spaß!

Zitat von: santi am Heute um 16:46Was denkt ihr, wäre dieser Zähler für meine beschriebenen Anwendungen ausreichend?

Also meine Meinung ist: NEIN!
Ich hatte so ein Gerät: https://www.geigerzaehlerforum.de/index.php/topic,1436.0.html

Das Ding ist totaler Müll und für den Reicheltpreis braucht man es gleich gar nicht kaufen.

Zitat von: santi am Heute um 16:46So günstig wie möglich sollte das ganze natürlich auch sein. Deshalb bin ich auf dieses Modell gestoßen:

Wenn Du günstig willst, bekommst Du natürlich auch nichts Hochwertiges - ein Messgerät von dem man "Genauigkeit" erwartet, wird ein ganzes Stück mehr als 100 EUR kosten- schon allein, weil für "Genauigkeit" eine Energiekompensation nötig ist, die hat fast kein Consumergerät. Eigentlich würde ich Dir den RadiaCode-103 empfehlen, dort bekommst Du fürs Geld am meisten und hast auch die steilste Lernkurve. Außerdem HAT er eine Energiekompensation. Könnte aber sein, der sprengt schon den Preisrahmen eines Studenten. ;) Er ist aber nicht wirklich "teuer", sondern sein Geld wert. Teuer sind andere Geräte.
Da Du aber schon mit dem 100 EUR-Teil angefangen hast: Dieses hat ein recht kleines Zählrohr drin. Das heisst, es ist nicht sehr empfindlich. Vielleicht kannst Du mal ein Foto deines Opa' Geigerzähler zeigen, dann sieht man, was da für ein Zählrohr verbaut ist, evtl. ein besseres.

Ansonsten würde ich sagen: Lasse aus nostalgischen Gründen das Ding von Deinem Opa so, wie es ist und mache stattdessen folgendes:
Kaufe diesen, einen FS-600: https://www.geigerzaehlerforum.de/index.php/topic,1068.0.html


Er hat dasselbe (kleine) Zählrohr, wie das Reichelt-Gerät, aber die Elektronik ist ganz brauchbar (ordentliche Platine usw.).
Die originale Firmware ist dafür absolut grottig, aber es gibt eine alternative Firmware namens "RadPro", die ein wirklich brauchbares Gerät aus dem Ding macht (natürlich im Rahmen seiner Möglichkeiten). So sieht der Unterschied aus:

Sie dürfen in diesem Board keine Dateianhänge sehen.

Also: FS-600 kaufen, auf RadPro umflashen und dann weiter schauen!
#2
Vergesst die Regenjacken nicht. Bis 11 Uhr ist Regen angesagt  :(
#3
Kaufberatung / Aw: Suche Geigerzähler
Letzter Beitrag von NoLi - Heute um 17:51
Hallo und Willkommen!

Ob das Gerät deinen Anforderungen genügt, kann ich nicht beurteilen, auch nicht die Genauigkeit der Messungen; dazu wäre ein Vergleich mit einem Profi-Gerät notwendig. Vielleicht gibt es an der Uni diese Möglichkeit, ansonsten wäre für einen Vergleich ein Vorsprechen bei einer nuklearmedizinischen Einrichtung oder der Feuerwehr zu empfehlen.

Gruß
Norbert
#4
Kaufberatung / Suche Geigerzähler
Letzter Beitrag von santi - Heute um 16:46
Hallo,

da das mein erster Beitrag ist, möchte ich mich kurz vorstellen. Ich bin santi aus Österreich, studiere Elektronik und interessiere mich für das Thema Radioaktivität.

Einen einfachen Geigerzähler habe ich bereits (den mein Opa damals gebaut hat), doch der hat keine Anzeige, man kann nur an der Häufigkeit der Klicks abschätzen, wie hoch die Strahlung ist. Natürlich habe ich dazu keine Referenz und kann die Messwerte nicht einordnen.

Als Teststrahler sind alte Floureszenzziffernblätter vorhanden, die bringen den Zähler bereits ordentlich zum Klicken. Meine Idee wäre es, das Gerät um eine digitale Auswerteschaltung zu erweitern, doch dazu bräuchte ich einen relativ genauen Geigerzähler als Referenz.

Und dafür würde ich mich über eine Kaufempfehlung von euch freuen. Idealerweise sollte der Geigerzähler auch als Dosimeter verwendet werden können, damit ich für den Fall eines Reaktorunfalls oder so verlässliche Messungen durchführen kann.

So günstig wie möglich sollte das ganze natürlich auch sein. Deshalb bin ich auf dieses Modell gestoßen:

https://www.reichelt.at/at/de/shop/produkt/strahlen-dosimeter_pce-rdm_5-373883?q=%2Fat%2Fde%2Fshop%2Fstrahlen-dosimeter-pce-rdm-5-pce-rdm-5-p373883.html

Was denkt ihr, wäre dieser Zähler für meine beschriebenen Anwendungen ausreichend?

Liebe Grüße aus Österreich,
santi :)
#5
Hallo in die Runde,
einige Zeit lese ich schon mit. Das System nachzubauen, habe ich mich bisher noch nicht entschlossen. Somit kann ich dazu keinen direkten Beitrag leisten. Aber basierend auf meine Erfahrungen mit Radon-Impuls-Ionisationskammern hier einige Anmerkungen:
1. Bei einer relativen Luftfeuchte über 80% versagt die Ladungsträgersammlung. Dies trifft mutmaßlich auch für die beschriebenen (integrierenden) Systeme zu. Hier ist eine Vortrocknung notwendig. Im einfachen Fall mittels Silikagel, oder komfortabler mit Peltierelementen.
2. Der Luftdruck ändert natürlich nicht die Geschwindigkeit der Zerfallskette. Oft emaniert das Radon aber aus porösen Materialien. Ein Luftruckabfall kann u.U. dazu führen, daß mehr Radon aus dem festen Material entweicht und natürlich auch in der Umkehr.
3. Gemessen wird nicht nur die Alphastrahlung des Rn222 (Thoron lasse ich jetzt mal außen vor), sondern auch die Folgezerfallsprodukte Po218 und Po214, welche auch Alphastrahler sind. Das Ergebnis ist somit eine Summensignal. Da man die Effizienz der Meßkammer für die einzelnen Alphastrahler nicht kennt, ist ein Rückschluß auf die tatsächliche Radonkonzentration problematisch.
Gruß grovea
   
#6
Will Jeder die Busrundfahrt mitmachen. Dann wäre es doch günstig, daß der Erste am Infostand die Anderen mit Anmeldet - oder?

Viele Grüße
Bernd
#7
Sagt mal, ist das Ausströmen von Radon eventuell selbst von der Temperatur abhängig ?

Viele Grüße
Bernd
#8
Ja genau ein Plastikszintillator. Lichtdicht gemacht mit einer hauchdünnen Alufolie.

Viele Grüße
Bernds
#9
Termine und Veranstaltungen / Aw: 15.6.2024 Tag der offenen ...
Letzter Beitrag von Manuela - Gestern um 22:56
:preved: nu freilich komm ich auch  :)
#10
Termine und Veranstaltungen / Aw: 15.6.2024 Tag der offenen ...
Letzter Beitrag von JoergK - Gestern um 20:30
Ja,natürlich. :yahoo: