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#1
Ideenbox / Aw: Definition eines PMT-Pulse...
Letzter Beitrag von Peter-1 - Gestern um 22:51
Hallo Bernd,

ich kene die Gelbsucht nur durch gaaanz langsames Eindringen von Feuchtigkeit.
Alterung von PMT kenne ich beruflicht wie auch privat nur durch Überlastung. Beruflich hatte ich mit Hamamatsu wie auch EMI guten Kontakt. Die Nachfolge von RCA war total schlecht ( den Namen nenne ich nicht ).
Die  Kathode eines PMTs kann man durch Licht und zu hohen Strom sehr schnell schädigen. Auch das Rauschen eines PMTs ist stark von seiner Umgebung abhängig.
Einfach von den Hersteller die Schriften lesen, da steht alles gut beschrieben drin. Aber wer macht das schon  :(

Peter
#2
Ideenbox / Aw: Definition eines PMT-Pulse...
Letzter Beitrag von Radioquant98 - Gestern um 19:33
Hallo Peter,

ist das Gelbwerden nur eine Sache des Eindringens von Feuchtigkeit oder auch eine Alterung durch zu viel Strahlung?

Ja, und auch PMTs altern je nach Betriebssunden. Besonders läßt die Emissionsfähigkeit der Dynoden nach.

Viele Grüße
Bernd
#3
Ideenbox / Aw: Signalübertragung, Impedan...
Letzter Beitrag von Radioquant98 - Gestern um 19:24
Hallo Andreas,

ich weiß garnicht mehr woher das mit der Konstantstromquelle stammt.

Aber verabschiede dich mal davon , daß der Anodenwiderstand(dein Lastwiderstand) zum Dynodenspannungsteiler (dein Divider) gehört.Letzteres ist nichts weiter als die Spannungsversorgung für die Dynoden, welches nur den Dynodenstrom bringen müssen.

Der Ausgangsimpuls entsteht dur den Anodenstrom am Anodenwiderstand - also Anode gegen HV. Wobei die HV per Kondensator mit Masse wechselspannungsmäßig verbunden ist und somit der Signalmasse ebenbürdig ist.

Der Anodenstromimpuls erzeugt im Anodenwiderstand den Spannungsabfall analog zum Anodenstromimpuls.
Angenommen Du hast einen Anodenwiderstand von 1M, dann fallen am Anodenwiderstand bei 1µA Anodenstrom 1V , bei 10µA 10V usw ab.
Der Dynodenteilerstrom bleibt unberücksichtigt - den hast Du wohl mit einbezogen ??????
Also bei 100µA müßten da schon 100V am 1M abfallen.

Viele Grüße
Bernd

#4
Ideenbox / Aw: Signalübertragung, Impedan...
Letzter Beitrag von ABel - Gestern um 18:20
Hallo,

im anliegenden Schema habe ich R4 ergänzt, um den Anodenstrom darstellen zu können. Die Abweichung von einer idealen Stromquelle durch R0=10¹²Ω und C0=10pF ist doch sehr gering.

Im Schema2, ohne externe Last / PMT-Adapter, ist sie dagegen sehr gravierend?! Kann mir das Jemand erklären? Wird da ein Fehler in meinem Schema offenkundig?

Gruß Andreas
#5
Ideenbox / Aw: Definition eines PMT-Pulse...
Letzter Beitrag von Peter-1 - Gestern um 17:58
Andreas Du hast magische Kräfte und Sinne  ;D
Ohne zu öffnen kennst Du den Zustand ! Respekt  :rofl: 

Er zeigt keine Beschädigungen. Ich habe ihn nicht geöffnet.

Und jetzt habe ich gelernt, dass ein Kristall sich verbraucht oder ists der PMT  :unknw:

Mein Kristall stammt aus den 1960er Jahren als sich eine Firma in Karlsruhe mit so einem Kram noch beschäftigt hatte.

So schön gelb sieht ein alter unbrauchbarer Kristall aus. Mein gutes Stück ist absolut rein. Bei deinem Kristall ist sicher auch eine Gelbsucht vorhanden.
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#6
Ideenbox / Aw: Signalübertragung, Impedan...
Letzter Beitrag von ABel - Gestern um 17:28
Hallo Bernd,

es widerspricht meinen Erfahrungen, dass der PMT eine Konstantstromquelle ist.

Ich habe in meinen Divider verschiedene Widerstände als internen Lastwiderstand eingesetzt und ohne externe Last den Spannungsabfall an diesen Widerständen gemessen. Der daraus berechnete Strom war für große Widerstände größer.

In der PmtAdapter-Dokumentation von Theremino heißt es:

Die Photomultiplier-Röhre vervielfacht die Elektronen und erzeugt einen Stromimpuls. Je nach der Energie des Gammaphotons, dem Lastwiderstand und der Lastkapazität reicht der von der Röhre erzeugte Strom von einigen uA bis zu einigen hundert uA und die Pulsbreite von einigen hundert Nanosekunden bis zu einigen Mikrosekunden. Ein Impuls, der von einem Gammaphoton von etwa 600 KeV ausgeht, hat am Eingang des PmtAdapters eine Amplitude von etwa 10 Volt und eine Breite von 3 uS.

Wenn der PMT eine Konstantstromquelle wäre, dann wäre der Strom ja nicht von "dem Lastwiderstand und der Lastkapazität" abhängig?!

Gruß Andreas
#7
Ideenbox / Aw: Definition eines PMT-Pulse...
Letzter Beitrag von ABel - Gestern um 17:02
Hier ein Input-Output-Vergleich beider PMT-Adapter.

Gruß Andreas
#8
Ideenbox / Aw: Definition eines PMT-Pulse...
Letzter Beitrag von ABel - Gestern um 16:54
Hallo Peter,

der BICRON Detektor stammt wohl vom Ende der 1990er und war in der Medizin wohl zur Messung radioaktiver Präparate eingesetzt. Er zeigt keine Beschädigungen. Ich habe ihn nicht geöffnet. Ich denke er ist verbraucht. Die Elektronik tut es (mit den oben benannten Einschränkungen) mit dem Scionix.

Gruß Andreas
#9
Ideenbox / Aw: Signalübertragung, Impedan...
Letzter Beitrag von Radioquant98 - Gestern um 16:47
Hallo Andreas,

Die Wellenwiderstände müssen nur bei langen Kabeln übereinstimmen. Wir abrbeiten doch aber unter 1m Kabellänge, da funktioniert es auch bei Fehlanpassung, da die Wellenlänge deutlich unter der Kabellänge liegt.

Lege deinen Anodenwiderstand so fest, daß bei maximaler Amplitude der maximale Strom nicht überschritten wird oder nimm einfach ein dimensioniertes Schaltbeispiel des Herstellers.

Im einfachsten Fall nimm einen MOSFET als Emitterfolger - der Eingang ist dann sehr hochohmig, höher als der Anodenwiderstand. Aufpassen mußt Du, daß die Amplitude an der Anode nicht größer als die Betriebsspannung des Emitterfolgers ist - eben etwas kleiner damit dieser nicht übersteuert wird.

Was ich auch noch nicht begriffen habe ist, wenn der PMT eine Konstantstromquelle darstellen soll, wie man die Größe des Kontantstromes ermittelt ?????

Also ich halte mich möglichst an Industrieschaltungen oder anderen erprobten Schaltungen.

Viele Grüße
Bernd
#10
Ideenbox / Aw: Definition eines PMT-Pulse...
Letzter Beitrag von Peter-1 - Gestern um 15:49
Im Diagramm die braune Kurve sagt mir, dass der Kristall schlecht ist oder die Ankopplung nicht richtig ist und nicht die Elektronik.