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Mineralien, Glas und Keramik / Re: Gefährlichkeit glühstrumpfstaub
« Letzter Beitrag von Curium am Heute um 11:25 »
Hallo Gast,
die Zerfallsreihe von Thorium enthält Alpha, Beta und Gamma Strahler, aber nochmal, die Menge ist wohl vernachlässigbar.
Immerhin finden im  menschlichen Körper 9000 Zerfälle pro Sekunde statt und wir sind ständiger Strahlung von unten (terrestrisch)
und von oben (Höhenstrahlung)ausgesetzt, eine Banane enthält radioaktives Kalium,Flugpersonal ist erheblicher Höhenstrahlung ausgesetzt, usw. also kein Grund für eine Strahlenphobie.
Sie sollten sich mit dem Thema weiter beschäftigen, umso mehr wird Ihre Angst schwinden.
Liebe Grüsse
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Mineralien, Glas und Keramik / Re: Gefährlichkeit glühstrumpfstaub
« Letzter Beitrag von Gast123 am Heute um 10:18 »
Vielen Dank für die Antwort. Ok dann bin ich ja beruhigt. Jetzt mal nur für mein Verständnis, von dem Staub geht ja sowohl Alpha als auch Beta Strahlung aus. Für den Fall der Fälle das an den Klamotten oder im Wohnbereich noch winzige Partikel sind, würde von ihnen so wie ich verstanden habe auch keine Gefahr ausgehen, außer man würde genau diesen Partikel einatmen (was wahrscheinlich auch zu wenig wäre). Geht denn von solch kleinen Rückständen auch Betastrahlung aus?
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Gut, Österreich ist da ein bisschen anders. Wir sind ja erst ein junges EU-Mitglied.

20.06 Versand
23.06 Auslandstransport
24.06 in Österreich angekommen
30.06 Verzögerung wegen fehlender Zollpapiere - 6 Tage Postweg wegen der Paypal-Rechnung
05.07 Verzollt
07.07 Zugestellt durch die Post

So wie Du habe ich 179,00 gezahlt.
Hier die Kostenaustelltung
Zoll                             37,96 Euro
Importtarif Mid                  10,00 Euro
Bearbeitungs- und Lagerentgelt   24,00 Euro
Summe                            71,96 Euro
USt 0%
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Grüße!

Mein RadiaCode-101 kam heute auch an.
Ich habe es nach einem kurzen Chat mit Alex ebenfalls direkt bei radiascan.com bestellt, da aktuell wohl noch keine Geräte über Zypern lieferbar sind. Es ging auch alles recht flott.

17. Juli: Bestellung
19. Juli: Versand
20. Juli: Russischer Zoll
22. Juli (10:21h): Abflug aus Russland
22. Juli (12:05h): Ankunft in Frankfurt
23. Juli: Deutscher Zoll
26. Juli: Zollfreigabe
27. Juli: Zustellung durch DHL

Ich habe für das Gerät via Paypal 179€ bezahlt und direkt an den DHL-Boten nochmal 40,09€ Zoll- sowie 6€ DHL-Gebühren (es gibt seit Juli wohl neue Zollbestimmungen).

Wie von den tollen Leuten bei Scan Electronics gewohnt, war alles super verpackt.
Im Karton befanden sich neben dem RadiaCode noch ein USB-C-Kabel, sowie ein kleines Handbuch und der Garantieschein (beide in Englisch). Zudem hat mir Tatiana noch das "große" Handbuch als PDF via Mail geschickt (ich habe es mal angehangen), was wohl fertig aber aktuell noch nicht in Druck gegangen ist.
Der Service und Kundenkontakt sind echt der Hammer!

Technisch kann ich nicht viel zum Gerät sagen, außer dass es wahnsinnig schnell ist und 0,02µSv/h mehr bei mir in der Wohnung anzeigt als der RadiaScan 701, was aber normale Messabweichung sein wird (speziell durch die unterschiedlichen Messmethoden).

Bin sehr zufrieden und werde nun mal anfangen mehr über Spektrometrie zu lernen. :blush:
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Mineralien, Glas und Keramik / Re: Gefährlichkeit glühstrumpfstaub
« Letzter Beitrag von NoLi am Gestern um 13:33 »
Dumme Fragen gibt es nicht, allenfalls dumme Antworten!

Wenn die Messungen mit dem Geigerzähler an den besagten Stellen keine erhöhten Messwerte als die Umgebung geliefert haben, ist auch von keinem Gefährdungspotential auszugehen!
Und auch bei Tätigkeiten mit dem Laubbläser ist nicht mit einer Inkorporation, also Aufnahme radioaktiver Stoffe, in den Körper zu rechnen, weil der Luftstrom vom Körper weg gerichtet, der Verdünnungsfaktor mit der Umgebung sehr hoch und im Vergleich dazu das Atemvolumen pro Atemzug sehr gering ist.
Die Kleidung kannst Du, wenn es dich beruhigt, auch mit dem Geigerzähler ausmessen und ggf. waschen/reinigen lassen. Aber auch hier ist/war m.M. kein Kontaminationsrisiko gegeben.

Generationen von Campern haben in den vergangenen Jahrzehnten zig-Millionen thoriumhaltige Glühstrümpfe verbraucht. Die schweizerischen Untersuchungen wiesen "lediglich" auf ein, gemäß dem Dosis-Minimierungsgebot, bei unverhältnismäßig unvorsichtigem Umgang ("Worst Case") mit Glühstrümpfen vermeidbares Risiko hin. Das bedeutet auch nicht, dass bei den benannten zwei unvorsichtig durchgeführten Glühstrumpfwechseln Sichtum und Tod drohen; dazu wären gaaanz andere (Dosis)Kaliber notwendig!

Also in deinem Fall keine Sorge! :)

Gruß
Norbert
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Mineralien, Glas und Keramik / Re: Gefährlichkeit glühstrumpfstaub
« Letzter Beitrag von Gast123 am Gestern um 08:55 »
Hallo zusammen, habe mal mit einem geliehenen Geigerzähler den Eingang/ das Pflaster überprüft, scheint in Ordnung zu sein. Es werden Werte zwischen 00.10-00.20 angezeigt. Zum Test habe ich auch mal andere Stellen überprüft, da ist es ähnlich.
Leider mache ich mir im Nachgang doch mehr sorgen als gedacht. Als die Lampe im Hausflur hingefallen ist hingen einige Kleidungsstücke auf dem Ständer. Könnte da eine Kontamination erfolgt sein? Die andere Sache ist das ich kurz nach dem nass machen des Plasters (wo auch Teile des Strumpfes gelandet sind) mit dem Laubbläser hantiert habe. Vielleicht Dumme fragen für die meisten aber wäre um eine Antwort dankbar. 
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Hallo!

Interessant!
Ich habe die Nitcore Chameleon CU6UV (365 nm, 3.000 mW). Erfahrung mit Gesteine beschränkt sich nur beim Wandern auf den Wanderweg und Hausmauern. :-)

Wobei ich beim Wandern meistens Rot-Licht mit bis zu 300 Lumen verwenden.

https://www.nitecore.de/beleuchtung/c-chameleon-serie/cu6-chameleon/nitecore-chameleon-cu6-mit-uv-led?c=107
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Auf jeden Fall; das Gerät ist scheinbar extrem robust (siehe unten) und minimalistisch.
Finde diese Herangehensweise an Dinge recht sexy; straight forward, keine Overengineering und keine Anfälligkeiten. ;D

Das schwarze Etwas auf deinem Foto rechts ist das der Batteriefachdeckel? Wahrscheinlich eher das Ladegerät, denn es steht "220V/50Hz" drauf. Dort auch die Jahreszahl: 1992, also auch schon fast 30 Jahre alt. Und dann steht da: "3V 3D-01". Das passt zur russischen Nomenklatur für Nickel-Cadmium-Akkus in Knopfzellenform. Es werden also ursprünglich 3 Stück Zellen "D-01" a 1,2 Volt in Reihe geschalten sein - ergibt 3,6 V Betriebsspannung. Wenn Du jetzt 3x CR2025 (je 3 V) in Reihe drin hast, dann betreibst Du das Ding mit 9 Volt! Oder hat jemand die Verdrahtung geändert und die neumodischen Knopfzellen parallelgeschalten? Dass das Gerät mit 9V noch geht, ist den robusten sowjetischen Bauteilen zu verdanken ..  ;D

Das schwarze Etwas ist tatsächlich ein Ladegerät für die nicht vorhandenen Akkus.
Heiliges Blech ist das Ding robust! :o
Ja, ich betreibe das Gerät tatsächlich aktuell mit 9V - danke für Deinen Hinweis. Da werde ich die CR2025 wohl mal gegen einen LIR 2032 (o.ä.) tauschen.  :blush:

EDIT:
Die englische Beschriftung kommt daher, dass dies wohl das Modell für den internationalen Markt war, hier noch ein Bild vom russischen Originalmodell:
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Strahlenschutz / Re: Große Bleiburg: Inkorporationsmessung von Personen
« Letzter Beitrag von NoLi am 26. Juli 2021, 10:44 »
Naja, 37 kBq pro Nuklid - und ich gehe davon aus, das schon mechanisch nicht alle gleichzeitig drin sein können - das wäre erstmal allenfalls für das Messergebnis des nebensitzenden Probanden schlimm.
Aber die Frau Valentina Volodimirivna Vasilenko macht einen sehr kompetenten Eindruck, die hätte das sicher gemerkt :)

Aus der Phantom-Beschreibung:

>>> The phantom is assembled of unified right-angled polyethylene units with mass of 1.0 and 0.5 kg and rod radionuclide sources 6 mm in diameter inserted into them, two sources in each unit. <<<

>>> Solid phantoms of persons of different ages are consequently assemled from 130 or less polyethylene units and 260 or less rod sources included in UP-02T set. Units are firmly fixed with each other. Principle advantage of the solid phantom is usage of sealed solid radionuclide sources which delivers the customer from operations with liquid radioactive solutions. Rod sources with different radionuclides can be replaced without total phantom dismantling. <<<

Max. 260 Strahlenquellchen sind nicht gerade wenig. Gerade, wenn man die Muskulatur mit Cs-137 Depot nachbildet.
Aber, wie Du schon erwähnst, "Aber die Frau Valentina Volodimirivna Vasilenko macht einen sehr kompetenten Eindruck, die hätte das sicher gemerkt :) "

https://www.radek.ru/upload/wysiwyg/files/UP-02T-ENG.pdf

Gruß
Norbert
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Interessantes Dingens - Danke für die Vorstellung. Ein gutes Beispiel für die russische Mentalität, nur so viel zu machen, wie nötig. Kein Display, keine Alarmschwelle, keine Knöpfe. Allerdings eben auch weniger praktikabel: Für einen kurzen Einsatz okay, aber den ganzen Tag wäre mir persönlich das ständige Ticken eines SBM-20 erheblich zuviel.
Englisch beschriftete russische ältere Geräte kommen auch nicht gerade oft vor.

Stromversorgung:
3x CR2025 (Original: [mir] unbekannt)

Das schwarze Etwas auf deinem Foto rechts ist das der Batteriefachdeckel? Wahrscheinlich eher das Ladegerät, denn es steht "220V/50Hz" drauf. Dort auch die Jahreszahl: 1992, also auch schon fast 30 Jahre alt. Und dann steht da: "3V 3D-01". Das passt zur russischen Nomenklatur für Nickel-Cadmium-Akkus in Knopfzellenform. Es werden also ursprünglich 3 Stück Zellen "D-01" a 1,2 Volt in Reihe geschalten sein - ergibt 3,6 V Betriebsspannung. Wenn Du jetzt 3x CR2025 (je 3 V) in Reihe drin hast, dann betreibst Du das Ding mit 9 Volt! Oder hat jemand die Verdrahtung geändert und die neumodischen Knopfzellen parallelgeschalten? Dass das Gerät mit 9V noch geht, ist den robusten sowjetischen Bauteilen zu verdanken ..  ;D

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