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#1
Zitat von: DL8BCN am 16. Oktober 2026, 19:14Bei Ebay gibt es gerade ein B20 für ca.1k8 Euro.
In dem Video zeigt der Verkäufer, das es funktioniert.
Er dreht es ein paar mal in der Hand und legt es dann auf eine Platte Fiestaware.
Immer wenn es auf die Seite gekippt wird, steigt die Zählrate hörbar an, irgendwie verdächtig.Wo das Zählrohr noch oben zeigt, wird es sehr ruhig.Merkwürdig, oder?
Zufall?
Das liegt daran, dass sich vom Blickpunkt aus rechts vom Gerät der Fiestaware-Teller befindet. Wenn das Detektorfenster zum Teller zeigt, werden Betateilchen vom Teller registriert.
Obwohl das Gerät noch sehr gut aussieht, ist der gefordete Preis stark übertrieben, zumal es sich um keine aktuelle, sondern mindestens 15 Jahre alte Software-Version handelt. Und wer weiß, was an auswählbaren Parametern freigeschaltet ist. Auch die Seriennummer ist recht niedrig, was auf ein deutlich älteres Gerät hinweist.

Norbert
#2
Das Gerät ist aus 2011 oder älter. :-\
Im Display steht: Cal. 2011-05-27
Anscheinend wurde es 2011 zuletzt kalibriert.
Der Verkäufer ist neu und hat erst eine Bewertung, was auch nicht toll ist.
1875,- Euro für ein mindestens 15 Jahre altes Gerät bezahlen?
Ok, man kann einen Preisvorschlag senden.
Vermutlich wird man aber nicht unter 1800 Euro kommen.
Das einzige Plus an dem Teil ist, das es noch sehr gut aussieht.
#3
Szintillatoren / Aw: Scionix Szintiilationsdete...
Letzter Beitrag von ABel - Gestern um 18:49
Hallo Bernd,

nun hab ich mir die Simulation genauer angesehen. Wenn ich die Verbindung zum 100x-Tastkopf rausnehme sieht das Ganze viel vernünftiger aus. Soweit ich das sehe, gibt es eine Schleife zwischen Tastkopf, C2, C0 und GND von der die anderen Komponenten im Schema ziemlich unbeeinflusst sind. Das ist nur zu sehen wenn man sich I(C2) oder I(C0) ansieht.

Die entscheidende Frage für mich: Gibt es diese Schleife auch bei meiner Hardware?

Und: Wie kann ich messen, ob sie bei meiner Hardware existiert?

Gruß Andreas
#4
Szintillatoren / Aw: Scionix Szintiilationsdete...
Letzter Beitrag von Radioquant98 - Gestern um 16:52
Hallo Andreas,

ist der Anodenstrom als Dauergleichstrom oder Impulsspitzenstrom angegeben?

Durch einen C fließt nur der Strom der Spannungsänderung und nicht Der der HV.

Ein Widerstand in Reihe bildet mit nachfolgenden Kapazitäten, welche auch nur Schaltkapazitäten sein können, ein Integrationsglied.
Du siehst Simulieren und Messen sind zwei Paar Schuhe. Wenn Du beim Simulieren nicht alles richtig eingibst stimmt es nicht.

Welchen Strom? der Anodenimpulsspitzenstrom ergibt sich laut ohmschen Gesetz aus Impulsspitzenspannung durch Anodenwiderstand. Dabei ist völlig Wurst , wie hoch die HV ist. Wenn also dein Meßgeräteeingangswiderstand sehr viel größer als der Anodenwiderstand ist, wird die Amplitude des Impulses kaum verringert und ist somit dein Meßwert.

Viele Grüße
Bernd
#5
Szintillatoren / Aw: Scionix Szintiilationsdete...
Letzter Beitrag von ABel - Gestern um 09:13
Achtung: Messung und Simulation weichen erheblich voneinander ab. An meinem Schema stimmt was nicht. Ich weiß aber noch nicht was.

Hallo Bernd,

ja, Tastkopf und Oszilloskop haben zusammen 10MΩ.

Die maximalen 100µA Anodenstrom aus dem Datenblatt meint doch den Spitzenwert der Pulsamplitude?! Und für dem muss ich doch den Strom durch RL und den der durch C2 zum Tastkopf fließt addieren (nicht die Spitzenwerte, sondern entlang der Zeit).

In LTspice lasse ich mir dafür am einfachsten den Strom durch C2 im Diagramm anzeigen (dunkelgrüne Kurve). Der hat für 900V HV dann als Spitzenwert ca. 3,4mA.

Ich will nun wissen, wie ich die Spannung hinter C2 messen kann, dabei unter 100 µA Spitzenwert bleibe, aber die Charakteristik meines Pulses erhalten bleibt.

Wenn ich einen Widerstand zwischen C2 und Tastkopf einsetze streckt sich der Puls in die Länge (und wird kleiner). Wenn ich einen 100x-Tastkopf (100 MΩ) verwende, tut sich am Spitzenwert auch nichts (jedenfalls in der Simulation).

Das Ganze ist mit der Impedanz des Tastkopfes alleine nicht zu erklären. In meinem Schema berücksichtige ich auch Kapazität und Induktivität in Tastkopf und Oszilloskop (siehe Anlagen). Die Werte dafür hab ich aus dem Internet, wie realistisch sie sind, weiß ich leider nicht.

Was mir helfen könnte, wäre eine direkte Messung des Stromes. Ich habe aber leider keinen Differentialtastkopf zur Verfügung. Allerdings wird das HV-Netzteil durch Akkus versorgt (hat also keinen Erdschluss). Wenn ich auf die Messung der HV (CH1 in meinem Schema) verzichte, müsste ich doch an einem Widerstand als Shunt mit meinem Oszilloskop den Strom messen können?! Wie mache ich das, so dass ich auch realistische Werte erhalte?

Gruß Andreas
#6
Zitat von: DL8BCN am 16. Oktober 2026, 09:28Hallo, ich denke man kann die Platine noch aus Italien kaufen. Es gibt da einen Shop mit dem Namen spray3d.it
Da sieht man die Theremino GA500 für 18,80€.
Ich hatte meine Platine auch aus Italien allerdings über Ebay bekommen. Versand ging schnell, ca. 4 Tage.
Danke für deine Nachricht, habe gerade dort Bestellt.

Gruß
Jürgen
#7
Deutsche Strahlungsmessgeräte (BRD) / Aw: RadEye PRD
Letzter Beitrag von Ravenlord - 16. Oktober 2026, 22:22
Abend

Bitte vergleicht nicht ein PRD mit einem PRD-S!
Diese Geräte haben unterschiedliche Firmware Versionen und wurden für unterschiedliche Zwecke entworfen.

Habt ihr die radeye.exe Software?
Interessant wären die Artikelnummer und die Seriennummern, dann könnte ich Montag in der Datenbank nachschauen.

Das nypd war der erste große Kunde für das Radeye beginnen 2006/2007. mittlerweile dürften die ersten Geräte durch neuere ausgetauscht worden sein. Wenn ich alles noch so richtig in Erinnerung habe wurden da über 9000 Stück geliefert. Aktuell ,,s"PRD und PRD4.
#8
Deutsche Strahlungsmessgeräte (BRD) / Aw: RadEye PRD
Letzter Beitrag von NoLi - 16. Oktober 2026, 20:34
Zitat von: ALARA am 16. Oktober 2026, 20:31...
Ich habe auf meinem PRD-S alles aktiviert, auf die Gefahr hin dass es in den Menüs etwas herausfordernd sein kann, bis man die richtige Einstellung gefunden hat.
:good2:

Nun, die eingeschränkte Parametrierung kann auch ganz sinnvoll sein, wie z.B. bei der New Yorker Polizei (mindestens gut 2000 Geräte), damit nicht herumgespielt wird. Die Funktionssicherheit könnte man aber auch durch ein geräteinternes Passwort, welches nur einem verschwiegenen Geräteverantwortlichen bekannt ist, gewährleisten.
Siehe Min 1:28

Norbert
#9
Deutsche Strahlungsmessgeräte (BRD) / Aw: RadEye PRD
Letzter Beitrag von ALARA - 16. Oktober 2026, 20:31
Wir haben beide die notwenigen Adapter und Möglichkeiten, die Geräte mit dem PC zu verbinden und umzuparametrieren. Aber da  hört es für uns bisher auf, daher meine Frage nach einem möglichen Firmwareupdate.

Ansonsten muss ich dir natürlich recht geben. Der Infrarotadapter und die Software ist für privat schon sehr "special interest". Ich glaube sowas kauft sich fast keiner zum Spaß. Ich habe auf meinem PRD-S alles aktiviert, auf die Gefahr hin dass es in den Menüs etwas herausfordernd sein kann, bis man die richtige Einstellung gefunden hat.
#10
Deutsche Strahlungsmessgeräte (BRD) / Aw: FAG FH41Z Do­si­me­ter tak...
Letzter Beitrag von NoLi - 16. Oktober 2026, 19:31
Zitat von: Ravenlord am 16. Oktober 2026, 11:13
Zitat von: Maroi am 19. Februar 2023, 13:40Liebe Forenmitglieder


Zitat von: DG0MG am 10. März 2019, 16:59Geöffnet habe ich das FH41Z nicht, denn das Gehäuse ist wasserdicht verklebt, um im Bedarfsfall eine einfache Dekontamination durchführen zu können. Verbaut ist lt. Handbuch ein energiekompensiertes Zählrohr VALVO ZP1301, etwa im oberen Teil unter dem Display.



Ich hab mein FAG geöffnet. Es ist auch das Modell ,,Z" ,das nicht abgeschaltet und ,,genullt" werden kann(schade-gibts vielleicht doch eine ,,einfache" Möglichkeit ,den Zähler im geöffneten Zustand zurückzustellen?)

Offen war das Dosimeter sicherlich schon, denn ich denke nicht ,dass im Originalzustand zum Schutz des Zählrohrs ein Stück  braune  Fensterdichtung( liegt neben der Platine) verbaut wurde.

Liebe Grüße
Dieter


Ich muss dich enttäuschen, die Braune Dichtung ist Serienstand  ;)
Dosisrückstellung beim FH41Z:
Den Hauptschalter des eingeschalteten Gerätes solange nacheinander kurz drücken, bis nach dem Schwellwert 250 mSv der Leerwert mSv angezeigt wird. HIER DEN DRUCKSCHALTER NICHT LOSLASSEN! Nach ein paar Sekunden erfolgt ein Piep, jetzt den Schalter kurz loslassen und innerhalb einer Sekunde wieder kurz drücken...jetzt ist die Dosisanzeige genullt.
Zum Ausschalten die Batterie entfernen, nach 10 - 15 Sekunden geht das Gerät mit einem Piep aus.

Norbert