300 mg Potassium Chloride radioactive test source.

Begonnen von NoLi, 18. Mai 2022, 17:55

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Peter-1

Hallo Norbert,

das darf in Deutschland sicher nur in einem Bleibehälter mit Trefoil verschickt und aufbewahrt werden.  ;D Welche netto Zählrate ist dabei zu erwarten?
Muß mal sehen ob ich 1g KCl nachweisen kann, messen sicher nicht.

Gruß
Peter
Gruß aus Bayern - Peter

DL3HRT


NoLi

Zitat von: Peter-1 am 18. Mai 2022, 18:40...
Welche netto Zählrate ist dabei zu erwarten?
...
Hallo Peter.

Bei diesen angegebenen Geometrien (Quellendurchmesser 13 mm; Zählrohrfensterdurchmesser > 15 mm; Abstand Quelle - Zählrohrfenster 10 mm) ist erfahrungsgemäß mit einer Beta-Efficiecy von ca. 10 % zu rechnen.
Dies ergäbe bei einer Quellenaktivität von 5 Bq eine Netto-Zählrate von ca. 0,5 ips bzw. 30 ipm oder, wie in der Anleitung   https://issr.edu.kh/science/Textbooks_and_CDS/Cleapps%20CD/secondary/guidance/PS79.pdf   auf 1000 Sek. Messzeit bezogen, eine Netto-Zählrate von ca. 500 Impulse.

Norbert


NoLi

Für unser Strahlenschutz-Schülerlabor habe ich für den SE International RANGER mit Pancake-Zählrohr K-40 Quellen mit 950 mg KCl (= 16 Bq) in flachen 50 mm Plastikdöschen (von Mekruphy) zwecks Efficiency-Bestimmung hergestellt. KCl auf ~ 40 mm Durchmesser verteilt und mit dünnem durchsichtigem Klebeband (50 mm breit, von ALDI) passend abgeklebt.
Der damit ermittelte ß-Wirkungsgrad des Pancake-Detektors liegt bei ca. 18 % (Abstand Quelle - Detektorgitter ca. 5 mm).

Norbert

Peter-1

Mein kleiner Versuch die Aktivität von 1 g KCl nachzuweisen.
Mit meinem 2" NaI Szintillator ist es mir nicht möglich mit Sicherheit die geringe Strahlung nachzuweisen, auch wenn bei 1460 keV eine minimale Erhöhung zu erkennen ist. Die Zählrate für den Hintergrund liegt bei 16,5 CPS, mit 1 g KCl dann bei 17,3 CPS.
Mit dem Zählrohr SBT10A war dann der Nachweis etwas sicherer wie in der Grafik zu ersehen. Vielleicht gelingt es einem anderen Mitglied besser mit einem NaI-Szintillator die K40-Linie besser darzustellen.
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Gruß aus Bayern - Peter

Henri

Zitat von: NoLi am 18. Mai 2022, 17:55300 mg Kaliumchlorid, dies sind eine K-40 Aktivität von rund 5 Bq !
Und damit wird empfohlen, Wiederholungsprüfungen von Endfenster-GM-Zählrohren durchzuführen...


Na ja, vielleicht ist das Chlorid nicht von K-nat, sondern von reinem K-40. Dann würde das schon gehen  8)

Und der Preis wäre dann auch gerechtfertigt...   ;D

Viele Grüße!

Henri

NoLi

#7
Zitat von: Henri am 23. Mai 2022, 16:43...
Na ja, vielleicht ist das Chlorid nicht von K-nat, sondern von reinem K-40. Dann würde das schon gehen  8)

Und der Preis wäre dann auch gerechtfertigt...  ;D
...

Mit reinem Kalium-40 glaube ich kaum wegen der Zählrohrtotzeit, bei 79,5 kBq/300 mg (= 265 kBq/g)... :-\
Besser oder eher würde es wahrscheinlich mit Kalium(40)chlorid mit einer Aktivität von 42 kBq/300 mg (= 140 kBq/g) gehen...
Freigrenze von K-40 = 1 MBq :yahoo:
Jetzt fehlt nur noch der passende Massen- bzw. Isotopentrenner... :(

Norbert