Definition eines PMT-Pulses

Begonnen von ABel, 14. März 2026, 10:50

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ABel

Hallo Peter,

die 1TOhm kommen aus der Broschüre von ET Enterprises
https://et-enterprises.com/images/brochures/Understanding_Pmts.pdf
da steht sogar R0 > 1TOhm.

Zwischen den beiden OpAmps, das ist ein Sallen-Key-Filter, den wollte ich drin lassen. Aber von dem direkt in den Output, das war mir zu heikel. Außerdem hab ich mir schon ein paar LMP7731 mehr bestellt, ich kann also damit Aasen.

Gruß Andreas

ABel

Hallo,

nach den Simulationsergebnissen der letzten Tage ergibt sich für mich folgendes Bild:

Mit Änderungen an PMT_RL2 oder am Eingangswiderstand des PMT-Adapters (Poti) kann ich den Anodenstrom (als Summe von I(PMT_RL2)+I(PMT_C1)) nur minimal ändern. Es ändert sich das Verhältnis beider Teil-Ströme zueinander. Der PMT bestimmt also selbst, welcher Anodenstrom sich einstellt.

Im Schema hatte ich eine Amplitude von 100 µA vorgegeben (EXP-Parameter). Wie groß sie wirklich ist, muss ich am realen Objekt noch messen.

Leider weiß ich noch nicht wie ich sie ,,richtig" messe?! Ich müsste ja beide Teil-Ströme gleichzeitig messen und dann addieren. Das geht wohl nur mit 2 Differenzialtastköpfen?!

Auch eine Abhängigkeit des Anodenstroms von der Hochspannung gibt das LTspice-Schema nicht her.

Gruß Andreas

Radioquant98

Hallo Andreas,

Du hast es hoffentlich gelesen :rtfm: , aber noch nicht begriffen, was wir geschrieben haben >:(

Am Adaptereingang liegt die gleiche Impulsspannung, wie Am Anodenwiderstand und da ohne überlagerte HV.

Das Ohmsche Gesetz kennst Du doch bestimmt inzwischen - Spannung und Widerstand hast Du, und daraus auch den Strom. Aber den Adapter mußt Du dabei abklemmen. Schließt Du ihn danach an wird die Impulsspannung einbrechen und hast damit den Eingangswiderstand - aber bitte nicht mit 100 Nachkommastellen ;)

Viele Grüße
Bernd

ABel

Hallo Bernd,

du hast recht, ich hab es noch nicht begriffen. Vielleicht schau ich auch zu viel auf LTspice, aber auf ein Oszilloskop kann ich gerade nicht schauen.

Wenn ich mir die Ströme ohne Adapter bei LTspice ansehe (Anlage), dann bekomme ich mit anderen Widerständen PMT_RL2 sehr unterschiedliche Amplituden, weil der Puls sich in die Länge zieht. Wenn ich mir die Fläche unter den Pulsen ausrechnen lasse, dann sind sie zwar gleich, aber ich kann damit nicht auf die Amplitudenhöhe der Stromquelle schließen.

Mit dem Adapter und nach der Addition der beiden Teil-Ströme sind die sich ergebenden Pulse (alle 8 in blau, 2te Anlage) dagegen von Höhe und Länge fast identisch mit dem Puls aus der Stromquelle (in rot, 2te Anlage). Damit habe ich dann doch eine sehr gute Näherung für Amplitude und zeitlichen Verlauf meines Anodenstromes wie er aus der Stromquelle kommt und wie ich ihn dann zum Ausgangspunkt meiner Simulation machen kann?!

Gruß Andreas

Peter-1

Wie wäre es mit etwas Lesestoff  :yahoo:
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Gruß  Peter

ABel

Hallo Peter,

das PMT Handbook von HAMAMATSU hatte ich schon (4th Edition). Nach deinem Hinweis hab ich nun auch die von BURLE, EMI, Oxford und RCA. Aber eigentlich hab ich mehr Lesestoff als ich wirklich aufnehmen und verarbeiten kann.

Gruß Andreas

Peter-1

Hallo Andreas,

dann hast du ja alles was nötig ist und richte dich danach;D
Dann brauchst du vom Forum keine weitere Hilfe und es funktioniert wie es soll.
Oder sehe ich das falsch  :unknw:
Gruß  Peter

ABel

Hallo Peter,

mir geht es so, das ich über wichtige Stellen hinweglese, wenn sie mir gerade nicht wichtig sind. Ob ich mich an sie erinnere, wenn sie wichtig werden, ist nicht gesichert.

Gruß Andreas