radioaktive Röhren

Begonnen von DL3HRT, 24. Juni 2019, 17:08

⏪ vorheriges - nächstes ⏩

Peter-1

Es kommt ganz sicher auch auf die Hochspannung an. Unter 10kV wird kaum Strahlung durch die Glaswand gehen.
Gruß  Peter

Radiohörer

...kannst Du bitte das Experiment mit Gleichspg. (DC) aus einem HV-Netzteil wiederholen. Dann sollte die EMV-Beeinflussung der Radiacode`s und anderer Messgeräte deutlich geringer, wenn nicht null, sein.
Kannst Du bitte auch den Schaltplan posten: mich würde interessieren, mit was die DC "zerhackt" wird? Das dürfte Auswirkungen auf die Oberwellen haben...

DL3HRT

Das HV-Netzteil liefert Gleichspannung. Schaltplan habe ich nicht, da es sich um ein fertiges Modul auf Basis eines Zeilentrafos handelt.

Peter-1

Bei welcher Spannung zündet die Funkenstrecke?
Eine kleine Rechnung mit den Daten der NIST Datenbank für den Massenschwächungskoeffizient für Glas Borosilicate ("Pyrex") 1mm stark.
 Sie dürfen in diesem Board keine Dateianhänge sehen.
Gruß  Peter

Radiohörer

...danke für die Grafik!

"Bei welcher Spannung zündet die Funkenstrecke?"
Es wäre natürlich schon interessant, die Durchbruchsspg. bei den mit einer "Zündhilfe beschichteten Elektroden" zu wissen. Das ist ja die eigentliche "Bestimmung" der Röhre.
Event. kann DL3HRT auch eine Kennlinie des Stroms über die Spg. aufnehmen.
Vermutlich ähnlich: https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Kennlinie_Neon.png
Da könnte man, falls das Datenblatt vorhanden ist, auch entscheiden, ob das Bauteil noch den aufgedruckten Spezifikationen entspricht ;D

DL3HRT

Für die TG-57 aus dem letzten Video findet man Werte: 25 kV

Zur CK1097-12 konnte ich beim besten Willen nichts finden. Ich schätze sie zündet in einem Bereich von 10 kV bis 20 kV.

Die Funkenstreckenröhren sind keine Hochvakuumröhren, sondern enthalten ein Gas mit stark reduziertem Druck. Das schwächt entstehende Röntgenstrahlung nochmals. Das Cs-137 im Röhrenkolben dient als Zündhilfe.