Strahlungsmessung auf Schrottplätzen

Begonnen von DG0MG, 26. Januar 2019, 20:43

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DG0MG

Ich denke, da reicht schon "an der Halde vorbeifahren;D

Wenn man mal normales Plexiglas mit 1,18 g/cm3 annimmt, dann sind das schon mehr als 16 kg.
"Bling!": Irgendjemand Egales hat irgendetwas Egales getan! Schnell hingucken!


NoLi


NoLi

Ein Bericht der Bayerischen Staatsregierung für Digitales über den Fund radioaktiver Stoffe auf Schrottplätzen (4 Stück pdf-Dateien mit Beispiele über Fund, Radionuklid, Dosisleistung und Aktivität). Ist zwar schon etwas älter, aber immer noch sehr informativ.

https://www.bestellen.bayern.de/lfu_stra_00029

Norbert

DL8BCN

Interessantes Dokument Norbert.
Was ich mich schon länger frage:
Wenn ich den Waldboden betrachte, der nicht durch Menschen beeinflusst wurde, in welcher Tiefe würde heute die Schicht zu finden sein, die 1986 die Oberfläche des Waldbodens darstellte?
Oder anders gefragt: Um wie viele Millimeter pro Jahr wächst die Bodenschicht durchschnittlich im Wald an?
Dann könnte man mal gezielt die Schicht freilegen und Messungen machen.
Vermutlich ist meine Frage auch wieder schwierig zu beantworten, weil es wahrscheinlich auf die Art der Bäume ankommt.
Laubwälder dürften mehr Schichtdicke erzeugen als Nadelbäume.
Zumindest ist das meine Vermutung.

PS: Eine schnelle Anfrage bei der KI ergab folgendes für mich ein etwas überraschendes Ergebnis: Die Humusschicht in einem mitteleuropäischen Laubwald wächst extrem langsam um durchschnittlich 0,1 Millimeter pro Jahr an. Das entspricht einem echten Zuwachs des stabilen Dauerhumus von 1 Millimeter in 10 Jahren beziehungsweise 1 Zentimeter in 100 Jahren.(Quelle: https://www.google.com/url?sa=i&source=web&rct=j&url=https://www.bluehendesoesterreich.at/bauernlexikon/humus&ved=2ahUKEwjM0qKJp7uUAxX087sIHfd4NR0Q0YISegYIAAgGEAE&opi=89978449&cd&psig=AOvVaw2DvbQ5ykQbTvNHquaFVsQO&ust=1778934903507000)

Wir wären also bei ca. 4mm Tiefe...


NoLi

Zitat von: DL8BCN am Gestern um 14:33...
Wir wären also bei ca. 4mm Tiefe...
Das kommt einigermaßen hin, da Bäume sich quasi von sich selber ernähren.
Laub fällt runter, verrottet, wird von den Wurzeln verwertet, steigt in die Äste, bildet neues Laub, Laub fällt runter, verrottet,...
Und genauso verhält es sich mit dem ab 1986 aufgenommenem Cs-137, welches -verwechselt mit Kalium- als Nährstoff aufgenommen wurde. Daher bleibt das Cs-137 nahe an der Oberfläche, lediglich eine  Abnahme durch die Halbwertszeit findet statt.

Norbert

DL8BCN

Siehste!
Und ich habe mal Waldboden aus 10 cm Tiefe untersucht, weil ich dachte dort müsste sich die ,, Cäsiumschicht" befinden. Konnte aber nichts messen :D
Davon abgesehen war genau bei mir praktisch eh kein Fallout...