27.06.2026 Tag der offenen Tür bei der WISMUT GmbH: Königstein

Begonnen von DG0MG, 01. Dezember 2025, 16:44

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DG0MG

Zitat von: DL8BCN am 23. Juni 2026, 08:53Aber wir machen das Beste daraus :yahoo:

Ich denke, das haben wir gemacht. Zwar war es bei den Temperaturen anstrengend - aber immerhin weniger, als befürchtet.

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Während anderswo im Laufe der Woche schon ganze Veranstaltungen komplett abgesagt wurden, hat man das Wetter bei der WISMUT wohl eher als Herausforderung gesehen, die bewältigt werden wollte: Auf der wirklich RIESIGEN Parkfläche stand eine Wasserkanone, die einen feinen Sprühnebel über die Autos legte:

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Zusätzlich waren im veranstaltungsgelände an verschiedenen Stellen so kleine Sprühnebler oder Rasensprenger installiert, da konnte man sich zumindest die Mütze nass machen. Dieser zusätzliche Aufwand verdient unbedingt Anerkennung!

Ohne, dass wir uns groß verabredet hatten trafen sich bereit auf dem Parkplatz ein großer Teil der Forenteilnehmer, Durch den Nebler waren wir erstmal durchnässt :)

Anwesend waren: @exicator , @70 2912 + YL , @Janni , @DL8BCN +YL , @Lennart , @Radiohörer , @Radioquant98 + YL , @DG0MG , @miles_teg sowie Klaus aus Z, der (noch) nicht angemeldet ist. Ich hoffe, ich hab niemand vergessen  ;D

Jetzt in der Nachbetrachtung sogt die große Wiese nochmal für Erstaunen, denn auf dieser Fläche standen mal reichlich bergbauliche Gebäude. Ich bin bei der Fahrt zum Parkplatz fast genau über den früheren Schacht 388 gefahren!:

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Zu essen und zu trinken gab es: Wir müssen für den Vergleich in der Zukunft mal festhalten: Bier 4.- , Roster 4.- EUR. Kann sein, dass das Bier voriges Jahr in Seelingstädt erheblich teurer war.


Das Gelände, das vermutlich bisher noch nie frei zugänglich war, erinnert verschiedentlich deutlich an einen DDR-Betrieb:

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.. während das Labor- und Verwaltungsgebäude ein moderner Neubau ist:

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"Bling!": Irgendjemand Egales hat irgendetwas Egales getan! Schnell hingucken!

DG0MG

Die Tatsache, die den Uranbergbau in Konigstein so besonders macht, ist die Untertagelaugung.

Von 1967 bis 1983 wurde das Uran in konventionellem untertätigen Bergbau gefördert, dabei gewann man ca. 12.250 Tonnen Uran.
Von 1984 bis 1990 wurde das Prinzip der untertägigen, schwefelsauren Laugung verwendet. Dabei gewann man 5750 Tonnen Uran.

Das bedeutet, man lässt unten im Bergwerk Schwefelsäure über das durch Sprengungen aufgelockerte Gestein rieseln, oder pumpt sie in speziell hergestellte Bohrungen, wo sie durch das Gestein diffundiert und dabei das enthaltene Uran herauslöst.
Weiter unten wird die Schwefelsäure wieder aufgefangen und zur Gewinnung des herausgelösten Urans weiterverabeitet.
Das zu gab es 3D-Modelle zu sehen:

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"Bling!": Irgendjemand Egales hat irgendetwas Egales getan! Schnell hingucken!

NoLi

Zitat von: DG0MG am Heute um 11:31...
Von 1967 bis 1983 wurde das Uran in konventionellem untertätigen Bergbau gefördert, dabei gewann man ca. 12.250 Tonnen Uran.
Von 1984 bis 1990 wurde das Prinzip der untertägigen, schwefelsauren Laugung verwendet. Dabei gewann man 5750 Tonnen Uran.
...
Ist schon ne Sauerei, wie die Sowjetunion unseren Rohstoff ausgebeutet hat. Mit diesen Mengen wäre bei entsprechender Voraussetzung unsere Energieversorgung unabhängig auf viele Jahre gesichert gewesen, und zwar klimaneutral!

Norbert

DG0MG

Dabei darf man aber auch nicht ausblenden, warum sie überhaupt Gelegenheit und Rechtfertigung dazu hatte.
"Bling!": Irgendjemand Egales hat irgendetwas Egales getan! Schnell hingucken!

Radioquant98

Übrigens, wer das Glück hatte am Glücksrad den Hauptgewinn zu erdrehen bekam einen Referenzstrahler - siehe Bild.
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Leider paßt der nich in meine kleine Bleiburg.

Viele Grüße
Bernd