-- Youtube-Sammelthread --

Begonnen von DG0MG, 17. März 2019, 19:05

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DL8BCN


DG0JN

Es wäre schön, wenn man Beiträge in die entsprechende Rubrik schreibt, denn mit YouTube hat der Beitrag von Rainer nun wirklich wenig zu tun.

Z. Erfall

Nur ein weiterer Baustein dessen, was die sonst so treiben. Guter Unterhaltungswert und teilweise sogar auf der einen Seite manchmal recht gut vorbereitet, z.B. mit Mehrgasmessgerät, aber auf de der anderen Seite grundsätzlich sehr unwissend und leichtsinnig - was die im Laufe ihrer Videos schon an Schadstoffen eingeatmet und sonstwie aufgenommen haben müssen, ist einfach unfassbar. Ich gehe davon aus, dass da einfach die Bildung in dem Bereich der Gefahren historischer Liegenschaften fehlt und damit auch (fast) jede entsprechende Sensibilität oder final zumindest die Fähigkeit, adäquat damit umzugehen.

VG

ZE


DG0MG

Noch ein Uranbergwerk, allerdings leider ohne eine Öffnung mit einem 1000-Meter-Schacht in der Sohle:

"Bling!": Irgendjemand Egales hat irgendetwas Egales getan! Schnell hingucken!

Flipflop

#769
Interessantes Video, ich hoffe doch die Fluorit-Stufe hat es in deine Sammlung geschafft. Bei Min. 19 leuchtet es kurz Grün auf, U?

Eine FFP3 Maske würde über 90% der Rn-Zerfallsprodukte zurückhalten.
Die Rn-Zerfallsprodukte machen über 90% der Dosis aus. Keine Ahnung wie häufig man die Maske wechseln müsste wenn man Stundenlang unterwegs ist, vielleicht wäre da eine andere Maske geeigneter?

NoLi

Zitat von: Flipflop am Heute um 13:20...
Eine FFP3 Maske würde über 90% der Rn-Zerfallsprodukte zurückhalten.
...
Genauer:   
"Gemäß Norm EN149:2001 werden für FFP-Masken 80 % - 94 % - 99 % Filterleistung jeweils für Masken vom Typ FFP1 - FFP2 - FFP3 erreicht. FFP3-Atemschutzmasken ist daher der Vorzug vor FFP1- und FFP2-Atemschutzmasken zu geben."
(Auszug aus "Loseblattsammlung Band 11  -MAßNAHMEN ZUM SCHUTZ DER EINSATZKRÄFTE- des Bundesamt für Strahlenschutz, Fassung von 07/2025)

Norbert

Lennart

Eine auf dem Bart aufliegende FFP3-Maske wird wohl kaum 99 % Filterleistung erzielen, davon abgesehen ist es unrealistisch, dort unten fast 7 Stunden mit Maske herumzurennen, insbesondere bei der hohen (Luft-)Feuchtigkeit.
Es hat schon Gründe, warum sogar die Profis gerne untertage darauf verzichten:
https://youtu.be/-yFv4WKw8cg?si=iL3Rc1DZ73f7XLrk&t=594
(Link mit Zeitstempel, funktioniert nicht auf dem Handy -> Minute 9:54)

Flipflop


NoLi

Zitat von: Lennart am Heute um 17:05...
Es hat schon Gründe, warum sogar die Profis gerne untertage darauf verzichten:
https://youtu.be/-yFv4WKw8cg?si=iL3Rc1DZ73f7XLrk&t=594
Was der Einzelne macht oder nicht, liegt im Ermessen Desjenigen (gilt auch für den erwähnten "Spaßfaktor").
Nur: wenn es um meine zukünftige Gesundheit geht, würde ich mir doch vor dem Tun einige Gedanken machen und den im Video zitierten "Spaßfaktor" außen vor lassen. Gleiches auch für den "Bartfaktor".

Was sagt die Strahlenschutzkommission:
Zitat: "Zum Vergleich: Die Lungendosis durch inhaliertes Radon und seine Zerfallsprodukte beträgt für einen Erwachsenen etwa 75 mSv in 5 Jahren bei 100 Bq/m³ [16,18]."
(Quelle: https://ssk.de/fileadmin/documents/de/2007/Kinderleukaemie_Radonexposition.pdf)
Umgerechnet bedeutet dies für die Lunge bei 100 Bq/m³ ~ 1,7 µSv/h.

Norbert

Lennart

Die Radonproblematik ist völlig klar, nur gibt es untertage noch weitaus größere Gefahren, die das Leben sehr abrupt beenden können. Wenn man dort irgendwo hineinfällt, weil die Brille durch die Maske beschlagen ist, braucht man sich um etwaige Folgeschäden durch Radon keine Gedanken mehr machen.

Ich will auch gar nicht gegen Masken argumentieren. Natürlich helfen die und wenn es machbar ist, sollte man ruhig eine aufsetzen. Wenn man sich aber damit herumquält, muss man die Radonexposition eben in Kauf nehmen, oder man hält sich von schlecht bewetterten Bergwerken fern.

NoLi