radium uhr

Begonnen von nukulus, 25. November 2021, 08:43

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Flipflop

Gefällt mir diese kleine Quelle in einem kleinen Tresor. Sie dürfen in diesem Board keine Dateianhänge sehen.Sie dürfen in diesem Board keine Dateianhänge sehen. 

Flipflop

Hier noch etwas zum Thema Radon.

Wieviel Bq/m3 müssen dass sein wenn Er 30 bis 40 KCounts pro Minute misst?

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Und etwas vom Sichtbar machen der Radioaktivität. Wenn ich richtig liege verwendet Er eine Radiumquelle.

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NoLi

Hier eine Sammlung von Uhren mit Radium-Leuchtfarben:

(https://www.youtube.com/watch?v=MRffrzLfen4)

Norbert

Peter-1

Dass es Radiumleuchtfarbe ist glaube ich erst, wenn nicht mit einer UV-Leuchte die Uhren angestrahlt werden, sondern in absoluter Dunkelheit selbst leuchten. Oder mit einem Meßgerät die µSv/h direkt angegeben werden.

Peter
Gruß  Peter

Lennart

Zitat von: Peter-1 am Gestern um 22:49Dass es Radiumleuchtfarbe ist glaube ich erst, wenn nicht mit einer UV-Leuchte die Uhren angestrahlt werden, sondern in absoluter Dunkelheit selbst leuchten. Oder mit einem Meßgerät die µSv/h direkt angegeben werden.

Peter

Das Leuchten in absoluter Dunkelheit ist kein Nachweis von radiumhaltiger Leuchtfarbe, weil nach jahrelanger Bestrahlung das Kristallgitter des Zinksulfids zerstört worden ist. Ich würde mal behaupten, dass der Großteil aller uralten Radiumziffernblätter nicht mehr von selbst leuchtet...

Ich wüsste auch nicht, warum der Protagonist lügen sollte. Radiumleuchtfarbe ist doch nun wirklich nicht selten, oder?

NoLi

Ob Radium-Leuchtfarbe unter UV-Licht noch nach Jahrzehnten noch leuchtet oder nicht, hängt von der Radiumaktivität ab. Je höher diese ist, desto eher werden die Leuchtkristalle zerstört und die Farbe wechselt ins bräunliche. Die meisten deutschen Uhren/Wecker enthielten Farbe der Klasse niedriger Radiumaktivitäten (bis zu wenigen tausend Bq pro Uhr) und fluoreszieren bis heute unter UV-Bestrahlung.

Norbert

Lennart

Zitat von: NoLi am Heute um 10:10Ob Radium-Leuchtfarbe unter UV-Licht noch nach Jahrzehnten noch leuchtet oder nicht, hängt von der Radiumaktivität ab. Je höher diese ist, desto eher werden die Leuchtkristalle zerstört und die Farbe wechselt ins bräunliche. Die meisten deutschen Uhren/Wecker enthielten Farbe der Klasse niedriger Radiumaktivitäten (bis zu wenigen tausend Bq pro Uhr) und fluoreszieren bis heute unter UV-Bestrahlung.

Norbert

Okay, das hat doch aber keinen Themenbezug  :)

Ich habe diese Aussage von Peter kommentiert:
Zitat von: Peter-1 am Gestern um 22:49[...] sondern in absoluter Dunkelheit selbst leuchten.

Natürlich beinhaltet die Farbe deutlich mehr Leuchtmasse als Radium und deshalb wird auch nicht sämtliches Zinksulfid durch die Strahlung zerstört, weshalb es dann durch UV-Licht noch angeregt werden kann. Es ging aber um das eigenständige Leuchten, also die Aufgabe, für die man diese Leuchtfarbe ursprünglich mal hergestellt hat.
Zuerst wird natürlich die Leuchtmasse zerstört, die im direkten Kontakt zur radioaktiven Substanz steht. Daher meine Aussage, dass die Radiumfarbe eben nicht mehr von selbst leuchtet.

NoLi

Zitat von: Lennart am Heute um 10:51...
Natürlich beinhaltet die Farbe deutlich mehr Leuchtmasse als Radium und deshalb wird auch nicht sämtliches Zinksulfid durch die Strahlung zerstört, weshalb es dann durch UV-Licht noch angeregt werden kann. Es ging aber um das eigenständige Leuchten, also die Aufgabe, für die man diese Leuchtfarbe ursprünglich mal hergestellt hat.
Zuerst wird natürlich die Leuchtmasse zerstört, die im direkten Kontakt zur radioaktiven Substanz steht. Daher meine Aussage, dass die Radiumfarbe eben nicht mehr von selbst leuchtet.
Genau dieses Selbstleuchtfähigkeit auch nach Jahrzehnten hängt vom Radiumgehalt der Leuchtfarbe ab; je geringer, desto länger selbstleuchtend, bis heute noch nach gut 60+ Jahren.

Norbert