Opengeiger PMT-Adapter

Begonnen von ABel, 31. Mai 2023, 13:14

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ABel

Hallo,

das sieht doch garnicht schlecht aus?!

Für ax=1 schneidet der OPAx228 dem Puls bei 16V die spitze ab.

Gruß Andreas

Radioquant98

Hallo Andreas,

Irgendwo ist halt Schluß, je nach OPV-Daten.

Aber du brauchst doch aber auch keine 16V-Amplitude.

Viele Grüße
Bernd

ABel

Hallo Bernd,

eigentlich könnte ich noch mehr Amplitude brauchen. Mit den 16V am Ausgang des OPAx228 bekomme ich am Ausgang des PMT-Adapters nur 940mV. Außerdem betreibe ich die LMP7731 in meinem PMT-Adapter zwischen -2,4V und +2,4V und könnte das mit einem Poti auf 0V bis +4,8V verändern, bräuchte also 2V am PMT-Ausgang und somit ca. 35V am OpAmp-Verstärker-Output.

Aber man kann ja nicht alles haben!

Ich weiß auch noch nicht, wie ich die +/-18V für den OPAx228 realisiere. 24 Batterien sind doch etwas unhandlich.

Gruß Andreas

Radioquant98

Hallo Andreas,

ich verstehe deine Gedankengänge nicht. Wozu solch große Amplituden? Die Soundkarte verträgt doch nur 1V.

Viele Grüße
Bernd

ABel

Hallo Bernd,

genaugenommen arbeitet die Soundkarte zwischen -1V und +1V, also eine Spanne von 2V. Innerhalb des PMT-Adapters kann ich die Masse für das Signal verändern, das ist dann ja so etwas wie ein Offset. Mag sein, das eine Soundkarte davon nichts hat, weil sie mit einem Kondensator den DC-Anteil wieder raus nimmt. Das hab ich noch nicht ausprobiert.

Ich arbeite ja auch mit einem externen USB-Audio-Interface, damit kann ich abschwächen und sogar Versärken.

Soweit ich das sehe, variiert das Verhältnis der Amplituden zwischen Input und Output (des PMT-Adapters) mit der Form der Pulse. Für den von mir simulierten Input-Puls ist das Verhältnis 17,18. Daher bleiben von 16V Inputamplitude am Ausgang nur noch 930mV übrig. Selbst am Eingang des ersten LMP7731 hat die Amplitude weniger als 1V.

Soweit ich mich erinnern kann, magst du den Eingangsbereich mit den 3x 1MOhm-Widerständen und den 2x 22pF-Kondensatoren nicht. Ich war aber bisher noch nicht bereit diese Komponenten zu verändern (zumal sie als SMD-Bauteile auf einer selbst designten Platine aufgelötet sind). Vielleicht müsste ich da aber Mal ran?!

Gruß Andreas

Radioquant98

Hallo Andreas,

ich bin der Meinung, Du hast die Teilschaltungen mit 0,nichts verstanden. Es geht doch darum die aktiven Stufen zu überprüfen, die Passiven können alles ab, solange deren Verlustleistungen nicht überschritten werden.
Du solltest dich dringend erstmal mit den einzelnen Schaltungsstufen befassen. Dann bemerkst Du auch warum Welche sinnvoll oder sinnlos ist - auf meine Vorschläge hörst Du ja nicht - Du beharrst weiter auf eine Unfugschaltung - nicht von der Schaltung her, sondern von der Stufenfolge.

Ich gebe es auf.

Viele Grüße
Bernd

ABel

Hallo Bernd,

ich versuche ja gerade mit LTspice den Funktionalitäten auf die Schliche zu kommen. Vor allem durch Versuch und Irrtum. Das kann sehr mühsam und langwierig sein.

Die passiven Bauteile haben mit 16V-Amplitude und dem daraus resultierenden Strom keine Probleme. Das hab ich geprüft. Um aber die aktiven Komponenten prüfen zu können, muss ich sie doch bis an ihre Grenzen (Rail-to-Rail) belasten können (OK, nicht bis an die Grenzen ihrer Zerstörung).

Gerade habe ich versucht den Inputteil des PMT-Adapters (R7=R8=1M, C2=C7=22p, R9=1M) auf die 16V aus dem OPAx228 anzupassen. Dabei ist mir aufgefallen, dass ich im RC-Glied nicht einfach aus 1M x 22p = 47k x 470p machen kann. Während der Anstieg bis zum Maximum einigermaßen gleich bleibt, wird der Abfall danach sehr viel länger. Den bekomme ich kürzer, wenn ich den Kondensator (bei gleichbleibendem Widerstand) kleiner mache. So bin ich nun bei R7=R8=56k, C2=C7=270p, R9=330k gelandet. Wofür R9 da ist, weiß ich nicht. Durch ausprobieren habe ich nur festgestellt: Ich kann in nicht weglassen.

Aus diesen Erkenntnissen für einzelne Komponenten erschließt sich mir aber noch nicht, wie ein PMT-Adapter von der Struktur (Stufenfolge) her aufzubauen ist. Dazu musst du mir schon konkretere Anregungen geben, die ich dann zunächst auch in LTspice umsetzen/ausprobieren kann.

Was dann die Umsetzung in Hardware betrifft: Dazu braucht es bei mir etwas mehr Zeit. Mein Fundus an Bauteilen ist nicht sehr groß. Meist muss ich Bauteile bestellen. Was den PMT-Adapter mit 2 OPAmps betrifft, läuft hier gerade die 3te Version. Die erste hatte ich auf eine Lochstreifenplatine gelötet. Für die 2te hatte ich eine Platine mit KiCad designet und fertigen lassen (noch mit bedrahteten Bauteilen). Die 3te hatte dann SMD-Bauteile. Dieser Hinweis soll zeigen, das ich durchaus gewillt und in der Lage bin zu experimentieren.

Gruß Andreas

Radioquant98

Hallo Andreas,

dann wären wir wieder ganz am Anfang. Was soll es denn werden? Theremino, Opengeiger oder was Eigenes.

Dann lerne, was RC-Glieder bewirken, wo sie in den Schaltungen Anwendung finden sollen und in welcher Reihenfolge  man Diese am Besten anordnet.
Dabei aber die Spannungspegel beachten - warum? - einfach das nichts übersteuert wird oder unnütz verstärkt werden muß.

Also erstmal die Schaltungsteile kennenlernen passiver - und aktiver Integrator und Verstärker.

Du baust jedenfalls derzeit einen Theremino-Opengeiger-Doppelmoppel.
Klar kann man eine Stufe auch mit mehreren Gleichen aufbauen (bei dir 3xIntegrator- 2xpassiv+1xaktiv). Und Verstärker nur wenn der Spannungspegel noch zu klein ist.

Und da wir mit der Soundkarte arbeitenreichen auch die 5V-OPVs denn mehr als 1Veff, also rund 1,5Vss brauchen wir nicht. Und dann brauchst Du auch nur eine Versorgungsspannung.

Also zerlege die Schaltung gedanklich, erkunde die Spannungspegel undbegreife deren Funktion.

Viele Grüße
Bernd