Halde Schacht 333

Begonnen von DG0MG, Heute um 16:41

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DG0MG

Der Staatsbetrieb Sachsenforst lässt durch die Firma "G.E.O.S. Ingenieurgesellschaft mbH" überprüfen, ob das Material auf der Halde des WISMUT-Schachtes 333 so GERING belastet ist, dass es einer "technischen Verwertung" zugeführt werden kann. Dazu werden durch die Firma G.E.O.S. die Ortsdosisleistungen bestimmt und die spezifische Aktivität von Proben festgestellt:


Dem Foto nach benutzt man dazu ein AUTOMESS 6150 AD6/E auf einer Szintillations-b-Sonde. Dazu ein GPS-Gerät an Haltestab und einen großen Feldbuchrahmen, vermutlich, um die vom 6150AD6 abgelesenen Messergebnisse zu notieren.

Der Schacht 333 war am Hang auf der anderen Seite des Tales der Halde Antonsthal Schacht 235, deren Masse ja augenscheinlich schon länger zur Schottergewinnung benutzt wird.

Was genau dem Sachsenforst für eine "technische Verwertung" vorschwebt, ist nicht beschrieben, aber man könnte ja mal Schotterung von Waldwegen annehmen.

Schacht 333 war bei  50.506301° 12.758910°, geteuft ab 12.08.1950 auf 232,68 Meter. Die Karte gibt schon einen Eindruck, wie das Gelände dort aussieht:

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oder auch das Reliefbild:

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Vielleicht schaut ja mal jemand hin und berichtet.
"Bling!": Irgendjemand Egales hat irgendetwas Egales getan! Schnell hingucken!

Radiohörer

...es ist schon beängstigend, eigentlich skandalös!, was in De möglich ist, obwohl man sich 10 km SO in Tschechien ein gutes Beispiel nehmen könnte. Da wird jeder LKW durch die Detektoren gefahren, bei Alarm abgeladen und nach dem aktiven Stück(en) gesucht und ausgesondert. Östlich von Pribram wird alles vereinzelt und auf einem Förderband am Messgerät vorbei transportiert, ggf. ausgeschleußt.
Hier https://www.geigerzaehlerforum.de/index.php?action=dlattach;fs=83486;attach=40499;preview;image anscheinend nicht >:(

Haben die Behörden aus dem Skandal der Zweitverwendung der Fichtelgebirgshalden nichts gelernt?  :o
Oder muss jedes Bundesland für sich die selbe Erfahrung noch einmal machen???

Wäre mal interessant, wie tief im Sand/Schotter ein faustgroßes Stück Erz mit 100 µSv/h von der Szintillations-b-Sonde noch detektiert werden kann.
B-Sondenbesitzer vor: Halden in der Oberpfalz, Oberfranken und angrenzendem Tschechien kenn ich...