Neueste Beiträge

#11
Thüringen / Aw: Die Referenzflächen der WI...
Letzter Beitrag von Radiohörer - 13. Juli 2026, 16:26
...interessant in der Arbeit ist die "Figur 3.2" auf Seite 50 (+73), die entgegen der Unterschrift, das im Bild hinterlegte, letztes Jahr am TdoT zur Besichtigung offene Gelände:
https://mapy.com/en/letecka?l=0&source=osm&id=79680&ds=1&x=12.2054143&y=50.7659492&z=16
Was da wohl lag/liegt?
Mehr ab Seite 100...
#12
Allgemeine Diskussionen / Aw: Bauteilbestellungen in den...
Letzter Beitrag von TritiumLicht - 13. Juli 2026, 15:52
Update: Digik* hat den Mindestbestellwert für frachtfreie Lieferung auf 75€ erhöht

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#13
Eigenbau, Elektronikbasteln und Programmieren / Aw: Impedanzwandler
Letzter Beitrag von Peter-1 - 13. Juli 2026, 13:02
Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis weit höher als in der Theorie.  :D

© Ernst Ferstl , österreichischer Lehrer, Dichter
#14
Dann schönen , erholsamen Urlaub.

Messe am Einfachsten am Ausgang des "Impedanzwandlers". Dort ist es niederohmig und die Werte der Tastköpfe gehen nicht ein. Damit verhinderst Du Verfälschungen des Signals an der Anode.

Viele Grüße
Bernd
#15
Eigenbau, Elektronikbasteln und Programmieren / Aw: Impedanzwandler
Letzter Beitrag von ABel - 12. Juli 2026, 19:16
Hallo Bernd,

leider bin ich mir oft nicht sicher was ich da messe.

Eine Zeit lang habe ich vor allem den Spannungsabfall am Lastwiderstand im Divider gemessen. Das schien mir zu gehen, weil ich HV-Netzteil und PMT-Adapter mit Batterie/Akku betreibe, also ein Erdschluss eigentlich nicht erfolgen kann. Das geht aber wohl nur, wenn der PMT-Adaper nicht mit einer Soundkarte verbunden ist und wenn ich nur einkanalig messe. Eine Zweikanalmessung liefert sehr fragwürdige Ergebnisse.

Aus meinen Simulationen habe ich die Erkenntnis gewonnen, dass eine Last (ein PMT-Adapter oder auch nur ein Tastkopf) am Signalausgang den Strom durch den Lastwiderstand im Divider gravierend verändern kann. Diesen Effekt hoffe ich mit einem Impedanzwandler in den Griff zu bekommen.

Um hinter die Funktionen von PMT und Divider zu kommen messe ich nun vor allem ohne ,,zusätzliche" Last (PMT-Adapter) am Signalausgang. Einen Tastkopf brauche ich dort aber meist. Daher versuche ich alle Messungen durch Simulationen zu begleiten, in denen ich Oszilloskop, Kabel und Tastkopf mit berücksichtige.

Leider decken sich Messung und Simulation oft nicht gut. Dazu hat die Simulation wohl zu viele Parameter über deren exakte Werte ich nicht verfüge.

Zur Zeit bin ich im Urlaub. Bis zu ersten Messungen mit einem Impedanzwandler aus 2 Transistoren wird es also noch etwas dauern.

Gruß Andreas
#16
Thüringen / Aw: Die Referenzflächen der WI...
Letzter Beitrag von Peter-1 - 12. Juli 2026, 18:24
Der Wissensdurst ist gestillt !

Mit großer Unterstützung von Bernd habe ich nun die Spektren von den Testfelder bei Reust vergleichen können. Die Unterschiede sind sichtbar aber doch geringer als angenommen.
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Mit etwas Grafikarbeit ist der direkte Vergleich jetzt einfach. Die Daten stammen von :

Universitat Politècnica de Catalunya
PhD program in Nuclear and Ionizing Radiation Engineering
Airborne Gamma Spectrometry using
Unmanned Aerial Vehicles
Doctoral thesis by:
Maksym Luchkov


Peter
#17
Ideenbox / Aw: Definition eines PMT-Pulse...
Letzter Beitrag von ABel - 12. Juli 2026, 18:21
Hallo,

es geht mir immer noch um die Frage: Wie groß ist die Amplitude des Anodenpulses und wie beschreibe ich seine Form für eine Simulation?

Goo... antwortet auf die Frage nach der Charakteristik eines Anodenpulses eines NaI(Tl)-Detektors: trise = 10 ns, tfall = 230 ns

Solche Werte kann ich an meinem Detektor nicht messen.

Wofür also gelten diese Werte von trise und tfall? Für die Definition des Anodenstromes in der simulierten Stromquelle I0 (was ich für die anliegende Simulation angenommen habe)? Für den Strom im Lastwiderstand des Dividers (PMT_RL2)? Für den Signalausgang, aber mit was für einer Last?

Im Diagramm der anliegenden Simulation ist in blau als -V(mesout) (der Puls ist also für einen besseren Vergleich mit V(out) invertiert) ein exportierter Puls aus einer Oszilloskopmessung zu sehen (Datei 2026_05_11_RigolDS4.csv). Die vom Oszilloskop ermittelten Werte sind im Schema in blau notiert. Der Messaufbau entspricht dem anliegenden Schema der Simulation. Am Signalausgang hängt also nur das Oszilloskop mit einem 10x-Tastkopf.

Für die grünen Linien habe ich den Wert von C0 variiert. Für diese Variation ergibt sich ein annäherend linearer Zusammenhang zwischen der Amplitude des Strompulses aus I0 und dem Spannungspuls V(out). Ich habe daher die Amplitude des Strompulses so berechnet, das die Spannungsamplitude den ca. 48V der Oszilloskopmessung entspricht. Die beste Näherung zwischen Simulation und Messung ergibt sich für einen Wert von 18,5pF für den Kondensator C0.

Damit liegt aber dann die Amplitude des Anodenpulses bei 5,76 mA, also weit über den 100 μA die das Datenblatt des PMT als Maximum nennt.

Wie muss ich meine Simulation verändern, damit meine Simulationsergebnisse annäherend den Messwerten entsprechen?

Gruß Andreas
#18
Ja klar mußt Du dafür sorgen, daß die Eingangsamplitude auch nur noch etwas weniger als die Hälfte wird - ist doch logisch. RL1 halbieren, also statt 1M nur 470k.
Aber zuerst mußt Du wissen, ob das Ganze mit dem gröstmöglichen Impuls noch nicht übersteuert wird. Und das ist vom PMT und dessen RL1 abhängig.
Das wirst Du am Besten in der Praxis mit dem Oszi feststellen können.

Viele Grüße
Bernd
#19
Eigenbau, Elektronikbasteln und Programmieren / Aw: Impedanzwandler
Letzter Beitrag von ABel - 12. Juli 2026, 17:07
Hallo Bernd,

das Diagramm mit V2=5V unterscheidet sich nicht von dem mit 12V.

Wenn ich allerdings die Amplitude des Anodenpulses verzehnfache (Vpulsed[A] 900u statt 90u), so ergibt sich der anliegend zu sehende Unterschied.

Gruß Andreas
#20
Thüringen / Aw: Die Referenzflächen der WI...
Letzter Beitrag von Z. Erfall - 12. Juli 2026, 12:37
Eigentlich erstaunlich, dass das BfS nichts "weiß", wenn die Daten dort vorhanden sein müssten. Mutmaßlich hat man das intern nur kurz abgefragt und dabei den Falschen gefragt, oder die Daten wurden nach Zeitraum X einfach vernichtet bzw. mussten vernichtet werden. Ist ja immer noch eine deutsche Behörde, da gibt es sicher sehr eng geregelte Zuständigkeiten und Fristen.

Vielleicht bringt eine konkretere Anfrage mit Anlass oder Zeitraum und über den Weg IGF/UIG mehr Rücklauf, wenn sich jemand die Mühe machen will bzw. stark genug interessiert ist:

Das BfS und das Umweltinformationsgesetz (UIG).

VG

ZE