Neueste Beiträge

#21
Allgemeine Diskussionen / Aw: ~500 neue CBRN-Erkunder
Letzter Beitrag von NoLi - 24. März 2026, 18:59
Zitat von: Radiohörer am 21. März 2026, 09:37-->
"Produkt eingestellt
Das Produkt (FHT1376: FHT 1376 Mobiler Radioaktivitätsmonitor) wurde eingestellt.
Wenden Sie sich bei Fragen bitte an unser Team für Technischen Support."
:o
...noch bevor alle CBRNs ausgeliefert sind???
 >:(
Es wurde das Messsystem FHT 1376 (ein Koffersystem mit dem FH 40 G) eingestellt, nicht das BBK-System FHT 1376 FMG.

Norbert
#22
Zählrohre / Aw: Suche Erfahrung mit dem Fü...
Letzter Beitrag von DL8BCN - 24. März 2026, 17:55
Hallo, der Kleber Uhu Plus Endfest 300 mag für die Verklebung von Titanfolie auf Messingblech geeignet sein, für metallisierte Mylarfolie taugt es jedenfalls nicht!
Schon der kleine Überdruck beim durchströmen mit Füllgas hat die Verklebung gelöst >:(
Ich habe jetzt noch mal einen Schmuckkleber verwendet, da die Folie heil geblieben ist.
Aber das soll es jetzt von mir dann zu dem Thema gewesen sein!
#23
Deutsche Strahlenmessgeräte (BRD) / Aw: Das ODL-Messnetz des BfS
Letzter Beitrag von Peter-1 - 24. März 2026, 17:49
Bad Bederkesa

gesucht, gefragt und nicht gefunden. Trotz eifrigem suchen war die Sonde nicht zu sehen. Freundliche Menschen wie ein Hausmeister einer Schule oder der Chef vom Bauhof haben keine Ahnung wo die Sonde versteckt sein kann. Auch eine höfliche Anfrage beim Rathaus wurde nicht beantwortet.  :(
Als Entschädigung haben wir in Dobbendeel sehr gut gegessen.  ;D
Direkt am See dann doch wenigstens eine Messung.
Erstaunlich gute Näherung ! Nach BfS Sonde mit 0,067 µSv/h, habe ich am See 0,069 µSv/h gemessen. Vielleicht war ich garnicht weit vom Standort entfernt.
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Es fehlt noch der genaue Standort:  53.62814  8.84530

Grüße vom Norden
Peter
#24
Objekte und Stoffe / Aw: radioaktive Röhren
Letzter Beitrag von DL8BCN - 24. März 2026, 10:34
Interessant Lennart!
Da hast du viel Aufwand und Zeit investiert :)
Klasse Ergebnis.
#25
Objekte und Stoffe / Aw: radioaktive Röhren
Letzter Beitrag von Lennart - 23. März 2026, 18:39
Zitat von: Lennart am 13. März 2026, 11:30Ich denke bereits jetzt kann man sagen, dass das wohl keine Einbildung war. Die Kalibrierung ist übrigens über den gesamten Energiebereich gut, das habe ich neulich mit einem Th-Spektrum verifiziert.

Ich bin wieder einmal begeistert  :yahoo:

Das war meine Reaktion auf den vermeintlichen Nachweis der Restaktivität von Co-60, die ich in zwei Röhren vom Typ 1B35A der Marke Sylvania vermutet hatte. Beide Röhren habe ich dann an @DL3HRT übergeben, um ein Spektrum mit seinem - deutlich empfindlicheren - NaI-Setup zu erhalten.

Nach ca. 24 h Messzeit dann die Überraschung: kein Hinweis auf Co-60, lediglich erhöhte K-40 Aktivität

Die Vermutung ist, dass mir der K-40 Peak mit seinem Comptongebirge zwei vermeintliche Co-60 Peaks vorgegaukelt hat. Schon ein wenig merkwürdig, weil eine anschließende Überprüfung der Energiekalibrierung mit Th-232 sehr gut passte, bis hin zum 2614 keV Peak.

So sah das ursprüngliche Spektrum (Beitrag #165) des RadiaCode-110 nach dem Import in BecqMoni aus, ohne Verstärkung oder Kantenglättung:

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Ich war also zu voreilig. Die wenigen verbliebenen Bq lassen sich scheinbar nur noch sehr schwer detektieren, selbst mit einem großen NaI-Kristall in einer beachtlichen Bleiburg und erst recht mit dem RC-110.

Nun habe ich einen zweiten Anlauf gewagt, diesmal mit dem SPRD-GN, der einen etwas größeren Szintillationskristall, mit eklatant besserer FWHM besitzt. Dazu habe ich noch ein weiteres Ass im Ärmel, nämlich ein Co-60 Referenzspektrum, direkt aus den heiligen Hallen von Thermo Scientific in Erlangen  :D
Das Spektrum wurde im Rahmen der Werkskalibrierung und Überprüfung auf dem Gerät gespeichert. Weil mich BecqMoni mit der Peak-Identifikation geärgert hat, habe ich folgende drei Spektren in InterSpec geladen:
- 65k s Hintergrundspektrum in der Bleiburg mit Wandstärke 60 mm / 0,36 CPS
- 65k s Spektrum von insgesamt neun (!) verschiedenen Co-60 Röhren / 0,47 CPS
- 40 s Referenzspektrum von einem Co-60 Präparat / 1146 CPS

Die beiden Referenzenergien (1173 und 1332 keV) sind mit roten Linien versehen.

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Das ist sicher auch kein definitives Ergebnis, aber mit etwas Phantasie und im direkten Vergleich zum Referenzspektrum, lässt sich ein Hauch von Co-60 erahnen... oder?

Das soll auch eine Warnung an potentielle Käufer sein. Röhren aus den 1950er und 1960er Jahren sind keine vernünftigen Co-60 Kalibrierquellen, die Restaktivität ist einfach zu gering. Zudem war die Aktivität schon damals auf 1 μCi begrenzt, zumindest bei den Standardröhren. Das sind umgerechnet 37 kBq, wobei die aktuelle Freigrenze 100 kBq (!) beträgt.
#26
Objekte und Stoffe / Aw: radioaktive Röhren
Letzter Beitrag von DL3HRT - 23. März 2026, 17:46
Das Kr-85 in den beiden StR 75/60 lässt sich auch mit dem RadiaCode 103 eindeutig nachweisen, wie das Spektrogramm zeigt.
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#27
Gamma-Spektroskopie / Aw: Software: BecquerelMonitor...
Letzter Beitrag von Lennart - 23. März 2026, 16:35
Mal eine kurze Frage zu BecqMoni:

Mit dem "Peak Detection" Menü kann man Peaks identifizieren und beschriften. Nun ist aber nicht jede kleine Erhebung im Spektrum gleich ein Photopeak, deshalb gibt es drei Einstellungen zur Diskriminierung:
 
"Min SNR" steht, wenn ich raten muss, für "min. signal to noise ratio". Dazu noch "max. items" für die maximale Anzahl an Peaks und zusätzlich eine Toleranz-Einstellung. So weit, so gut.

Jetzt habe ich hier mal drei Spektren übereinandergelegt und möchte ausschließlich die beiden Co-60 Peaks markieren und beschriften. Wie mache ich das? Das Herumspielen mit den drei Einstellungen sorgt dafür, dass ich entweder auf die Co-60 Peaks verzichten muss, oder lauter absurde Beschriftungen bekomme. So wird mein Rückstreupeak plötzlich zu Ra-226 und die Comptonkante zu Ac-228. Hat jemand einen Rat?

Man kann natürlich Peaks aus der Datenbank löschen, aber das ist ja auch keine valide Option...

#28
Allgemeine Diskussionen / Aw: ~500 neue CBRN-Erkunder
Letzter Beitrag von DG0MG - 23. März 2026, 15:59
Zitat von: Radiohörer am 21. März 2026, 09:37könntest Du beim Tag der offnene Türe erruieren, ob die "neuen FHT1376" mit dem hier https://www.geigerzaehlerforum.de/index.php/topic,2733.0.html vorgestellten, außer der Bezeichnung, irgendwie überein stimmen?
Ja, mal sehen, wenn sich die Gelegenheit ergibt. Ich denke aber nicht, dass sich die CBRN-Besatzungen in tieferen technischen Details des Messequipments auskennen. Wenn da wirklich zwei 5-Liter-Szintillatoren verbaut sind, dann natürlich unter irgendwelchen Abdeckhauben oder in Gehäusen, in die niemals jemand ohne Not hineinschauen wird.

Zitat von: NoLi am 15. September 2025, 12:13Der neue CBRN-Erkunder hat auch neue Szintillatorsonden (5 l), diesmal sogar 2 Stück, damit eine Richtungspeilung der einfallenden Strahlung durchgeführt werden kann. Typ FHT 1376 MFG.

Ich nehme an, die sind dann um 90° versetzt eingebaut?
Kann das System dann wirklich eine Richtung auf der Kompassrose angeben, in der der Strahler sich aus Fahrzeugsicht befindet? Oder ist es nur so eine Vorn/hinten/links/rechts-Anzeige? Wie funktioniert eine Richtungsbestimmung technisch genau?

Ist das etwas, was man dringend braucht? Wo viele Einsatzkräfte auf dem "alten Erkunder" gesagt haben: "Also der große Szintillator detektiert ja schon toll, aaaaber .. man müsste noch die Richtung angezeigt bekommen!"? So dass das dann beim BBK in die To-Do-Liste für den neuen Erkunder aufgenommen wurde? Ich meine, im Nahfeld den Punktstrahler suchen muss man ja trotzdem, dabei hilft zwar die Richtung, aber es ist eben nicht alles.
Allerdings könnte ich mir aus Funksicht so vorstellen, dass eine Änderung der Richtung auch einen Hinweis auf die Entfernung gibt: Wenn in gleichbleibender langsamer Fahrt sich die Richtung kaum oder nicht ändert, ist das ein Hinweis auf einen starken Strahler in größerer Entfernung. Ändert sich dagegen die Richtung während der Fahrt schnell, müsste der Strahler nahe an der Straße liegen.

In den CBRN-Zeitungsartikeln ist aber immer nur von Messwerten in der Luft die Rede.
#29
Strahlenschutz / Aw: Bleiburg bauen?
Letzter Beitrag von Lennart - 23. März 2026, 15:56
Zitat von: Radiohörer am 22. März 2026, 21:52...ich meinte die Abschirmung.

Wir haben aneinander vorbeigeredet, unter "Abschirmung" verstehe ich die Verringerung der Hintergrundstrahlung.

Zitat von: Radioquant98 am 23. März 2026, 09:35Na ja, Lennart. Dann bohre größer, nimm etwas Bleiblech, hämmere es ganz dün aus und wickle es um das Koax. Das solltest Du doch hinbekommen.

Aber wenn Du sowieso noch Bleiblech drumwickeln willst, würde auch ein größeres Loch darunter kaum stören.

Also los gehts, Beischmied :D

Auch eine gute Idee. Ich hätte eine Messingbuchse für das Kabel gedreht, eingeschlitzt und dann in die Bohrung gelötet. Du weißt schon, Iwan Lokomofeilow und so  :D
#30
Strahlenschutz / Aw: Bleiburg bauen?
Letzter Beitrag von Radioquant98 - 23. März 2026, 09:35
Na ja, Lennart. Dann bohre größer, nimm etwas Bleiblech, hämmere es ganz dün aus und wickle es um das Koax. Das solltest Du doch hinbekommen.

Aber wenn Du sowieso noch Bleiblech drumwickeln willst, würde auch ein größeres Loch darunter kaum stören.

Also los gehts, Beischmied :D

Viele Grüße
Bernd