Zitat von: ullix am Gestern um 09:48...GQ hatte (aus Kostengründen?) vom russischen SBM-20 Zählrohr auf das billigere chinesische M4011 Zählrohr gewechselt und den Kalibrierfaktor beibehalten unter der Prämisse, dass die Empfindlichkeit und damit der Kalibrierfaktor beider Zählrohre gleich sind (154 CPM / µSv/h), weil die Baumaße der Zählrohre weitestgehend gleich sind. Aber dem ist halt nicht so...
Angeblich war dies das Ergebnis einer GQ-Kalbrierung. Diese wurde aber nie gezeigt, und hat m.E. auch nie stattgefunden. Wie ich gezeigt habe ist dieser Wert von 154 numerisch identisch mit dem Mittelwert der beiden russischen Daten für die SBM20. Zufälle gibt's!
( https://master.dl.sourceforge.net/project/geigerlog/Articles/GeigerLog-Calibration%20Guidance-v1.5.0.pdf?viasf=1&fid=f16d3bb62bcd78cc )
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Zitat von: Kermit am Gestern um 07:45...Auch in Deutschland entstehen trotz der restrektiven Regelungen immer mehr radioaktive Restmüllabfälle aus dem häuslichen Bereich. Besonders heben sich I-131 und Lu-177 hervor, aber auch Tc-99m ist nicht zu vernachlässigen, insbesondere in Windeln.
In D gibt es dazu Vorgaben, in F und anderswo in der EU werden nuklearmedizinische Therapien teilweise ambulant durchgeführt. Damit erhöhen sich die Einträge nuklearmedizinischer Nuklide in das Brauchwasser und in den Hausmüll (Papiertaschentücher, Hygieneartikel etc)
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Zitat von: Cassiopeium am Gestern um 11:29Servus megapull,
das Gebiet um den Prinzenkogel war einmal ein Bergbaugebiet, davon zeugen noch heute viele Stollen und Abraumhalden. https://www.zobodat.at/pdf/Der-steirische-Mineralog_SH_1_2008_0001-0160.pdf
Im Zuge der Errichtung des ersten Atomkraftwerkes in Zwentendorf wurde in Österreich Prospektion nach Uran betrieben.
Am Prinzenkogel fand man dabei wirtschaftlich unbedeutende Mengen, daher ist dieses Gebiet ganz gut dokumentiert https://opac.geologie.ac.at/ais312/dokumente/AL0024_005_A.pdf siehe Seite 76.
Später machten Mineraliensucher immer wieder ganz schöne Funde an Uranglimmer.
meines Wissens nach sind diese Fundstellen aber bereits unter der dichten Vegetation verschwunden.
Jedoch kann man entlang der Forstwege durchaus an manchen Stellen mit empfindlichen Geräten (Radiacode) erhöhte Ortsdosisleistungen feststellen.
Mit der nötigen Ausdauer lässt sich bestimmt auch heute noch zumindest ein Belegexemplar finden.
Anbei ein paar Eindrücke von der Geologie
Vielleicht mache ich ja mal einen Ausflug dorthin...Zitat von: Kermit am Gestern um 07:45Da wo sie vorher auch waren, und an den Mautstellen etc... Wenn Du von Italien nach D fährst und zurück, genau da wo sich alles staut, stehen die dunklen kaum auffälligen Fahrzeuge mit der Technik auf der Autobahn "rum"....
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