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#21
Eigenbau, Elektronikbasteln und Programmieren / Aw: Opengeiger PMT-Adapter
Letzter Beitrag von ABel - 27. August 2026, 17:57
Hallo Peter,

anbei ein Foto der kleinen Platine.

Das Rechtecksignal wird von meinem externen USB-Audio-Interface erzeugt. Ein Adapterkabel (große Klinke, 1m Koaxkabel, BNC-Stecker) führt zur BNC-Buchse im Döschen (Eingang der Platine). Der BNC-Stecker (Ausgang der Platine) geht direkt ins Osszilloskop. Das Oszilloskopbild zeigt was rauskommt.

Das Signal wird vom Signalgenerator des "Soundcard Scope" erzeugt. Nominell hat es eine Amplitude von +/-1V. Die Hardware (Audio-Interface) kann dieses digitale Signal noch um den Faktor 4,2 verstärken. Am Eingang der Platine liegt also eine Rechteckfunktion mit +/-4,2V an.

Das Schema für das LTspice-Diagramm ist im Beitrag #227 zu sehen. Hinzugekommen ist als rote Kurve, was mein Oszilloskop digitalisiert hat. Die grüne Kurve zeigt den Output meiner Simulation aus PMT, Divide und BNC-Kabel (unterer Teil des Schemas), die blaue den Output der Pulsgenerator-Simulation (oberer Teil im Schema).

Gruß Andreas
#22
Objekte und Stoffe / Aw: radioaktive Röhren
Letzter Beitrag von Lennart - 27. August 2026, 16:28
Mein kleines Experiment zum Cobaltchloridfleck ist nun fertig. Ich habe die Röhre so ausgerichtet, dass die Position des Flecks direkt über dem Pluszeichen des Szintillationszählers sitzt, also über dem Referenzpunkt. Dabei hat sich gezeigt, dass der Rand der 1B35 haargenau in die Aussparung des SPRD-GN passt, wo sich der Hebel für das Batteriefach befindet. Somit war die Positionierung ein Kinderspiel.

Die erste Messung (grün) erfolgte wie auf dem Bild dargestellt, also mit dem BWB-Stempel nach oben. In dieser Position ist der Fleck ca. 10 mm von dem Gehäuse des Szintillationszählers entfernt. Danach habe ich die Röhre umgedreht, wobei dann der Varian-Schriftzug, also die Vorderseite der Röhre, nach oben zeigt. Die Distanz zwischen Fleck und Gehäuse beträgt bei der zweiten Messung (schwarz) ca. 2,5 mm.

Messung 1:
Die Zählrate liegt bei 0,504 CPS (0,504 CPS - 0,360 CPS = 0,144 CPS netto)

Messung 2:
Die Zählrate liegt bei 0,588 CPS (0,228 CPS netto)

Das ist eine Steigerung der Nettozählrate um 0,084 CPS, bzw. um 58 %.

Ebenfalls fällt jedoch auf, dass der Rückstreupeak bei ca. 210 keV in der zweiten Messung deutlich ausgeprägter ist. Der ist in der linearen Darstellung besser sichtbar.

#23
Sachsen / Aw: Wettinquelle in Bad Bramba...
Letzter Beitrag von DG0MG - 27. August 2026, 16:12
Ja, das hab ich auch gelesen und ich denke auch, dass das (natürlich) die richtige Angabe ist. Aber sie steht mitten im Text und ist nicht so präsent sichtbar, wie die tabellarische Übersicht mit dem Vergleich der 4 Quellen, die durch ein akkreditiertes Labor erstellt wurde. Wie gesagt habe ich um Klärung gebeten. Allerdings glaube ich nicht an einen Tippfehler, denn die Werte der anderen Quellen sind ja auch in diesem niedrigen Bereich. Es muss also eine eher systematische Erklärung dafür geben. Ob die dann sinnvoll ist, ist wieder eine andere Sache.

Es stellt sich auch wieder die Frage, nach der Art und Weise, wie so etwas heutzutage gemessen wird und wie die Messung in der Praxis durchgeführt wird. Einen Teil davon haben wir in Königstein im Labor gesehen: Lukas-Zelle. Vor hundert Jahren wurde das so gemacht, dass man die Messgerätschaften (z.B. das Fontaktoskop) direkt zur Quelle gebracht hat und unmittelbar am Auslauf gemessen hat: Große Messingkanne ohne Plätschern mit x Liter Wasser füllen, Verschließen, Zeit x schütteln, geladenes Elektrometer schnell aufsetzen, Wert ablesen, Zeit x warten, gesunkenen Spannungswert wieder ablesen. Aus dem Abfall der Spannung in der vergangenen Zeit wurde die Radonkonzentration der Luft über dem eingefüllten Wasser bestimmt.

Ob man eine "modernere" Messung heute auch noch direkt an der Quelle macht und womit?
#24
Sachsen / Aw: Wettinquelle in Bad Bramba...
Letzter Beitrag von Radiohörer - 27. August 2026, 15:55
Zitat von: DG0MG am 27. August 2026, 13:29> sondern direkt auf der Webseite der "Sächsischen Staatsbäder" - da sollte man die gesuchte Information ja aus erster Hand bekommen: https://www.saechsische-staatsbaeder.de/bad-brambach/radon
...auf der selben Webseite findet sich aber auch:
"Trinkkur
Bei der Trinkkur gelangt das Radon-Mineralheilwasser über den Magendarmtrakt in den Körper und entfaltet somit seine natürlich schonende Wirkung. Das Heilwasser wird zu therapeutischen Zwecken regelmäßig über einen längeren Zeitraum getrunken. Die Dauer, die Menge, wie auch den Zeitpunkt des Trinkens legt der Badearzt fest. Besonders die Wettinquelle mit ca. 24.000 Bq/l Radon gilt als die stärkste Radonquelle der Welt."
auf-->
https://www.saechsische-staatsbaeder.de/bad-brambach/radon#radon-mineralheilbad

...und nu??? :unknw:
#25
Wenn wir bei den Grafiken und Diagrammen auch noch jeweils eine Erklärung haben könnten, so wäre es fast wie ein Lottogewinn. Aber so sind die schönen Bilder ( für mich ) TOTAL wertlos !  >:(
#26
Sachsen / Aw: Wettinquelle in Bad Bramba...
Letzter Beitrag von DG0MG - 27. August 2026, 13:29
Zitat von: NoLi am 17. Mai 2024, 20:33Die Wettinquelle ist mit einem Radongehalt von rund 24.000 Bq/l radiologisch nicht vernachlässigbar,

Kleine Kuriosität:
Wegen der Quelle in Plesna suche ich gerade nach der Aktivität der nicht weit entfernten Wettin-Quelle in Bad Brambach. Und wo suche ich? Natürlich nicht irgendwo in diesem "modernen Internetz", sondern direkt auf der Webseite der "Sächsischen Staatsbäder" - da sollte man die gesuchte Information ja aus erster Hand bekommen: https://www.saechsische-staatsbaeder.de/bad-brambach/radon
https://archive.is/jNzos

Dort steht, dass das Wasser 9,70 Bq/l(!) "freies, gelöstes Radon" enthalten würde. Das ist natürlich etwas wenig, wenn man mit "Wettinquelle – die stärkste Radonquelle der Welt" wirbt. Dass das für den Heilerfolg wichtige Radon als allerletztes steht - nunja. Die KI-gestützte Chat-Funktion wusste nicht weiter und empfahl, anzurufen. Der Mitarbeiterin (in Bad Elster) habe ich aufgetragen, das doch mal bitte nachzuprüfen und sich ggf. zurück zu melden.

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Vielleicht ist ja die Erklärung, dass das Wasser vor der Analyse erstmal 6 Wochen herumstand?  ;D
#27
Tschechien (CZ) / Aw: Radium-Quelle Břetislav be...
Letzter Beitrag von DG0MG - 27. August 2026, 12:10
Zitat von: megapull am 26. August 2026, 20:47ein paar Experimente durchgeführt

Ich bin gespannt - Experimente sind immer gut!  ;)
#28
Eigenbau, Elektronikbasteln und Programmieren / Aw: Opengeiger PMT-Adapter
Letzter Beitrag von ABel - 27. August 2026, 12:03
Hallo,

hier nun der Pulsgenerator nach Peters Vorlage und mit meinen Veränderungen aus #227. Mit voller Amplitude und Verstärung durch das Audio-Interface kommen leider nur 1,65 und nicht wie erhofft etwas mehr als 2 V Amplitude heraus. Form und Größe des Pulses sind über einen großen Frequenzbereich gleich (Ausprobiert von 10 Hz bis 1kHz).

Gruß Andreas
#29
Tschechien (CZ) / Aw: Exkursion nach Jachymov
Letzter Beitrag von Radioquant98 - 26. August 2026, 22:35
Dassind ja saustarke Funde - Glückwunsch.

Da lecken sich die Mineraliensammler die Finger.
(Hoffentlich kommt das übrsezt ordentliich rüber)

Viele Grüße
Bernd
#30
Tschechien (CZ) / Aw: Exkursion nach Jachymov
Letzter Beitrag von megapull - 26. August 2026, 20:58
Ich war mit meiner Frau über ein verlängertes Wochenende dort. Ich habe mich hauptsächlich entspannt, aber auch meine Sammelausrüstung mitgenommen und ein paar Wanderungen unternommen. Ich habe vor allem in der Gegend um Nové Mesto und auf den Straßen in der Nähe des Elias-Bergwerks gesucht. Ich habe jede Menge Material gefunden und fast alles dort gelassen, da ich dieses Mal einfach nur den Nervenkitzel der Suche suchte.

Auf der Radiaverse-Karte könnt ihr sehen, wo ich hauptsächlich unterwegs war.

Einige bemerkenswerte Funde:

1. 600 µSv/h reines Uraninit aus dem Wald (Die Werte des Automess stiegen später noch an, aber ich habe kein Foto davon gemacht).

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2. Radioaktive Gebäude und öffentliche Orte, darunter ein Haus mit 14 µSv/h und ein Stein mit 100 µSv/h in einem Park.

3. Unmengen wunderschöner Sekundärminerale wie Uranopilit.

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Nach der Dürre und Hitzewelle in Ungarn war es eine Wohltat, endlich wieder Grün, Kälte und Regen zu erleben.

Ich habe Bilder meiner bemerkenswertesten Funde beigefügt. Die unten abgebildeten grünen Autunitstücke stammen von einem weniger bekannten Fundort etwas weiter entfernt von Jáchymov.

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