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#21
Strahlenschutz / Aw: Bleiburg bauen?
Letzter Beitrag von Lennart - 22. März 2026, 15:49
Danke für die hilfreichen Ratschläge, deshalb rede ich lieber mit echten Menschen  :)


Zitat von: DG0MG am 22. März 2026, 08:38Wennschon, dann also eine GERADE Bohrung von außen bis zur BT-Antenne des RC. Das wird schon gehen, fällt aber natürlich aus Perfektionismusgründen aus.  ;D

Ah verdammt, Du hast mich durchschaut  ;D

Wenn ich für die Antenne ohnehin einen Durchgang schaffen muss, wäre es vielleicht die vernünftigste Lösung, sofort ein gerades Loch in Richtung BT-Antenne zu bohren. Das tut mir zwar in der Seele weh, wäre aber weder im Sichtbereich des Detektors, noch mit großem Aufwand verbunden.

Sollte das nicht den gewünschten Erfolg bringen, zumindest in einem Meter Entfernung eine Verbindung herzustellen, könnte ich zusätzlich eine Antenne durch die Bohrung führen. Der RC selbst steckt in einer 36 mm Bohrung und auf der Seite des Displays, so wie auch auf der Seite der Plus-Markierung, wäre noch genügend Platz für die Antenne.

Nun bleibt noch die Frage, wie groß die Bohrung ausfällt.

Zitat von: Radioquant98 am 22. März 2026, 09:56Bei Dipmetern nimmt man eine unabgestimmte Linkleitung. Also dünnes Koaxkabel z.B. 1mm Durchmesser mit einer Drahtschleife innen und Außen.
Kleiner geht es dann wirklich nicht.

Die Wandstärke im Bereich der BT-Antenne beträgt (120 mm - 36 mm) / 2 = 42 mm

Meiner Meinung nach sowohl mit einem 1 mm Bohrer, wie auch 2 mm Bohrer, hochgradig gewagt bis unmöglich. Besonders in Messing, was sich zwar grundsätzlich gut bearbeiten, nicht aber besonders gut bohren lässt. Man kann die Schneiden von Standardmetallbohrern etwas "abstumpfen", wer möchte das aber bei einem 2 mm Bohrer machen und anschließend 21 x D bohren?  :-\

Ich würde also vermutlich gleich einen Durchmesser von 4 - 6 mm "durchjagen". Ich hoffe das reicht schon. Machen kann ich das sowieso erst, wenn ich weiß, wie genau die Zusatzabschirmung am Ende aussieht.
#22
Zählrohre / Aw: Suche Erfahrung mit dem Fü...
Letzter Beitrag von DL8BCN - 22. März 2026, 12:22
Heute Morgen habe ich versucht ein defektes Flächenzählrohr mit einer metallisierten Mylarfolie zu reparieren.
Ist die Folie, die für Party- Heliumballons verwendet wird.
Noch mal Titan kaufen ist mir zu teuer.
Also ein neuer Versuch!
Verklebung mit UHU Plus Endfest 300.
Pressen mit Klammern über Nacht.
Wenn der Kleber richtig ausgehärtet ist fülle ich es wieder mit Schweißgas Argon/CO2.
Interessant wird sein, ob es überhaupt Impulse liefert und wie lange es dicht hält.
Ich werde berichten.
Gruß, Rainer
#23
Ideenbox / Aw: Definition eines PMT-Pulse...
Letzter Beitrag von Radioquant98 - 22. März 2026, 11:35
Hallo Andreas,

ich schreibe erstmal nichts mehr dazu, da schon x-fach geschehen.

Befasse dich erstmal intensiv mit dem Integrationsglied und gucke dann mal wo die bei dir versteckt sind.

Ohne Grundwissen wird das nichts.

Viele Grüße
Bernd
#25
Ideenbox / Aw: Definition eines PMT-Pulse...
Letzter Beitrag von ABel - 22. März 2026, 10:19
Hallo,

es kann sein, das ich mir meinen neuesten PMT-Adapter selbst beschädigt habe, weil ich versehentlich 600 VDC an den Eingang gehängt hatte (4,7nF-Trennkondensator war überbrückt).
Aber in den LTspice-Simulationen zeigt sich in der Tendenz derselbe Effekt.

Mit einem Poti am Eingang des PMT-Adapters wird der Puls am Ausgang des PMT-Adapters sehr kurz, das ist auch mit dem Softwareoszilloskop zu erkennen. Beim der Optimierung der BaseLine-Parameter von Theremino MCA mit dem BKG lande ich für Position [uS] bei 50 und bei Size [uS] bei 100. Das sind die Mindestwerte, die Theremino MCA zulässt.
 
Mit dem alten PMT-Adapter (kein Poti im Eingang) und einem 3MOhm-Widerstand in der Signalleitung wurden die Pulse so lang, dass ich mit der Default-Einstellungen von Position [uS] auf 80 kein Histogramm erzeugen konnte. Erst mit Position [uS] von 120 war dies möglich.
     
Zur Lösung des Problems ist mir das Versetzen des Potis hinter die ersten beiden (Lösungsvorschlag 1) oder hinter die erste Filterstufe (Lösungsvorschlag 2) eingefallen.

Gibt es dazu Anmerkungen?

Gruß Andreas
#26
Strahlenschutz / Aw: Bleiburg bauen?
Letzter Beitrag von Radioquant98 - 22. März 2026, 09:56
Bei Dipmetern nimmt man eine unabgestimmte Linkleitung. Also dünnes Koaxkabel z.B. 1mm Durchmesser mit einer Drahtschleife innen und Außen.
Kleiner geht es dann wirklich nicht.
Man muß dann halt probieren, wo und bei welcher Lage die meiste Sendeenergie einekoppelt wird.
Solch dünnes Kox habe ich noch einwenig da.

Wieso weiß das der Künstliche Idiot nicht :D  :D  :D

Viele Grüße
Bernd
#27
Strahlenschutz / Aw: Bleiburg bauen?
Letzter Beitrag von Radiohörer - 22. März 2026, 09:26
Zitat von: Lennart am 21. März 2026, 23:20Ich habe dazu mal eine Verständnisfrage. Würde eine kleine Bohrung (wenige mm Durchmesser) helfen, die Bluetooth-Verbindung wirksam zu verbessern?
...wie von DG0MG angemerkt, kannst Du es mit zwei passiven Antennen versuchen, das müsste gut klappen.
So etwas ähnliches haben wir bei einem Freund umgesetzt, der keinen Handyempfang im Keller hatte: zwei Antennen mit 6 db Gewinn, dazwischen verlußtarmes Kabel von 10m Länge.

Du könntest auch mit einem Bluetoothadapter auf USB versuchen, den Du mit dem RC von unten in die Burg schiebst --> https://de.ugreen.com/collections/adapters
oder
idealo.de/preisvergleich/MainSearchProductCategory.html?q=bluetooth+repeater

Warum eigentlich nicht über USB direkt das Phone am RC anbinden???
Fürs Phone gibts es sogenannte OTG-Adapter (USB On-the-go-Standard)...
#28
Strahlenschutz / Aw: Bleiburg bauen?
Letzter Beitrag von Kermit - 22. März 2026, 08:59
Das Zauberwort heißt "Induktive Antennenkopplung", das ist mir nur nicht gleich eingefallen, aber unser Admin hat auch gleich die richtigen Leiterplatten parat  :)

Jetzt bin ich tatsächlich auch gespannt, ob das funktioniert, denn der massive Metallbehälter drumherum wirkt ja funkelektrisch auch wie eine Erdung.

Und eine Antenne, die auf der Erde liegt, hat keine guten Wirkung (eigene Erfahrung  ;) )

spannend das Projekt!
#29
Strahlenschutz / Aw: Bleiburg bauen?
Letzter Beitrag von DG0MG - 22. März 2026, 08:38
Ich würde sagen, dass ein mäanderförmiger kleiner "Schlitz", der die HF leiten soll, keine Verbesserung bringt. Hochfrequenz breitet sich (genau wie Gammastrahlung) quasioptisch aus, begibt sich also nicht um die Ecke. Damit sich eine Funktion als Hohlleiter ausbildet, muss der Hohlraum viel größer sein. Wennschon, dann also eine GERADE Bohrung von außen bis zur BT-Antenne des RC. Das wird schon gehen, fällt aber natürlich aus Perfektionismusgründen aus.  ;D

Eventuell könntest Du mit der Funktion eines "passiven Repeaters" etwas reissen. Das sind einfach zwei Antennen, mit einem Koaxkabel verbunden. Sowas hat man sogar auf Bergen installiert, um von einem Tal in das andere zu funken: Zwei verbundene Richtantennen, jede in eins der Täler zeigend.

Für WLAN und Bluetooth nimmt man solche Antennen aus kleinen Leiterplatten: https://www.ebay.de/itm/318011608495

Sie dürfen in diesem Board keine Dateianhänge sehen.

Diese mit ein paar cm des Koaxkabels direkt miteinander verbinden, die innere Antenne möglichst nahe an der BT-Antenne des RC platzieren und das Kabel durch eine zickzackförmige Nut nach außen führen, wo sich die zweite Antenne befindet. Die Reichweite wird zwar nicht mehr 20 Meter sein, aber durch die Abschirmung wird es bestimmt reichen.
#30
Strahlenschutz / Aw: Bleiburg bauen?
Letzter Beitrag von Kermit - 22. März 2026, 07:42
Guten Morgen Lennart,

die Funkwellen müssen ja irgendwie "durchpassen". Laut I-Net benutzt man bei Bluetooth das 2,4GHz ISM Band. Also ist die Wellenlänge bei diesem Frequenzband ca 125mm mit Lambda/2 dann 6cm.

Meine OM Zeit liegt länger zurück, daher gibt es hier bestimmt jüngere Funkamateure, die Dir die Antennenlänge ausrechnen können. Oder Du liest einfach mal in einem guten Antennenbuch nach. Zu meiner Zeit war das das Antennenbuch von Rothammel  ;)