Neueste Beiträge

#21
Tschechien (CZ) / Aw: Radium-Quelle Břetislav be...
Letzter Beitrag von Flipflop - Gestern um 17:57
Leider viel zu weit weg für mich, was kannst du denn mit zb. dem RadEye B20 Messen?
#22
Tschechien (CZ) / Aw: Radium-Quelle Břetislav be...
Letzter Beitrag von DG0MG - Gestern um 16:55
Nach etwas mehr als einer Woche liegt die Aktivität noch bei rund 60 cps, also einem Drittel der ursprünglichen 180 cps. Das ist etwa der Wert, den das Wasser der Thierbergquelle kurz nach dem Abfüllen erzeugt.

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#23
Hallo,

dann müsste das Ganze wohl so aussehen (Teil 2 des Schemas ist genau wie in #261). Das sieht so schon besser aus als die Version aus #261. Aber das Verhältnis der Amplituden schwankt zwischen 9,7 und 7,9 (siehe Tabelle_Teil2). Das Verhältnis der Flächen ist besser (3,0 bis 3,3), aber die messe ich für mein Histogramm ja nicht.

Generell bin ich auf der Suche nach der Ursache für die Verzerrungen auf der Energieachse meiner Histogramme. Diese ist - je nach Konfiguration - Mal besser und Mal schlechter. Ich kann aber aus den Variationen meiner Konfiguration nicht ableiten wo das Optimum liegt. Ich weiß, dass ich in MCA mit dem Energy Linearizer des Equilizers die Peaks auf der Energieachse verschieben kann, will dies aber erst tun, wenn ich mein Optimum gefunden habe. Die Urache der Verzerrungen sehe ich in einer Nichtlinearität von der ich aber nicht weiß wo sie steckt. Mit dem Versuch die Linearität der PMT-Adapter zu messen will ich diese als Quelle identifizieren oder ausschließen.

Gruß Andreas
#24
Hallo Bernd,

vielleicht will er noch 5 Nachkommastellen genau messen? Ich verstehe das alles nichtmehr. Im Theremino MCA gibt es die Möglichkeit die Pulse zu sehen und zu messen. Das wäre aber zu einfach. Ich pfeife auf eine Linearitätsmessung wenn mit Testpräparaten die bekannten Linien mit der Grafik / Diagramm übereinstimmen. Mit der Röntgenfluoreszenz kann ich bis unter 20keV messen (Yttrium ~15keV geht auch noch), nach oben reichen mir 3MeV was Tl208 beinhaltet.

Vielleicht arbeitet er an einer Promotion über die Unzulänglichkeiten von Szintillationsanlagen und die systematischen Fehler bei PMT-Verstärker?
Ratlos und verwirrt !

Schönes Wochenende
Peter
#25
Hallo Peter,

diese unlinearität hast Du dann aber auch, wenn Du die Generatorspannung andersweitig änderst.

Besser als die Diode wäre wohl ein schneller OPV mit einstellbarer Dämpfung/Verstärkung zwischen Differenz- und Integrationsglied ?

Aber die Linearität ist doch eigentlich nicht notwendig, wenn gemessen wird. entscheidend ist doch nur die Grenzen von maximaler und minimaler zu verarbeitender Spannung zu finden.

Das Poti, er hat wohl nur das Eine - sollte trotzdem funktionieren, wenn hinterher alles hochohmig ist - der Drehwinkel ist dann eben nicht proportional zur Spannung.

Viele Grüße
Bernd
#26
Hallo Bernd,

den Poti nicht an den Ausgang vom Generator, sonst kommen die Unlinearitäten durch die Diode. Aber der Wert des Potis erscheint mir um viele Größen zu hoch ! Ich würde zwischen 10k - 100k wählen. Die restlichen Gatter sind auf jeden Fall eine gute Idee mit einer Verwendung.

Peter
#27
Zitat von: DL8BCN am 01. September 2026, 09:36Interessant für die Lottozahlen :D
Und es gibt sowas für einen Musiksythesizer zur Erzeugung von Zufallsnoten.
Hört sich nicht immer harmonisch an :blush:  ;)

Es gibt tatsächlich Module für Synths, welche mit einem Zählrohr und einer Probe Zufall erzeugen. Mein modularer von "Make Noise" ;) hat auch ein ganz gutes Zufallsmodul mit guten Optionen, den Grad des Zufalls und die Änderungsrate zu beeinflussen. Leider ohne Zählrohr, wahrscheinlich mit konventionellem Rauschgenerator. Damit kann man tolle Klangwelten zusammenstöpseln, das Instrument spielt sich selbst (self-generating/Krell patch). Wenn man das quantisiert kann es schon recht harmonisch klingen.

https://youtu.be/aN4dpi6bdqg?t=38

Ich liebe Zufall. Eines der Bücher von @DL3HRT halte ich auch in Ehren. Es ist gut, sowas zu haben. Und falls man mal nicht einschlafen kann weil schon alle Schafe gezählt sind, da drin lesen und versuchen, Muster zu erkennen funktioniert ganz sicher  :good2:
#28
Andreas, das Poti gehört auch an den Ausgang des Rechteckgenerators. Die Restlichen Gatter kannst Du auch alle parallelschalten und somit als Leistungstrigger nutzen. Das entkoppelt dann den Generator noch zusätzlich.
Also Eingänge an den Ausgang des Oszilatorgatters.
Übrigens kann man CMOS-Ausgänge kurzzeitig , also auch impulsmäßig etwas höher belasten wenn die Verlustleistung nicht überschritten wird. Dan halten sie aber die Daten des Datenblattes nicht mehr ein, was hier aber uninteressant ist.

Viele Grüße
Bernd
#29
Thema freigemessener Rückbauschutt in der Hessenschau vom 03.09.2026:

AKW-Abfall aus Biblis: Keiner will ihn, Büttelborn kriegt ihn | Das Thema vom 03.09.2026

https://www.ardmediathek.de/video/hessenschau/akw-abfall-aus-biblis-keiner-will-ihn-buettelborn-kriegt-ihn-oder-das-thema-vom-03-09-2026/hr/ODA3NmVkM2YtZTgzMi00NTdjLWI5ZDQtMTU4N2U1ZWQ4ZmY3

https://www.ardmediathek.de/video/hessenschau/akw-abfall-kommt-nach-buettelborn/hr/ZmNmNWZiZDEtNmQ5OS00ZGY4LTk1MmItOThiNDllNmI2YmFh

Polemisch ist die Darstellung der Big-Bags-Entladung und Einlagerung des freigemessenen Schutt auf der Deponie durch einen Deponiearbeiter in Kontaminationsschutzoverall und Atemmaske.

Norbert

#30
Hallo,

nun hab ich für die Simulation (*_mit_BNC_*) noch eine neue Messreihe aufgenommen. Außerdem habe ich weitere Messdaten ermittelt und sie in den Tabellenvergleich mit aufgenommen (und Übertragungsfehler in dem Tabellenvergleich von gestern korrigiert).

Für die einfache Simulation (*_ohne_BNC_*) ist die Linearität zwischen Poti-Stellung und Amplitude nicht sehr gut, das macht aber nichts, für die Linearitätsmessung am PMT-Adapter ist nur die Amplitude wichtig und die wird gemessen. Die Fläche unter den Pulsen ist linear zu deren Amplitude (Spalte D/B). Das Maximum liegt immer in der selben Entfernung zum Triggerpunkt (Steigungsflanke der Rechtecksignals). (Am Diagramm dazu hat sich zum vorherigen Beitrag nichts verändert.)

Für die gemessenen Pulse gibt es keine Linearität zwischen Fläche und Amplitude (Spalte H/G). Mit kleiner werdender Amplitude wandert das Maximum zunächst nach recht, für ganz kleine Amplitude dann scheinbar wieder nach links?!

Für die Simulation mit den BNC-Kabeln (*_mit_BNC_*) gibt es keine Linearität zwischen Fläche und Amplitude (Spalte D/B). Mit kleiner werdender Amplitude wandert das Maximum zunächst nach rechts und das Flächenverhältnis wird größer, scheint dann aber zu stagnieren (in diesem Bereich bleibt dann auch das Flächenverhältnis D/B gleich).

Das letzte Diagramm zeigt Simulation und Messwerte vor (CH1 in rot) und nach (CH2 in blau) meinem opengeiger PMT-Adapter-Nachbau (Verstärkung in der ersten OpAmp-Stufe 1 statt 2). Ersichtlich ist, das es keine Linearität der Amplituden gibt.

Gruß Andreas