Neueste Beiträge

#21
Hallo Janni,

Glückwunsch zur erfolgreichen Reparatur.

Aber sag mal Hochspannnung? Ich dachte die Dinger abeiten mit Spannungen unter 100V ?

Viele Grüße
Bernd
#22
Ja super Janni, das hatte ich gehofft und dir gewünscht, das es wieder läuft.
Dann hoffen wir mal das das Gerät noch lange hält.
#23
Hallo Janni,
... gut, ... nein: sehr gut gemacht!
Und ja, so macht Spektroskopie richtig Freude ...
Kellergrüsse
Ralf
#24
Juhuuuuuuuu, es gibt ganz tolle Neuigkeiten, mein Detektor funktioniert wieder!  :yahoo:  :yahoo:  :yahoo:  :yahoo:

Es hat jetzt ein paar Tage gedauert, seit heute läuft er wieder. Ich musste ja erstmal die Kondensatoren haben, und dann braucht man ja auch erst mal Zeit und Ruhe...

Jedenfalls hatte ich die neuen Kondensatoren vorgestern eingebaut, alles nochmal nachgemessen (ich hab ja noch dieses andere AIM Modul zum Vergleich, dessen Zustand ich allerdings nicht kenne, weil es aus einer Schrottkiste kommt). Von den Messwerten der Kondensatoren und der Bauteile in der Gegend drum herum passte jedenfalls alles.

Also hatte ich mich dann auch getraut, das reparierte Modul in das Crate zu stecken und einzuschalten. Und tatsächlich ist es nicht gleich wieder abgeraucht.  :D  :yahoo: Ich traue schon durchaus meinen Lötkünsten. Ich hab ja eher immer die Sorge, dass nach der Reparatur gleich was anderes abraucht...  :D  :D  :D

Also bis dahin war schon mal alles schön. Dann habe ich die anderen Module (die ich auch vorher alle erstmal einzeln getestet hatte) wieder reingesteckt und alle Stecker verbunden. Leider musste ich dann feststellen, dass der flüssige Stickstoff mittlerweile fast leer war. Das sieht man auch sofort an der HV Inhibit LED. Es war aber nun auch schon fast zwei Wochen her als ich den Dewar gefüllt hatte. Also HV einschalten ging deswegen noch nicht.

Ich hatte den Detektor dann über Nacht komplett aufgetaut. Der war ja noch leicht kühl und ne Menge Kondenswasser war da, vor allen Dingen an dem Hals vom Messkopf. Man soll keinen halb aufgetauten Detektor wieder kühlen, sondern wenn er auftaut, dann sollte man ihn eben ganz auftauen.

Gestern dann neues LN2 geholt und über Nacht den Detektor wieder runtergekühlt. Das braucht so ungefähr 6 Stunden. Heute morgen war die Kühlung dann gut und ich konnte die Hochspannung einschalten...

Und dann passierte erstmal wieder was seltsames. Der ADC hat so eine Balkenanzeige (da sieht man sozusagen, wie busy der ist, also je nachdem wie stark die Probe strahlt, desto höher ist die Anzeige). Die war ziemlich hoch, was komisch ist, weil ich nur ein kleines recht schwaches Uranerz drauf hatte. Und ganz komisch war, dass der nach und nach immer weiter runter ging. In meinem Programm kamen vor allen Dingen überhaupt keine Peaks, nur das Rauschen ganz am Anfang. Also kurz gesagt, es sah alles irgendwie so aus, als wenn überhaupt keine Hochspannung an war, obwohl die definitiv an war, das sieht man auch am HVPS Modul an diesen Balken. Ich dachte schon: Ok, da hat es mir wohl doch was am Preamp zerstört, wie traurig.  :(

Und dann hab ich einfach nochmal neu gestartet (nur die Software, an der Elektronik hatte ich gar nichts gemacht) und auf einmal kamen die gewohnten Peaks.  :yahoo:  :yahoo:  :yahoo:  :yahoo:

Das Gefühl ist so unbeschreiblich schön, wenn dieser Detektor wieder funktioniert, die Peaks sind einfach der Hammer! Ich musste noch nicht mal neu kalibrieren. Die Peaks passen so gut und das ganze Spektrum ist von kleiner bis großer Energie so perfekt linear, das ist ganz faszinierend!  ;D  ;D  ;D


Hier ist das Bild von den drei neuen Kondensatoren. Die müssen sich da jetzt etwas drängeln, aber das passt schon:
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Hier das Spektrum von dem kleinen Uranerz. Oben sieht man die Messzeit, 66,92 von 3600 Sekunden. Nach gerade mal knapp einer Minute Messzeit sehen die Peaks schon so aus:
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Also dieser Detektor ist wirklich eine Diva  :D aber wenn er funktioniert, dann beeindruckt es mich immer wieder. HPGe Technik ist für mich ein Wunderwerk der Technik und Physik. Bin jetzt erstmal soooooooooooooooooo HAPPY  :)  :)  :)  :)  :)  :)  :)  :)  :)  :)  :)  :)  :)  :)  :)  :)  :)  :)  :)  :)  :)  :)  :)
#25
Das Gerät zeigt wohl auch die in Russland übliche Einheit ,,Impulse pro Minute pro cm²".
Das verwendet auch mein Radex RD-1008.
Ist für mich etwas verwirrend, wenn man sonst nur die einfache Angabe CPM oder CPS kennt.
Wobei die Angabe von der Logik her durchaus Sinn macht auch die Fläche zu berücksichtigen.
#26
Es gibt einen MKS-01SA1 und einen MKS-01SA1-M.
Gelegentlich sind auf russischen, aber englischsprachigen Seiten die Modellnamen nicht transskribiert, die Modelle können also auch MKC-01CA1 und MKC-01CA1-M heissen (wie auf dem Modell von @hg1978 ). Was genau der Unterschied ist, weiß ich nicht, möglicherweise ist der ohne "-M" der ohne Sprachausgabe?

@Pinin Diese Prozedur finde ich nur für den MKS-01SA1. Aber Versuch auf einem MKS-01SA1-M macht klug.

Die Quelle ist btw diese: https://rus-equip.com/images/virtuemart/product/dosimeter/MKC01/en_mks01sa1.pdf

#27
Zitat von: DG0MG am 16. Mai 2026, 20:23Hier gibt ein englischsprachiges Manual, da steht nichts von Language: https://www.aunis.ru/en/manual/en_mks01sa1m.doc


1.4.4.9 Changing of conversational language on display (Russian/English) is done in the following way.
Enter the setting mode (item 1.4.4.1). Select the mode of changing the language on the display «LANGUAGE» by sequential pressing of «MODE» button. Select the language mode on a display (Russian or English) by sequential pressing of «POWER» button.
Escape from setting mode is done in accordance with (item 1.4.4.1).
#28
Vermutlich kann man das Gerät nicht auf Englisch umstellen, wenn es auch äußerlich kyrillisch beschriftet ist. Das weiß ich aber nicht genau, da ich keins habe.

Für die "Alpha"-Messung muss man ja offenbar selbst den Modus mit den Tasten auswählen.

Ob ein Impuls, den das Zählrohr detektiert, von einem Alpha-, einem Betateilchen oder einem Gammaquant ausgelöst wurde, kann das Zählrohr nicht unterscheiden. Damit kann das Gerät auch nicht direkt "nur Alpha" messen. Bei komplett offenem Zählrohrfenster wird Alpha+Beta+Gamma gemessen. Die Anzeige, die Du bekommst, wird wohl von Gammastrahlung (der Umgebungsstrahlung) herrühren.

Hier gibt ein englischsprachiges Manual, da steht nichts von Language: https://www.aunis.ru/en/manual/en_mks01sa1m.doc

Um eine Alpha-Kontamination zu messen, muss man ZWEI Messungen machen: Einmal mit offenem Zählrohr und dann ein zweites Mail mit einem Blatt Papier als zwischenlage, das die Alphastrahlung blockert.
Man misst beim ersten Mal A+B+G und beim zweiten B+G. Das Ergebnis ist die Subtraktion der beiden Werte voneinander.
#29
Sachsen / Aw: Radiumquelle Thierberg
Letzter Beitrag von Lennart - 16. Mai 2026, 16:17
Zitat von: RolB am 13. Mai 2026, 20:14Danke für das Video. Demnach kommt das Quellwasser ja ziemlich abgereichert an Rn-Folgenukliden aus der Quelle. Was passiert mit diesen Nukliden wenn sich das Wasser noch im Untergrund befindet? Werden sie sofort vom Grundwasserleiter rausgefiltert?

Die genauen Vorgänge vor dem Wasseraustritt sind mir nicht bekannt. Ich bin aber davon überzeugt, dass das "Timing" zwischen Radonaufnahme und dem Austritt des Quellwassers eine große Rolle spielt.

#30
Allgemeine Diskussionen / Aw: Strahlungsmessung auf Schr...
Letzter Beitrag von DL8BCN - 15. Mai 2026, 16:33
Siehste!
Und ich habe mal Waldboden aus 10 cm Tiefe untersucht, weil ich dachte dort müsste sich die ,, Cäsiumschicht" befinden. Konnte aber nichts messen :D
Davon abgesehen war genau bei mir praktisch eh kein Fallout...