Neueste Beiträge

#21
Sammeln radioaktiver Mineralien verboten - Polizei findet gleich 200 Pflastersteine bei irrem Sammler  :))

Hach ja, wenn die Welt nur so einfach wäre wie es der Vollkasko-Bürger gern hätte.

Die Interviewfragen kommen übrigens tatsächlich als 79% KI generiert raus, wenn man sie beim Quillbot reinpastet.
#22
Radon / Aw: Darf es etwas Radon sein? ...
Letzter Beitrag von Flipflop - 14. August 2026, 22:27
Radon und Folge-Produkte im und aus dem Stollen. Wäre ja schon mal interessant wie viele Bq/m3 das waren, 100-200KBq/m3? RC102, GQ 600+, AranetRn+ und FFP3 Maske.

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#23
Eigenbau, Elektronikbasteln und Programmieren / Aw: Impedanzwandler
Letzter Beitrag von ABel - 14. August 2026, 21:46
Hallo Bernd,

ich hab die Amplitude nur ,,rundergeknüppelt" damit ich den Impedanzwandleroutput unter die 2V bekomme.
Mein Scionix-Detektor hat von Anfang an viel zu viel Strom/Spannung geliefert. Mehr als die PMT-Adapter am Eingang vertragen haben. Drum habe ich da mit Spannungsteiler und Leitungswiderständen gearbeitet.

Dabei hab ich - bis vor kurzem – die PMT-Adapter immer an der oberen Grenze (Amplitude 2V) gefahren und mein USB-Audio-Interface zur Abschwächung genutzt (meist -6dB). Dabei war die x-Achse des Histogramms immer verkürzt (Peaks nach links verschoben).

Bei den Versuchen der letzten Tage war diese Verkürzung kleiner, evtl. sogar ganz verschwunden. Erst diese Entdeckung hat mich auf die Idee gebracht mein USB-Audio-Interface als Verstärker zu nutzen und den PMT-Adapter weit unter seiner Leistungsgrenze zu nutzen (Outputamplitude bis 0,5V).

Ein ähnliches Verhalten zeigt auch der Strom-/Spannungswandler von Peter. Er wird mit 12V versorgt, arbeitet linear aber nur unter 2V Outputamplitude. Er muss also weit unter seinen Leistungsmöglichkeiten betrieben werden, damit er linear ist.

Ich war also bisher deiner Meinung. Ich habe bisher immer nur so weit ,,heruntergeknüppelt" wie es unbedingt sein musste. Ich habe sogar die Verstärkung der ersten OpAmp-Stufe im PMT-Adapter versuchsweise von 2 auf 1 reduziert um mit möglichst hoher Amplitude in den PMT-Adapter hineingehen zu können.

Wenn ich nun aber mit ,,herunterknüppeln" im Divider, PMT-Adapter weit unterhalb der Leistungsgrenze und USB-Audio-Interface als Verstärker qualitativ bessere Histogramme erhalte, dann will ich das auch umfangreich austesten.

Es mag ja sein, dass dieses Verfahren andere Nachteile hat; dann will ich sie aufspüren.

Gruß Andreas
#24
Der zweite Artikel ist doch lediglich eine minderwertige Abwandlung des ersten Artikels.

In der Rhein-Zeitung heißt es:
"Sie empfehlen ein Messgerät zur Kontrolle der Dosisleistung."

Im Wochenblatt heißt es:
"Ein Messgerät zur Kontrolle der Dosisleistung kann sinnvoll sein"

So werden dann Aussagen von Experten verfälscht wiedergegeben...
#25
Eigenbau, Elektronikbasteln und Programmieren / Aw: Impedanzwandler
Letzter Beitrag von Radioquant98 - 14. August 2026, 17:00
Hallo Andreas,

ich habe es schon tausendmal geschrieben :rtfm: - nicht erst die Amplitude runterknüppeln :blush:  und dann wieder verstärken, weil es nicht reicht. Gucke dir mal die letzte Schaltungsvariante bis zum ersten OPV genau an. fällt dir da nichts auf :o

Viele Grüße
Bernd
#26
Presse/TV/Rundfunk/Youtube/Internet / Aw: St. Ingbert – radioaktives...
Letzter Beitrag von NoLi - 14. August 2026, 15:17
Und noch ein Presseartikel von gestern:

" Ermittlungen im Saarland: Was Sammler bei Mineralien wissen müssen

    13. August 2026, 07:16 Uhr
 
Redaktion
Eingestellt von Cornelia Bauer

Meta-Uranocircit-I ist für Sammler wegen schöner Kristalle beliebt, erfordert aber strenge Sicherheitsmaßnahmen auch wegen Radioaktivität. (Symbolbild)Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpahochgeladen von Cornelia Bauer

Saarland. Für Sammler und Flohmarktbesucher zeigt der aktuelle Fall im Saarland vor allem eines: Bei radioaktiven Mineralien kommt es auf einen sachkundigen und vorsichtigen Umgang an. Auslöser ist eine Wohnungsdurchsuchung, bei der mutmaßlich radioaktives Material entdeckt wurde. Eine Gefahr für die Bevölkerung besteht der Polizei zufolge nicht.

Mineralien faszinieren viele Menschen wegen ihrer oft ungewöhnlichen Formen, Farben und Kristallstrukturen. Einige Uranminerale wie Autunit oder Uranocircit leuchten unter UV-Licht grün oder gelb. In der Sammlerszene gibt es dafür eigene Nischen, von magnetischen bis zu radioaktiven Mineralien.
Warum solche Stücke für Sammler interessant sind

Radioaktive Minerale gelten unter Sammlern vor allem wegen ihrer Struktur und ihres Leuchtens als besonders reizvoll. Ein Sammler berichtet, viele Stücke unterschieden sich deutlich in Form und Aufbau. Gesucht werde auf Tauschbörsen, aber auch in früheren Abbaugebieten in Europa und in Deutschland. Die Suche mit Geigerzähler in alten Fundregionen beschreiben Sammler als Naturerlebnis ähnlich dem Pilzesammeln.

Wer solche Minerale sammelt, sollte Risiken nicht verharmlosen. Nach Einschätzung von Fachleuten ist die Strahlung meist gering. Entscheidend ist aber, wie die Stücke gelagert und ob sie bearbeitet werden. Instabilere Minerale können zerfallen und dabei Staub freisetzen.
Was auch auf Flohmärkten auffallen kann

Nicht nur Mineralien selbst können messbare Radioaktivität zeigen. Sammler verweisen auch auf Uranglas sowie alte Armbanduhren mit früher verwendeten radiumhaltigen Leuchtfarben. Ein Mineralienkenner aus Karlstein hält solche Uhren im Alltag für gänzlich unproblematisch, weil der Stahlboden die ohnehin geringe Strahlung zum Handgelenk hin nahezu vollständig abschirme.
Experten raten zu klaren Vorsichtsregeln

Wissenschaftlerinnen der Johannes Gutenberg-Universität Mainz betonen, dass privates Sammeln nur mit sehr kleinen Mengen schwach strahlender Minerale infrage kommt. Wichtig sind Arbeits- und Strahlenschutz sowie eine sichere Aufbewahrung.

    Minerale möglichst nicht in Schlaf- oder Wohnzimmern lagern
    Proben luftdicht in Kunststoffbehältern oder in Kunstharz aufbewahren
    Stücke in einem abschließbaren Schrank lagern
    Längere Aufenthalte in unmittelbarer Nähe vermeiden
    Für gute Belüftung sorgen
    Minerale nicht zerkleinern, schleifen oder polieren
    Maske und Schutzbrille bei nötigem Umgang verwenden
    Ein Messgerät zur Kontrolle der Dosisleistung kann sinnvoll sein

Ein Verbot halten Fachleute nicht für sinnvoll

Ein generelles Sammelverbot für radioaktive Minerale halten Fachleute nicht für praktikabel. Sie verweisen darauf, dass Radioaktivität in sehr geringer Dosis in der Umwelt grundsätzlich vorkommt. Zugleich warnen die Expertinnen aus Mainz klar vor unsachgemäßem Umgang. Dieser könne gesundheitsgefährdend sein. Der Fall im Saarland lenkt damit nicht nur den Blick auf eine ungewöhnliche Sammlerszene, sondern auch auf die Frage, welche Vorsicht im privaten Umgang mit solchen Funden nötig ist. dpa/red
"
(https://www.wochenblatt-reporter.de/saarland/c-ratgeber/ermittlungen-im-saarland-was-sammler-bei-mineralien-wissen-muessen_a851485)

Norbert
#27
Sachsen / Aw: Hotspot auf dem Weg vom Wa...
Letzter Beitrag von DG0MG - 14. August 2026, 10:26
Zitat von: qasweder am 14. August 2026, 00:29Den Track findet ihr auf radiaverse.com zwischen Wanderparkplatz und Lochmühle.

Da der Großteil der Forenleser nicht weiß, wo die betreffende Lochmühle ist, ist der Link vielleicht so besser:


Die Lochmühle ist ein Ausflugslokal im Wald bei Hirschfeld in der Nähe der AAS Zwickau-West der A72: https://www.lochmuehle-hirschfeld.de/

Tatsächlich hatte ich in der RadiaVerse-Karte gesehen, dass jemand dort war und auf dem Hauptweg einen Hotspot detektierte. Bei einer gelegentlichen Vorbeifahrt habe ich ebenfalls mal angehalten und bin einen anderen Weg - etwas am Feld entlang und dann einen Waldweg gelaufen. Wenn man die Farbskalierung der Karte entsprechend anpasst(max. 0,5 µSv/h), sieht man dass diese Schneise in südlicher Richtung wohl mal mit Wismut-Schotter befestigt wurde. Vielleicht kam der einzelne Stein am Fundort von @qasweder weiter östlich auch aus dieser Ladung.

Die große Runde nach Osten und von Südosten ist von @qasweder , der im Vergleich kurze, aber aktivere Stich nach Süden ist von mir:


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#28
Eigenbau, Elektronikbasteln und Programmieren / Aw: Impedanzwandler
Letzter Beitrag von ABel - 14. August 2026, 08:13
Hallo,

ohne Tastköpfe, sondern mit BNC-Kabel-Verbindung, scheinen die Signale - insbesonderen die mit kleiner Amplitude - weniger verrauscht zu sein.

Gruß Andreas
#29
Sachsen / Aw: Hotspot auf dem Weg vom Wa...
Letzter Beitrag von qasweder - 14. August 2026, 00:42
DG0MG war scheinbar auch dort, aber offensichtlich nach mir, da dort vor mir eigentlich keiner war zum Zeitpunkt des Suchens. Aber er hat im Wald etwas weiter südlich auch noch was gefunden. Wusste nicht, das da mal die Wismut irgendwie aktiv war. Kann mich jemand aufschlauen?
#30
Sachsen / Hotspot auf dem Weg vom Wander...
Letzter Beitrag von qasweder - 14. August 2026, 00:29
Moin Forum,

ich habe vor ca. 4 Wochen meinen bisher heißesten Fund auf einem öffentlichen und gut besuchten Wanderweg gemacht. 113µS/h, wieder an der Oberfläche. Auf einem bröselnden Feldweg an einer steilen Stelle, wo jeder Traktor das ausgraben kann, hat das doch dort echt nichts zu suchen, oder? Als ich von der kurzen Runde zurückkehrte, um vom Fund ein Spektrum zu erstellen, hab ich es nicht gleich wiedergefunden, da auf der freigekratzten Stelle ein junger ahnungsloser Vater auf sein "schwerhöriges" Kind gewartet hat. Wie ist so ein Fund zu bewerten? M.M.n. ist das nicht mehr so ganz lustig, spätestens, wenn der nächste Harvester bei Regen das Ding ausgräbt und der Stein paar Jahre später von ahnungslosen Wanderern als toller Stein mit gelber Oberfläche mit nach Hause genommen wird. Wer mal am Streuberg war, weiß, was ich meine. Was meint ihr? Den Track findet ihr auf radiaverse.com zwischen Wanderparkplatz und Lochmühle.