Zitat von: opengeiger.de am Gestern um 06:25...Ich komme auf eine spezifische Aktivität von RbCl von 619,4 Bq/g, habe aber einige Nachkommastellen gerundet; wie man sieht, ist die Differenz minimal.
Nun habe ich mal gerechnet, mit der Halbwertszeit und dem Atomgewicht und Massenverteilung aus Wikipedia kam ich auf eine spezifische Aktivität des Rb87 von 3160.95Bq/g, auf eine spezifische Aktivität des Rb nat. von 879.85Bq/g und eine spezifische Aktivität des RbCl von 622.10Bq/g. Die KI im Internet meint was anderes (was man aber immer hinterfragen sollte). Vielleicht kann das mal jemand ohne ,,Kopflose Intelligenz" nachrechnen.
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Zitat von: NoLi am 07. Januar 2026, 21:24...
Polystyrol gibt es auch als Platten. Die meisten Kunststoffschilder, die man im Baumarkt bekommt, bestehen aus diesem Material.
Man braucht zur Herstellung dieses Alpha-Beta-Gamma-Prüfstrahlers eine möglichst kräftige Radon-Quelle (z.B. aus dem militärischen Bereich ein Fluginstrument mit radiumreicher Leuchtfarbe oder ein möglichst poröses Uranmineral; beides mit möglichst einer Dosisleistung im zweistelligen µSv/h-Bereich), und eine luftdichte Dose, in der beides zusammen mindestens einige Monate eingeschlossen bleibt, damit sich aus den kurzlebigen Radon-Folgeprodukten Po-218, Pb-214, Bi-215, Po-214 das relativ langlebige (Halbwertszeit 22,5 Jahre) Pb-210 aufbauen und am Polystyrol fest anreichern kann. Daran bildet es durch den Zerfall ebenfalls seine Tochernuklide Bi-210 und Po-210. Je länger die Einschlusszeit ist, desto mehr Pb-210 bildet und bindet sich am Polystyrol.
Die andere Möglichkeit ist die beschriebene Anwendung von radonbeladenem Ethanol.
Pb-210 ist ein Beta-Strahler mit niedriger Emax von 63,5 keV und einem 4,25 %igen Gamma-Anteil mit einer Energie von 46,5 keV.
Bi-210 ist ein reiner Beta-Strahler mit einer relativ hochenergetischen Emax von 1,16 MeV.
Po-210 ist ein reiner Alpha-Strahler mit einer Energie von 5,41 MeV.
Norbert
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