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#21
Klingt fast wie Pikrinsäure  :unknw:
#22
Ja, so in etwa. Die Polizei schätzte die Ampullen auf Grund uns bisher nicht bekannter Ergebnisse als nicht transportfähig ein. Da bleibt aus deren Sicht nur die Vernichtung vor Ort.

Wie die Bewertung "explosiv, giftig, krebserregend" zustande kam, wissen wir nicht, vielleicht hat man so ein modernes Diagnosegerät von Thermo rangehalten, das dann irgendwelche Vermutungen ausspuckt.
#23
Mit dem Daumen im Bild würde ich die Größe auch so schätzen wie @Lennart. Es scheint allerdings, anders als z.B. bei medizinischen Ampullen, keine Sollbruchstelle zu geben, als ob sie nicht dafür gedacht wären, wieder geöffnet zu werden, um den Inhalt zu entnehmen.

Was mich auch wundert: Im Artikel stand, ›die Untersuchungen dauerten an‹. Heißt das, man wusste noch nicht genau, was es ist, hat es aber trotzdem auf einem frei zugänglichen Gelände gesprengt?
#24
Das ist ein irres Beispiel dafür, wie einem das Gehirn eine vermeintliche Größe vorgaukeln kann, wenn es gar keine Referenz gibt. In der Makrofotografie beharren einige Leute darauf, dass die Bildbreite immer angegeben werden muss. Hier sieht man auch, dass das wirklich nicht ganz unwichtig ist.

Mit dem Daumen im Bild würde ich z.B. auch von 5-6 mm im Durchmesser ausgehen, bei vielleicht 25-30 mm Länge.

Es wirkt aber so, als ob die Maße unter den Ampullen leicht variieren. Das kann natürlich auch eine optische Täuschung sein.
#25
Aha, die Geschichte ist noch nicht zu Ende!

Jetzt gibts sogar mal Fotos der Ampullen aus der Nähe. Der Fotograf ist aber derselbe Pressefotograf, der die bereits bekannten Fotos geschossen hat. Die Fotos wurden also bisher zurückgehalten. Ich kann die Ampullen jetzt auch noch nicht deuten. Medizinische sind es jedenfalls nicht, denn sie haben keine Verjüngung, an denen man sie anritzen und aufbrechen könnte. Der Inhalt wird als "grünlich" beschrieben, vielleicht war das der Auslöser, warum man etwas radioaktives vermutete und deswegen überhaupt erstmal gemessen hat.
Auf dem Foto der Freien Presse (das offenbar ein Ausschnitt aus einem größeren Foto ist) schätzt man die Ampullen vielleicht 10-12 mm oder fingerdick im Durchmesser und vllt. 5-7 cm lang.  Aber im Artikel von TAG24 ist der Daumen des Fotografen mit drauf und mit diesem als Größenvergleich sieht man, dass sie viel kleiner sind: Vielleicht 5-6 mm im Durchmesser? Was meint Ihr?



https://www.freiepresse.de/chemnitz/nach-chemikalienfund-in-chemnitz-wir-machen-uns-gedanken-artikel14247770
https://archive.is/iXaXq

"Nach Chemikalienfund in Chemnitz: ,,Wir machen uns Gedanken"
Von Michael Müller

Welche Gefahren lauern auf dem ehemaligen Militärgelände im Stadtteil Ebersdorf? Diese Frage treibt nicht wenige Anwohner um. Erstmals schildert die Finderin der gefährlichen Ampullen ihre Eindrücke.
Chemnitz.

Eine Woche nach dem Fund gefährlicher Chemikalien in einem Wald im Chemnitzer Stadtteil Ebersdorf machen sich Anwohner weiterhin Sorgen, dass dort noch mehr problematische Funde auftauchen könnten. Eine Frau hatte in dem einst von der sowjetischen Armee genutzten Areal am Rande eines Pfades größere Mengen Ampullen gefunden und den Behörden gemeldet. Der Inhalt und der Zustand erwiesen sich bei Untersuchungen als derart heikel, dass das Gelände schließlich abgesperrt und der Fund vor Ort gesprengt werden musste.

,,Wie ausgegraben und hingekippt"

Worum genau es sich handelt, das haben Polizei und Umweltbehörden bislang nicht bekannt gegeben. Die Rede war von ,,teils explosivem, giftigen, krebserregenden und nicht transportfähigem" Material. Die Untersuchungen dauerten an, hieß es Ende vergangener Woche.

Nicht auszuschließen ist, dass Personen direkt mit den gefährlichen Stoffen in Kontakt gekommen sind. In dem Waldgebiet und auch an der Fundstelle seien immer wieder Menschen unterwegs, darunter Kinder mit Mountainbikes, schildert die Finderin Anne Z. (Name der Redaktion bekannt) der ,,Freien Presse". Sie sei an jenem Montagabend mit ihrer Labradorhündin Gisela spazieren gewesen, als sie auf die Ampullen stieß. Einige seien bereits aufgebrochen gewesen, erzählt die 30-Jährige. ,,Es wirkte wie ausgegraben und hingekippt." Vorsichtshalber habe sie noch vor Ort die 110 gewählt und von dem Fund berichtet.

,,Liegt da noch mehr?"

Gesichert und abgesperrt wurde das Areal aber offenbar erst im Laufe des kommenden Tages. ,,Ich war am nächsten Morgen nochmal dort unterwegs", erzählt Anne Z. ,,Da lag das alles immer noch offen herum."

Das Gelände und seine Geschichte ist in Ebersdorf gut bekannt. Auch, dass es dort nicht ungefährlich ist. Es gibt Ruinen, offene Schächte. ,,Wir machen uns hier schon Gedanken und würden uns wünschen, dass noch einmal weiträumiger untersucht wird", äußert Kristin S., eine weitere Anwohnerin. Immer wieder seien auf dem Areal Jugendliche, Kinder und auch Sondengänger unterwegs, die offenbar nach Schätzen suchten. ,,Man fragt sich, ob hier noch weitere giftige und gefährliche Stoffe im Boden sind." (micm/bomm)
"


und

https://www.tag24.de/chemnitz/lokales/nach-raetselhaftem-ampullen-fund-in-chemnitz-an-der-alten-russen-kaserne-waechst-die-anwohner-angst-3497959
https://archive.is/ohclq

"Nach rätselhaftem Ampullen-Fund in Chemnitz: An der alten Russen-Kaserne wächst die Anwohner-Angst

Von Linus Tresselt
Chemnitz - Der mysteriöse Ampullen-Fund sorgt weiter für Unruhe in Ebersdorf: Gut eine Woche, nachdem hochgiftige und explosive Stoffe auf dem ehemaligen russischen Militärgelände entdeckt wurden, wächst bei den Anwohnern die Sorge. Die gefährlichen Ampullen und Gefäße waren Donnerstag von Experten des LKA kontrolliert gesprengt und verbrannt worden. Aber ist die Gefahr jetzt wirklich gebannt?

Anwohnerin Anne (30) hatte die Behälter am 4. Mai in der Nähe eines Waldweges an der Irmtraud-Morgner-Straße entdeckt, als sie mit ihrem Hund spazieren ging. Mithilfe ihres Handys recherchierte sie die Fundstücke und alarmierte die Polizei.
"Nachdem der Hinweis auf eventuell gefährliche Stoffe kam, wählte ich sofort die 110", berichtet Anne. Gegen 16 Uhr trafen die Einsatzkräfte der Feuerwehr ein, um die Ampullen zu begutachten und das Gelände zu sichern.
Generell ist das ehemalige Militärgelände, das 1992 von der Roten Armee völlig vermüllt verlassen wurde, mit Vorsicht zu genießen. Neben Ruinen gibt es auf dem Gelände auch einige offene Schächte sowie Gullys, in denen es mehrere Meter in die Tiefe geht.

"Wir machen uns hier schon Gedanken. Immer wieder sehen wir Jugendliche, Kinder und auch Sondengänger, die offenbar nach kostbaren Schätzen suchen", berichtet Anwohnerin Kristin S. (35).
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#26
Thüringen / Aw: Spaziergang im südlichen H...
Letzter Beitrag von Lennart - 12. Mai 2026, 12:49
Es gibt im Harz einige große Granitbrocken, die relativ viel Uran enthalten und leicht erhöhte Messwerte liefern. Radiologisch gesehen trotzdem ein trauriges Bild, was der Harz abgibt  :)

In der Gegend um Wernigerode sei z.B. der Ottofelsen genannt, wobei in der Umgebung grundsätzlich höhere Urangehalte vorhanden sein dürften.
#27
Wer noch eine Tasche für seinen Fnirsi sucht, hier ein Tipp...
Ich nutze sie jetzt seit einem Monat, für eine China-Molle-Tasche kann ich echt nicht meckern. Sie wirkt relativ robust, für ca. 7€ inkl. Versand aus Fernost kann man ja nicht viel verkehrt machen. Es gibt mehrere Anbieter, aus Deutschland habe ich aber keinen gefunden.
Der GC-01 passt in meinem Fall 1:1 rein, ob sie mal knapper oder weiter ausfallen könnten, weiß ich natürlich nicht. Man hat eine Gürtelschlaufe mit kräftigem Druckknopf, eine Mini-Schlaufe für einen kleinen Karabiner und im inneren Rücken ein kleines Fach, wo sich z.B. ein dünnes Lanyard unterbringen lässt. Das PVC-Fenster passt perfekt zum Display und die Folie geht sogar über die ganze Front, sodass ich mit einer kleinen Schere die weiche Klett-Front vor der Folie für die Tastatur ausschneiden konnte. Es gibt auch andere Farben. Vielleicht hilft es ja jemanden weiter, das Fnirsi-Maß entspricht ja nicht gerade einem Handy...

<<<Beispielangebot aus der Bucht>>>

Gruß CasiSie dürfen in diesem Board keine Dateianhänge sehen.
#28
Thüringen / Spaziergang im südlichen Harz ...
Letzter Beitrag von 70 2912 - 11. Mai 2026, 23:42
Hallo zusammen,

vorige Woche waren wir im Harz unterwegs und sind eine 10 km-Runde von Ilfeld aus zum Poppenberg u.z. gelaufen. Entlang der Route konnte man mehrmals in das Tal der Helme in Richtung Niedersachswerfen bzw Nordhausen schauen, u.a. auch vom Aussichtspunkt Bielstein. Sie dürfen in diesem Board keine Dateianhänge sehen.
Ein Blick auf den GMC-800 war weitaus unspektakulärer, aber immerhin 56 CPM/0,36 µSv/h waren dort zu vernehmen.Sie dürfen in diesem Board keine Dateianhänge sehen.

Was die leicht erhöhte Hintergrundstrahlung dort verursacht konnte ich noch nicht herausfinden.

VG
Thomas
#29
Hallo,

vor einiger Zeit habe ich einen MAB TMB3 Ratemeter gekauft, finde aber keine Informationen dazu. Es funktioniert zumindest teilweise, da an den Ausgängen Hochspannung gemessen werden kann und ich es sogar mit Geigerröhre verwenden konnte, aber ich bräuchte mehr Informationen zu seiner Verwendung. Es ist besonders interessant, da es auch mit Gasdurchfluss-Proportionalzählern verwendet werden kann und für Experimente nützlich wäre. Hat jemand weitere Informationen dazu?
Vielen Dank im Voraus!

Gruß,
Akos
#30
Danke für die Begehung!