Neueste Beiträge

#21
Bayern / Aw: Flugwerft Oberschleißheim
Letzter Beitrag von DG0MG - Heute um 10:34
Sehr komisch, tatsächlich.
@sebastian Hast Du mal ein Foto des betreffenden Ausstellungsbereiches?
#22
Zählrohre / Aw: Zählrohr TOTAL 6150 / G-19...
Letzter Beitrag von Radioquant98 - Heute um 10:31
Das leichte glimmen bei hoher Impulszahl ist normal. Es darf aber nicht schlagartig ab einer Impulszahl hell werden.
Dann ist die Spannung zu hoch oder das Löschgas ist verbraucht.

Aber ohne mehr Informationen kann man kaum Tipps geben - Bilder - Schaltplan - Meßwerte

Viele Grüße
Bernd
#23
Der Herr ist Krank, und meiner Meinung nach sollte man ihm keine Plattform geben.
Am Ende sieht er sich noch in seinen wirren Gedanken bestätigt.
Vor Jahren, als ich die Fliesen am Rosenthaler Platz geposted habe hat er mir eine Zeit lang gefolgt und mich mit seinen Theorien "zugeworfen"... der braucht professionelle Hilfe und nichts, dass seine Videos weiter verteilt werden.
#24
Ich schau mir jetzt nicht 35 Minuten an, zumal ich eh nicht einordnen kann, was der sagt.

Das sind wohl Siegersdorfer Kacheln, https://jeder-zweite-berliner.blogspot.com/2011/01/das-markische-kreisau.html unterstes Bild. Deren Spezialität waren bunte Kacheln für Gebäudefassaden, und das überall in Deutschland. Ich bin mir nicht mehr sicher, ob dabei auch gewöhnliche Backsteine glasiert wurden oder ob das immer ein speziellerer Ton war.

Was der Kerl schwafelt von wegen die Russen haben die Fassade mit radioaktivem Abfall unbrauchbar gemacht - da scheint ihm der Aluhut verrutscht. Auch die Flächen wo angeblich was entfernt wurde sehen nach meiner Erinnerung immer so aus auf diesen Kacheln. Wenn sie diese offenbar gewollte "Verlaufstruktur" haben, wo Farbflecken und -ströme aus der glatten Fläche ausbrechen. Nach über 100 Jahren greift auch gewöhnliche Verwitterung an, dann blättert auch mal die Glasur von ihrer Trägerfläche.

Dazu muß man wissen, daß die Stadt Bunzlau, in deren gleichnamigen Kreis Siegersdorf liegt, für ihre Töpferwaren berühmt war und heute noch ist. Die Siegersdorfer Kacheln sind da praktisch eine industrielle Marktnische zwischen hübschen Tassen und stabilen Backsteinen. Es gab auch eine Tonröhrenfabrik, die hat praktisch alles rohrförmige in brauner Lehmglasur gemacht.

Im Kreis Bunzlau gab es auch Kupferbergbau. Das fällt mir ein weil Schlacke ja notorisch radioaktiv ist, und bunte Glasuren oft auch aus dem Bergbau kommen, bzw. vor Schwermetallen strotzen. Durchaus möglich, daß man Bergbaumaterial oder gleich Abfälle in die Glasuren gemischt hat, weil sie dann so schön bunt werden.

Bleifreie Glasur war in Preußen so ab 1850 für Lebensmittel vorgeschrieben. Das wird jedenfalls immer bei den Bunzlauer Geschirren erwähnt. Die wären damit 100 Jahre früher bleifrei gewesen als der Tourikram aus Italien/Spanien. :)

ChatGPT sagt nun, Siegersdorfer Kacheln wären mit Blei/Silikat glasiert und mit Kupfer/Eisen/Manganoxid gefärbt worden. Würde zu meiner Kupferminentheorie passen.

Wenn da nun irgendein Uranerz oder sonst ein Kracher vergesellschaftet war, hätte man das mangels Geigerzählern gar nicht entdecken können und mangels Problembewußtsein auch gar nicht wollen.

Also neben Schlacke-Pflaster sind zukünftig auch glasierte Wände Kandidaten zum Überprüfen.  ;D
#25
Abschluss:

"Vaihingen an der Enz:
Zu keiner Zeit Polonium-210 in Behältnis
Stand: 16.04.26 14:10 Uhr

Das Behältnis, das am Ostersonntag in einem Garten in Vaihingen an der Enz gefunden worden war, enthielt zu keinem Zeitpunkt radioaktives Polonium-210.
Das teilt das Umweltministerium mit. Das Fundstück hatte an Ostern für Aufsehen und einen größeren Feuerwehreinsatz gesorgt, weil die Beschriftung einen solchen gefährlichen Inhalt nahegelegt hatte. Jetzt konnte die Behörde im Behältnis kein Blei nachweisen, das durch den Zerfall der radioaktiven Substanz entstanden wäre. Außerdem war keine Alpha-Strahlung messbar. Für die Bevölkerung ging also vom Inhalt des Behältnisses zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr durch radioaktive Stoffe aus. Ergänzende Analysen ergaben auch keine Hinweise auf andere gesundheitsschädliche Stoffe."
( https://www.rtf1.de/news.php?id=42494 )

Norbert
#26
Berlin, uranhaltige Fliesen an der Fassade des "Haus des Rundfunks":


Mit "abenteuerlichen Erklärungen".



Und hier "der offene Geigerzähler" am Haus des Rundfunks:



Norbert
#27
Berlin: uranhaltige Fliesen in den Bahnhöfen entlang der Linie S1.
Hier ist auch die Rede von auftretenden und anhänglichen "Gammablitzen".

https://www.instagram.com/reel/DWfD_prjJsr/

Norbert

#28
Bayern / Aw: Flugwerft Oberschleißheim
Letzter Beitrag von Lennart - Gestern um 17:43
Zitat von: sebastian am Gestern um 17:35Heute in der Flugwerft Oberschleißheim gewesen, das lycoming Propeller Triebwerk und das bo105 Hubschraubertriebwerk zeigen erhöhte Werte >4uSv, das V2 Teil hingegen war völlig unauffällig, auch nicht verrostet wie im Bild oben, wird laufend umgebaut im Museum..

Mhm... das ist ja kurios. Danke für die Info.
#29
Bayern / Aw: Flugwerft Oberschleißheim
Letzter Beitrag von sebastian - Gestern um 17:35
Heute in der Flugwerft Oberschleißheim gewesen, das lycoming Propeller Triebwerk und das bo105 Hubschraubertriebwerk zeigen erhöhte Werte >4uSv, das V2 Teil hingegen war völlig unauffällig, auch nicht verrostet wie im Bild oben, wird laufend umgebaut im Museum..
#30
Ideenbox / Aw: Definition eines PMT-Pulse...
Letzter Beitrag von ABel - Gestern um 14:36
Hallo,

nun hab ich an meine Gerätschaft, mit der ich am Freitag gemessen habe, meinen PMT-Adapter angeschlossen, gemessen und auch simuliert. Leider passt beides nicht zusammen.

Nun die Frage: Wo steckt der Fehler?

An den Signalausgang des Dividers habe ich ein BNC-Kabel mit 50cm Länge gehängt. Dann kommt ein Widerstand mit 1 MOhm (ohne ihn sind die Pulse am PMT-Adapter-Ausgang zu kurz und zu hoch). Dann geht es in dien PMT-Adapter (Verstärkung in der ersten Stufe = 1). Mein USB-Audio-Interface ist so einjustiert (Input-Gain), dass ein Vpp von 4 V als 2 V digitalisiert werden (-6dB).

In einer 10-Minuten-Aufzeichnung hat der größte Puls eine Amplitude von ca. -0,7 V, unter Berücksichtigung der oben benannten Justierung also ca. -1,4 V. Diesen Puls habe ich aus der Aufzeichnung herausgeschnitten, er lässt sich in die LTspice-Simulation hineinladen um ihn mit den Simulationsergebnissen vergleichen zu können.

Mit diesem Aufbau lässt sich mit Theremino MCA auch ein Histogramm erstellen.

Um aber in der Simulation den Output in die Nähe des aufgezeichneten Pulses zu bekommen, muss ich ihn um den Faktor 1000 verstärken. In der Simulation kann ich auch die Amplitude des Anodenstroms hochsetzen, der würde dann aber bei fast 90 mA liegen, das Datenblatt will hier aber nur max. 100 µA haben. Hier kann der Fehler also nicht liegen.

In der Simulation kann ich den Faktor 1000 auch erreichen, wenn ich aus den Nano-Sekunden-Werten für Trise und Tfall Mikro-Sekunden mache. Kann es sein, das die Zeitangaben des Oszilloskops nicht stimmen?

Gruß Andreas