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#21
Zitat von: ALARA am Gestern um 12:39Schöne Stücke, danke für den interessanten Bericht  :good2:
Edit: Der Link zu Youtube in deiner Signatur funktioniert nicht.

Danke, ich habe es repariert!
#22
Schöne Stücke, danke für den interessanten Bericht  :good2:
Edit: Der Link zu Youtube in deiner Signatur funktioniert nicht.
#23
Bayern / Aw: Flugwerft Oberschleißheim
Letzter Beitrag von Würfel - Gestern um 12:10
Das Triebwerk des A4 hatte eine Schleierkühlung, an der Düseninnenseite befanden sich ringförmige Löcherreihen, durch die ein kleiner Teil des Alkoholgemisches direkt in die Düse eingeblasen wurde, dann bildete sich ab den Düsen eine Dampfschicht in den besonders hitzebelasteten Abschnitten der Düse. Gut zu sehen auf dem Foto von Carcosa in Schleissheim, rechts neben dem blauen Measall KC761C.


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Die sonstige Kühlung der Brennkammer erfolgte wie auch heute noch üblich über das Einleiten der Brennstoffes in die Doppelwand der Düse, der Brennstoff erhitzt sich vor der Einspritzung und die Düse wird Durchstrom-gekühlt.

Stefan
#24
Bayern / Aw: Flugwerft Oberschleißheim
Letzter Beitrag von DL3HRT - Gestern um 11:15
Zitat von: Hans-Jörg am Gestern um 10:12Ich vermute, das Wasser im Brennstoff(Äthanol/Wassergemisch) der A-4 diente dazu, die Temperatur in der Brennkammer zu begrenzen.
Eigentlich sollte die A4 mit 90%igem Alkohol betrieben werden. In der Praxis war die Konzentration etwas geringer. Wasser und Alkohol zusammen haben ein Dampfpolster erzeugt und die Düsenwandung gekühlt.
#25
Nördlich von Fertőrákos wurde 1969 im Rahmen radiometrischer Felduntersuchungen eine signifikante radiometrische Anomalie entdeckt. Diese wurde zwischen 1969 und 1975 mittels Sondierungsgräben, Sondierungsbohrungen und Schächten untersucht. Die Anomalie steht im Wesentlichen in Zusammenhang mit uranhaltigem Fluorapatit. Die Apatitkörper befinden sich entlang der Schieferflächen des chloritisierten Opal-Paläozoikum-Glimmerschiefers. Das uranhaltige Phosphatitgestein wurde mehrfach umgewandelt, wobei auch die Bildung von Albit- und Sulfiderzen eine Rolle spielte. Die Anomalie setzt sich jenseits der Grenze fort. Der Phosphatgehalt des Gesteins erreicht 20–25 %, der Urangehalt liegt bei etwa 0,01 %. Im Bereich der Aufschlüsse treten auch sekundäre Uranminerale auf.

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Ich war mit einem ortsansässigen Experten unterwegs. Zuerst untersuchten wir einen nahegelegenen Steinbruch, in dem historische Torbernit- und Autunitadern gefunden wurden. Leider fanden wir außer einigen wenigen vielversprechenden Stellen nichts. Selbst nach einem ganzen Tag Arbeit mit Brecheisen und Schraubstock gab das Gestein nicht nach. Anschließend wagten wir uns zu den nahegelegenen Suchgräben, wo die sekundären Uranminerale interessanterweise im Schiefergestein enthalten sind. Es ist jedes Mal ein Glücksspiel, wenn man ein Stück aufbricht, aber es hat Spaß gemacht – manchmal findet man 2–3 cm breite Autunitplättchen im Gestein.

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Die Suchgräben selbst sind leider schon tief vergraben, deshalb werde ich beim nächsten Mal auf jeden Fall eine Schaufel mitnehmen.

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Wir haben mehrere Messungen an einzelnen Gesteinsproben durchgeführt; der Mittelwert betrug 2 µSv/h für die größeren Stücke, was auf eine Mineralisierung hinweist.

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#26
Tschechien (CZ) / Aw: Exkursion nach Jachymov
Letzter Beitrag von Peter-1 - Gestern um 10:47
Auf besonderen Wunsch  ;D
ein Vergleich der Bodenproben.
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Peter
#27
Bayern / Aw: Flugwerft Oberschleißheim
Letzter Beitrag von Hans-Jörg - Gestern um 10:12
Kleine Bemerkung am Rande:

Ich vermute, das Wasser im Brennstoff(Äthanol/Wassergemisch) der A-4 diente dazu, die Temperatur in der Brennkammer zu begrenzen.

Wie wurde die Verbrennung gezündet?

#28
Tschechien (CZ) / Aw: Exkursion nach Jachymov
Letzter Beitrag von stsch69 - Gestern um 03:44
Hallo,

hier noch ein Spektrum einer Probe von Lennart mit dem HDS-101 (1070 Sekunden Messzeit).
Ra226 hat das Gerät nach ca. 150 Sekunden identifiziert.

VG
Steffen
#29
Tschechien (CZ) / Aw: Exkursion nach Jachymov
Letzter Beitrag von Lennart - 30. Mai 2026, 15:04
Klar, ich bringe Dir was mit.
#30
Tschechien (CZ) / Aw: Exkursion nach Jachymov
Letzter Beitrag von exicator - 30. Mai 2026, 14:06
Halo Lennart,
... ich habe eine Probe von "Rudi" der Hundsbühler Erde und wenn ich zum Tag d. o. Tür d. Wismut in Königstein am 27.06.26 ein paar Gramm der Erde aus Jachymov bekommen, überprüfe ich das gerne auf dem HPGe.
Grüsse an die HPGe-Fraktion
Ralf