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#21
Schweiz (CH) / Aw: Ein geführter Tour durch d...
Letzter Beitrag von Radiohörer - Gestern um 21:00
...in diesem Teil der Ch-Alpen ist der Kalk relativ homogen und ohne Mineraladern.
Die Aktivität kommt durch eingeschwemmte Sedimente vom Alpenhauptkamm etwas südlich.
Falls Du oder ein anderer Forist also noch mal dort hinkommen solltest, nimm einfach ein paar handvoll Sand mit, so dass der RC im Bereich des Kristalls 2 - 3 cm überdeckt wird.
Welche Tour hast Du gebucht und wo ~ ging die Aktivität hoch? Waren da Sandbänke oder der Boden mit Sand bedeckt?
Interessant: beim Einfahren ward ihr länger im "aktiven" Bereich unterwegs als beim Ausfahren: wieso?
Ein anderer Rausweg?
Plan: https://www.hoellochforschung.ch/images/agh/plan/uebersichtsplan_agh.jpg
Lageplan: https://www.randosources.ch/docs/excursion-19/holloch_de.pdf
https://www.hoellochforschung.ch/index.php/forschung/hoehlenliste
Sedimente in Bild 2 & 12: https://www.spiegel.de/reise/europa/hoehlentour-in-der-schweiz-abstieg-ins-hoellenloch-a-749602.html
--> oder
https://www.spiegel.de/reise/europa/hoehlentour-in-der-schweiz-abstieg-ins-hoellenloch-a-749602.html#fotostrecke-8c3bf450-0001-0002-0000-000000065805
#23
Update:

"Großeinsatz Polizei: Ministerium nimmt Flasche mit ,,Polonium"-Aufschrift
5. April 2026, 19:19 Uhr

Nach dem Fund eines Fläschchens mit der Beschriftung ,,Polonium 210" in einem Garten in Vaihingen an der Enz müssen die Behörden den Inhalt prüfen. Bisher sind alle Messungen negativ.
Vaihingen an der Enz (dpa) - Nachdem zwei Männer in einem Garten in Vaihingen an der Enz nordwestlich von Stuttgart ein Fläschchen mit der Aufschrift ,,Polonium 210" gefunden haben, muss der Inhalt geprüft werden. Das Umweltministerium werde das Fläschchen entgegennehmen und gesichert transportieren, teilte die Polizei mit. Das Ministerium war zunächst nicht zu erreichen. Polonium 210 ist ein potenziell tödliches Strahlengift.
..."
(https://www.sueddeutsche.de/panorama/grosseinsatz-polizei-ministerium-nimmt-flasche-mit-polonium-aufschrift-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-260405-930-909136)

Norbert
#24
Ein Überraschungsei:

"Notfall
Männer finden Fläschchen mit ,,Polonium 210"-Aufschrift

Vaihingen an der Enz • Lesedauer: 1 min

Zwei Männer finden bei der Ostereiersuche im Garten ein Fläschchen mit der Beschriftung ,,Polonium 210". Ob der potenziell tödliche radioaktive Stoff in dem Fläschchen ist, bleibt zunächst unklar.
Deutsche Presse-Agentur
Von

    Deutsche Presse-Agentur

Veröffentlicht: 05.04.2026 • 18:57 Uhr
(Aktualisiert: 05.04.2026 • 18:58 Uhr)
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Zwei Männer haben bei der Ostereiersuche im Garten in Vaihingen an der Enz nordwestlich von Stuttgart ein Fläschchen mit der Aufschrift ,,Polonium 210" gefunden. Polonium 210 sei ein potenziell tödliches Strahlengift, teilte Kreisbrandmeister Andy Dorroch mit. Zunächst seien allerdings alle Messungen im Umfeld des Fläschchens negativ gewesen. Es sei keine Radioaktivität gemessen worden. Die Männer seien unverletzt. Der Fund führte im Kreis Ludwigsburg zu einem Großeinsatz von Feuerwehr und Polizei.

Ob sich in dem 50 Milliliter großen Fläschchen tatsächlich der gefährliche radioaktive Stoff befindet, sei allerdings noch unklar. Die Feuerwehr werde das Fläschchen fachgerecht verpacken. Unklar war zunächst, wer für den Abtransport zuständig war. Die Polizei wollte sich zunächst nicht äußern. Der Bereich um den Fundort wurde den Angaben zufolge weiträumig abgesperrt.

Polonium ist ein chemisches Element mit hoher Radiotoxizität und deshalb sehr gesundheitsschädlich. Laut Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) ist der Stoff vor allem dann gefährlich, wenn er eingeatmet oder aufgrund offener Wunden über die Haut aufgenommen wird."
(https://www.schwaebische.de/regional/baden-wuerttemberg/maenner-finden-flaeschchen-mit-polonium-210-aufschrift-4484453)

Norbert
#25
Schweiz (CH) / Eine geführte Tour durch das H...
Letzter Beitrag von Eise - Gestern um 17:00
Das Hölloch gehört zu den längsten Höhlen der Welt, ist aber nur so 40 km von meinem Zuhause entfernt. Am Karfreitag sind wir dort gewesen. Natürlich habe ich meinen Radiacode auf dem 3 Stundigen, geführten Tour mitgenommen. Wobei 'Tour', es ist bis zum weitesten Punkt dieses Tours, und dann wieder den gleichen Weg zurück. Hierbei die Graphik vom 'count rate':

Sie dürfen in diesem Board keine Dateianhänge sehen.

Die Höhle haben wir so am 14:15 betreten. Klar zu sehen ist, dass die Hintergrundaktivität abbnimmt. Ich gehe davon aus, dass das wegen fehlende kosmische Strahlung ist. Die Überraschungen sind natürlich die hohe Peaks, so am 15:15 und 16:37 (Rückweg), und dann die 'Hochebene' direkt nach dem ersten Peak: dort sind wir länger geblieben, weil es dort eine Herausforderung für die Mutigen unter uns (Kinder also...) gab. Ich habe einfach im Hauptgang gewartet,wie einige Anderen die schon ein paar mehr Semester auf dem Bückel haben. Ich hatte wegen den geführten Tour natürlich keine Zeit ein Spektrum aufzunehmen.

Nach dem Rückkehr, habe ich mit ein paar Leuten vom Führungsteam gesprochen, und sie hatten keine Ahnung, dass es dort ein erhöhtes Strahlungslevel gibt. Interessiert waren sie schon. Ich habe sie gestern ein Email geschickt, mit dem Graphik dazu. Hoffentlich sind sie interessiert genug, das von Profis untersuchen zu lassen. (Oder sie laden mich mal für eine Gratis Übernachtung in der Höhle ein... :) Obwohl 2 Übernachtungen müssten es schon sein, um auch die Hintergrundstrahlung dort zu messen, findet ihr auch nicht?)

Das Hölloch ist ein Karsthöhle. Hat jemand eine Ahnung ob es in Karstuntergrund gewisse Mineralienader geben kann?

Da der Alarm vom Radiacode noch immer auf 20 cps steht: muss ich davon ausgehen, dass es dort gerade nicht der richtige Ort ist länger stehen zu bleiben? Persönlich gehe ich davon auss, dass es dort noch nicht wirklich gefährlich is. Schlussendlich ist der Strahlungslevel nur 3 mal so hoch wie bei mir im Wohnzimmer... (Die Natursteinplatten, nehme ich an.)

Wenn jemand irgenwelche Tipps, Hints, oder Fragen hat, gerne!




#26
Objekte und Stoffe / Aw: radioaktive Röhren
Letzter Beitrag von Lennart - Gestern um 13:11
Wenn wir uns mal wieder von den Haushaltsgeräten lösen, würde ich mich auf eine Kennzeichnung nicht verlassen wollen. Besonders nicht bei (sowjetischem) Militärequipment.

Solange die Keramik intakt ist, spielt es ohnehin keine große Rolle.

Es scheint auch so, als wären unterschiedliche Keramiken zum Einsatz gekommen. Der RR-3 zeigt weder die klassische Korundfarbe, noch eine ausgeprägte Fluoreszenz.
#27
Objekte und Stoffe / Aw: radioaktive Röhren
Letzter Beitrag von Gigabecquerel - Gestern um 12:52
In Haushaltsmagnetrons ist kein BeO.
Ich verstehe nicht, wieso sich diese Mythos noch so lange hält. Die Antenne des Magnetrons muss an dieser Stelle nicht viel Wärmeleistung abführen, also ist die Wärmeleitfähigkeit dieses Isolators auch egal. BeO ist, wie die menschheit schon lange weiß, extrem giftig und wird nur dort verwendet, wo es wirklich notwendig ist. Jedes Hochfrequenzgerät das in den letzten 40 jahren gebaut wurde hat eine BeO warnung außen auf dem gehäuse wenn auch nur ein Transistor da drinnen ein solches Keramikgehäuse hat, aber Hausmaltsmikrowellen, die überall stehen und unbedacht entsorgt werden sollen mehrere gramm davon enthalten, ohne warnung oder info?
(Alte) Leistungsmagnetrons, wie sie in der industrie, für radar und ähnliches eingestzt werden, haben manchmal BeO drinnen, sind dann aber auch entsprechend gekennzeichnet.

Saphir ist übrigens der Sonderfall, denn die Titan-Ionen im Alumina unterdrücken die fluoreszenz.
Reines alumina leuchtet stark rot unter UV.

Darüber hinaus würde es mich auch sehr wundern, wenn die Funkenstrecken ihre wärme über das Fenster abgeben bzw. ableiten müssen, da die elektroden dafür ja garnicht am fenster liegen.
#28
Objekte und Stoffe / Aw: radioaktive Röhren
Letzter Beitrag von DL8BCN - Gestern um 11:56
An Magnetrons von Mikrowellenöfen gibt es an dem Zapfen für die Auskoppelung auch eine rosafarbene Keramikisolierung.
Das ist nach gängiger Meinung Berylliumoxid.
Ich habe das Ding eben mit einer 365 nm Taschenlampe angeleuchtet.
Es fluoresziert rosafarben. In ähnlicher Farbe wie im Weißlicht.
Bei UV Kurzwelle bei 254 nm keine Fluoreszenz.

#29
Objekte und Stoffe / Aw: radioaktive Röhren
Letzter Beitrag von Lennart - Gestern um 11:39
Also ich wollte keinen Zusammenhang zwischen der roten Fluoreszenz und Berylliumoxid herstellen. Eine absichtliche Dotierung oder Verunreinigung mit Chrom ist mit Sicherheit auch bei anderen Keramiken möglich, abseits von Aluminiumoxid. Darüber hinaus ist doch die rote Fluoreszenz überhaupt kein Beleg für Aluminiumoxid, das Glas meiner Uhr zeigt als künstlicher Saphir schließlich auch keine rötliche Fluoreszenz.

Warum genau ich von BeO ausgehe, liegt einfach am Einsatzbereich dieser Bauteile. Das Material muss besonders durchlässig für Mikrowellen sein, eine hohe Hitzebeständigkeit haben und die Wärme zügig abgeben. Sonst werden Komponenten beschädigt, die deutlich teurer sind, als die TR-Röhre selbst.

Es ist natürlich auch gut möglich, dass das tatsächlich nur reines Aluminiumoxid ist. Ich würde mich trotzdem auf keinen "Inhalationstest" des Pulvers einlassen, um zu sehen, ob man morgens noch aufwacht  :)

#30
Objekte und Stoffe / Aw: radioaktive Röhren
Letzter Beitrag von Gigabecquerel - Gestern um 10:37
Warum sollten die Keramikteile BeO sein?
Rote Fluoreszenz ist typisch für Alumina, vorallem mit Chrom-Dotierung ("Rubin").