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#21
Tschechien (CZ) / Aw: Exkursion nach Jachymov
Letzter Beitrag von Flipflop - 25. Mai 2026, 15:54
Danke für die Infos:

http://www.opengeiger.de/GeigerCaching/JachymovDoku.pdf

Ist vielleicht vergleichbar mit diesem Ehemaligen Produktionsstandort in Frankreich:

La contamination au radium de l'école Marie Curie à Nogent sur Marne.

Die Radium-Kontamination der Marie-Curie-Schule in Nogent-sur-Marne.

Der Schulkomplex ,,Marie Curie" in Nogent-sur-Marne (Kindergarten und Grundschule) wurde 1969 auf dem Gelände einer ehemaligen Radiumfabrik errichtet, die zu Beginn des Jahrhunderts etwa zwanzig Jahre lang in Betrieb war. Das Erz wurde dort gelagert, zerkleinert und anschließend ohne besondere Vorsichtsmaßnahmen chemisch behandelt. Der Standort wurde in den 1930er Jahren stillgelegt. Die Schulgebäude wurden trotz der Empfehlungen des SCPRI ohne besondere Vorkehrungen errichtet. In den letzten zehn Jahren wurden Arbeiten durchgeführt, um zunächst die Exposition gegenüber Gammastrahlung und später die durch Radon verursachte Strahlung zu reduzieren.

Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)

https://recherche-expertise.asnr.fr/page/contamination-radium-lecole-marie-curie-nogent-sur-marne


https://www.criirad.org/wp-content/uploads/2019/06/Note_CRIIRAD_N%C2%B018-46_Nogent_sur_Marne.pdf
#22
Sachsen / Aw: Halde Schacht 333
Letzter Beitrag von Lennart - 25. Mai 2026, 08:52
Es geht nicht um eine Sanierung, sondern um die Weiternutzung des Haldenmaterials als Schotter, so wie dies auch bei dem benachbarten Schacht 235 geschieht.
#23
Sachsen / Aw: Halde Schacht 333
Letzter Beitrag von NoLi - 25. Mai 2026, 08:29
Genau dies ist ja das Ziel der Halden-Sanierungen: 2 bis 3 Meter Abdeckung des Haldenmaterials mit inktivem Erdreich/Schotter, bis die Dosisleistung an der Oberfläche 1 mSv/a nicht überschreitet.

Norbert
#24
Zitat von: SievertGray am 24. Mai 2026, 23:06Hm, auf der Webseite von Herbach gibt das 62AD irgendwie nicht (mehr?). Hast du das so angefragt?

Ja, ich habe ihnen eine E-Mail geschickt.
#25
Tschechien (CZ) / Aw: Exkursion nach Jachymov
Letzter Beitrag von Lennart - 25. Mai 2026, 00:02
Ein Beutelchen war für 65.000 s zusammen mit dem SPRD-GN in der Bleiburg. Während man direkt am Denkmal noch "nichts" sah, sieht die Sache jetzt schon deutlich schöner aus:
#26
Tschechien (CZ) / Aw: Exkursion nach Jachymov
Letzter Beitrag von Lennart - 24. Mai 2026, 23:56
Zitat von: Radioquant98 am 24. Mai 2026, 17:49falls Du doch keine 200 Euro pro Beutel bekommst :unknw: entsorge ich dir einen Beutel kostenlos :D

Direktlieferung am Tag der Wismut ok?  :)
#27
Sachsen / Aw: Halde Schacht 333
Letzter Beitrag von Lennart - 24. Mai 2026, 23:16
Du hast natürlich recht, man kann immer nur einen Bruchteil des Gesamtvolumens überprüfen. Auf der Halde von Schacht 235 beinhaltet das Gestein auch recht wenig Uranerz. Bei meinem letzten Besuch, über den ich hier auch berichtet hatte, war fast gar nichts zu finden. Mag sein, dass das in tieferen Schichten wieder anders aussieht.

Mal sehen, was mit der Halde von Schacht 333 in Zukunft passiert.
#28
Hm, auf der Webseite von Herbach gibt das 62AD irgendwie nicht (mehr?). Hast du das so angefragt?
#29
Kaufberatung / Aw: Zählgas
Letzter Beitrag von NoLi - 24. Mai 2026, 21:55
Die Weißen von HERFURTH sind die Dosen mit dem verunreinigten Zählgas...zur Unterscheidung wurden ab dem Jahr 1988 ausgelieferte Minicont Kartuschen mit einer roten Banderole verwendet. Gleichzeitig wurden die Proportional-Detektoren des Minicont nicht mehr aus Kunststoff, sondern ganz aus Metall gefräst. Die Kunststoffdetektoren waren zur Leitfähigkeit innen mit Graphit beschichtet, welches bei der Ölreinigung mit Lösemittel heraus gelöst wurde.

Bei der Auslieferung der Minicont durch den Bund (BBK) ab dem Jahr 1988 kamen anfangs neben den Roten auch teilweise wohl Weiße mit zur Auslieferung. Wahrscheinlich auch ein Durcheinander, bei der Flaschenfarbkennzeichnung in der Anfangsphase, bei der Bestückung.

Norbert
#30
Sachsen / Aw: Halde Schacht 333
Letzter Beitrag von DG0MG - 24. Mai 2026, 19:38
Danke für den ausführlichen Bericht!

Dass dort zumindest nach Oberflächenmessung nichts sonderlich aktives zu finden ist, ist ja auch ein Ergebnis.

Wenn sie dei Halde tatsächlich anschneiden, kann man ja auch an tieferen Stellen nochmal schauen.