Neueste Beiträge

#21
Zählrohre / Aw: Zählrohr TOTAL 6150 / G-19...
Letzter Beitrag von DL8BCN - Gestern um 11:38
Man kann gut eine Reihenschaltung von Widerständen verwenden um auf den gewünschten Wert zu kommen.
Das Leuchten bei höheren Zählraten könnte sogar normal sein.
In der Regel sieht man das ja nicht, weil die meisten Zählrohre Metallgehäuse haben.  Aber bei Glaskörpern fällt es bei Dunkelheit auf.
Das macht meine G190 auch.
Sieht man auch bei den russischen Typen SI8B und SBT10A.
Schönes neonfarbenes Leuchten ;D
#22
Zählrohre / Aw: Zählrohr TOTAL 6150 / G-19...
Letzter Beitrag von Eltatoni - Gestern um 11:02
Ich habe den Widerstand in der Sonde ausgetauscht, und jetzt funktioniert sie, liefert aber ein etwas hohes Hintergrundsignal. :unknw: Und bei einer Belichtung von etwa 200 ips beginnt es wieder zu leuchten.
#23
Vermutlich ja. Zumal ich in den letzten 30 Jahren nicht viel mehr damit gemacht hätte, als es ein paarmal an einen Geigerzähler zu halten. :)
#24
Objekte und Stoffe / Aw: radioaktive Röhren
Letzter Beitrag von Lennart - Gestern um 00:59
Compagnie Française Thomson-Houston "CFTH" TH3322

Eine TR-Röhre aus Frankreich. Es handelt sich um einen Klon (oder Lizenznachbau?) der amerikanischen 1B27 von BOMAC oder Sylvania. Die Röhre ist schwach, aber doch merklich radioaktiv. Mit dem Fensterzählrohr misst man knapp 5 CPS (LND-7314). Im Gammaspektrum erkennt man Ra-226.

#25
Deutsche Strahlenmessgeräte (DDR) / Aw: Flächengewichtsmessanlage ...
Letzter Beitrag von NoLi - 18. April 2026, 19:11
Zitat von: Radiator am 18. April 2026, 03:40...
Ärgere mich immer noch etwas, daß ich Mitte der 90er einen Robotron-Rauchmelder mit Krypton nicht mitgenommen habe.
...
Mal an die Gesetzeslage gedacht, z.B. Strahlenschutzverordnung und deren Freigrenzen?
Die Robotron-Rauchmelder enthielten Kr-85 mit Aktivitäten, je nach Typ, zwischen 18.5 MBq und 40 MBq.
War also besser so, das Ding nicht mitgenommen zu haben!

Norbert
#26
Ideenbox / Aw: Definition eines PMT-Pulse...
Letzter Beitrag von ABel - 18. April 2026, 13:22
Hallo,

gestern Abend hatte ich die Möglichkeit mit einem 500MHZ-Oszilloskop (LeCroy waveRunner 6050) zu messen. Hab eine 10x-Tastspitze verwendet, aber die Option zur Einstellung des Tastverhältnisses nicht gefunden, also alle Spannungen Mal 10. Leider hatte ich nicht viel Zeit. Drumm nur eine Messung des Spannungsabfalls über dem Lastwiderstand (PMT_RL2 = 100 kOhm), ohne externe Last an der Signalleitung. Es sollte alles dem anliegenden LTspice-Schema entsprechen.

Mit einem C0 von 10 pF (der Hersteller spricht von C0 < 10 pF!) war eine Modellierung des Anodenpulses, die ungefähr der Oszilloskopmessung entsprochen hätte, nicht möglich. Drum hab ich das Verhältnis von TauFall zu TauRise vorgegeben und einen ungefähren C0-Wert durch ausprobieren ermittelt.

Gruß Andreas
#27
Presse/TV/Rundfunk/Youtube/Internet / Aw: -- Youtube-Sammelthread --
Letzter Beitrag von Flipflop - 18. April 2026, 10:02
Sicherheitsrisiko Atommüll: Die ewige Suche nach einem Endlager

ZDFheute Nachrichten

#28
Zitat von: NoLi am 17. April 2026, 21:25Aber bitte doch nicht in das Zyklotron packen! :-\
Ins Zyklotron würde ich das Gerät nicht bringen.  ;)
Aber im Strahlraum gibt es, so glaube ich mich zu erinnern, auch recht hohe Dosisleistungen.
#29
Zählrohre / Aw: Zählrohr TOTAL 6150 / G-19...
Letzter Beitrag von Radiator - 18. April 2026, 04:33
Eine gute Quelle für Hochohmwiderstände sind Laserdrucker. Da hats gerne mal mehrere zig Megohm in Dickschichtbauform.

Und das Gute: Die sind schon für Hochspannung geeignet. :) (Ein "normaler" Widerstand mag offiziell meist nur 250 Volt.)

#30
Zitat von: Lennart am 15. April 2026, 07:17Das ist die Art von Doku, die ich mir gerne anschaue. Hier erzählt sich die Geschichte sozusagen selbst, so wie sie die Menschen damals erlebt haben. (...) In beiden Dokus wird sehr viel originales Filmmaterial genutzt, aber wie man sieht, kommt es eben auch auf die Art der Nutzung an.

Geht mir auch so.

Deshalb ist auch die Reihe "Feuer und Flamme" so beliebt, jedenfalls bei mir. Weil man zunächst mal sieht, was passiert, und dann erst später jemand erzählt, was war.

Daß die Staffel aus Heidelberg weniger gut ankam, lag nach meinem Dafürhalten eher nicht an den langweiligeren Einsätzen, sondern dem furchtbaren Überhang an Gelaber. Gleich beim ersten Einsatz hat gefühlt die halbe Wache 10 Minuten lang erzählt, wie so ihre Stimmung war beim Ausrücken, ob der Helm gedrückt hat und der Reißverschluß zuging. Und da war das Löschfahrzeug noch nichtmal aus der Halle und ich als Zuschauer hatte noch überhaupt nichts interessantes gesehen.

Soweit ich weiß, gibts bei solchen Interviews die Faustformel 1 Minute Sendung = 1 Stunde Gespräch. Die Feuerwehrleute werden also an allen Orten gleichviel erzählt haben, wobei es natürlich schon auf die Qualität der Befragung ankommt, aber der WDR hats halt prägnanter geschnitten.

Vielleicht ist das auch eine untergehende Kulturtechnik, oder war schon immer nur bei einem geringen Teil der Bevölkerung vorhanden: Selber beobachten, wahrnehmen, sich das ganze merken und dann erst zu versuchen, alles zu verstehen und einzuordnen. Wenn das keiner mehr macht, macht man auch keine Sendungen mehr in so einem "Format", wie es heute heißt.

Wir mußten uns als Kinder eine ganze Serienfolge oder gar einen ganzen Spielfilm komplett merken können durch eine Nacht Schlaf, um am nächsten Tag auf dem Schulhof qualifiziert mitreden zu können. Ich glaube das prägt schon das innere Belohnungssystem.

Edit:

Ich habe die Doku jetzt gesehen. Wirklich gut gemacht, und Hut ab vor der Riesenarbeit, dieses ganze Archivmaterial zu sichten. Da ist sehr viel neues dabei, nicht bloß ein Kompilat der Nachrichtensendungen von damals. Manche Szenen haben bei mir direkt die Erinnerung an dazugehörige andere Berichte geweckt. Zum Beispiel die im Müllauto rotierenden Salatköpfe an die Güterwaggons mit dem Molkepulver.

Und Originalszenen haben unbestreitbar den Vorteil der Authentizität. Da kann sich kein Requisiteur vergriffen haben, und so ist das tatsächlich ein echter Herfurth Minicont H1370W der da durch den Wirtschaftskontrolldienst an einem Großmarkt eingesetzt wird.

Einziger Wermutstropfen ist die Musikuntermalung, die ruhig nur halb so laut und halb so oft einsetzen dürfte.