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#21
Zitat von: NoLi am Gestern um 14:41@Harald der Strahler : mal ne andere Frage:
"Deine" Doline bekommt radonhaltige Luft aus dem Untergrund, hat also eine Verbindung zu einem unbekannten Untergrund. Viel festes Material kann sich am Dolinenboden kaum befinden, sonst gäbe es keinen Luftaustausch; allenfalls loses Schottermaterial...wie sicherst Du dich, wenn Du die Messgeräte auf den Boden dieser Doline stellst? Hast Du keine Bedenken, dass dich Mutter Erde mal in unbekannte Tiefen verschlingt?

Norbert
Schotter gibt es da nicht. Das ist eher tonhaltiger Boden, stark durchwurzelt, die Gefahr halte ich für relativ gering. Und im Ernst, wenn ich mir darüber auch noch Sorgen mache (neben meinen realen Sorgen), dann darf ich nicht mehr aus dem Haus gehen...
#22
Grundlagenwissen / Aw: Reichweite verschiedener B...
Letzter Beitrag von DG0MG - Gestern um 16:26
Eine andere Möglichkeit, die keine Mitwirkung seitens des Herstellers erfordert, ist ein in der Funktechnik als "passives Relais" bekannter Aufbau. Man leitet die Bluetooth-Hochfrequenz nicht durch die Luft oder das Wasser, sondern durch ein Koaxkabel.

Ein dünnes Koaxkabel in der Länge der vorgesehenen maximalen Messtiefe wird an beiden Enden mit einer für Bluetooth tauglichen Antenne versehen. Da die Frequenz bei 2,4 GHz liegt, sind diese nicht sehr groß. Man kann kleine Antennen z.B. aus alten Laptops gewinnen, hier sind sie meistens im Displaydeckel verbaut. Das eine Ende des Kabels kommt nahe an den RadiaCode/RAYSID in den PETLING, möglichst dort, wo auch im Gerät die BLE-Antenne ist. Das andere Ende bleibt über der Wasseroberfläche. Das müsste eigentlich auch funktionieren, wenn das Handy halbwegs in der Nähe der "Überwasser-Antenne" ist. Herausforderung ist, die Durchführung des Koaxkabels durch Wand oder Deckel des PETlings wasserdicht zu bekommen.
#23
Allgemeine Diskussionen / Aw: Das ODL-Messnetz des BfS
Letzter Beitrag von Peter-1 - Gestern um 15:35
In den letzten 4 - 5 Tagen ist ein leichter Anstieg der ODL bei ca. 80% der Sonden in Deutschland zu sehen. Wer hat dafür eine Erklärung? Kann es mit der aktuellen Sonnenaktivität zusammenhängen? Frankreich ähnlich Deutschland, aber im Osten, Polen usw. kaum erkennbar.

Peter
#24
Und KUSEL-TV redet von einer "chemischen Substanz", Quelle Polizeiinspektion Lauterecken :
"vor einem Tag1 Tag  ·
Aus der Region
Jeckenbach: Verdächtiger Fund im Garten
Beim Arbeiten entdeckt - unklare chemische Substanz
Alarm am Samstagnachmittag, 26.09.2026:  in der Hauptstraße von Jeckenbach kam es, wie die Polizei Lauterecken berichtet, zu einem Großeinsatz der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und der Polizei.
Bei Gartenarbeiten konnte ein Behältnis mit unklarem Inhalt aufgefunden werden. Zur genaueren Klärung der Sachlage wurde die Einsatzörtlichkeit zunächst einmal mit starken Rettungskräften aufgesucht und die Hauptstraße vorsorglich vollgesperrt.
Fachkräfte vor Ort stellten dann fest dass es sich bei dem Inhalt um eine chemische Substanz handelte. Bezüglich der Herkunft und der Art der chemischen Substanz dauern die Ermittlungen noch an.
Für die Bevölkerung bestand aber zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr, wie die Polizei abschließend betont.
Quelle: Polizeiinspektion Lauterecken
"
(https://www.facebook.com/kusel.tv/posts/aus-der-region-jeckenbach-verd%C3%A4chtiger-fund-im-garten-beim-arbeiten-entdeckt-unk/1753480666176304/)


Ebenso MEINE HEIMAT24:
"Blaulicht
Chemische Substanz in Jeckenbach entdeckt – Großeinsatz in der Hauptstraße

Bei Gartenarbeiten in Jeckenbach wurde ein Behältnis mit chemischer Substanz gefunden. Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei sperrten die Hauptstraße, jedoch bestand keine Gefahr für Anwohner.
Jeckenbach
Samstag, 26. September 2026, 18:00 UhrVon der Meine-Heimat-24-Redaktion
Bild zur Nachricht: Chemische Substanz in Jeckenbach entdeckt – Großeinsatz in der Hauptstraße
Symbolfoto: Jeckenbach · Wikimedia Commons

Am Nachmittag des 26. September 2026 stieß ein Gärtner in der Hauptstraße von Jeckenbach auf ein unbekanntes Behältnis. Die Entdeckung löste sofort einen Großeinsatz aus, an dem Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei beteiligt waren.

Um eine mögliche Gefährdung zu verhindern, wurde die gesamte Hauptstraße vorsorglich gesperrt. Fachkräfte des Katastrophenschutzes untersuchten das Gefäß und konnten den Inhalt als chemische Substanz identifizieren.

Die genaue Beschaffenheit der Substanz ist noch nicht geklärt; die Ermittlungen dazu laufen weiter. Während des gesamten Einsatzes wurde die Bevölkerung nicht gefährdet, und es gab keine Verletzten.

Die Einsatzkräfte haben die Straße nach Abschluss der Sicherungsmaßnahmen wieder freigegeben. Weitere Informationen werden von der Polizeiinspektion Lauterecken bereitgestellt.
"
(https://meineheimat24.de/nachrichten/chemische-substanz-in-jeckenbach-entdeckt-grosseinsatz-in-der-hauptstrasse)


Hier wird wieder von einem Stein berichtet:
"Rheinland-Pfalz Radioaktiver Stein in Garten in Jeckenbach gefunden

Stand: 28.09.2026 • 15:55 Uhr

Überraschung beim Aufräumen: Im Kreis Bad Kreuznach haben die neuen Eigentümer eines Hauses am Wochenende einen verdächtigen Behälter gefunden. Der Inhalt: radioaktiv.
Von Sibylle Jakobi

In Jeckenbach im Kreis Bad Kreuznach waren die neuen Besitzer eines Hauses am Samstag im Garten zugange. Als sie rund um eine Gartenhütte aufräumten, fiel ihnen ein ungewöhnlicher Behälter auf.

Der Behälter war aus Blei, was den Hausbewohnern verdächtig vorkam. Beim schnellen Blick hinein entdeckten sie einen Stein. Aus Sorge, er könnte radioaktiv strahlen, alarmierten sie die Feuerwehr.
Messung bestätigt Fund von radioaktivem Stein

Polizei, Feuerwehr und die Einsatzkräfte des Gefahrstoffzugs Bad Kreuznach rückten an und sperrten den Bereich ab. Messungen bestätigten dann den Verdacht: In dem Behälter war tatsächlich ein radioaktiver Stein.

Laut Feuerwehr strahlte er aber nur schwach. Die Hausbewohner seien nicht kontaminiert worden. Auch habe es zu keiner Zeit eine Gefahr für die restliche Bevölkerung in Jeckenbach und die Umwelt gegeben.
Strahlender Stein wird weiter untersucht

Der Stein wurde nach Angaben der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord in Koblenz (SGD) in die Landesmeldestelle für radioaktive Abfälle gebracht. Diese befindet sich bei Hoppstädten-Weiersbach (Kreis Birkenfeld). Dort wird der Stein nun gelagert und weiter untersucht.

Nach Angaben der SGD wird sich nicht mehr klären lassen, woher der Stein stammt.
"
(https://www.tagesschau.de/inland/regional/rheinlandpfalz/swr-radioaktiver-stein-in-garten-in-jeckenbach-gefunden-100.html)


Stein (Mineral), Gegenstand, chemische Substanz? Was denn nun?
Klar ist ein Stein oder Mineral auch eine chemische Substanz, aber den Unterschied zu Chemikalien sollte man schon erkennen... :)

Norbert
#25
Hier mit Auflistung der Einsatzeinheiten und Bild der Gartenhütte:

https://rhein-nahe-direkt.de/blaulicht/bad-kreuznach/jeckenbach-moeglicherweise-radioaktiver-strahler-gefunden/

"Jeckenbach: Möglicherweise radioaktiver Strahler gefunden
Autor: Paul Calmund / Veröffentlicht am 27.09.2026 um 09:58 Uhr
KI-Einsatzbild Bild: KI-unterstützt

Bei Aufräumarbeiten an einer Gartenhütte in Jeckenbach ist am Samstag ein Behälter entdeckt worden, dessen Inhalt nach ersten Erkenntnissen ein radioaktiver Strahler sein könnte. Zwei Personen hielten sich zum Zeitpunkt des Fundes vor Ort auf.
Feuerwehr sperrt Bereich vorsorglich ab

Die Feuerwehr sicherte den betroffenen Bereich und führte umfangreiche Messungen durch. Dabei überprüften die Einsatzkräfte die Umgebung auf eine mögliche radioaktive Belastung. Bei den beiden anwesenden Personen ergaben sich keine Hinweise auf eine Kontamination.

Nach Angaben der Verbandsgemeinde Nahe-Glan bestand zu keiner Zeit eine Gefahr für die Bevölkerung oder die Umwelt.
Gegenstand wurde gesichert

Die Einsatzkräfte sicherten den aufgefundenen Gegenstand. Weitere Schritte erfolgen in Abstimmung mit den zuständigen Fachstellen und Behörden. Während des Einsatzes war die Ortsdurchfahrt von Jeckenbach vollständig gesperrt. Zum Zeitpunkt der Mitteilung dauerten die Maßnahmen noch an.
Mehrere Einheiten im Einsatz

Beteiligt waren die Feuerwehren Jeckenbach und Desloch, der Führungsdienst der Verbandsgemeinde Nahe-Glan sowie die dortige Drohneneinheit. Außerdem kamen Teile des Gefahrstoffzuges des Landkreises Bad Kreuznach, der Rettungsdienst, die Polizei sowie ein Fachberater Strahlenschutz des THW Mainz zum Einsatz.
"

Norbert
#26
https://www.rhein-zeitung.de/lokales/oeffentlicher-anzeiger/radioaktiver-behaelter-loest-grosseinsatz-aus_arid-4158337.html

Leider kann dieser Artikel nicht ganz geöffnet werden, da es sich wohl um einen Abo-Artikel handelt. :(  :-\

Norbert
#27
Baden-Württemberg / Aw: Der schlechte Atem der Erd...
Letzter Beitrag von NoLi - Gestern um 14:41
@Harald der Strahler : mal ne andere Frage:
"Deine" Doline bekommt radonhaltige Luft aus dem Untergrund, hat also eine Verbindung zu einem unbekannten Untergrund. Viel festes Material kann sich am Dolinenboden kaum befinden, sonst gäbe es keinen Luftaustausch; allenfalls loses Schottermaterial...wie sicherst Du dich, wenn Du die Messgeräte auf den Boden dieser Doline stellst? Hast Du keine Bedenken, dass dich Mutter Erde mal in unbekannte Tiefen verschlingt?

Norbert
#28
Tschechien (CZ) / Aw: Exkursion nach Jachymov
Letzter Beitrag von Floppyk - Gestern um 13:29
Diese Radon-Heilbäder haben mein größtes Misstrauen.
#29
Bitte keine Beiträge posten, die ausschließlich aus einem oder mehreren Links bestehen!

Man kann sich doch mal mit dem Fall befassen und ein paar eigene Sätze dazu schreiben.

In Jeckenbach (bei Bad Kreuznach) haben die neuen Besitzer eines Hauses in der Gartenhütte eine bleiernen Behälter - 7 cm hoch - mit einem "Stein" gefunden, woraufhin sie die Fw riefen. Die stellte eine leichte radioaktive Strahlung ohne Gefährdung von Personen fest.


Die Rhein-Zeitung titelt sogar: https://www.rhein-zeitung.de/lokales/oeffentlicher-anzeiger/radioaktiver-behaelter-loest-grosseinsatz-aus_arid-4158337.html
".. mysteriöses Behältnis .." und: "Wie gefährlich war das Material für die Ortsbewohner?"
Das ist das Framing, was schon beim Fall in St. Ingbert angesprochen wurde: In vollkommener Unkenntnis der Sachlage werden rhethorische Fragen gestellt, die in eine Richtung zielen, die eben einer neutralen Berichterstattung zuwider läuft.

Da hat nun einer alles richtig gemacht - Lagerung außerhalb des Wohnbereiches, ohne Trefoil, in Abschirmung.
Und trotzdem noch "großes Besteck".

#30
In Jeckenbach im Kreis Bad Kreuznach wurde am Samstag beim aufräumen einer Gartenhütte ein Bleibehälter mit einem radioaktiven Stein gefunden. Worauf Sie die Feuerwehr riefen.

https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/mainz/fund-in-jeckenbach-radioaktiver-stein-im-garten-entdeckt-100.html