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#21
Allgemeine Diskussionen / Aw: Das ODL-Messnetz des BfS
Letzter Beitrag von Radiohörer - 08. Oktober 2026, 22:39
Zitat von: Peter-1 am 07. Oktober 2026, 17:17Zur Sonde in Bad Bederkesa gibt es vom BfS nur folgende Auskunft:
Da die Sonde auf einer eingezäunten Liegenschaft liegt, ist ein Zugang auch nicht ohne weiteres möglich.

Also keine Suche nach einer ODL Sonde, sondern nur frischen Fisch essen  ;D
Werde aber am See bei Dobbendeel einige Messungen machen.
Peter
...südöstlich der Grundschule ist ein Parkplatz, von dem es zum daneben liegenden Kindergarten genau so weit wie zur Schule ist.
Stell doch bitte da Dein Auto ab und laufe zur Zufahrt des Kindergartens, wo das weiße Auto steht. Übers Tor kannst Du in den Garten sehen und ggf. auch etwas rechts den Fußweg runterlaufen, um mehr zu sehen. Event. noch 60m nach Osten dran hängen. Falls die Sonde nicht im Freigelände des Kindergarten ist, schau bitte um die Grundschule. Sie ist maximal 100m von den Gebäuden entfernt. Mit einem max. Zeitaufwand von einer Stunde solltest Du allen mMn in Frage kommenden Plätze rund um die Grundschule bis zur Bibliothek abgelaufen haben.
https://mapy.com/en/letecka?l=0&x=8.8348316&y=53.6252201&z=19
Du könntest auch vor 8 Uhr oder nach 13 Uhr am Parkplatz vorm Gymnasium einen Lehrer abpassen und nach einem Physiklehrer fragen, vielleicht wissen die ja den Standort der Sonde. Sei kreativ und nimm ein Foto mit, damit Du ein sprechendes Beispiel hast ;)
https://karte.openstreetmap.de/#map=17/53.625949/8.833585

Viel Glück und frische Fische!!!
#22
Allgemeine Diskussionen / Aw: Das ODL-Messnetz des BfS
Letzter Beitrag von DG0MG - 08. Oktober 2026, 21:54
Zitat von: NoLi am 06. Oktober 2026, 21:57Bei dichterer Besiedelung vielleicht etwas geringerer Abstand, in der "Wildnis" etwas größerer Abstand.

Hier nur mal zwei Beispiele für "Löcher" aus Sachsen - das nun wirklich kein "dünn besiedeltes" Bundesland ist. Es gibt noch einige mehr solcher Fehlstellen. Beide eingezeichneten Kreise haben etwa 42 km Durchmesser.

Sie dürfen in diesem Board keine Dateianhänge sehen.

oder hier, nordwestlich von Berlin, auch 42 km Durchmesser:

Sie dürfen in diesem Board keine Dateianhänge sehen.
#23
Deutsche Strahlungsmessgeräte (BRD) / Aw: BERTHOLD LB1210 B analoger...
Letzter Beitrag von ALARA - 08. Oktober 2026, 20:44
Zitat von: Radiohörer am 08. Oktober 2026, 19:38...eigentlich würde es ja reichen, den Xe-Detektor im Handgepäck mitzuführen ;)

[...]

Vielleicht kann man das Gerät ja bei der Sicherheitskontrolle anmelden: hat da jemand Erfahrung?

Gute Idee, das getrennt mitzuführen.

Wegen Ausfuhr von Stralenmessgeräten muss man etwas auf die Regeln im eigenen Land, Transitländern und Zielländern achten. Mir war das bisher zu viel Bürokratie, zumindest bei den "großen und nicht billigen Messgeräten".

https://www.automess.de/en/service/export-restrictions
https://www.automess.de/service/exportbeschraenkungen
#24
...eigentlich würde es ja reichen, den Xe-Detektor im Handgepäck mitzuführen ;)
Die Elektronik im Handgepäck würde durchleuchtet und zumindest ohne Batterien, (vermutlich) als ungefährlich eingestuft :unknw:
Versuch macht kluch 8)

Vielleicht kann man das Gerät ja bei der Sicherheitskontrolle anmelden: hat da jemand Erfahrung?
#25
Deutsche Strahlungsmessgeräte (BRD) / Aw: BERTHOLD LB1210 B analoger...
Letzter Beitrag von NoLi - 08. Oktober 2026, 17:12
Zitat von: megapull am 08. Oktober 2026, 12:29...
1. Ich möchte es im Flugzeug mitnehmen. Wahrscheinlich hält es niemand für eine Bombe, aber ich mache mir Sorgen wegen der Druckveränderungen. Ich denke, es hält das aus, aber definitiv nicht die Gepäckabfertiger am Flughafen (deshalb möchte ich es auch in der Kabine mitnehmen, am besten in einem Schutzkoffer mit Schaumstoffpolsterung).
...
Super, gratuliere.
Was für einen Detektortyp hast du, einen Propan-Butan-Detektor oder einen Xenon-Detektor?
Einem Propan-Butan-Detektor machen Druckschwankungen im Frachtraum nichts aus, bei einem Xenon-Detektor wäre ich ganz vorsichtig und würde diesen auch vorsichtshalber in den Passagierraum mitnehmen (und vielleicht auch -ohne Ton- einschalten :whistle3:  ;D ).

Norbert
#26
Deutsche Strahlungsmessgeräte (BRD) / Aw: BERTHOLD LB1210 B analoger...
Letzter Beitrag von megapull - 08. Oktober 2026, 12:29
Nachdem ich eine Ersatzröhre gefunden hatte, konnte ich das alte Ding endlich wieder zum Laufen bringen.
Der Transistortausch und das Nachlöten der Transformatoranschlüsse waren der Knackpunkt der ganzen Reparatur. Danke für die Tipps!


Ein paar Anmerkungen:

  • Das Gerät ist sehr empfindlich, genau wie ich es wollte.
  • Der Klang ist super, einfach klasse!
  • Ich muss mein Handy in den Flugmodus schalten, denn sobald ich es an den Wählknopf des Geräts halte, überlastet es und der Alarm ertönt. Etwas seltsam, aber verständlich. Ich dachte schon, ich müsste wieder etwas reparieren, aber dann kam mir die Idee: ,,Warum passiert das nur beim Aufnehmen?" ;D
Das mag jetzt etwas ungewöhnlich klingen, aber da ich demnächst nach Seascale in England fahre, um dort buchstäblich die Nadel im Heuhaufen zu suchen (z. B. heiße Partikel am Strand), wäre es naheliegend, dieses Schmuckstück mitzunehmen. Ich weiß, es ist ein antikes Gerät, das ich gerade erst repariert habe, aber genau wie bei einem alten Mercedes würde ich es trotzdem ganz normal fahren – denn sonst macht es ja keinen Sinn.

Ich habe allerdings ein paar Bedenken bezüglich des Einsatzes im Gelände.

1. Ich möchte es im Flugzeug mitnehmen. Wahrscheinlich hält es niemand für eine Bombe, aber ich mache mir Sorgen wegen der Druckveränderungen. Ich denke, es hält das aus, aber definitiv nicht die Gepäckabfertiger am Flughafen (deshalb möchte ich es auch in der Kabine mitnehmen, am besten in einem Schutzkoffer mit Schaumstoffpolsterung).

2. Ich habe mit einigen Experten im nahegelegenen Forschungsreaktor gesprochen, und sie haben mir versichert, dass das Einwickeln des Detektors in dünne Frischhaltefolie ausreichend Schutz vor den Elementen bietet und die Empfindlichkeit des Detektors weitgehend erhält.

3. Ich werde eine ähnliche Vorrichtung wie den ,,offiziellen" Wagen von Berthold für das Gerät bauen, damit ich es nicht seitwärts am Strand entlangtragen muss.

Hoffentlich klappt es! ;D
#27
Sachsen / Aw: Hotspot auf dem Weg vom Wa...
Letzter Beitrag von NoLi - 08. Oktober 2026, 09:13
Zitat von: Lennart am 07. Oktober 2026, 21:03Das mag bei schwachen, kleinen Stücken vielleicht mal der Fall sein. Bei potenter Pechblende zeigt der RadiaCode niemals das Doppelte an. Aus meiner Erfahrung heraus, kann man bei einem Anzeigewert von mehreren hundert μSv/h pauschal 100-150 μSv/h abziehen und liegt in einem glaubwürdigen Bereich, den man mit den genannten Geräten vergleichen kann.
...
Dies trifft nur für die RADIACODE-Serie 102/103 zu, weil deren Messbereich bis max. 1000 µSv/h geht...so ab einer Anzeige von ca. 250 µSv/h bis 300 µSv/h reduziert sich dieser Überbewertungsfaktor von 2 kontinuierlich.
Beim RC-110 geht der Messbereich bis max. 400 µSv/h, hier spielt die Fehlinterpretation der Dosisleistung durch die Beta-Querempfindlichkeit eine größere Rolle.

Norbert
#30
Sachsen / Aw: Hotspot auf dem Weg vom Wa...
Letzter Beitrag von Lennart - 07. Oktober 2026, 21:03
Zitat von: NoLi am 07. Oktober 2026, 20:54Ein Test des RADIACODE mit Pechblendestücken unterschiedlicher Konzentration und Vergleich mit AUTOMESS DL-Messer 6150, AUTOMESS 6150 AD-6, GRAETZ X-50 ZS, FH40F1 und FH40F2 ergab, dass die Dosisleistung auf Grund der Beta-Querempfindlichkeit des RADIACODE um ca. den Faktor 2 zu hoch angezeigt wird.

Das mag bei schwachen, kleinen Stücken vielleicht mal der Fall sein. Bei potenter Pechblende zeigt der RadiaCode niemals das Doppelte an. Aus meiner Erfahrung heraus, kann man bei einem Anzeigewert von mehreren hundert μSv/h pauschal 100-150 μSv/h abziehen und liegt in einem glaubwürdigen Bereich, den man mit den genannten Geräten vergleichen kann.

Vielleicht sollte man noch präzisieren:
Es geht um eine Kontaktmessung direkt an massivem Uraninit. Da kann die Betastrahlung ab einer Schichtdicke von 1-1,5 mm gar nicht mehr zu einer Erhöhung beitragen, die Gammastrahlung aber schon. Uraninit hat ca. die Dichte von Pb und ich habe als Referenzwert im Kopf, dass die hochenergetische Betastrahlung von Y-90 z.B. nach einem mm Pb vollständig "geschluckt" wird.