Neueste Beiträge

#21
Die Schweiz scheint in dieser Hinsicht eher "schwierig" zu sein. Ich habe von einem Freund gehört, er hätte U-Mineralien an einen Bekannten in die Schweiz geschickt, woraufhin der Adressat dann Probleme bekam, also die Entsorgung hätte zahlen sollen.  :unknw:
#22
Tschechien (CZ) / Aw: Pribram
Letzter Beitrag von Flipflop - 15. Juni 2026, 21:40
Pribram Uranium ores exhibition

weirdmeister inc.

#23
Allgemeine Diskussionen / Aw: Seltsame Beobachtung mit d...
Letzter Beitrag von Banev - 15. Juni 2026, 20:17
Hallo Ralf!

So, wie die Werte ansteigen und dann wieder abfallen – über mehr als 10 Sekunden! – sieht das eher nicht nach EMV aus. Ist draußen vielleicht ein Radiologie-Patient vorbei gelaufen?  ;)
#24
Software / Aw: Messwerte vom RadiaCode 10...
Letzter Beitrag von DK8QS - 15. Juni 2026, 19:54
Ich hab mich gerade noch mal in Ruhe hingesetzt...und das nochmal eingestellt. Und es scheint nun mit der Fenix 7 pro und dem RC110 zu funktionieren :)
Ich habe zu der Aktivität ,,Gehen" ein Datenfeld hinzugefügt. Hier habe ich dann das Radiacode Datenfeld eingefügt.
Nach dem Starten der Aktivität ,,Gehen" wird im ersten Moment auch nur die SN angezeigt. Nach ein paar Sekunden verbindet sich dann aber der RC und die Nanoröntgen/h werden angezeigt. In der Connect App kann man das auf Mikrosievert/h dann ändern. Den Intervall hab ich noch auf 2 Sekunden gestellt.
Jetzt verbindet sich der Radiacode nach dem Starten der Aktivität immer automatisch mit der Fenix...und auf dem zusätzlich angelegten Datenfeld wird die Dosisrate ständig aktualisiert. Sieht bislang ganz gut aus. 
#25
Allgemeine Diskussionen / Aw: Seltsame Beobachtung mit d...
Letzter Beitrag von NoLi - 15. Juni 2026, 19:02
Hallo Ralf und Willkommen im Forum!

Hmmm, sieht schon merkwürdig aus und lässt sich auch bei bestem Willen nicht mit statistischen Impulszählratenschwankungen erklären.
Wie sieht es denn mit anderen HF-Geräten (Router etc. oder Mikrowellengeräten) aus, könnten die einen Einfluß ausüben? Verhält sich der RC 110 auch draußen im Freien, in weiterem Abstand von Haus/Häusern, so?
Zeigt das Gerät immer die veraltete Maßeinheit µR/h an, oder kann man auch auf die internationale SI-Einheit µSv/h umschalten?

Gruß Norbert
#26
Software / Aw: Messwerte vom RadiaCode 10...
Letzter Beitrag von DL8BCN - 15. Juni 2026, 18:20
Ok, dann bin ich ja nicht alleine mit dem Problem.
Ist also nicht so, das ich nur zu dumm bin das zum laufen zu bekommen. :D
Echt komisch das es zwischendrin einmal kurz bei mir funktioniert hat.
Ich befürchte es wird noch länger dauern, bis dort etwas repariert wird an der Software. Wenn überhaupt.
Der Nutzerkreis ist sehr klein und das Ganze wirft kein Geld ab!
#27
Allgemeine Diskussionen / Aw: Seltsame Beobachtung mit d...
Letzter Beitrag von Ralfjue - 15. Juni 2026, 18:05
Hallo,

bin neu im Forum und beim Messen.
Radiocode 110

Habe auch ein solches Phänomen gemessen. Das Gerät wurde nicht bewegt und lag. Mobiltelefone waren mindestens 2 Meter weg.

Habe ein Bild von den Messwerten gemacht.

Gruss

Ralf
#28
Presse/TV/Rundfunk/Youtube/Internet / Schweiz: "Bestellen Sie besser...
Letzter Beitrag von NoLi - 15. Juni 2026, 15:38
Postlieferungskontrollen in der Schweiz:

"Bestellen Sie besser keinen radioaktiven Schiffskompass.
Antiquitäten oder auch Nudelpulver aus dem Ausland strahlen manchmal radioaktiv. Im Paketverteilzentrum Urdorf löst das jeweils einen Alarm aus. Letztes Jahr 60-mal.

Redaktorin Beobachter Tina Berg
Tina Berg
Veröffentlicht am 8. Juli 2025 - 15:42 Uhr

Haben Sie schon mal etwas Radioaktives per Post bestellt? So abwegig das für die meisten tönen mag – es gibt Menschen, die machen das tatsächlich.

Ob sie das allerdings auch absichtlich tun, ist nicht bekannt. «Oft sind die Leute ein bisschen überrascht, viele sind sich nicht bewusst, dass die Produkte radioaktiv sind. Sammler von antiken Stücken sollten es zwar eigentlich wissen, aber auch bei diesen Waren ist nicht alles immer korrekt deklariert», erzählt Reto Linder von der Abteilung Strahlenschutz beim Bundesamt für Gesundheit (BAG) dem Beobachter.
Jeden Tag werden 5000 Pakete getestet

Das BAG hat den gesetzlichen Auftrag, mit Stichproben zu prüfen, ob radioaktives Material in die Schweiz importiert wird. Da ein Grossteil der Pakete über das Paketzentrum Urdorf in die Schweiz gelangt, hat das Amt Anfang 2024 dort ein hochempfindliches Strahlenmessgerät durch das Paul-Scherrer-Institut an einem Förderband installieren lassen. Über diese Messstelle werden jeden Tag durchschnittlich 5000 Pakete befördert und auf erhöhte Radioaktivität geprüft.

Wenn der Wert von der üblichen Umgebungsradioaktivität abweicht, bekommt Reto Linder vom BAG automatisch eine SMS mit dem Hinweis auf ein Ereignis. So steht es im neuen Bericht des Bundesamts über die Überwachung der Radioaktivität in der Schweiz.
60 radioaktive Pakete

2024 piepste das Handy von Reto Linder 60-mal, weil das Messgerät in Urdorf bei 60 Paketen wegen einer erhöhten Radioaktivität Alarm geschlagen hatte. Das gibt das Bundesamt für Gesundheit auf Nachfrage des Beobachters bekannt. In 37 Fällen handelte es sich effektiv um Waren, die nicht in die Schweiz eingeführt werden dürfen. Wie etwa Uhren mit Radium-Leuchtziffern oder Kameraobjektive mit thoriumhaltigen Linsen.

In die Schweiz wurden aber auch Schmuck, Fitnessmatten oder Decken bestellt, denen radioaktives Material zugesetzt worden war – weil es gemäss Produktanpreisungen einen positiven Effekt auf die Gesundheit haben soll. Doch diese sogenannten Negativ-Ionen-Produkte sind alles andere als gesund. «Aus Sicht des Strahlenschutzes stellen solche strahlenden Gegenstände ein Gesundheitsrisiko dar», schreibt das BAG im Bericht, weshalb der Vertrieb verboten sei.

    Sogar bei einer WC-Schüssel setzte das Strahlenmessgerät ein Warnsignal ab.

23 weitere Pakete lösten ebenfalls einen Alarm aus, konnten aber trotz Strahlung den Empfängern zugestellt werden. Dazu gehören Produkte mit kaliumhaltigen Zusatzstoffen mit hohem Salzgehalt, zum Beispiel Nudelpulver aus Thailand. Oder Keramiktassen. Sogar bei einer WC-Schüssel setzte das Strahlenmessgerät ein Warnsignal ab. Später konnten die Prüfer Entwarnung geben: Diese Produkte sind alle natürlicherweise leicht radioaktiv, die Verwendung ist aber unbedenklich.
Alter Schiffskompass als Gefahrengut entsorgt

Und was passiert mit Waren, die zu stark radioaktiv strahlen und daher nicht in die Schweiz eingeführt werden dürfen? Diese werden von der Post an den Absender zurückgeschickt.

Allerdings gibt es auch da Grenzen. In zwei Fällen sei das nicht möglich gewesen: Ein grosser, alter Schiffskompass mit «reichlich Radiumleuchtfarbe» und radioaktive Mineralien strahlten so stark, dass eine Retoure an die Absender wegen geltender Transportvorschriften nicht mehr zulässig war. Sie wurden als Gefahrengut eingestuft und mussten als radioaktiver Abfall entsorgt werden. Für die Sonderentsorgung mussten die Besteller der Ware aufkommen.

Der Schiffskompass mit Radiumleuchtfarbe. Dieser musste als Sonderabfall entsorgt werden. Quelle: BAG

In Urdorf wurden bisher keine Importe von stark radioaktiven Quellen entdeckt. Aber theoretisch denkbar wäre es: «Wir prüfen nur stichprobenartig. Die Radioaktivität wird fast nirgends gemessen, weder flächendeckend an den Grenzen noch bei der Post», sagt Reto Linder, der Strahlenschutz-Fachmann beim BAG. «Nicht nur in der Schweiz, sondern weltweit ist das so. Deshalb kann man tatsächlich nicht ausschliessen, dass auch grössere Mengen radioaktives Material geschmuggelt werden.»

Radioaktive Waren illegal in die Schweiz einzuführen, kann ein juristisches Nachspiel haben: Gemäss BAG werden die Empfänger der Pakete schriftlich darauf aufmerksam gemacht und im Wiederholungsfall mit maximal 2000 Franken gebüsst. Bisher sei es dazu aber noch nicht gekommen."


Artikel mit Bilder und Link zum Originalbericht:
https://www.beobachter.ch/konsum/bestellen-sie-besser-keinen-radioaktiven-schiffskompass-840795

Norbert

#29
Deutsche Strahlungsmessgeräte (BRD) / Aw: Thermo FH40G-L, FH40G-L10
Letzter Beitrag von NoLi - 15. Juni 2026, 12:27
Bei mir funktioniert nur die Dosisleistungs-Ratemeter-Messung und die IPS-Messung bei angeschlossener Sonde, alle anderen Menüpunkte sind gesperrt.

Norbert
#30
Deutsche Strahlungsmessgeräte (BRD) / Aw: Thermo FH40G-L, FH40G-L10
Letzter Beitrag von DG0MG - 15. Juni 2026, 11:23
Am nützlichsten finde ich dabei den Menüpunkt "START", also die "Zählermessung". Man stellt vorher mit "PRCNT" eine Anzahl von Impulsen ein (z.B. 400 für 5% Konfidenzintervall) und mit "TIMSET" eine Messzeit. Das Handbuch sagt, dass die Messung beendet wird, wenn einer der beiden Werte erreicht wird. So habe ich es oben auch wiedergegeben.

Mein Eindruck ist aber, dass die Messung erst beendet und ein Dosisleistungswert angezeigt wird, wenn BEIDE Werte erreicht oder überschritten werden?
Ich hab 400 Impulse bei "PRCNT" und 900 Sekunden bei "TIMSET" eingestellt. Nach Ablauf von 900 Sekunden stoppt die Messung aber nicht, sondern läuft weiter, bis vielleicht bei 1400 Sekunden die 400 Impulse erreicht sind.

Kann das mal bitte jemand bei seinem Gerät oder in seinem Handbuch checken?