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#21
Ideenbox / Aw: Definition eines PMT-Pulse...
Letzter Beitrag von ABel - 16. März 2026, 16:54
Hallo Peter,

der BICRON Detektor stammt wohl vom Ende der 1990er und war in der Medizin wohl zur Messung radioaktiver Präparate eingesetzt. Er zeigt keine Beschädigungen. Ich habe ihn nicht geöffnet. Ich denke er ist verbraucht. Die Elektronik tut es (mit den oben benannten Einschränkungen) mit dem Scionix.

Gruß Andreas
#22
Ideenbox / Aw: Signalübertragung, Impedan...
Letzter Beitrag von Radioquant98 - 16. März 2026, 16:47
Hallo Andreas,

Die Wellenwiderstände müssen nur bei langen Kabeln übereinstimmen. Wir abrbeiten doch aber unter 1m Kabellänge, da funktioniert es auch bei Fehlanpassung, da die Wellenlänge deutlich unter der Kabellänge liegt.

Lege deinen Anodenwiderstand so fest, daß bei maximaler Amplitude der maximale Strom nicht überschritten wird oder nimm einfach ein dimensioniertes Schaltbeispiel des Herstellers.

Im einfachsten Fall nimm einen MOSFET als Emitterfolger - der Eingang ist dann sehr hochohmig, höher als der Anodenwiderstand. Aufpassen mußt Du, daß die Amplitude an der Anode nicht größer als die Betriebsspannung des Emitterfolgers ist - eben etwas kleiner damit dieser nicht übersteuert wird.

Was ich auch noch nicht begriffen habe ist, wenn der PMT eine Konstantstromquelle darstellen soll, wie man die Größe des Kontantstromes ermittelt ?????

Also ich halte mich möglichst an Industrieschaltungen oder anderen erprobten Schaltungen.

Viele Grüße
Bernd
#23
Ideenbox / Aw: Definition eines PMT-Pulse...
Letzter Beitrag von Peter-1 - 16. März 2026, 15:49
Im Diagramm die braune Kurve sagt mir, dass der Kristall schlecht ist oder die Ankopplung nicht richtig ist und nicht die Elektronik. 
#24
Ideenbox / Aw: Definition eines PMT-Pulse...
Letzter Beitrag von ABel - 16. März 2026, 15:39
Hallo Peter,

mit meinem BICRON Detektor lief sowohl der Theremino- als auch der opengeiger-PMT-Adapter-Nachbau problemlos. Mit dem Scionix-Detektor liefen beide nicht, weil die Amplituden viel höher waren.

Erster Lösungsversuch: Reduzierung des Lastwiderstandes im Divider. Das funktionierte zunächst. Als ich dann aber diesen Lastwiderstand als Shunt nutzte, errechnete ich einen Strom von mehreren 100 uA. Der Anodenstrom soll aber nach Datenblatt max. 100 uA betragen.

Zweiter Lösungsversuch: Ein Widerstand in der Signalleitung. 3 MOhm waren dafür nötig, damit beide PMT-Adapter zu vernünftigen Ausgangssignalen kamen. Theremino MCA konnte daraus erst Histogramme erzeugen, nachdem ich die BaseLine-Parameter erhöht hatte.

Dritter Lösungsversuch: Ein Poti im Eingang der PMT-Adapter. Den musste ich dann aber so weit runterdrehen (auf ca. 100 kOhm), das der Strom durch die Signalleitung wieder weit über 100 uA lag.

Andererseits zeigt der Scionix-Detektor (mit zu großem Anodenstrom) sehr viel ausgeprägtere Peaks als der BICRON (siehe Anlage). Daher möchte ich ihn zum Laufen bringen. Möglichst aber so, das er auf Dauer durch einen zu hohen Anodenstrom nicht blind wird.

Gruß Andreas
#25
Ideenbox / Aw: Definition eines PMT-Pulse...
Letzter Beitrag von Peter-1 - 16. März 2026, 14:48
Eine schüchterne Frage  :unknw:
Was ist das Ziel ? Es gibt ausreichend gute und einfache Schaltungen welche problemlos funktionieren und so einen Gammameßplatz aufbauen lassen. Ob positive oder negative Hochspannung die richtige Wahl sind haben Schriften von bekannten PMT-Hersteller erläutert. Schaltbilder der PMT-Ankopplung sind bestens bekannt und die Hardware funktioniert.

Was ist das Ziel dieser vielen Elektronikspielereien  :unknw:
Andreas willst du überhaupt einen stabilen Meßplatz füe die Spektroskopie und damit auch über längere Zeit ( Monate, Jahre )  messen? Mein Meßplatz steht seit 2016 unverändert und läuft und läuft ......  :yahoo:
#26
Ideenbox / Aw: Signalübertragung, Impedan...
Letzter Beitrag von ABel - 16. März 2026, 13:20
Hallo Bernd,

soweit ich das bisher verstehe, kann ein Impedanzwandler die Ausgangsimpedanz reduzieren. Möglicherweise sogar auf 50Ω. Bringt das etwas, wenn ich nicht auch im PMT-Adapter-Eingang 50 Ω habe? Mag sein, dass ich auch dort einen Impedanzwandler einbauen kann. Möglicherweise auch einen, der 50Ω am Eingang hat.

Der Anoden-Impedanzwandler muss Eingangsseitig so beschaltet sein, dass der Anodenstrom kleiner als 100µA ist. Leider weiß ich nicht, was mir die Anode wirklich liefert. Wie also lege ich die Beschaltung aus? Hilft da nur experimentieren und messen?

Und der Eingangs-Impedanzwandler für den PMT-Adapter: Was muss er ausliefern? Macht es Sinn ihn nur als Adapter dazwischen zu sehen? Müsste nicht ein ganz neuer PMT-Adapter konstruiert werden?

Wikipedia nennt als Impedanzwandler einen OPA860. Ist das eine gute Wahl?

Gruß Andreas
#27
Zitat von: miles_teg am 16. März 2026, 11:37Ein klasse Bericht, die vielen kleinen Details finde ich spannend. Bitte auch gerne ein Video!

Das werde ich auf jeden Fall tun! Ich habe bereits mit der Bearbeitung begonnen und werde das Projekt in mehrere Teile aufteilen, da ich später mehr über die Geschichte erzählen und den nördlichen Teil genauer erkunden möchte.
Vielen Dank für das Interesse, das bedeutet mir sehr viel!
#28
Ein klasse Bericht, die vielen kleinen Details finde ich spannend. Bitte auch gerne ein Video!
#29
Ideenbox / Aw: Definition eines PMT-Pulse...
Letzter Beitrag von ABel - 16. März 2026, 10:34
Hallo,

mit negativer HV an der Kathode müsste das so aussehen (Anlage). In Hardware ist der Divider hierfür noch nicht fertig. Für C2 und C3 sollte eigentlich ein 1μF/1,5kV rein, ich konnte max. aber nur 2x 470nF/1kV im 2220-Gehäuse dafür finden.

Nach Empfehlung aus Understanding_Pmts.pdf Kapitel 8.1. hab ich für PMT_RL2 als Sicherheitswiderstand schon 10 MOhm eingebaut.

Die Output-Pulse sind hier erheblich länger. Da müsste wohl an den Filterstufen noch etwas geändert werden?!

Gruß Andreas
#30
Zählrohre / Aw: Herfurth H1364 Geigerzähle...
Letzter Beitrag von Kermit - 16. März 2026, 10:26
Zitat von: Andreas Wieck am 16. März 2026, 10:13Im Alu-Gehäuse ist mittig ein kleines Zählrohr (dünner Zigarettenstummel) und am Ende eine Glimmlampe quer zur Achse eingebaut, die mit einem dicken, silbrigen Draht umwickelt ist (könnte Wismut "Bi" sein). Ein Transistor und ein paar R und C drin. 

Moin,

es wäre hilfreich, wenn Du in die Sonde reinsehen kannst, ein paar Bilder zu posten. Dann kann man sich das besser vorstellen.

Ich befürchte fast, das die Sonde defekt ist bzw. "modifiziert" wurde.

Grüße kermit