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#21
Objekte und Stoffe / Aw: Radiumbecher, Radium-Emana...
Letzter Beitrag von DG0MG - 09. April 2026, 13:00
Hier hat einer eine ganze Sammlung von Radon-Wasser-Generatoren, dem REVIGATOR:


Er erklärt im Video, dass diese nicht einem Radiumpräparat arbeiten, sondern stattdessen wurde gemahlenes Uranerz mit Lehm gemischt und als poröse Schicht auf die Innenseite der Keramik aufgetragen. Vermutlich danach gebrannt. Wenn man so ein Ding hätte, könnte man also nicht mal eben den Strahler entfernen.
Immerhin sieht man auch mal eine Dosisleistungsmessung an der Innenseite: Etwa 12 µSv/h.
#22
Zitat von: miles_teg am 09. April 2026, 11:28
Zitat von: megapull am 08. April 2026, 18:46
Hübsch! Siehst Du eine Möglichkeit, noch ein längeres Video zu veröffentlichen? Vielleicht mit mehr Videos vor Ort?

Ja, das ist so mein Ding. Normalerweise mache ich Videos von 30 bis 40 Minuten Länge pro Drehort.

Es ist gerade im Schnitt, ich muss es noch vertonen.

Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich den ersten Teil so veröffentlichen oder noch etwas Material hinzufügen soll. Ich werde es mir auf jeden Fall später noch mal ansehen und schauen, wie es wird.
#23
Zitat von: megapull am 08. April 2026, 18:46
Hübsch! Siehst Du eine Möglichkeit, noch ein längeres Video zu veröffentlichen? Vielleicht mit mehr Videos vor Ort?
#24
Und nun aufbauen und gucken , was wirklich passiert.

Viele Grüße
Bernd
#25
Eigenbau, Elektronikbasteln und Programmieren / Aw: Impedanzwandler
Letzter Beitrag von ABel - 09. April 2026, 08:47
Hallo Bernd,

was mich am Operationsverstärker als Impedanzwandler so fasziniert hat, war, dass der Output doch sehr genau der Stromquelle folgt. Die Differenz dazu ist nur das was durch C0 (den Kondensator parallel zur Stromquelle) fließt; das steht im Verhältnis 60 zu 1,5 uA.

Allerdings ist das alles nicht so einfach, wie es nach den Lehrbuchbeispielen erscheint.

Mit dem AD4500 funktioniert die Simulation zwar, aber der reale Chip will nur max. 5,5 V zur Versorgung haben,, und das reicht nicht für den nötigen Output. In der Simulation funktioniert er auch zwischen +12 und -12 V!?

Auch der MCP601 will in der Realität nur max. 6 V haben.

Anbei auch noch das Ergebnis mit ein paar anderen OpAmps. Zum Teil mit einem DC-Offset, den ich nicht brauchen kann, oder auch mit völlig unerwartetem Output.

Mit FET's und Transistoren bewege ich mich auch auf Neuland. Für so etwas bräuchte ich einen Schaltplan, in dem alle Bauteile genau spezifiziert sind und zu meiner Anwendung passen.

Gruß Andreas
#26
Hallo Andreas,

du hast eine Stromquelle und einen Widerstand . Der Strom fließt durch den Widerstand, somit hast Du am Widerstand eine Spannung, ist halt eine Spannungsquelle.

Die Spannung koppelst Du über den Koppel-C auf den Impedanzwandler aus.

Der Impedanzwandler muß kein OPV sein. Ein FET als Sourcefolger oder Transisistor als Emitterfolger tuen das auch, sogar rauschärmer.

Parameter: der Eingang muß wesentlich hochohmiger als der Anodenwiderstand sein um die Spannung nicht zu beeinflussen. Ansonsten bricht deine Spannung etwas zusammen, was Du aber einrechnen kannst und nicht weiter stört.
Der impedanzwandler muß die Frequenz können. Und er muß wenn er 50 Ohm treiben soll, den Strom dafür aufbringen können. Deine Ausgangsspannung am Impedanzwandler muß niederohmig genug sein, damit am Ausgangswiderstand auch die Eingangsspannung abgebildet wird. Wobei am Kabelende mit Abschlußwiderstand dann die halbe Spannung anstehen muß.

Zum letzten Punkt :D rechne mal die gebrauchte Leistung für die HV aus bei meinetwegen 800V und 50 Ohm :rofl:
Die Frage sollte sich nun schonmal erledigt haben :P

Viele Grüße
Bernd
#27
Presse/TV/Rundfunk/Youtube/Internet / Aw: Männer finden Fläschchen m...
Letzter Beitrag von NoLi - 08. April 2026, 21:56
Weiteres Update:

" Pforzheim / Enzkreis
Gefährlicher Fund
Rätsel um ,,Polonium 210" in Vaihingen: Wie gefährlich das Strahlengift ist – und was wir über den Fund wissen

Ein Fläschchen mit der Aufschrift ,,Polonium 210" löst in Vaihingen an Ostern einen Großeinsatz der Feuerwehr aus. Die Substanz ist in der Welt der Geheimdienste als Gift berüchtigt. Was die Ermittler bisher wissen.


Großeinsatz der Feuerwehr am Ostersonntag in Vaihingen an der Enz: Statt der Ostereier finden zwei Männer im Garten eine Flasche mit der Aufschrift ,,Polonium 210". Ob der tödliche radioaktive Stoff in dem Behälter ist, bleibt noch unklar.

vor 3 Stunden

Im Jahr 2006 ging ein erschütterndes Bild um die Welt: Es zeigte einen kahlköpfigen Mann mit viel Elend in den Augen. Der frühere russische Geheimagent Alexander Litwinenko hatte sich offen gegen den Präsidenten Wladimir Putin aufgelehnt. Die Strafe für den 44-Jährigen, der sich nach der Flucht in Großbritannien einbürgern ließ, war ein besonders grausamer wie ungewöhnlicher Tod.

Litwinenko hatte in einem Londoner Hotel einen vergifteten Tee getrunken, den ihm ein Landsmann angeboten hatte. Der Täter soll ebenfalls ein russischer Geheimdienstler gewesen sein und auf Anweisung aus dem Kreml gehandelt haben. Am nächsten Tag nach dem Treffen hat das Opfer heftig erbrochen. Mit Schmerzen, Haarausfall und blutigem Durchfall kam es in ein Krankenhaus.

Gerichtsmediziner spricht von gefährlichster Obduktion

Drei Wochen später verlor Litwinenkos Körper die Fähigkeit, neue Blutzellen zu bilden. Seine Leber und andere Organe versagten, es folgten drei Herzstillstände. Den letzten überlebte der Ex-Spion nicht. Als seine radioaktive Leiche untersucht wurde, sprach der zuständige Gerichtsmediziner von der ,,gefährlichsten Obduktion, die jemals in der westlichen Welt durchgeführt wurde".

Die Untersuchung des Vorfalls durch die britische Regierung wies nach, dass Alexander Litwinenko mit einer radioaktiven Substanz getötet wurde, von der die meisten Menschen zuvor nie gehört hatten: Polonium 210. Experten kennen das Zerfallprodukt von Uran als Erzeuger von Energie in der Raumfahrt, als Neutronenquelle in der Forschung – oder eben als exotisches Gift.

Auch in der Leiche des 2004 verstorbenen Ex-Palästinenserchefs Jassir Arafat waren später Spuren des radioaktiven Stoffes nachgewiesen worden. Nach dem spektakulären Fall Litwinenko geriet Polonium 210 in der Öffentlichkeit in Vergessenheit. Bis an diesem Ostersonntag zwei Männer in einem privaten Garten in Vaihingen an der Enz ein seltsames Fläschchen fanden.

Nach Polizeiangaben war es mit ,,Polonium 210" beschriftet. Die alarmierte Stadtverwaltung von Vaihingen rief deswegen am Feiertag rund 140 Feuerwehrleute aus dem gesamten Landkreis zusammen, die in Schutzkleidung den Behälter sicherten und den Fundort in Augenschein nahmen. Auch die Anwohner wurden medizinisch untersucht.

Seitdem wird über den Fund im Wohngebiet ,,Am Wolfsberg" gerätselt. Die 20 Kilometer östlich von Pforzheim gelegene Kleinstadt mit 28.000 Einwohnern ist für ihren Wein, das Fachwerk, eine KZ-Gedenkstätte und ein Schloss bekannt – weniger als Zufluchtsort von Putin-Gegnern und Spionen im Ruhestand. Handelt es sich nur um einen makabren Scherz?

Für Strahlenschutz und nukleare Sicherheit ist in Baden-Württemberg das Umweltministerium in Stuttgart zuständig. Auf Anfrage unserer Redaktion beruhigt das Ressort der Grünen-Ministerin Thekla Walker, dass im Umfeld des Behälters im Garten ,,keine erhöhten Strahlenwerte" gemessen seien.

    Lebensgefährlich wird die Substanz nur, wenn sie dem Körper zugeführt wird.
    Sprecherin des Landesumweltministeriums
    zum angeblichen Fund von Polonium 210

Damit werde aus Sicht des Ministeriums auch jegliche Gefährdung der Finder oder Anwohner am Fundort ausgeschlossen. Denn: Polonium 210 wäre ,,ein reiner Alphastrahler". Damit ist gemeint, dass der radioaktive Stoff beim Zerfall kaum Beta- oder Gammastrahlung aussendet, sondern ,,nur" Alphastrahlung von kurzer Reichweite, die relativ leicht abgeschirmt werden kann.

,,Lebensgefährlich wird die Substanz nur, wenn sie dem Körper zugeführt wird", informiert das Umweltministerium. Da der Behälter dicht sei und an seiner Außenseite keine Verschmutzung festgestellt wurde, müsse man keine Schutzmaßnahmen ergreifen. Aber ist überhaupt Polonium 210 in dem Fläschchen drin? Oder etwas anderes? Darauf gibt es drei Tage nach dem Fund keine klare Antwort.

Die Feuerwehr in Vaihingen hatte das berüchtigte Strahlengift nicht ausgeschlossen. Experten des Stuttgarter Ministeriums hielten das aber zunächst für unwahrscheinlich. Das Fläschchen wird nun im Landeskriminalamt untersucht. Anschließend kommt die Landesanstalt für Umwelt (LUBW) in Karlsruhe zum Zug. Erst in der kommenden Woche wird das definitive Ergebnis erwartet.

Der hohe Zeitaufwand erkläre sich damit, dass Polonium 210 ,,schwer nachweisbar" sei, sagt unserer Redaktion eine Sprecherin des Landesumweltministeriums. ,,Aufgrund der physikalischen Eigenschaften von Alphastrahlung bestehen sehr hohe Anforderungen an die Probenvorbereitung und die Messbedingungen mittels Alpha-Spektrometrie."

Polonium 210 lässt sich schwer zurückverfolgen

Was aber, wenn im Radioaktivitätslabor der LUBW sich der erste Verdacht bestätigen sollte? Die Polizei untersucht bereits, wie das Fläschchen in den Garten gelangt ist. Eine Spur direkt zum Hersteller der Substanz – ob russischer oder einer anderen Herkunft – zurückverfolgen ist bei Polonium 210 aber schwierig. Obwohl davon weltweit jährlich nur 100 Gramm produziert werden.

Die Substanz wird laut der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA) erzeugt, indem man das Isotop Bismut-209 in einem Reaktor mit Neutronen bestrahlt. Wegen der kurzen Halbwertszeit von 138 Tagen könnte man wohl noch zurückrechnen, wann ungefähr das Material entstanden ist. Nach Angaben des Umweltministeriums besitzt Polonium 210 aber keine charakteristischen Eigenschaften, die auf einen speziellen Reaktor in einem bestimmten Land schließen lassen könnten.

Radioaktiver Inhalt wird bei Karlsruhe entsorgt

Es besteht also die Möglichkeit, dass die Ermittlungen im Sande verlaufen. Klar ist dagegen, was mit dem Inhalt des Fläschchens geschieht, sollte es radioaktiv strahlen: Nach Darstellung des Ministeriums wird er auf der Landessammelstelle für radioaktive Abfälle in Eggenstein-Leopoldshafen entsorgt werden.
"
(https://bnn.de/pforzheim/enzkreis/raetsel-um-polonium-210-in-vaihingen-wie-gefaehrlich-die-substanz-ist-und-was-bekannt-ist)

Norbert
#28
#29
Aha, jetzt ist man bei Radiacode mit diesem Gerät auch auf den Plastik-Szintillator umgestiegen.

Die Schutzkapsel Protective Capsule U1 ist zwar funktionell, um das Gerät bei einem EMP (ist ja leider nicht mehr auszuschliessen) vor elektronischer Zerstörung zu schützen. Aber leider geht dabei die visuelle sowie akustische Mess- und Warnfunktion verloren. Bluetooth wird da auch nicht weiterhelfen, sonst hätte das Behältnis keine EMP-Schutzfunktion.

Den Messumfang finde ich sehr gut, damit wird der RC Zero zu einem echten Universalgerät, für die alltäglichen Messungen sowie für den Katastrophenschutzeinsatz oder den Strahlenschutzeinsatz beim Aufspüren und Bergen von Gamma-Strahlenquellen.

Was allerdings beim Zero auf der Strecke geblieben ist, ist die Spektrometriefähigkeit...ein Plastik-Szintillator taugt dafür nicht. Um sein Radiacode-Equipment komplett abzurunden, braucht es demnach zwei Geräte, einen RC-Zero und einen RC-101/102/103/110.

Norbert
#30
Zitat von: DL3HRT am 08. April 2026, 07:18Ich bin skeptisch, ob das Gerät ein Erfolg wird. Möglicherweise bei den Preppern. Aber wer braucht schon solch einen Messbereich?

Passend dazu gibt es eine Schutzkapsel, um das Gerät vor einem EMP zu schützen:
https://www.radiacode.com/products/protective-capsule

Hoffen wir für die Firma, dass der Zero keine Nullnummer wird  ;).

Ein echt cooles Promo-Video, und das Konzept ist interessant. Ich dachte auch, dass das was für Prepper sein wird.

Wenn ich mich recht erinnere, liegt die Empfindlichkeit bei 14 CPS pro µSv/h.

Ich dachte mir... wenn man 9 Sievert pro Stunde messen kann, merkt man das doch sicher auch ohne Gerät. Aber wenn die Energiekompensation (hoffentlich) stimmt, könnte es eine richtig günstige Option für Krankenhäuser, Rettungskräfte usw. sein.

(Ähnlich wie der SEI Ranger, der zwar ein anderes Gerät ist, aber auch günstiger und definitiv von Profis eingesetzt wird.)