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#21
Ich bin skeptisch, ob das Gerät ein Erfolg wird. Möglicherweise bei den Preppern. Aber wer braucht schon solch einen Messbereich?

Passend dazu gibt es eine Schutzkapsel, um das Gerät vor einem EMP zu schützen:
https://www.radiacode.com/products/protective-capsule

Hoffen wir für die Firma, dass der Zero keine Nullnummer wird  ;).
#22
Damit hat wohl kaum jemand gerechnet:

Der neue RadiaCode heißt "Zero" und beinhaltet wohl einen 14 x 14 x 14 mm Plastikszintillator.

Messbereich Dosisleistung H*(10) bis 9 Sv/h
Energiebereich: 100 keV bis 5 MeV*
Empfindlichkeit @ 662 keV: 16 CPS/(µSv/h)
Gehäuse: 127 x 34 x 21 mm (identisch zum RC-110)
Gewicht: 76 g
Preis: 299 € laut Webseite Stand 08.04.26

Mehr Details siehe PDF im Anhang.

*Edit: Scheinbar war der anfänglich kommunizierte Energiebereich bis 5 MeV ein Fehler, tatsächlich liegt der Bereich zwischen 100 keV und 3 MeV, wobei das Gerät bereits ab 30 keV Werte anzeigt.
#23
Presse/TV/Rundfunk/Youtube/Internet / Aw: Radon Messungen in Schlesw...
Letzter Beitrag von drsimon - 07. April 2026, 21:54
Ist vom Feinsten, wir haben in München im zweiten Stock da 5fache und in Keller 200-500 Bq. Aber das ist nichts gegen Menzenschwand und Thüringen.
LG K
#24
Presse/TV/Rundfunk/Youtube/Internet / Aw: Radon Messungen in Schlesw...
Letzter Beitrag von drsimon - 07. April 2026, 21:52
Zitat von: NoLi am 19. Januar 2026, 12:29
Zitat von: Zugpferd am 19. Januar 2026, 00:05...
Norbert, meine Radon Messgeräte zeigen kaum was an bei mir.
Hmm, wie hoch sind denn die Anzeigewerte?
Bei uns in den Praktikumsräumen liegt die Radonkonzentration trotz Gebäudezu- und Abluft (mit Zuluftfilterung!) immer zwischen 5 Bq/m³ und 50 Bq/m³, je nach Klimatisierung/Luftwechsel, und bei geschlossenen Fenstern.

Norbert
#25
Eigenbau, Elektronikbasteln und Programmieren / Impedanzwandler
Letzter Beitrag von ABel - 07. April 2026, 18:55
Hallo,

gern würde ich auch Mal einen Impedanzwandler ausprobieren. Anbei eine erste Simulation.

Direkt an der Anodenleitung, noch vor dem PMT_RL1 werde ich ihn nicht einsetzen können, dann würde die DC-Hochspannung nicht an der Anode ankommen?! Er müsste also wohl nach PMT_C1 eingebaut werden. Dann wirkt er aber auch nur auf den Strom in Richtung des PMT-Adapters.

Wie aber leg ich das Ganze aus?

Der Anodenstrom soll als Stromquelle (also nicht als Spannungsquelle!) simuliert werden. Der PMT-Hersteller schlägt für die Simulation parallel zur Stromquelle einen Widerstand > 1TeraOhm und einen Kondensator < 10pF vor. Den Widerstand hab ich schon Mal weggelassen, er leistet in dieser Größe keinen erkennbaren Beitrag zur Simulation.

Nun ist aber die Frage: Gilt meine Stromquelle (Anodensignal) mit dem über PMT_RL1 abfließenden Strom für einen Impedanzwandler wirklich als Stromquelle, oder müsste das was in den Impedanzwandler hineingeht womöglich als Spannungsquelle angesehen werden?

Im anliegenden Schema habe ich einen ADA4500 völlig willkürlich gewählt. Um am Knoten in1 eine Amplitude von -1V zu erreichen, muss ich als PMT_RL1 einen 100kOhm-Widerstand einsetzen. Damit fließen 60uA durch den Divider ab und die Amplitude am Impedanzwandler beträgt -6V. Wie wähle ich einen geeigneten OpAmp aus? Welche technischen Parameter müsste er haben?

Kann ich als Ausgangswiderstand für den Impedanzwandler auch 50Ohm als Abschlusswiderstand für das BNC-Kabel erreichen? Wie mach ich das? Und: Kann ich den Versorgungsstrom für den Impedanzwandler aus der Hochspannung gewinnen, oder braut es eine separate Stromversorgung?

Gruß Andreas
#26
Sonstige Strahlungsmessgeräte / Aw: Geiger Counter Kit: GGreg2...
Letzter Beitrag von ullix - 07. April 2026, 18:02
Potzblitz!

Ich war beim HV-Messen an Geigercountern, und hab bei der Gelegenheit auch diesen GGreg20_V3 nachgemessen. Wär ja eigentlich nicht nötig, denn nach Datenblatt ist er in der Fabrik auf 400 V voreingestellt, und das Poti ist noch immer mit dem "Void" Aufkleber vor Verstellen geschützt.

Gemessen habe ich 740 V! Das konnte ich nicht glauben, und habe alle meine 1 GOhm Widerstände geprüft. Es blieb bei 650 ... 750 V! Wenn ich großzügig auf Toleranzen korrigiere komme ich auf immer noch mindestens 600 V. Dass ich keine Blitze gesehen habe, liegt wohl eher daran, dass ich eine SBM20 Röhre benutzt habe, die ja bekanntlich ein undurchsichtiges Metallgehäuse hat. Auf einer Glass-Tube konnte ich die Blitze schon einmal sehen: https://www.youtube.com/watch?v=IbL_AeD6jAA

Dass die Spannungsversorgung über verpolungssichere Stecker gemacht ist, hatte ich schon lobend erwähnt. Übersehen hatte ich dabei aber, dass der 2. Stecker an dem mitgelieferten Kabel denselben Female Stecker hat, der auf dieselbe Weise angelötet war! Das hat zur Folge, dass alle weiteren Normstecker FALSCH gepolt sind! Zum Glück ist der Batt-Eingang gegen Verpolen geschützt, wie ich experimentell bestätigt habe  >:(

Meine Erfahrung mit Produkten aus den "Sowjetischen Ostgebieten" ist bescheiden - wenn schon, dann bitte deutlich weiter nach Osten gehen, da liegt China!
#27
Presse/TV/Rundfunk/Youtube/Internet / Aw: Männer finden Fläschchen m...
Letzter Beitrag von NoLi - 07. April 2026, 17:08
Weitere Aktualisierung:

" Fund in Vaihingen an der Enz Analyse des Fläschchens mit ,,Polonium 210"-Aufschrift dauert noch eine Woche
07.04.2026 - 12:19 Uhr , aktualisiert am 07.04.2026 - 16:08 Uhr


Die Analyse des Fläschchens mit ,,Polonium 210"-Aufschrift, das in Vaihingen an der Enz gefunden wurde, dauert an. Das Ministerium rechnet nicht vor kommendem Dienstag mit Ergebnissen.
Ludwigsburg: Julia Amrhein (jam)
Julia Amrhein /dpa

Die abschließende Analyse des Inhalts eines Fläschchens mit ,,Polonium 210"-Aufschrift, das am Ostersonntag in Vaihingen an der Enz gefunden wurde, dürfte sich noch einige Tage hinziehen. ,,Ergebnisse werden aller Voraussicht nach nicht vor kommendem Dienstag vorliegen", sagte eine Sprecherin des zuständigen baden-württembergischen Umweltministeriums gegenüber der Deutschen Presse-Agentur.

Kriminaltechnisches Institut untersucht Fläschchen

Das Fläschchen wurde bereits vom kriminaltechnischen Institut des Landeskriminalamts auf Spuren untersucht. ,,Im Anschluss kommt der Fund zur Analyse des Inhalts zur Landesanstalt für Umwelt (LUBW) in Karlsruhe", sagte die Sprecherin. Eine erste Plausibilitätsprüfung von Experten hatte am Ostermontag zu einer vorsichtigen Entwarnung geführt: ,,Sicher ist das aber noch nicht."

Die LUBW wird den Inhalt des Fläschchens laut Ministerium nach einer chemischen Aufbereitung mittels der sogenannten Alphaspektrometrie analysieren. In dem aufwendigen Verfahren wird gemessen, wie viele Alphateilchen von einem Material ausgesendet werden. So lässt sich herausfinden, welche radioaktiven Stoffe darin enthalten sind. Das könne eine gute Woche dauern. Eine Gefahr durch eine äußere Strahlenexposition bestehe nicht, sagte die Ministeriumssprecherin: ,,Polonium 210 ist daher messtechnisch aber auch nur schwer nachweisbar."

(https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.fund-in-vaihingen-an-der-enz-analyse-des-flaeschchens-mit-polonium-210-aufschrift-dauert-noch-eine-woche.614f9816-0ae3-41ba-9940-6e97900832bc.html)

Norbert
#28
Jeder Zählrohrtyp ist individuell. Daher ist dieser Test nur sehr bedingt aussagekräftig und vor allem nicht vergleichsfähig. Hier werden Äpfel mit Birnen verglichen!

Norbert
#29
Ich schaue gerade noch nach einem optimierbaren China-Zähler, um noch eine günstige, brauchbare und einigermaßen empfindliche Zwischengröße für die Tasche zu bekommen. Während der Recherche bin ich über diesen Vergleich vom M4011 und einigen J305 ZRen gestoßen...
<< J305/M4011 Vergleich >>

Die Streuungen in den Zählraten finde ich schon gewaltig. Im Background und bei Radium geht das schon in den 100%-Bereich. Je nach Hersteller und Jahr (vielleicht sogar Charge ?) fürchte ich, dass zur DL-Berechnung der Faktor sehr variieren dürfte. Cäsium wurde leider nicht getestet. :( Ist sicherlich kein gerichtsfester wissenschaftler Test, aber bei den Abweichungen ist die Schmerzgrenze eigentlich erreicht. Oder schätze ich das falsch ein?

Nun ja, werde dann wohl besser auf ein SBM-20-1 zurückgreifen...

Gruß Casi
#30
Presse/TV/Rundfunk/Youtube/Internet / Aw: Männer finden Fläschchen m...
Letzter Beitrag von NoLi - 07. April 2026, 12:57
Als erstes sei mal erwähnt, dass die Feuerwehren nicht mehr mit Luftschutz-Strahlenmessgeräten aus der Zeit des Kalten Krieges ausgerüstet sind, sondern über die gleiche moderne Messtechnik wie der professionelle Strahlenschutz verfügen. Und die Einsatzkräfte sind auch nicht "auf der Wurschtsupp dahergeschwommen" (wie der Pfälzer sich über eine bestimmte Personengruppe auszudrücken pflegt). Somit wäre ein Gefahr durch Alpha-Kontamination, wenn sie vorhanden gewesen wäre, durchaus sofort noch vor Ort erkannt worden...und mit den 138 Einsatzkräften eine schlagkräftige Truppe für weitere Maßnahmen zur Verfügung gestanden.

Und was mit dem sichergestellten Fläschchen noch so gemacht wurde und wird, zeigt dieser heutige Artikel. Schliesslich muß auch noch, um die Herkunft klären zu können, die nukleare Forensik betrachtet werden, ohne Spuren zu zerstören. Und das kostet nunmal auch Zeit.

" Fund in Vaihingen an der Enz Analyse des Fläschchens mit ,,Polonium 210"-Aufschrift dauert noch
07.04.2026 - 12:19 Uhr

Die Analyse des Fläschchens mit ,,Polonium 210"-Aufschrift, das in Vaihingen an der Enz gefunden wurde, dauert an. Das Ministerium rechnet nicht vor kommendem Dienstag mit Ergebnissen.
Ludwigsburg: Julia Amrhein (jam)

Die abschließende Analyse des Inhalts eines Fläschchens mit ,,Polonium 210"-Aufschrift, das am Ostersonntag in Vaihingen an der Enz gefunden wurde, dürfte sich noch einige Tage hinziehen. ,,Ergebnisse werden aller Voraussicht nach nicht vor kommendem Dienstag vorliegen", sagte eine Sprecherin des zuständigen baden-württembergischen Umweltministeriums gegenüber der Deutschen Presse-Agentur.

Kriminaltechnisches Institut untersucht Fläschchen

Das Fläschchen werde zunächst vom kriminaltechnischen Institut des Landeskriminalamts untersucht. ,,Im Anschluss kommt der Fund zur Analyse des Inhalts zur Landesanstalt für Umwelt (LUBW) in Karlsruhe", sagte die Sprecherin. Eine erste Einschätzung von Experten hatte am Ostermontag zu einer vorsichtigen Entwarnung geführt: ,,Sicher ist das aber noch nicht."

Das etwa 50 Milliliter große Fläschchen war am Sonntagnachmittag bei einer Ostereiersuche in einem Garten am Ortsrand von Vaihingen an der Enz gefunden worden. Was folgte, war ein Großeinsatz von Feuerwehr und Polizei. Messungen vor Ort mit speziellen Detektoren hatten keinerlei erhöhte Werte ergeben – weder am Behältnis selbst noch in der Umgebung. Die beiden Finder waren prophylaktisch medizinisch untersucht worden. Hierbei hatten sich ebenfalls keine Auffälligkeiten ergeben.
"
(https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.fund-in-vaihingen-an-der-enz-analyse-des-flaeschchens-mit-polonium-210-aufschrift-dauert-noch.614f9816-0ae3-41ba-9940-6e97900832bc.html)

Norbert