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#21
Hallo Andreas,

ich bin der Meinung, Du hast die Teilschaltungen mit 0,nichts verstanden. Es geht doch darum die aktiven Stufen zu überprüfen, die Passiven können alles ab, solange deren Verlustleistungen nicht überschritten werden.
Du solltest dich dringend erstmal mit den einzelnen Schaltungsstufen befassen. Dann bemerkst Du auch warum Welche sinnvoll oder sinnlos ist - auf meine Vorschläge hörst Du ja nicht - Du beharrst weiter auf eine Unfugschaltung - nicht von der Schaltung her, sondern von der Stufenfolge.

Ich gebe es auf.

Viele Grüße
Bernd
#22
Eigenbau, Elektronikbasteln und Programmieren / Aw: Opengeiger PMT-Adapter
Letzter Beitrag von ABel - 07. September 2026, 12:37
Hallo Bernd,

genaugenommen arbeitet die Soundkarte zwischen -1V und +1V, also eine Spanne von 2V. Innerhalb des PMT-Adapters kann ich die Masse für das Signal verändern, das ist dann ja so etwas wie ein Offset. Mag sein, das eine Soundkarte davon nichts hat, weil sie mit einem Kondensator den DC-Anteil wieder raus nimmt. Das hab ich noch nicht ausprobiert.

Ich arbeite ja auch mit einem externen USB-Audio-Interface, damit kann ich abschwächen und sogar Versärken.

Soweit ich das sehe, variiert das Verhältnis der Amplituden zwischen Input und Output (des PMT-Adapters) mit der Form der Pulse. Für den von mir simulierten Input-Puls ist das Verhältnis 17,18. Daher bleiben von 16V Inputamplitude am Ausgang nur noch 930mV übrig. Selbst am Eingang des ersten LMP7731 hat die Amplitude weniger als 1V.

Soweit ich mich erinnern kann, magst du den Eingangsbereich mit den 3x 1MOhm-Widerständen und den 2x 22pF-Kondensatoren nicht. Ich war aber bisher noch nicht bereit diese Komponenten zu verändern (zumal sie als SMD-Bauteile auf einer selbst designten Platine aufgelötet sind). Vielleicht müsste ich da aber Mal ran?!

Gruß Andreas
#23
Hallo Andreas,

ich verstehe deine Gedankengänge nicht. Wozu solch große Amplituden? Die Soundkarte verträgt doch nur 1V.

Viele Grüße
Bernd
#24
Deutsche Strahlungsmessgeräte (BRD) / Aw: AUTOMESS 6150 AD
Letzter Beitrag von tost - 07. September 2026, 08:22
Guten Morgen,
es handelt sich dabei nicht um eine Raubkopie oder einen anderweitigen Nachbau. Da kann ich euch beruhigen. Das ist ganz offiziell und hat meines Wissens nach unter anderem historische Gründe.

Viele Grüße
Tobias
#25
Eigenbau, Elektronikbasteln und Programmieren / Aw: Opengeiger PMT-Adapter
Letzter Beitrag von ABel - 07. September 2026, 06:55
Hallo Bernd,

eigentlich könnte ich noch mehr Amplitude brauchen. Mit den 16V am Ausgang des OPAx228 bekomme ich am Ausgang des PMT-Adapters nur 940mV. Außerdem betreibe ich die LMP7731 in meinem PMT-Adapter zwischen -2,4V und +2,4V und könnte das mit einem Poti auf 0V bis +4,8V verändern, bräuchte also 2V am PMT-Ausgang und somit ca. 35V am OpAmp-Verstärker-Output.

Aber man kann ja nicht alles haben!

Ich weiß auch noch nicht, wie ich die +/-18V für den OPAx228 realisiere. 24 Batterien sind doch etwas unhandlich.

Gruß Andreas
#26
Hallo Andreas,

Irgendwo ist halt Schluß, je nach OPV-Daten.

Aber du brauchst doch aber auch keine 16V-Amplitude.

Viele Grüße
Bernd
#27
Eigenbau, Elektronikbasteln und Programmieren / Aw: Opengeiger PMT-Adapter
Letzter Beitrag von ABel - 06. September 2026, 18:13
Hallo,

das sieht doch garnicht schlecht aus?!

Für ax=1 schneidet der OPAx228 dem Puls bei 16V die spitze ab.

Gruß Andreas
#28
Tschechien (CZ) / Aw: Radium-Quelle Břetislav be...
Letzter Beitrag von DL8BCN - 06. September 2026, 15:29
Zitat: ,,Die Karzinogenität von Radon (222Rn) im Wohnbereich ist wissenschaftlich bereits widerlegt".
Da frage ich mich, wo die Quelle dieser Information ist.
Soweit ich weiß ist die Wissenschaft sich ziemlich einig, daß zu viel Radon in der Atemluft einen Lungenkrebs auslösen kann.
Es soll sogar auf Platz 2 hinter dem Rauchen kommen.
Besonders interessant ist die Tatsache des es einen Potenzierungseffekt zwischen Radoninhalation und dem Rauchen gibt.
Also Raucher noch mal besonders gefährdet in Radon Vorsorgegebieten sind.
#29
Radon / Aw: Darf es etwas Radon sein? ...
Letzter Beitrag von Flipflop - 06. September 2026, 14:37
Erkundung einer natürlichen radioaktiven Quelle

Ionizing Radiation Lab

#30
Tschechien (CZ) / Aw: Radium-Quelle Břetislav be...
Letzter Beitrag von DG0MG - 06. September 2026, 13:50
Wie man sicher weiß, ist die Löslichkeit von Radon in verschiedenen Stoffen unterschiedlich groß, deshalb haben Prof. Philipsborn und R. Geipel gerne Versuche mit "Radonol" gemacht, mit in Alkohol gelöstem Radon. Ein Stoff, in dem sich Radon ganz besonders gut löst, ist Olivenöl. Es gibt Radonmessverfahren, die Luft durch Quellwasser blubbern und das so ausgetriebene Radon dann in Olivenöl einleiten, um es zu konzentrieren.

Eine Versuchsbeschreibung für das "Aufkonzentrieren zu Heilzwecken" von Radon mittels Olivenöl habe ich bei der "Tschechischen chemischen Gesellschaft" gefunden, die ihren Versuch an der Quelle Břetislav bei Plesna durchführten:


Übersetzung:
Die Karzinogenität von Radon (222Rn) im Wohnbereich ist wissenschaftlich bereits widerlegt. Eine positive Korrelation zwischen Radon und Lungenkrebs stützt sich lediglich auf die LNT-Hypothese (Linear-No-Threshold-Modell); bei Anwendung voraussetzungsfreier statistischer Verfahren zeigt sich hingegen kein Zusammenhang. Andererseits wird Radon aufgrund seiner ausgeprägten hormetischen Wirkung erfolgreich in der Balneologie eingesetzt. Bei der Radon-Balneotherapie kann die natürliche Aktivität der Quelle für eine intensivere Behandlung bisweilen unzureichend niedrig sein. Daher wurde ein Feldversuch durchgeführt, um im technischen Maßstab ein hochaktives Präparat herzustellen, indem Radon aus Wasser in Olivenöl extrahiert wurde. Als Radonwasserquelle diente die Bretislav-Quelle (2016) (http://www.estudanky.eu/11000-radonka-pramen-bretislav).
Die gemessenen Parameter waren: Aktivität 12.123 Bq/l 222Rn, Durchflussrate 2,8 l/min, Temperatur 8,0 °C. Die Extraktion erfolgte in einem 2-Liter-Scheidetrichter. Es wurden jeweils 2 Liter Frischwasser verwendet. Als Ausgangsmedium dienten 120 ml Olivenöl in Lebensmittelqualität (nicht nativ). Im Trichter verblieb ein Gasvolumen von 165 ml, um die Durchmischung der Phasen zu erleichtern. Zudem wurde der zeitliche Ablauf der einzelnen Extraktionsschritte protokolliert. Nach dem Schütteln (1 min) und der Phasentrennung (2–4 min) wurde das Wasser abgelassen; anschließend wurde die Gamma-Aktivität des Öls im Trichter mittels eines empfindlichen Szintillometers gemessen und eine 1-ml-Probe für die spätere LSC-Bestimmung des Radon-Gehalts vor Ort entnommen. Insgesamt wurden nacheinander neun Extraktionsschritte über einen Zeitraum von 1 Stunde und 27 Minuten durchgeführt. Schließlich erhielt man 76 ml Öl mit einer Aktivität von 130 kBq/l 222Rn. Die Gamma-Aktivität nahm schrittweise zu und erreichte nach der neunten Extraktion ein Gleichgewichtsniveau von 84 %. Hingegen war das Öl bereits nach der dritten Extraktion zu etwa 100 % gesättigt; in einer Gesamtdauer von 23 Minuten.
Es wurde ein Radon-Verteilungskoeffizient zwischen Wasser und Olivenöl von 10,7 ermittelt, wenngleich in der umfangreichen Literatur Werte von bis zu 45 angegeben werden.
Radonöl wurde vom Team des Autors abends zu Heilzwecken verwendet.


Ein "Scheidetrichter" ist soetwas:

Sie dürfen in diesem Board keine Dateianhänge sehen.

Man kann also das Wasser unter dem Öl wieder ablassen, wenn sich die beiden Schichten nach dem Schütteln und einigem Warten wieder voneinander separiert haben.

Zu denken über die Autoren gibt mir allerdings der erste Satz, dass der Zusammenhang zwischen Radon im Wohnbereich und Krebs widerlegt sei.