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#21
Ich hatte bisher nur eine solche Lieferung aus Zypern, aber die kam per FedEx und war WIRKLICH unfassbar problemlos und gut organisiert. Da könnte sich sogar UPS eine Ecke von abschneiden, vom Rest ganz zu schweigen. Aber vielleicht kommt ja bald eine zweite, mal sehen...

Zitat von: NoLi am 16. April 2026, 11:52Mal sehen, wann der Radiacode Zero mit Zubehör auch auf Amazon.de angeboten wird...ich hoffe, bald!

Da noch nicht einmal das ja bereits länger erhältliche 110er-Modell auf Amazon angeboten wird, geschweige denn der 103G, bin ich mir gar nicht mal so sicher, dass das beim Zero anders sein wird. Wobei es aber aufgrund der Zielgruppe eigentlich logisch und sehr zu empfehlen wäre.
Und zumindest für Zubehör ist Amazon für mich auch sehr praktisch, weil schnell und unkompliziert verfügbar, aber aktuell leider auch nur für die 10x-Serie gegeben...

VG

ZE

#22
Allgemeine Diskussionen / Aw: PKW-Durchleuchtung an der ...
Letzter Beitrag von DG0MG - 16. April 2026, 20:44
Hier mal ein Dokument des MfS aus der Entwicklungszeit der "TECHNIK V". Auf wenn die einzelnen Komponenten nicht detailliert beschrieben sind, geben die STichpunkte schon ein gutes Bild ab, was sich die Konstrukteure so gedacht haben.
#23
Allgemeine Diskussionen / Aw: PKW-Durchleuchtung an der ...
Letzter Beitrag von DG0MG - 16. April 2026, 20:32
Im Buch "Guten Tag, Passkontrolle der DDR" von Hans-Dieter Behrendt beschreibt er als früherer Verantwortlicher für Passkontrolle im Bezirk Potsdam die Abläufe an einer Grenzkontrollstelle:
#24
Allgemeine Diskussionen / Aw: PKW-Durchleuchtung an der ...
Letzter Beitrag von DG0MG - 16. April 2026, 20:13
In der Heftreihe "Technikgeschichte" des Industriesalons Schöneweide erschien in Heft 8 ein Artikel über die "TECHNIK V", hier mit Schwerpunkt auf dem im Berliner Werk für Fernsehelektronik hergestellten Sekundärelektronenvervielfacher (=PMT) M10FS19, der in der Sensorzeile eingesetzt wurde. Der M10FS19 hat einen Kolbendurchmesser von 19 mm, die Sensorzeile war also bei 150 PMTs knapp 3 Meter breit.
#25
Allgemeine Diskussionen / Aw: PKW-Durchleuchtung an der ...
Letzter Beitrag von DG0MG - 16. April 2026, 19:26
Hier eine Ausgabe der Schrift "Stacheldraht" 3/2009 mit einem Artikel über die "TECHNIK V" auf Seite 10:

#26
Presse/TV/Rundfunk/Youtube/Internet / Aw: Leuchtturm auf Sachalin (K...
Letzter Beitrag von Lennart - 16. April 2026, 16:36
Ich habe einen Screenshot des heruntergeladenen Originalvideos durch einen Upscaler gejagt.

Am Anfang steht entweder ein "H", oder ein kyrillisches "N". Wenn es kyrillisch ist, muss das nächste Symbol eine "5" sein. Darauf folgt "8207".

Bisher habe ich aber auch nichts konkretes gefunden.
#27
Leider wird diese große Organisation immer schlechter. Ich habe in diesem Jahr bereits mehr Falschlieferungen bzw. defekte Ware erhalten, wie in mehreren Jahren davor. Rücksendungen kannte ich bisher nicht, jetzt bin ich leider häufiger in der Poststelle.

Bisher liefen die Lieferungen aus Zypern vorbildlich. Man bekommt die Trackininformationen, sobald das Paket abgeschickt wurde und ist immer auf dem Laufenden.

Ich gebe zu, dass wir auch viel bei Amazon bestellen. Das hat damit zu tun, dass die Auslieferung bei uns am späten Nachmittag bzw. frühen Abend erfolgt, wo auch jemand zu Hause ist.

Viele Grüße

Karsten
#28
Allgemeine Diskussionen / Aw: PKW-Durchleuchtung an der ...
Letzter Beitrag von DG0MG - 16. April 2026, 15:14
Ein lesenswerter Artikel, um in das Thema "TECHNIK V" einzusteigen, ist dieser aus dem Spiegel 51/1994:


Der Herr Felix Ludwig, der den Vortrag hält, ist Historiker, kein Techniker, das merkt man.
Er erzählt davon, dass es 150 NaI-Sensoren waren, aller Wahrscheinlichkeit nach also Szintillationssonden, jeweils mit PMT. Gleichzeitig sollen die Autos 30 Sekunden während der Durchleuchtung STILLGESTANDEN haben. Das macht aber keinen Sinn, man hätte bei einem flächig angeordneten Sensorfeld ein Bild mit 150 Pixeln. Stattdessen hat das meines Wissens eher wie ein Faxgerät oder ein Zeilenscanner funktioniert: Die 150 Sensoren waren eng aneinander in einer Linie angeordnet: Wenn z.B. Szintillatoren von 15 mm Durchmesser und entsprechende Finger-PMTs verwendet wurden, ergibt das eine für PKWs gut passende Zeilenbreite von 2,25 Metern.
Durch organisatorische Maßnahmen fuhren die Autos langsam im Schrittempo über die Sensorenzeile, über eine Messung der genauen Fahrgeschwindigkeit oder des bestehenden Abstandes (Ultraschall o.ä.) wurde der Fortschritt des Bildaufbaus auf dem Sichtgerät gesteuert.

Die Diskussion, ob die Strahlenquelle unten und die Sensoren oben, oder ob es anders herum war, stellt sich mMn schon aus physikalischer Sicht gar nicht: Um ein scharfes Bild zu bekommen, muss sich der Sensor möglichst nahe am durchstrahlten Objekt befinden. Das ist beim Zahnröntgen genauso. Der Strahlengang ist ja nicht parallel, wie bei Sonnenlicht, sondern eher divergent - ausgehend von einer Punktquelle nur wenige Meter entfernt. Aus dieser Sicht ist es einfach sinnvoller, die Sensorzeile im Boden unterzubringen und den Strahler auf die Beschaubrücke hochzuwuchten, wie im SPIEGEL-Artikel beschrieben.

Der Herr, der in Teil III Diskussion immer wieder anregt, man bräuchte doch "nur mal" beim VTKA in Rossendorf nachfragen, ob die noch Unterlagen über die Cs-Quellen hätten, verkennt m.M. nach die Situation. Zum ersten hat man es mit einem GEHEIMDIENST zu tun, für den Konspirativität eins der obersten Prinzipien war. Zum zweiten ist die Übergabe an die NVA und damit später an die Bundeswehr, die Herr Ludwig im Vortrag anspricht, eine sehr wahrscheinliche Variante. Schon allein deshalb, wenn man sich mal anschaut, was die NVA in Storkow (wo die Quellen hingekommen sein sollen) denn so gemacht hat: https://www.geigerzaehlerforum.de/index.php/topic,1657.0.html
Bei den Diskutanten herrscht die Einstellung vor, man hätte die Quellen "loswerden" wollen. Loswerden von der Grenze, ja. Aber doch nicht unter einem Haufen Bauschutt vergraben. Vielleicht haben die Quellen dann später eine normale zivile Verwendung gefunden, es ist ja nicht so, dass die niemand brauchen könnte.

Hier werden ja immerhin konkrete Fakten genannt: https://www.gruenes-blatt.de/index.php/2005-03:_Gammastrahler_an_der_Innerdeutschen_Grenze
#29
Zählrohre / Aw: Zählrohr TOTAL 6150 / G-19...
Letzter Beitrag von NoLi - 16. April 2026, 14:46
Zitat von: Eltatoni am 16. April 2026, 13:29...
ein normales Multimeter
Ups, nix gutt! Weil der Innenwiderstand dieser Geräte viel zu niedrig ist, bricht bei der Spannungsmessung ein Teil der Spannung zusammen und das Multimeter zeigt deutlich zu wenig an. Wenn die Anzeige jetzt schon bei 500 Volt liegt, ist sie tatsächlich deutlich höher. Dies würde die Glimmentladung erklären.
HV immer möglichst mit einem elektrostatischen Voltmeter oder mit einem Spannungsmessgerät mit sehr hohem Innenwiderstand messen! Ein "einfaches" normales Multimeter ist dafür nicht geeignet.

Norbert
#30
Zitat von: DL3HRT am 16. April 2026, 12:41Was stört dich am Direktkauf in Zypern? 
Ich denke mir, bezüglich Warenerhalt und Zahlungsverkehr via Amazon ist dies sicherer, weil eine große Organisation dahinter steckt.

Norbert