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#21
Radon / Aw: Darf es etwas Radon sein? ...
Letzter Beitrag von Carcosa - Gestern um 09:48
Danke nochmal an NoLi und Radiohörer, ich habe seit Ende dieser Woche auch den Aranet Rn+ und hier zu sehen die Situation bei mir Zuhause (Kreis Rosenheim, Haus von 1999, nur kurz "eingemessen", bisher keine Langzeitmessung, muss erst mal ein Gefühl für das Gerät und die Werte bekommen):

als erstes habe ich das EG gemessen, dort schwanken die Werte um die 50Bq/m^3, auch über Nacht. Das einmalige Lüften am Nachmittag habe ich gar nicht in den Daten sehen können. Da war ich erst mal erleichtert und dachte mir dass es gar nicht so schlimm sein kann wie befürchtet.

Dann habe ich das Gerät in den Keller/Hobbyraum gestellt, den am schlechtesten belüfteten Platz: hier sind die Werte sofort auf 250Bq/m^3 angestiegen, UFF! Habe dann einmal quer gelüftet (sieht man auch schön in den Daten) und am nächsten Morgen war der Wert wieder bei 230-250Bq/m^3, langsam aber stetig darauf angestiegen.

Also scheint es doch so zu sein dass ich Rn im Keller habe :-/

Wir haben ohnehin 2 mal am Tag gelüftet im Haus, vor allem EG, 1 und 2.OG. Nun werde ich am Morgen den Keller immer einmal quer lüften.

Damit sollte das Problem im Griff sein oder?

Was mir so ein wenig auffällt bei dem Thema ist, dass der Ton des Marketings zu diesen Geräten etwas speziell ist - was auch nicht verwunderlich erscheint. Bei mir hat das jedenfalls perfekt funktioniert, nicht wegen des Spieltriebs oder der Verliebtheit zu naturwissenschaftlichen Themen, sondern aus Angst. Und genau den Trigger bedient dieses Marketing sehr stark.

#22
Experimente / Aw: Pb-210/Bi-210/Po-210-Fläch...
Letzter Beitrag von NoLi - 09. Januar 2026, 19:58
Zitat von: Flipflop am 09. Januar 2026, 19:14Wieder gefunden:
...
Ist aber nicht dasselbe wie der Pb-210 Polystyrol-Prüfstrahler.
Kohlekomprette: nur einige Tage einsetzbar, bedingt durch die Halbwertszeit des Rn-222 (3,8 Tage).
Pb-210 Polystyrol: viele Jahre einsetzbar, bedingt durch die lange Halbwertszeit des Pb-210 (22,3 Jahre).

Norbert
#23
Experimente / Aw: Pb-210/Bi-210/Po-210-Fläch...
Letzter Beitrag von Flipflop - 09. Januar 2026, 19:14
#24
Experimente / Aw: Pb-210/Bi-210/Po-210-Fläch...
Letzter Beitrag von Z. Erfall - 08. Januar 2026, 23:39
"Kunstglas" im Plattenformat für Bastelzwecke aus dem Baumarkt ist (leider) auch meist klares, farbloses Polystyrol.


Zitat von: Radiohörer am 08. Januar 2026, 09:20...alternativ mit den günstigeren Aceton oder, etwas schlechter verfügbar, Essigsäureethylester: da löst sich PS (fast) vollständig auf und kann aus einer Spritze oder Pinselfläschchen zum Verkleben benutzt werden.

Essigsäureethylester ist, meist unter der Bezeichnung "Ethylacetat", als Lösungsmittel im gut sortierten online-Fachhandel erhältlich, zum Beispiel bei Kremer Pigmente, einem (Achtung, unbezahlte Werbung) in meinen Augen sehr guten Händler mit sehr spannendem Sortiment. Meines Wissens handelt es sich dabei auch um das Lösungsmittel, welches in acetonfreiem Nagellackentferner in erster Linie benutzt wird.

VG

ZE
#25
Experimente / Aw: Pb-210/Bi-210/Po-210-Fläch...
Letzter Beitrag von Raven - 08. Januar 2026, 22:23
Hab mal bei mir ein bisschen in meiner 'Krams' Kiste im Keller gestöbert, und 2 alte leere CD Hüllen gefunden, diese kleinen fast quadratischen mit dem Transparenten Deckel, die Schwarze Rückseite ist aus PS, hab mir daraus nun eine Scheibe und 2 kleinere Quadrate geschnitten, die Scheibe kommt in eine Munitionskiste mit einem U-Mineral und die 2 Quadrate werden dann in einem großen Glas Vergällten Alkohol geschmissen zusammen mit einem Stück U-Mineral, hab mir in 3 Monaten ein Termin im Kalender erstellt als zwischencheck, dann bleibts bis ende des Jahres da stehen  ;D
#26
Zählrohre / Aw: Permanente Außensonde Vac...
Letzter Beitrag von DL8BCN - 08. Januar 2026, 18:15
Zum Glück hatte ich da nie Probleme außer im eigenen Haus.
Ist eher ein Thema aus Zeiten des analogen Fernsehens und AM Rundfunk.
Und es ist eher umgekehrt, daß ich gestört werde von meinem Nachbarn oder defekten Vorschaltgeräten der LED Straßenlampen.
Dann ist aber die Bundesnetzagentur mein Freund.Die müssen dafür sorgen, daß ich nicht gestört werde.Zumindest in der Theorie ist das so.Der Nachbar kann dann trotzdem sauer sein. Wenn er ein nicht EMV konformes Netzgerät nicht weiter betreiben darf.Und tatsächlich hatte ich den Messtrupp schon mal bei mir.Leider war es mein eigener Fernseher, der die Störungen auf Kurzwelle gemacht hatte. :D
#27
Zählrohre / Aw: Permanente Außensonde Vac...
Letzter Beitrag von Radiohörer - 08. Januar 2026, 16:29
...danke!
Ist mir völlig klar und ich wollte nur mal die in der Materie "EMV/Entstörung" unbedarften darauf hinweisen, was da alles reinspielen kann.
Ich beneide euch Amateurfunker um die vielen Diskussionen nicht, die ihr u.U. mit den Nachbarn habt, die sich irgend ein neues Elektronikteil aus Ch ohne CE gekauft haben und dann bei Euch wütend vor der Türe stehen und sich beschweren, dass der Schrott mal wieder zickt :o
#28
Zählrohre / Aw: Permanente Außensonde Vac...
Letzter Beitrag von DL8BCN - 08. Januar 2026, 13:05
Ich wollte nur zeigen, daß Hochfrequenz sehr schnell Messergebnisse verfälschen kann.
Die Einstrahlung kann über verschiedenste Wege erfolgen:
Kabel zum Zählrohr, USB Kabel für Theremino Master, Stromkabel für Tablet....
Ich werde da keine weitere Anstrengung machen um das Teil zu entstören, weil das extrem aufwändig ist.
#29
Lebensmittel / Aw: Die Kakao-Nachweisgrenze
Letzter Beitrag von Radiohörer - 08. Januar 2026, 12:10
...offene NiCd-Akkus im Bergbau geben ihren Geist meist durch Anlagerung von CO2 bei Nichtwartung/Austausch der Kalilauge auf. "Auskochen", einfacher Enfernen der Kalilauge und mehrfachen Befüllen mit heißem Wasser und anschließender Neubefüllung mit Kalilauge, CEAG hat noch ein paar geheime Zutaten beigemengt, haucht ihnen neues Leben ein ;)
#30
Lebensmittel / Aw: Die Kakao-Nachweisgrenze
Letzter Beitrag von NoLi - 08. Januar 2026, 11:34
Hier noch mal die Herstellung von Kaliumcarbonat K2CO3 nach Wikipedia:

"Gewinnung und Darstellung

    Carbonisierung von Kalilauge:[10]

      2 K O H + C O 2  ⇌  K 2 C O 3 + H 2 O ---> 2KOH + CO2 ---> K2CO3 + H2O

    Als CO2-Quelle nutzt man überwiegend Verbrennungsgase.

    Reaktion von Kalkmilch (Calciumhydroxid-Lösung) mit Kaliumsulfat und Kohlenstoffmonoxid bei 30 bar (Formiatverfahren). Das abgetrennte Kaliumformiat wird anschließend oxidativ calciniert:

      K2SO4 + Ca(OH)2 + 2CO  ⇌  CaSO4 + 2HCOOK --->  K2SO4 + Ca(OH)2 + 2CO ---> CaSO4 + 2HCOOK

      2HCOOK + O2  ⇌  K2CO3 + CO2 + H2O ---> 2HCOOK + O2 ---> K2CO3 + CO2 + H2O

    Auslaugen von Pflanzenasche und anschließendes Eindampfen in Aschenhäusern (historisch, technisch keine Bedeutung mehr)
    historisch: Brennen von Weinstein (Tartarus calcinatus ist gebrannter Weinstein), etwa bei Paracelsus[11][12]

Leitet man Kohlendioxid in Kalilauge ein, so fällt das etwas schwerer lösliche Kaliumhydrogencarbonat aus. Dieses ist jedoch in Wasser wesentlich leichter löslich als Natriumhydrogencarbonat, Kaliumcarbonat lässt sich daher nicht wie Natriumcarbonat nach dem Solvay-Verfahren gewinnen.
"
(https://de.wikipedia.org/wiki/Kaliumcarbonat)

Norbert