Neueste Beiträge

#21
Mineralien, Glas und Keramik / Aw: Woraus sind diese Steine?
Letzter Beitrag von Geophon - 21. Oktober 2026, 16:26
Diese Steine gibt es auch im ansonsten radiometrisch eher langweiligen Nordwesten Deutschlands. In Hildesheim z.B. gibt es etliche Stellen, wo diese Steine in Straßen, auf Parkplätzen oder Bushaltestellen verbaut wurden, schätzungsweise so in den 1970-80er Jahren.

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Mich würde auch mal interessieren, bei welchem Verhüttungsprozess diese Schacke denn eigentlich anfällt bzw. angefallen ist. Mansfelder Kupferschiefer wurde im ehemaligen Westen ja vermutlich nicht verhüttet?
#22
Objekte und Stoffe / Aw: Radiumfarbe, Leuchtfarbe
Letzter Beitrag von DL8BCN - 21. Oktober 2026, 11:44
Wenn das Uhrenglas noch heil ist muss man so eine Uhr nicht entsorgen.
Es gibt genügend Sammler.
Als Testobjekt für Geigerzähler taugt die immer noch.
Wie man hier weiter oben gesehen hat, geht von der Uhr keine direkte Gefahr aus, wenn man nicht den Staub der Leuchtfarbe einatmet oder verschluckt etc.
#23
Objekte und Stoffe / Aw: Radiumfarbe, Leuchtfarbe
Letzter Beitrag von Monos - 20. Oktober 2026, 20:42
Hatte mal aus dem Nachlass meiner Mutter eine kleine Armbanduhr wohl mit Radiumleuchtpunkten am Zifferblatt. Nix wertvolles, irgendsoein 1960er-Jahre-Allerweltsteil.

Mein frisch erstandener GMC300E zeigte in unmittelbarer Nähe ungefähr Verdopplung gegenüber dem Hintergrund an.
OK, wie entsorgen? Uhrmacher hier im Ort verwies mich an die Uhrenabteilung des Galeria Kaufhif, und der radebrechende Typ dort schmiss die Uhr einfach in den Papierkorb... toll, und dafür bin ich nun quer durch die Stadt gefahren...
#24
Österreich (AT) / Aw: Büros der Uni Wien verstra...
Letzter Beitrag von DG0MG - 20. Oktober 2026, 13:42
Zitat von: opengeiger.de am 20. Oktober 2026, 13:21Da hat mir schon 2012 jemand berichtet

Auch das steht im Buch "Der strahlende Doppeladler" von 1995 auf Seite 33:


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#25
Österreich (AT) / Aw: Büros der Uni Wien verstra...
Letzter Beitrag von opengeiger.de - 20. Oktober 2026, 13:21
Beim Goethe-Denkmal gilt es zu bedenken, dass der Sockel aus Granit ist. Da hat mir schon 2012 jemand berichtet, dass man an dem Sockel erhöhte Werte messen kann. Siehe meine Geiger-Caching-Seite unter Goethe-Denkmal. Da hat es auch ein Foto. Und wir wissen ja, dass es auch "böse" Granite gibt. z.B. der Bärhalde-Granit, und der Flossenbürger Granit hat es ja auch zu einer gewissen Berühmtheit gebracht  ;)  !
#26
Russische Strahlungsmessgeräte (UdSSR, RU) / Aw: RadiaCode Zero
Letzter Beitrag von NoLi - 20. Oktober 2026, 11:38
Zitat von: Lennart am 19. Oktober 2026, 22:58...
Schon klar, aber damit unterschlägst Du doch die Materialstärke, die das Gehäuse aufweist. Das trägt alles zur Schwächung der Betastrahlung bei. Wollte man wirklich eine Kupfereinlage benutzen, würden ca. 0,7 mm reichen, was natürlich immer noch zu dick ist.
...
Sicher reichen in diesem Fall schon 0,7 mm aus, aber 1 mm ist eine gängige Stärke und in Baumärkten zu bekommen.

Norbert
#27
Österreich (AT) / Aw: Büros der Uni Wien verstra...
Letzter Beitrag von miles_teg - 20. Oktober 2026, 09:29
Zitat von: NoLi am 19. Oktober 2026, 19:41Das ehemalige Radiuminstitut, dann Bücherei der Uni Wien, wurde ja mehrere Jahre lang mit großem Aufwand dekontaminiert...daher gehe ich davon aus, dass auch innen keine erhöhte Strahlung mehr nachweisbar sein wird. Leider bist Du einige Jahre zu spät dran... ;D
Ja, das habe ich auch erwartet. Aber ein kleiner Teil von mir hatte trotzdem ein wenig Hoffnung.
Zitat von: NoLi am 19. Oktober 2026, 19:41Aber gehe mal zum Sockel des Goethe-Denkmals, welches ja in der Nähe ist.
Norbert
Danke, das ist ja auf einigen Karten verzeichnet. Vielleicht schaffe ich ja noch die Flächen der alten Auerwerke.
#28
Für alle, die sich gefragt haben, wie es denn um die Gehäusewandstärke des RadiaCode-110 bestellt ist:

In Vorzugsrichtung (Pluszeichen) beträgt die eigentliche Wandstärke des Gehäuses lediglich 1,3 mm. Dazu kommen noch ~ 0,6 mm für die Kapsel des Kristalls. Nutzt man die Silikonhülle, kann man noch mal 1,9 mm dazu addieren.

Seitlich beträgt die Wandstärke des Gehäuses tatsächlich 2,5 mm.

#29
Russische Strahlungsmessgeräte (UdSSR, RU) / Aw: RadiaCode Zero
Letzter Beitrag von Lennart - 19. Oktober 2026, 22:58
Zitat von: NoLi am 19. Oktober 2026, 13:03Weil Kupfer eine hohe Dichte von 8,92 g/cm³ besitzt, höher wie Stahl, und dadurch schon 1 mm ausreicht, die Betas komplett zu absorbieren. Für Kunststoff sind dazu ca. 8 mm Dicke erforderlich, und ich glaube nicht, dass das Gehäuse des RC mit der Silikonhülle und der Detektorkapsel in Summe dies aufweist ;D

Schon klar, aber damit unterschlägst Du doch die Materialstärke, die das Gehäuse aufweist. Das trägt alles zur Schwächung der Betastrahlung bei. Wollte man wirklich eine Kupfereinlage benutzen, würden ca. 0,7 mm reichen, was natürlich immer noch zu dick ist.

In Vorzugsrichtung beträgt die Gehäusewandstärke beim RadiaCode-110 und Zero 1,3 mm + 0,6 mm für die Detektorkapsel. Plus Silikonhülle landet man bei ~ 3,8 mm Gesamtwandstärke.

#30
Österreich (AT) / Aw: Büros der Uni Wien verstra...
Letzter Beitrag von NoLi - 19. Oktober 2026, 19:41
Das ehemalige Radiuminstitut, dann Bücherei der Uni Wien, wurde ja mehrere Jahre lang mit großem Aufwand dekontaminiert...daher gehe ich davon aus, dass auch innen keine erhöhte Strahlung mehr nachweisbar sein wird. Leider bist Du einige Jahre zu spät dran... ;D

Aber gehe mal zum Sockel des Goethe-Denkmals, welches ja in der Nähe ist.

Norbert