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#21
Mineralien, Glas und Keramik / Aw: Woraus sind diese Steine?
Letzter Beitrag von NoLi - 21. Oktober 2026, 19:33
Devisen, nichts als Devisen, die die Ex-DDR vom Westen durch den Verkauf gebraucht und bekommen hat!

Norbert
#22
Thüringen / Aw: Wiese zwischen Gauern und ...
Letzter Beitrag von DG0MG - 21. Oktober 2026, 17:43
Direkt angrenzend an diese Wiese liegt die Gauernhalde, eine unsanierte Abraumhalde aus den 60er Jahren. Wer im nahen Seelingstädt in der dortigen Kaserne seinen Grundwehr- oder Reservistendienst abgeleistet hat, kennt die Halde als Standortübungsplatz. Die Sickerwässer der Halde belasten das Grundwasser erheblich, im Rest vom Dorf Gauern ist der Dorfteich sehr mit Uran belastet.

Dazu hatte die OTZ schon einige und jetzt mal wieder einen Artikel:

#23
Mineralien, Glas und Keramik / Aw: Woraus sind diese Steine?
Letzter Beitrag von Radiohörer - 21. Oktober 2026, 16:44
...bei der Kupfergewinnung auf (einigen/allen?) Hütten im Osten.

Vielleicht kennt hier jemand wie wahren Hintergründe, warum die nicht nur ziemlich flächendeckend in den östlichen Bundesländern, sondern auch in der BRD gerne eingebaut wurden?
Die waren vermutlich mit Transport günstiger als die Granitplastersteine aus dem Bayrischen Wald ;)

EDIT: es gibt darüber einen Wiki-Eintrag: https://de.wikipedia.org/wiki/Mansfelder_Kupferschlackensteine , einen Spiegel Bericht unter dem Titel "Spur der Steine" vom 8.12.91 und auch der Mineralienatlas liefert Hinweise und interessante Bilder.
Bei natursteinhandel.com gibts die Tonne, dass sind ~ 200 Stück, "gebrauchte" Schlackesteine für 70€. Damit kann sich jeder günstig eine kleine Messfläche in der Einfahrt oder im Garten einrichten  ;D

#24
Mineralien, Glas und Keramik / Aw: Woraus sind diese Steine?
Letzter Beitrag von Geophon - 21. Oktober 2026, 16:26
Diese Steine gibt es auch im ansonsten radiometrisch eher langweiligen Nordwesten Deutschlands. In Hildesheim z.B. gibt es etliche Stellen, wo diese Steine in Straßen, auf Parkplätzen oder Bushaltestellen verbaut wurden, schätzungsweise so in den 1970-80er Jahren.

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Mich würde auch mal interessieren, bei welchem Verhüttungsprozess diese Schacke denn eigentlich anfällt bzw. angefallen ist. Mansfelder Kupferschiefer wurde im ehemaligen Westen ja vermutlich nicht verhüttet?
#25
Objekte und Stoffe / Aw: Radiumfarbe, Leuchtfarbe
Letzter Beitrag von DL8BCN - 21. Oktober 2026, 11:44
Wenn das Uhrenglas noch heil ist muss man so eine Uhr nicht entsorgen.
Es gibt genügend Sammler.
Als Testobjekt für Geigerzähler taugt die immer noch.
Wie man hier weiter oben gesehen hat, geht von der Uhr keine direkte Gefahr aus, wenn man nicht den Staub der Leuchtfarbe einatmet oder verschluckt etc.
#26
Objekte und Stoffe / Aw: Radiumfarbe, Leuchtfarbe
Letzter Beitrag von Monos - 20. Oktober 2026, 20:42
Hatte mal aus dem Nachlass meiner Mutter eine kleine Armbanduhr wohl mit Radiumleuchtpunkten am Zifferblatt. Nix wertvolles, irgendsoein 1960er-Jahre-Allerweltsteil.

Mein frisch erstandener GMC300E zeigte in unmittelbarer Nähe ungefähr Verdopplung gegenüber dem Hintergrund an.
OK, wie entsorgen? Uhrmacher hier im Ort verwies mich an die Uhrenabteilung des Galeria Kaufhif, und der radebrechende Typ dort schmiss die Uhr einfach in den Papierkorb... toll, und dafür bin ich nun quer durch die Stadt gefahren...
#27
Österreich (AT) / Aw: Büros der Uni Wien verstra...
Letzter Beitrag von DG0MG - 20. Oktober 2026, 13:42
Zitat von: opengeiger.de am 20. Oktober 2026, 13:21Da hat mir schon 2012 jemand berichtet

Auch das steht im Buch "Der strahlende Doppeladler" von 1995 auf Seite 33:


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#28
Österreich (AT) / Aw: Büros der Uni Wien verstra...
Letzter Beitrag von opengeiger.de - 20. Oktober 2026, 13:21
Beim Goethe-Denkmal gilt es zu bedenken, dass der Sockel aus Granit ist. Da hat mir schon 2012 jemand berichtet, dass man an dem Sockel erhöhte Werte messen kann. Siehe meine Geiger-Caching-Seite unter Goethe-Denkmal. Da hat es auch ein Foto. Und wir wissen ja, dass es auch "böse" Granite gibt. z.B. der Bärhalde-Granit, und der Flossenbürger Granit hat es ja auch zu einer gewissen Berühmtheit gebracht  ;)  !
#29
Russische Strahlungsmessgeräte (UdSSR, RU) / Aw: RadiaCode Zero
Letzter Beitrag von NoLi - 20. Oktober 2026, 11:38
Zitat von: Lennart am 19. Oktober 2026, 22:58...
Schon klar, aber damit unterschlägst Du doch die Materialstärke, die das Gehäuse aufweist. Das trägt alles zur Schwächung der Betastrahlung bei. Wollte man wirklich eine Kupfereinlage benutzen, würden ca. 0,7 mm reichen, was natürlich immer noch zu dick ist.
...
Sicher reichen in diesem Fall schon 0,7 mm aus, aber 1 mm ist eine gängige Stärke und in Baumärkten zu bekommen.

Norbert
#30
Österreich (AT) / Aw: Büros der Uni Wien verstra...
Letzter Beitrag von miles_teg - 20. Oktober 2026, 09:29
Zitat von: NoLi am 19. Oktober 2026, 19:41Das ehemalige Radiuminstitut, dann Bücherei der Uni Wien, wurde ja mehrere Jahre lang mit großem Aufwand dekontaminiert...daher gehe ich davon aus, dass auch innen keine erhöhte Strahlung mehr nachweisbar sein wird. Leider bist Du einige Jahre zu spät dran... ;D
Ja, das habe ich auch erwartet. Aber ein kleiner Teil von mir hatte trotzdem ein wenig Hoffnung.
Zitat von: NoLi am 19. Oktober 2026, 19:41Aber gehe mal zum Sockel des Goethe-Denkmals, welches ja in der Nähe ist.
Norbert
Danke, das ist ja auf einigen Karten verzeichnet. Vielleicht schaffe ich ja noch die Flächen der alten Auerwerke.