Neueste Beiträge

#21
Allgemeine Diskussionen / Aw: Das ODL-Messnetz des BfS
Letzter Beitrag von DL8BCN - 23. Oktober 2026, 15:45
https://odlinfo.bfs.de zeigt seit 2 Tagen keine aktuellen Messwerte der Sonden mehr an.Ich vermute das hängt mit der PHP Sicherheitslücke zusammen. Es gibt wohl noch einige Websites die vorsorglich down sind.
#22
Bayern / Aw: Flugwerft Oberschleißheim
Letzter Beitrag von qasweder - 23. Oktober 2026, 14:47
Ich war letzte Woche im thüringer Schiefergebirge auf Stollensuche, unter anderem hab ich auch die KZ-Gedenkstätte "Laura" in Schmiedebach besucht. Sehr interessante Ausstellung und sollte zu jeder Schieferexkursion dazu gehören. Da fiel mir wieder diese ältere Diskussion ein. Und ich kann DG0MG's Messungen bestätigen, am A4-Triebwerk in "Laura" strahlt nichts. (War ja eigentlich klar :dash2: )
#23
Mineralien, Glas und Keramik / Aw: Woraus sind diese Steine?
Letzter Beitrag von Radiohörer - 23. Oktober 2026, 13:33
...das ist bei den in unseren Straßen und Gehwegen häufig verbauten, auch eher was für Sportler:
bei 8 cm wärens bei Granit auch schon ~1,4 kg, bei 10 cm ~2,7 kg :-\
Die kleineren Formate werden im öffentlichen Bereich, vielleicht in weiser Vorahnung, selten verbaut ;D
Andererseits schützen die Großformatigen, siehe heutigen Jahrestag der Ungarn, auch besser 8)
#24
Mineralien, Glas und Keramik / Aw: Woraus sind diese Steine?
Letzter Beitrag von DL3HRT - 22. Oktober 2026, 22:44
Die Schlackesteine sind auch so schwer, dass man damit, im Gegensatz zu normalen Pflastersteinen, nicht werfen kann :D. Pro Stein kann man mit 6 - 7 kg rechnen.
#25
Mineralien, Glas und Keramik / Aw: Woraus sind diese Steine?
Letzter Beitrag von Radiohörer - 22. Oktober 2026, 21:28
...vielleicht solltet Ihr Euch mal für eine Hof- oder Garageneinfahrt ein paar Pflastersteine kommen lassen und damit, wie es damals üblich war, ein halbwegs sauberes Halbbogenmuster zusammenbasteln. Schön zu sehen auf den Gehwegen in Luhe ;D
Ich durfte damals meinem Vater vor der Garage (6,5 x 4,5 m) zur Hand gehen: kein Spaß! Unterschiedliche Größen und jeder anders gebrochen, so dass man jeden Stein mehrfach in der Hand hatte.
Da kann ich die Kommunen schon verstehen, wenn sie mit gleichförmigen Steinen arbeiten konnten, die auch noch ziemlich abriebfest sind. Gute ODL-Messungen sind nebenbei garantiert 8)
#26
Sachsen-Anhalt / Aw: Haldenlandschaft Mansfeld-...
Letzter Beitrag von Radiohörer - 22. Oktober 2026, 20:48
Zitat von: Lennart am 10. Juli 2023, 18:16Ich meine auch gelesen zu haben, dass Material aus der Uranlagerstätte Zobes nach Mansfeld-Südharz verbracht wurde. Leider finde ich die Quelle nicht mehr, vielleicht weiß jemand hier mehr.
...wenn man im Mineralienatlas nach Zobes sucht und sich die Gesteine und Mineralien ansieht, halte ich es für sehr unwahrscheinlich, dass man, außer vielleicht Fluorit, dem aber nicht das Hauptinteresse in Zobes galt, etwas anderes 160 km in Mansfeldische fuhr. Ich habe bis jetzt keine Belege gefunden, dass beim Verhütten der Kupferschiefer oder zur Verflüssigung der Schlacke, wie bei der Eisenverhüttung, Flussspat eingesetzt wurde.
Beim Verein Mansfelder Berg- und Hüttenleute , vermutlich die ausführlichste Seite zu diesem Thema,  findet man neben vielen, teils historischen Bildern aus der Gegend, bei Technologie einiges zur Verhüttung der Erze und ein tolles Schaubild des Prozesses nebst der Plastersteingießbetten :yahoo:
#27
Mineralien, Glas und Keramik / Aw: Woraus sind diese Steine?
Letzter Beitrag von NoLi - 22. Oktober 2026, 20:17
Zitat von: DG0MG am 22. Oktober 2026, 15:09...
Das ist eine sehr einseitige Betrachtung. Es gehören auch immer zwei Parteien dazu und die Geiz-ist-Geil-Mentalität war offenbar auch damals im Westen schon ausgeprägt, denn man hätte ja auch einheimische Granitsteine nehmen können.
...
Dies stimmt wahrlich, dass die westlichen Kommunen schon immer der Geiz-ist-Geil Mentalität verfallen waren, daher war dies eine erquickliche Win-Win-Situation zur beiderseitigen Zufriedenheit :drinks: .

Norbert
#28
Mineralien, Glas und Keramik / Aw: Woraus sind diese Steine?
Letzter Beitrag von Lennart - 22. Oktober 2026, 18:32
Du kannst Dir an der Autobahn 38 den Kupferschiefer selbst anschauen, so wie ich es HIER gezeigt habe. Danach wundert Dich die Aktivität innerhalb der Schlacke nicht mehr.
#29
Mineralien, Glas und Keramik / Aw: Woraus sind diese Steine?
Letzter Beitrag von Geophon - 22. Oktober 2026, 17:13
Zitat von: DG0MG am 22. Oktober 2026, 15:09Das ist eine sehr einseitige Betrachtung. Es gehören auch immer zwei Parteien dazu und die Geiz-ist-Geil-Mentalität war offenbar auch damals im Westen schon ausgeprägt, denn man hätte ja auch einheimische Granitsteine nehmen können.

Entschuldigung, das war von mir nicht ganz ernst gemeint. Für die DDR war es sicherlich ein sehr einträgliches Geschäft und ich kannte die Vorgeschichte, die im von Radiohörer verlinkten Wikipedia-Artikel steht, noch gar nicht. Demnach sind die Steine schon seit der Jahrhundertwende in ganz Europa verkauft worden und man hat diesen Handel letztlich nur weiter geführt.

Mich hatte gewundert, dass diese Schlacken überhaupt so eine Aktivität zeigen, da ich bisher nur Schlacken aus Muldenhütten bei Freiberg (Blei) und von der Ilseder Hütte (Eisen) als Vergleich hatte und die sind so gut wie gar nicht radioaktiv. Aber wenn man sich die Bildungsbedingungen des Kupferschiefers vor Augen führt, dann ergibt es schon Sinn, dass im Faulschlamm neben Kupfer, Blei und Silber auch Uran und Thorium mit angereichert wurden. Und bei der Verhüttung sind diese und ihre Folgeprodukte dann als inkompatible Elemente in der Schlacke noch einmal weiter aufkonzentiert worden.
#30
Mineralien, Glas und Keramik / Aw: Woraus sind diese Steine?
Letzter Beitrag von DG0MG - 22. Oktober 2026, 15:09
Zitat von: NoLi am 21. Oktober 2026, 19:33Devisen, nichts als Devisen, die die Ex-DDR vom Westen durch den Verkauf gebraucht und bekommen hat!

Zitat von: Geophon am 22. Oktober 2026, 10:11Na dann war das wohl ein sehr gutes Geschäft,  bezahlen, um strahlende Steine entsorgen zu dürfen 8).

Das ist eine sehr einseitige Betrachtung. Es gehören auch immer zwei Parteien dazu und die Geiz-ist-Geil-Mentalität war offenbar auch damals im Westen schon ausgeprägt, denn man hätte ja auch einheimische Granitsteine nehmen können.

Außerdem haben die Schlackesteine tatsächlich auch Vorteile: Sie nutzen sich weniger ab(!), als Basalt oder Granit und lassen sich durch ihre geraden Kanten mit schmaleren Fugen setzen, was sie für Radwege geeignet macht, weiß der Wikipedia-Artikel zu berichten.