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#21
Experimente / Aw: Pb-210/Bi-210/Po-210-Fläch...
Letzter Beitrag von Lennart - 08. Januar 2026, 09:04
Zitat von: NoLi am 07. Januar 2026, 21:24Polystyrol gibt es auch als Platten. Die meisten Kunststoffschilder, die man im Baumarkt bekommt, bestehen aus diesem Material.

PS ist auch der Standardkunststoff für Modellbausätze. Wenn man sich nicht sicher ist, ob es sich bei einem Kunststoff um PS handelt, kann man dies einfach mit Modellbaukleber (z.B. von Revell) testen. Dieser Kleber greift die PS-Plaste so stark an, dass das Material "chemisch miteinander verschweißt" wird. Zu kaufen gibt es den Kleber u.a. bei der Drogeriekette Müller.
#22
Experimente / Aw: Pb-210/Bi-210/Po-210-Fläch...
Letzter Beitrag von DL3HRT - 08. Januar 2026, 07:36
In der Patentschrift ist das sehr detailliert beschrieben. Man kann sich das Patent als PDF von den Seiten des Patentamts herunterladen. Da sind auch Zeichnungen enthalten.
#23
Experimente / Aw: Pb-210/Bi-210/Po-210-Fläch...
Letzter Beitrag von Radioquant98 - 08. Januar 2026, 06:58
Zitat von: NoLi am 07. Januar 2026, 21:24Die andere Möglichkeit ist die beschriebene Anwendung von radonbeladenem Ethanol.

Norbert

Wie kann man das herstellen? Eifach paar Uranerze mit Alkohol übergißen und auch ein Jahr warten?

Viele Grüße
Bernd
#24
Zählrohre / Aw: Permanente Außensonde Vac...
Letzter Beitrag von Radiohörer - 07. Januar 2026, 23:06
...gilt das noch: https://www.geigerzaehlerforum.de/index.php?msg=32019 ?
Wie wäre es mit genauen Angaben, damit man sich ~ was vorstellen kann:
Frequenz, Modulation, Leistung, Kabeldämpfung, SWR, Antennengewinn, Richtung der Abstrahlung, Abstand des Theremino von der Antenne, Aluhülle mit oder ohne Erdung (Draht, Litze o. Geflecht mit X mm²) oder PVC-Rohr, HV in Alu bei Sonde, Signalleitung (parallel, verdrillt, Koax, ein- oder beidseitig geerdet), Signalauswertung bei Sonde oder extern mit wie langer Leitung zum PC, Arduino etc., fällt die HV aus oder die Auswertung? Fragen über Fragen... :unknw: 
Damit man sich vorstellen kann, von was ich rede:
https://media.elv.com/master/1995_03_01_emv_kopfbild.jpg
https://www.emv-support-dresden.de/bilder/bestrahlung.jpg
https://www.emce-gmbh.de/fileadmin/_processed_/e/9/csm_banner14_e83471da98.jpg
für Pedelec: https://www.pedelecforum.de/forum/index.php?media/emv-pruefung.14925/full
#25
Zählrohre / Aw: Permanente Außensonde Vac...
Letzter Beitrag von DL8BCN - 07. Januar 2026, 22:02
So sieht dann manchmal die Anzeige vom Theremino Geiger aus...
Bei einem aktivem Funkamateur :D
Und das war nur kleine Leistung.
Bei 750 W auf Kurzwelle stürzt das alles komplett ab.
#26
Mineralien, Glas und Keramik / Aw: unbekannes Granulat
Letzter Beitrag von opengeiger.de - 07. Januar 2026, 21:55
Das Thema Strahlsand hatten wir auch schon:
https://www.geigerzaehlerforum.de/index.php?msg=24787

#27
Lebensmittel / Aw: Die Kakao-Nachweisgrenze
Letzter Beitrag von NoLi - 07. Januar 2026, 21:48
Zitat von: Peter-1 am 07. Januar 2026, 18:08...
Unter E501 darf es K2CO3 sein, aber auch KHCO3  :o
Damit ist bei Ostmann eine gewisse Unsicherheit verbunden.
Wer analysiert nun den Inhalt von Ostmann  :unknw:
Stöchiometrisch berechnet
enthält Kaliumcarbonat K2CO3 = 0,56 % K = 17,8 Bq/g K-40
enthält Kaliumhydrogencarbonat KHCO3 = 0,39 % K = 12,2 Bq/g K-40

Wieviel aber nun vom K2CO3 und KHCO3 in der OSTMANN-Pottasche enthalten ist, weiß wohl nur die Firma.
Die KI meint dazu:
"Die Ostmann Pottasche besteht ausschließlich aus Kaliumcarbonat (E 501), einem Backtriebmittel, das vor allem in zuckerreichen, flachen Teigen (wie Lebkuchen) für Lockerung und typischen Geschmack sorgt und vor Gebrauch in warmer Flüssigkeit aufgelöst werden muss.
Zusammensetzung:
    Hauptbestandteil: Kaliumcarbonat (K₂CO₃), auch bekannt als E 501.
    Funktion: Wirkt als Backtriebmittel (lockernd) und verleiht Gebäck wie Lebkuchen den charakteristischen Geschmack.
Anwendung (Tipp):
    Lösen Sie die Pottasche vor der Verwendung in etwas lauwarmem Wasser auf.
    Wird typischerweise bei Teigen mit hohem Zuckergehalt verwendet, die zu Flachgebäck verarbeitet werden.
Hersteller:
    Ostmann Gewürze, ansässig in 49201 Dissen, Deutschland.
"

Und weiter:

"Pottasche besteht chemisch aus Kaliumcarbonat (K2CO3), dem Kaliumsalz der Kohlensäure, das traditionell durch das Auslaugen von Pflanzenasche (vor allem Holzasche) in Wasser und anschließendes Eindampfen in Töpfen ("Pötten") gewonnen wurde, woher der Name stammt. Es ist ein weißes, hygroskopisches Pulver, das als Backtriebmittel schwere Teige auflockert und sie eher in die Breite als in die Höhe treibt, weshalb es für Lebkuchen und Honigkuchen verwendet wird.      Chemische Zusammensetzung: Hauptsächlich Kaliumcarbonat (K2CO3).  Ursprung: Historisch aus Holzasche gewonnen; der Name leitet sich von "Pott-Asche" ab.  Funktion beim Backen: Wirkt als Backtriebmittel, lockert Teig und lässt ihn flacher werden (ideal für Lebkuchen)."

Und noch weiter:

"Wie wird Kaliumcarbonat hergestellt?
Zur Herstellung von Kaliumcarbonat wird Kaliumchlorid einer Elektrolyse unterzogen, um Kaliumhydroxid herzustellen. Dieses reagiert dann mit Kohlendioxid, um das erforderliche Kaliumcarbonat zu erzeugen.
"

Es wird also Kaliumcarbonat K2CO3 und nicht Kaliumhydrogencarbonat KHCO3 hergestellt!

Norbert
#28
Experimente / Aw: Pb-210/Bi-210/Po-210-Fläch...
Letzter Beitrag von NoLi - 07. Januar 2026, 21:24
Zitat von: Raven am 07. Januar 2026, 20:37Das klingt nach einem Spannenden Projekt, versteh ich das Richtig einfach ein Polystyrol stück mit einem Rn-222 exhalierendem Objekt in eine Luftdichte dose packen und warten? Bei Polystyrol muss ich aber ein ein eher poröses und bröselndes material denken, das eignet sich eher weniger als Trägermaterial  ;D
Polystyrol gibt es auch als Platten. Die meisten Kunststoffschilder, die man im Baumarkt bekommt, bestehen aus diesem Material.
Man braucht zur Herstellung dieses Alpha-Beta-Gamma-Prüfstrahlers eine möglichst kräftige Radon-Quelle (z.B. aus dem militärischen Bereich ein Fluginstrument mit radiumreicher Leuchtfarbe oder ein möglichst poröses Uranmineral; beides mit möglichst einer Dosisleistung im zweistelligen µSv/h-Bereich), und eine luftdichte Dose, in der beides zusammen mindestens einige Monate eingeschlossen bleibt, damit sich aus den kurzlebigen Radon-Folgeprodukten Po-218, Pb-214, Bi-215, Po-214 das relativ langlebige (Halbwertszeit 22,5 Jahre) Pb-210 aufbauen und am Polystyrol fest anreichern kann. Daran bildet es durch den Zerfall ebenfalls seine Tochernuklide Bi-210 und Po-210. Je länger die Einschlusszeit ist, desto mehr Pb-210 bildet und bindet sich am Polystyrol.

Die andere Möglichkeit ist die beschriebene Anwendung von radonbeladenem Ethanol.

Pb-210 ist ein Beta-Strahler mit niedriger Emax von 63,5 keV und einem 4,25 %igen Gamma-Anteil mit einer Energie von 46,5 keV.
Bi-210 ist ein reiner Beta-Strahler mit einer relativ hochenergetischen Emax von 1,16 MeV.
Po-210 ist ein reiner Alpha-Strahler mit einer Energie von 5,41 MeV.

Norbert
#29
Experimente / Aw: Pb-210/Bi-210/Po-210-Fläch...
Letzter Beitrag von DL8BCN - 07. Januar 2026, 21:24
Oben steht ja, in radonbeladenem Aethanol lagern.
Und Polystyrol ist nicht bröckelig.
Es ist kein Styropor gemeint, was aufgeschäumt wurde.
#30
Experimente / Aw: Pb-210/Bi-210/Po-210-Fläch...
Letzter Beitrag von Raven - 07. Januar 2026, 20:37
Das klingt nach einem Spannenden Projekt, versteh ich das Richtig einfach ein Polystyrol stück mit einem Rn-222 exhalierendem Objekt in eine Luftdichte dose packen und warten? Bei Polystyrol muss ich aber ein ein eher poröses und bröselndes material denken, das eignet sich eher weniger als Trägermaterial  ;D