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#21
Tschechien (CZ) / Aw: Neues Kernenergiemuseum na...
Letzter Beitrag von Radiohörer - 09. September 2026, 16:22
...gabs die Info fürs Museum nicht schon vor ein paar Wochen?

@exicator: ???
#22
Allgemeine Diskussionen / Aw: Frieseke & Höpfner
Letzter Beitrag von DG0MG - 09. September 2026, 14:41
Der Vollständigkeit halber wäre es tatsächlich schön, mal ein Foto der Uhr zu sehen.
#23
Allgemeine Diskussionen / Aw: Frieseke & Höpfner
Letzter Beitrag von Lennart - 09. September 2026, 14:27
Das wollte ich auch nicht als wahrscheinlichstes Szenario darstellen. Der vorher erwähnte Zukauf von Uhrwerken war aber auch damals schon verbreitet. So hat auch Rolex angefangen, um mal bei einer bekannten Marke zu bleiben. Die haben ab 1905 mit der Uhrenproduktion angefangen, wobei die Werke von Jean Aegler eingekauft worden sind. Erst 2004 wurde der Hersteller komplett aufgekauft und in den Konzern eingegliedert.

Gut möglich, dass die F&H-Stoppuhr stattdessen vollständig "in-house" produziert worden ist. Es wäre aber auch nicht weit hergeholt, wenn das Innenleben von einem anderen Hersteller stammt.

Was auch noch möglich wäre, ist z.B. ein Werbegeschenk mit F&H-Logo. Das würde ich auch nicht ausschließen wollen.
#24
Allgemeine Diskussionen / Aw: Frieseke & Höpfner
Letzter Beitrag von DG0MG - 09. September 2026, 12:45
Zitat von: Lennart am 08. September 2026, 18:04Hier wurde einfach nur eine Lizenz erworben, um den bekannten Namen für die Vermarktung zu nutzen.

Das mag heutzutage ganz sicher zutreffen aber der Filmprojektor und der oben erwähnte FH49 (und sicher auch die Stopuhr) stammen aus einer Zeit, in der das mMn noch nicht üblich war.

Dazu muss man sich etwas zur Firmengeschichte schlau machen:
https://www.potsdam-wiki.de/Frieseke_%26_H%C3%B6pfner
https://www.historische-messtechnik.de/hersteller/d--f/frieseke-hoepfner.php

"Hans Frieseke und Friedrich Höpfner – beide aus der Führungselite der Dessauer Junkerwerke – erhielten im Jahr 1939 den Auftrag die Gerätebau GmbH Babelsberg zu erwerben und zu führen. Nach dem Krieg gründeten die beiden eine neue Firma in Erlangen unter dem selben Namen. Frieseke & Hoepfner, auch als Fritz Hofmann und Fischer AG firmierend, produzierte bis 1961 Tonfilmprojektoren. Andere Arbeitsgebiete bis zur Betriebsaufgabe 1992 waren Hydrauliksysteme, Datenverarbeitung sowie radiometrische Mess- und Regeltechnik."

http://www.albert-gieseler.de/dampf_de/firmen1/firmadet14934.shtml
Schon 1954 wurde Frieseke&Höpfner" durch FAG gekauft, die ließen den Namen jedoch bestehen.

Das Produktportfolio war also mal viel breiter, als "nur" Strahlungsmessgeräte, resultierend aus der Produktion für u.a. die Reichspost während des Krieges.

#25
Tschechien (CZ) / Aw: Neues Kernenergiemuseum na...
Letzter Beitrag von Flipflop - 09. September 2026, 11:59
Zitat von: DG0MG am 08. September 2026, 20:05Ich glaube auch, das ist total cool dort:


Aus irgendeinem Grund kann ich das Video nicht abspielen, und der Link zu YouTube funktioniert auch nicht.
Nehme an es ist dieses Video:

Muzeum of Radioactivity ☢️ Czech rep.

RadioactiveHunter

(So kann man wenigstens noch den Text kopieren und direkt auf YouTube suchen) :unknw:

#26
Allgemeine Diskussionen / Aw: Frieseke & Höpfner
Letzter Beitrag von miles_teg - 09. September 2026, 11:57
Zitat von: Lennart am 08. September 2026, 18:04Hier wurde einfach nur eine Lizenz erworben, um den bekannten Namen für die Vermarktung zu nutzen.
Was sowieso mehr einen Fluch des modernen Kaufens darstellt, als einen Segen. Wie viele Marken sind inzwischen still und leise Teile von irgendwelchen namenlosen "private equity" Konglomeraten oder nach Fernost "lizenziert". Oder halt ein internationaler Konzern, der nur noch eine Sammlung von Marken ist und deren "verschiedene" Produkte quasi mehr oder weniger ident sind. Und das auf Basis der Gewinnmaximierung. Stellantis ist da so ein, für mich unangenehmes, Beispiel.
#27
Tschechien (CZ) / Aw: Neues Kernenergiemuseum na...
Letzter Beitrag von megapull - 08. September 2026, 20:16
Ich freue mich schon sehr auf meinen Besuch. Ich habe sogar ein bisschen dazu beigetragen, die Sammlung zu erweitern, indem ich die Lieferung eines seltenen ungarischen Geigerzählers organisiert habe. Wenn ich das nächste Mal dort bin (ich wäre diesen Sommer gerne hingefahren, aber es kam etwas dazwischen), bringe ich auf jeden Fall noch ein paar andere Sachen mit.
#28
Tschechien (CZ) / Aw: Neues Kernenergiemuseum na...
Letzter Beitrag von DG0MG - 08. September 2026, 20:05
Ich glaube auch, das ist total cool dort:


#29
Eigenbau, Elektronikbasteln und Programmieren / Aw: Opengeiger PMT-Adapter
Letzter Beitrag von ABel - 08. September 2026, 18:25
Hallo,

mein erster Detektor war ein  BICRON 2MW2/2, gebaut gegen Ender der 1990er, er war im medizinischen Bereich wohl auch eingesetzt worden. Ich habe ihm, nach Theremino-Vorlage einen Divider gebaut. Eine Erweiterung war hier nötig, weil der PMT zischen Kathode und erster Dynode noch eine Focus-Einstellung hat. Dieser Detektor ließ sich ohne Probleme sowohl mit meinem Theremino-PMT-Adapter-Nachbau, als auch mit dem opengeiger PMT-Adapter-Nachbau betreiben.

Dann konnte ich mir einen Scionix 51B51/2 organisieren. Mit einem Divider nach bisheriger Bauart (allerdings ohne Focus-Einstellung) kommen aus dem Signal-Output Pulse mit einer Amplitude von 50V heraus. Das ist zu viel für beide PMT-Adapter. Mit einer Veränderung des Lastwiderstandes im Divider (für den Anodenstrom) ließ sich die Amplitude nicht senken.

Als nächsten Lösungsversuch habe ich einen Widerstand in die Signalleitung eingebaut. Damit ließen sich erste Histogramme erzeugen. Es war ersichtlich, dass der Scionx-Detektor sehr viel empfindlicher als der Bicron war. Allerdings waren Peaks im höheren keV-Bereich nach links verschoben.

Dann habe ich den Lastwiderstand durch einen Poti ersetzt und den Abgriff auf die Signalleitung gegeben. Auch so waren Histogramme zu erzeugen, wieder waren Peaks im höheren keV-Bereich nach links verschoben.

Dann habe ich mit einem Impedanzwandler experimentiert. Erst mit einem OpAmp, dann mit 2 Transistoren. Dabei ist es mir gelungen, Histogramme zu erzeugen bei den Peaks >1000keV nicht nach links verschoben waren. Allerding mit einer völlig unbefriedigenden Konfiguration. Ich hatte am Poti im Divider die Pulsamplitude so weit gesenkt, dass ich mein Audio-Interface als Signalverstärker nutzen musste (+6dB). Daraus sollte keine Arbeitskonfiguration werden, es hat mir aber gezeigt, dass eine nicht verkürzte Energieachse möglich ist.

Ich bin also mit der Qualität meiner Histogramme nicht zufrieden und möchte diese verbessern. Ob das mit dem vorhandenen Adapter (evtl. mit kleineren Änderungen) möglich ist, weiß ich (noch) nicht. Um das zu klären, möchte ich experimentieren und messen (z.B. mit dem Pulsgenerator).

Gruß Andreas
#30
Allgemeine Diskussionen / Aw: Frieseke & Höpfner
Letzter Beitrag von Lennart - 08. September 2026, 18:04
Meiner Meinung nach liegt zwischen dem Hersteller einer (Mess-)Uhr, dem Hersteller des Uhrwerks und dem aufgedruckten Herstellernamen ein himmelsweiter Unterschied. Die müssen nicht alle identisch sein und sind es häufig auch nicht.

Diese Messuhr wird z.B. von Garant "hergestellt". Das ist eine Eigenmarke der Hoffmann-Group. Dahinter steht aber ein professioneller Messgerätehersteller, z.B. TESA, Mitutoyo, Mahr, usw.

Bei Armbanduhren ist es sogar so, dass der eigentliche Hersteller nur selten die mechanischen Uhrwerke selbst produziert.

Hinter vielen Schweizer Uhren stehen die Uhrwerkhersteller ETA und Sellita. Selbst bei den Luxusuhren produzieren nur wenige Hersteller eigene Uhrwerke. Rolex und Omega gehören z.B. dazu, wobei selbst diese Unternehmen lange Zeit Uhrwerke eingekauft haben.

Noch eindrücklicher sieht man es am Beispiel der vermeintlichen Markenuhren, wie Bugatti und Co. Ich hoffe es geht niemand ernsthaft davon aus, dass die Uhren zusammen mit den Fahrzeugen "vom Band rollen"  ;)

Hier wurde einfach nur eine Lizenz erworben, um den bekannten Namen für die Vermarktung zu nutzen.