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Aha, jetzt ist man bei Radiacode mit diesem Gerät auch auf den Plastik-Szintillator umgestiegen.

Die Schutzkapsel Protective Capsule U1 ist zwar funktionell, um das Gerät bei einem EMP (ist ja leider nicht mehr auszuschliessen) vor elektronischer Zerstörung zu schützen. Aber leider geht dabei die visuelle sowie akustische Mess- und Warnfunktion verloren. Bluetooth wird da auch nicht weiterhelfen, sonst hätte das Behältnis keine EMP-Schutzfunktion.

Den Messumfang finde ich sehr gut, damit wird der RC Zero zu einem echten Universalgerät, für die alltäglichen Messungen sowie für den Katastrophenschutzeinsatz oder den Strahlenschutzeinsatz beim Aufspüren und Bergen von Gamma-Strahlenquellen.

Was allerdings beim Zero auf der Strecke geblieben ist, ist die Spektrometriefähigkeit...ein Plastik-Szintillator taugt dafür nicht. Um sein Radiacode-Equipment komplett abzurunden, braucht es demnach zwei Geräte, einen RC-Zero und einen RC-101/102/103/110.

Norbert
#23
Zitat von: DL3HRT am 08. April 2026, 07:18Ich bin skeptisch, ob das Gerät ein Erfolg wird. Möglicherweise bei den Preppern. Aber wer braucht schon solch einen Messbereich?

Passend dazu gibt es eine Schutzkapsel, um das Gerät vor einem EMP zu schützen:
https://www.radiacode.com/products/protective-capsule

Hoffen wir für die Firma, dass der Zero keine Nullnummer wird  ;).

Ein echt cooles Promo-Video, und das Konzept ist interessant. Ich dachte auch, dass das was für Prepper sein wird.

Wenn ich mich recht erinnere, liegt die Empfindlichkeit bei 14 CPS pro µSv/h.

Ich dachte mir... wenn man 9 Sievert pro Stunde messen kann, merkt man das doch sicher auch ohne Gerät. Aber wenn die Energiekompensation (hoffentlich) stimmt, könnte es eine richtig günstige Option für Krankenhäuser, Rettungskräfte usw. sein.

(Ähnlich wie der SEI Ranger, der zwar ein anderes Gerät ist, aber auch günstiger und definitiv von Profis eingesetzt wird.)
#24
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#25
Zitat von: Lennart am 08. April 2026, 01:01Damit hat wohl kaum jemand gerechnet:

Der neue RadiaCode heißt "Zero" und


Nicht das ich jetzt gerade einen Kaufen werde, macht aber schon Sinn. Vielleicht macht mal jemand ein Video mit einem RC Zero bei einer Schweissnaht-Prüfung.
#26
Ich bin skeptisch, ob das Gerät ein Erfolg wird. Möglicherweise bei den Preppern. Aber wer braucht schon solch einen Messbereich?

Passend dazu gibt es eine Schutzkapsel, um das Gerät vor einem EMP zu schützen:
https://www.radiacode.com/products/protective-capsule

Hoffen wir für die Firma, dass der Zero keine Nullnummer wird  ;).
#27
Damit hat wohl kaum jemand gerechnet:

Der neue RadiaCode heißt "Zero" und beinhaltet wohl einen 14 x 14 x 14 mm Plastikszintillator.

Messbereich Dosisleistung H*(10) bis 9 Sv/h
Energiebereich: 100 keV bis 5 MeV*
Empfindlichkeit @ 662 keV: 16 CPS/(µSv/h)
Gehäuse: 127 x 34 x 21 mm (identisch zum RC-110)
Gewicht: 76 g
Preis: 299 € laut Webseite Stand 08.04.26

Mehr Details siehe PDF im Anhang.

*Edit: Scheinbar war der anfänglich kommunizierte Energiebereich bis 5 MeV ein Fehler, tatsächlich liegt der Bereich zwischen 100 keV und 3 MeV, wobei das Gerät bereits ab 30 keV Werte anzeigt.
#28
Presse/TV/Rundfunk/Youtube/Internet / Aw: Radon Messungen in Schlesw...
Letzter Beitrag von drsimon - 07. April 2026, 21:54
Ist vom Feinsten, wir haben in München im zweiten Stock da 5fache und in Keller 200-500 Bq. Aber das ist nichts gegen Menzenschwand und Thüringen.
LG K
#29
Presse/TV/Rundfunk/Youtube/Internet / Aw: Radon Messungen in Schlesw...
Letzter Beitrag von drsimon - 07. April 2026, 21:52
Zitat von: NoLi am 19. Januar 2026, 12:29
Zitat von: Zugpferd am 19. Januar 2026, 00:05...
Norbert, meine Radon Messgeräte zeigen kaum was an bei mir.
Hmm, wie hoch sind denn die Anzeigewerte?
Bei uns in den Praktikumsräumen liegt die Radonkonzentration trotz Gebäudezu- und Abluft (mit Zuluftfilterung!) immer zwischen 5 Bq/m³ und 50 Bq/m³, je nach Klimatisierung/Luftwechsel, und bei geschlossenen Fenstern.

Norbert
#30
Eigenbau, Elektronikbasteln und Programmieren / Impedanzwandler
Letzter Beitrag von ABel - 07. April 2026, 18:55
Hallo,

gern würde ich auch Mal einen Impedanzwandler ausprobieren. Anbei eine erste Simulation.

Direkt an der Anodenleitung, noch vor dem PMT_RL1 werde ich ihn nicht einsetzen können, dann würde die DC-Hochspannung nicht an der Anode ankommen?! Er müsste also wohl nach PMT_C1 eingebaut werden. Dann wirkt er aber auch nur auf den Strom in Richtung des PMT-Adapters.

Wie aber leg ich das Ganze aus?

Der Anodenstrom soll als Stromquelle (also nicht als Spannungsquelle!) simuliert werden. Der PMT-Hersteller schlägt für die Simulation parallel zur Stromquelle einen Widerstand > 1TeraOhm und einen Kondensator < 10pF vor. Den Widerstand hab ich schon Mal weggelassen, er leistet in dieser Größe keinen erkennbaren Beitrag zur Simulation.

Nun ist aber die Frage: Gilt meine Stromquelle (Anodensignal) mit dem über PMT_RL1 abfließenden Strom für einen Impedanzwandler wirklich als Stromquelle, oder müsste das was in den Impedanzwandler hineingeht womöglich als Spannungsquelle angesehen werden?

Im anliegenden Schema habe ich einen ADA4500 völlig willkürlich gewählt. Um am Knoten in1 eine Amplitude von -1V zu erreichen, muss ich als PMT_RL1 einen 100kOhm-Widerstand einsetzen. Damit fließen 60uA durch den Divider ab und die Amplitude am Impedanzwandler beträgt -6V. Wie wähle ich einen geeigneten OpAmp aus? Welche technischen Parameter müsste er haben?

Kann ich als Ausgangswiderstand für den Impedanzwandler auch 50Ohm als Abschlusswiderstand für das BNC-Kabel erreichen? Wie mach ich das? Und: Kann ich den Versorgungsstrom für den Impedanzwandler aus der Hochspannung gewinnen, oder braut es eine separate Stromversorgung?

Gruß Andreas