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#21
Objekte und Stoffe / Aw: Radioaktive Fossilien
Letzter Beitrag von Radiohörer - Gestern um 10:29
Zitat von: DL8BCN am Gestern um 09:51https://www.ifg.uni-kiel.de/de/einrichtungen/museum/geologisches-und-mineralogisches-museum-1
Dort gab es unter anderem große Stücke von versteinertem Holz.
Ich habe da meinen RadiaCode rangehalten und er hat ungefähr 0,20 µSv/h angezeigt.
Ich hatte keine Geduld für ein Spektrum.
Daher weiß ich nicht, was da genau gestrahlt hat.
...U und was seit der Anlagerung daraus entstanden ist.
Die nordbayerischen Kieselhölzer können U eingelagert haben.
Im http://www.naturkunde-museum-coburg.de/ hab ich einige Stücke hinter Glas mit dem Raysid gefunden.
Bei denen um Nbg ist mir das noch nicht aufgefallen.
Empfehlen kann ich http://www.spessartit.de/Fossiles-Holz.html in dem die U-haltigen Hölzer erwähnt werden und das Museum in Karlstein darunter.
Dort sind auch zwei U-Medaillen zu finden ;)

#22
Objekte und Stoffe / Aw: Radioaktive Fossilien
Letzter Beitrag von DL8BCN - Gestern um 10:27
Das Thema Tripel-Superphosphatdünger ist spannend.
Ich hatte mir ja auch welchen besorgt und gemessen.
Die Schwermetalle werden bei der Düngerherstellung offensichtlich aus wirtschaftlichen Gründen nicht abgetrennt.
Da kommen viele Tonnen Uran auf die Felder.
Ich denke das wissen die wenigsten.
Noch nicht mal die meisten Landwirte.

#23
Objekte und Stoffe / Aw: Radioaktive Fossilien
Letzter Beitrag von DL3HRT - Gestern um 10:09
Viele der angebotenen Haifischzähne stammen aus den Phosphat-Minen in Marokko. Und die enthalten, wie wir ja wissen, reichlich Uran. Das hat die Messung am Tripel-Superphosphatdünger deutlich gezeigt. Den hatten wir damals sogar massespektrometrisch untersuchen lassen.
#24
und hier auf Englisch:  https://dl.radiacode.com/Radiacode_documentation_en.pdf

"ausführlich" ist wirklich nicht gelogen!
#25
Objekte und Stoffe / Aw: Radioaktive Fossilien
Letzter Beitrag von DL8BCN - Gestern um 09:51
Ich war letztes Jahr in Kiel.
Bei der Uni gibt es eine Mineralogische Sammlung mit einigen schönen Exponaten.
https://www.ifg.uni-kiel.de/de/einrichtungen/museum/geologisches-und-mineralogisches-museum-1
Dort gab es unter anderem große Stücke von versteinertem Holz.
Ich habe da meinen RadiaCode rangehalten und er hat ungefähr 0,20 µSv/h angezeigt.
Ich hatte keine Geduld für ein Spektrum.
Daher weiß ich nicht, was da genau gestrahlt hat.
Aber man sieht, daß Versteinerungen aus ehemals biologischem Ursprung durchaus etwas radioaktiv sein können.
Das ist interessant.
#26
Gamma-Spektroskopie / Aw: Marinelli-Becher
Letzter Beitrag von Carcosa - Gestern um 09:40
Habe mich mal in Fusion eingearbeitet, das ist ja echt ein mächtiges Werkzeug. Hier mal das erste Modell für einen KC761 Marinelli-Becher, das müsste jetzt bündig am Gerät abschließen.

Wenn ich jetzt noch einen Timeslot am 3D-Drucker meines Sohnes bekomme.... :))

STL-Dateien kann ich dann gerne teilen falls jemand von euch sowas für den KC761 benötigt.

Innenvolumen: 1.27L
#27
Suche / Graetz Sonden 18526 D & 18545 ...
Letzter Beitrag von megapull - Gestern um 09:39
Ich suche folgende Sonden (mit Kabel), die hauptsächlich für die X5C-Serie entwickelt wurden.

Vielen Dank!
#28
Objekte und Stoffe / Aw: Radioaktive Fossilien
Letzter Beitrag von DL3HRT - 13. Januar 2026, 22:29
Ich habe heute meinen großen fossilen Zahn vom Otodus obliquus in die Bleiburg gepackt und gemessen. Der Zahn wiegt 34,1 g und ist aktiver als die Tüte mit den 150 g Haifischzähnen. Die Nettozählrate liegt bei 34,2 cps, mehr als doppelt so hoch wie die Nullrate von 14,6 cps. Es ergibt sich ein sehr schönes Spektrum von Radium-226 und dessen  Töchtern.
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Im Spektrum ist der Hintergrund abgezogen. Hier drei Fotos vom Zahn mit einem ScaleCube zum Größenvergleich.
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Ich habe gestern die KI zu diesem Thema befragt. Interessant ist die Antwort auf meine Frage:  "Sind Haifischzähne häufiger radioaktiv als fossile Knochen?"
siehe Link

#29
Gamma-Spektroskopie / Aw: Cs137 im Boden, Oberbayern...
Letzter Beitrag von Carcosa - 13. Januar 2026, 22:29
https://www.unibas.ch/de/Aktuell/News/Uni-Research/Neue-Karte-fuer-radioaktive-Belastung-von-Boeden-in-Europa.html

(danke Radiohörer fürs Teilen)

...ich habe in 10cm Tiefe gegraben, Trüffel habe ich dabei (leider) keine gefunden :-)

In dem YT Video das ich verlinkt hatte, wurde ja auf diesen Sachverhalt hingewiesen, dass das Cs nicht besonders bodengängig ist, und deshalb die Schichten von 10-20cm bessere Aussichten auf Tschernobyl-Fallout haben.

Er hatte ja echt stolze Werte gemessen da in den Kalkalpen: bis zu 2180Bq/kg
#30
Objekte und Stoffe / Aw: Rubidium als Prüfstrahler
Letzter Beitrag von NoLi - 13. Januar 2026, 20:33
Zitat von: opengeiger.de am 13. Januar 2026, 18:56Ja, und genau deswegen ist es ja auch ne Challenge für die Citizen Science Messgeräte  ;) . So ein gutes Soft Beta Pancake hat schon so seine Daseins-Berechtigung in der Sammlung.  ;D
Die ganzen Geräte mit Zählrohren M4011, J321, SBM-20 u.ä. haben eine untere Beta-Emax-Grenze von 400 keV - 500 keV, weil sie eine Wandstärke (Glas/Metall) von ca. 500 mg/cm² Flächenbelegung aufweisen, und scheiden somit für Rb-87 schon mal aus. Die Pancake-Zählrohre besitzen ein Mica-Fenster von ca. 2 mg/cm² (US-Typen) und ein Glas-Fenster von etwa 4 - 6 mg/cm² (Russentypen, z.B. Beta-2-1 und Beta-2-2).

Zitat von: opengeiger.de am 13. Januar 2026, 19:01Und was ich zu meinem Entsetzen gerade auch feststellen muss, mein LB1210B lässt sich von dem RbCl kaum beeindrucken. Er geht von 11cps Background auf vielleicht 15cps hoch  :o
LB1210B mit Propan-Butan-Detektor (Folie mit 0,4 - 0,9 mg/cm²) oder Xenon-Detektor (Folie mit 5 mg/cm²)? :unknw:
5 mg/cm² entspricht einer Dicke von 0,01 mm und somit der Absorptionsdicke der um die 70 keV-Elektronen der größten Häufigkeit, bleiben somit nur die wenigeren Elektronen mit deutlich höherer Energie zur Detektion...somit erklärt sich die Unempfindlichkeit eines Xenon-Detektors für Rb-87. Die Empfindlichkeit des Propan-Butan-Detektors wird deutlich besser sein.

Norbert