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#21
Presse/TV/Rundfunk/Youtube/Internet / Aw: Leuchtturm auf Sachalin (K...
Letzter Beitrag von Lennart - 16. April 2026, 16:36
Ich habe einen Screenshot des heruntergeladenen Originalvideos durch einen Upscaler gejagt.

Am Anfang steht entweder ein "H", oder ein kyrillisches "N". Wenn es kyrillisch ist, muss das nächste Symbol eine "5" sein. Darauf folgt "8207".

Bisher habe ich aber auch nichts konkretes gefunden.
#22
Leider wird diese große Organisation immer schlechter. Ich habe in diesem Jahr bereits mehr Falschlieferungen bzw. defekte Ware erhalten, wie in mehreren Jahren davor. Rücksendungen kannte ich bisher nicht, jetzt bin ich leider häufiger in der Poststelle.

Bisher liefen die Lieferungen aus Zypern vorbildlich. Man bekommt die Trackininformationen, sobald das Paket abgeschickt wurde und ist immer auf dem Laufenden.

Ich gebe zu, dass wir auch viel bei Amazon bestellen. Das hat damit zu tun, dass die Auslieferung bei uns am späten Nachmittag bzw. frühen Abend erfolgt, wo auch jemand zu Hause ist.

Viele Grüße

Karsten
#23
Allgemeine Diskussionen / Aw: PKW-Durchleuchtung an der ...
Letzter Beitrag von DG0MG - 16. April 2026, 15:14
Ein lesenswerter Artikel, um in das Thema "TECHNIK V" einzusteigen, ist dieser aus dem Spiegel 51/1994:


Der Herr Felix Ludwig, der den Vortrag hält, ist Historiker, kein Techniker, das merkt man.
Er erzählt davon, dass es 150 NaI-Sensoren waren, aller Wahrscheinlichkeit nach also Szintillationssonden, jeweils mit PMT. Gleichzeitig sollen die Autos 30 Sekunden während der Durchleuchtung STILLGESTANDEN haben. Das macht aber keinen Sinn, man hätte bei einem flächig angeordneten Sensorfeld ein Bild mit 150 Pixeln. Stattdessen hat das meines Wissens eher wie ein Faxgerät oder ein Zeilenscanner funktioniert: Die 150 Sensoren waren eng aneinander in einer Linie angeordnet: Wenn z.B. Szintillatoren von 15 mm Durchmesser und entsprechende Finger-PMTs verwendet wurden, ergibt das eine für PKWs gut passende Zeilenbreite von 2,25 Metern.
Durch organisatorische Maßnahmen fuhren die Autos langsam im Schrittempo über die Sensorenzeile, über eine Messung der genauen Fahrgeschwindigkeit oder des bestehenden Abstandes (Ultraschall o.ä.) wurde der Fortschritt des Bildaufbaus auf dem Sichtgerät gesteuert.

Die Diskussion, ob die Strahlenquelle unten und die Sensoren oben, oder ob es anders herum war, stellt sich mMn schon aus physikalischer Sicht gar nicht: Um ein scharfes Bild zu bekommen, muss sich der Sensor möglichst nahe am durchstrahlten Objekt befinden. Das ist beim Zahnröntgen genauso. Der Strahlengang ist ja nicht parallel, wie bei Sonnenlicht, sondern eher divergent - ausgehend von einer Punktquelle nur wenige Meter entfernt. Aus dieser Sicht ist es einfach sinnvoller, die Sensorzeile im Boden unterzubringen und den Strahler auf die Beschaubrücke hochzuwuchten, wie im SPIEGEL-Artikel beschrieben.

Der Herr, der in Teil III Diskussion immer wieder anregt, man bräuchte doch "nur mal" beim VTKA in Rossendorf nachfragen, ob die noch Unterlagen über die Cs-Quellen hätten, verkennt m.M. nach die Situation. Zum ersten hat man es mit einem GEHEIMDIENST zu tun, für den Konspirativität eins der obersten Prinzipien war. Zum zweiten ist die Übergabe an die NVA und damit später an die Bundeswehr, die Herr Ludwig im Vortrag anspricht, eine sehr wahrscheinliche Variante. Schon allein deshalb, wenn man sich mal anschaut, was die NVA in Storkow (wo die Quellen hingekommen sein sollen) denn so gemacht hat: https://www.geigerzaehlerforum.de/index.php/topic,1657.0.html
Bei den Diskutanten herrscht die Einstellung vor, man hätte die Quellen "loswerden" wollen. Loswerden von der Grenze, ja. Aber doch nicht unter einem Haufen Bauschutt vergraben. Vielleicht haben die Quellen dann später eine normale zivile Verwendung gefunden, es ist ja nicht so, dass die niemand brauchen könnte.

Hier werden ja immerhin konkrete Fakten genannt: https://www.gruenes-blatt.de/index.php/2005-03:_Gammastrahler_an_der_Innerdeutschen_Grenze
#24
Zählrohre / Aw: Zählrohr TOTAL 6150 / G-19...
Letzter Beitrag von NoLi - 16. April 2026, 14:46
Zitat von: Eltatoni am 16. April 2026, 13:29...
ein normales Multimeter
Ups, nix gutt! Weil der Innenwiderstand dieser Geräte viel zu niedrig ist, bricht bei der Spannungsmessung ein Teil der Spannung zusammen und das Multimeter zeigt deutlich zu wenig an. Wenn die Anzeige jetzt schon bei 500 Volt liegt, ist sie tatsächlich deutlich höher. Dies würde die Glimmentladung erklären.
HV immer möglichst mit einem elektrostatischen Voltmeter oder mit einem Spannungsmessgerät mit sehr hohem Innenwiderstand messen! Ein "einfaches" normales Multimeter ist dafür nicht geeignet.

Norbert
#25
Zitat von: DL3HRT am 16. April 2026, 12:41Was stört dich am Direktkauf in Zypern? 
Ich denke mir, bezüglich Warenerhalt und Zahlungsverkehr via Amazon ist dies sicherer, weil eine große Organisation dahinter steckt.

Norbert
#26
Allgemeine Diskussionen / Aw: PKW-Durchleuchtung an der ...
Letzter Beitrag von miles_teg - 16. April 2026, 14:06
Zitat von: NoLi am 15. April 2026, 19:11Und wie ist das dann mit den derzeitigen stationären und mobilen LKW-Röntgenkontrollen von Polizei und Zoll gegen Schmuggelgut und illegalen Asylantentransporten zu sehen?
Ich vermute nicht, das dort Personen "im Strahl" sind. Wenn eine Person versucht illegal in ein Land einzureisen, sollte sich diese Person über die möglichen Risiken klar sein.
#27
Zählrohre / Aw: Zählrohr TOTAL 6150 / G-19...
Letzter Beitrag von Eltatoni - 16. April 2026, 13:29
Zitat von: Radioquant98 am 16. April 2026, 10:58
Zitat von: Eltatoni am 16. April 2026, 10:12Ich habe das Hochspannungsnetzteil getestet und messe etwa 500 V.

Womit gemessen?

Viele Grüße
Bernd
ein normales Multimeter
#28
Allgemeine Diskussionen / Aw: PKW-Durchleuchtung an der ...
Letzter Beitrag von DL8BCN - 16. April 2026, 13:20
Der Fahrer bleibt ja nicht im Fahrzeug sitzen, wenn die Röntgenkanone läuft, oder?
Anders sieht es aus, wenn Schlepper Personen im Container mitführen und die mit durchstrahlt werden.
Ist dann nicht so lustig.
In der DDR wurden ja die Fahrzeuge ohne das Wissen der Fahrzeugführer geröntgt.
Das ist natürlich kriminell.
#29
Zählrohre / Aw: Zählrohr TOTAL 6150 / G-19...
Letzter Beitrag von Eltatoni - 16. April 2026, 13:20
Sollte ich versuchen, die Widerstände in der Sonde auszutauschen?
#30
Deutsche Strahlenmessgeräte (DDR) / Flächengewichtsmessanlage 2400...
Letzter Beitrag von DG0MG - 16. April 2026, 13:07
Vor einiger Zeit entdeckte ich in einem youtube-Video ein Trefoil an einer technischen Anlage. Ähnlich wie beim Chemiekombinat Bitterfeld ließ sich der Ort lokalisieren und ich war bei passender Gelegenheit dort:


Wie man sieht, ist das eine Papierfabrik und die Maschine ist älter, als die Messeinrichtung. Der Sinn ist klar, die Dichte des auslaufenden Papiers wird gemessen und und bei Abweichungen vom Sollwert wird an einer Stelleinrichtung (Drehzahl, Walzenabstand o.ä.) etwas verändert, um den Sollwert wieder zu erreichen. Ein geschlossener Regelkreis also.

Der Strahler scheint nicht mehr da zu sein, jedenfalls konnte ich nicht die geringste merkliche Erhöhung der Dosisleistung feststellen. Laut Typenschild waren es 1974 21,5 mCi Kr-85 (~800 MBq). Kr-85 hat eine HWZ von knapp 11 Jahren, es sind also knapp 5 Halbwertszeiten vergangen. Die Aktivität wäre noch bei 28.5 MBq, laut Strahlungsrechner wären das in 10cm Abstand noch 1 µSv/h.

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Der obere Kopf ist der Strahler 74010, der untere der Detektor. Er enthält - dem Prinzipplan nach - eine Ionisationskammer als Sensor. Die Schwächung der Strahlung durch die dazwischen durchlaufende Papierbahn wird gemessen.

Offenbar war ein Herr "G. Schubert" im Oktober 1972 bei der "Internationalen Fachmesse für die kerntechnische Industrie NUCLEX72" in Basel und hat dort Produkte des VEB Messelektronik "Otto Schön" vorgestellt. Das Skriptum seines Vortrages gibts bei der IAEA: https://inis.iaea.org/records/nah3s-ntm91/files/4066829.pdf

U.a. ist die Flächengewichtsmessanlage VA-T-77 genannt und ein Prinzipschaltbild gezeigt:

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Die VA-T-77 dürfte der Vorgänger (oder nur die Vorgängerbezeichnung) für die von mir gefundene Anlage 24004 sein.


Ein moderneres, weiterentwickeltes System mit Rechnersteuerung war die Flächendichtemessanlage FMM 24024:

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https://www.robotrontechnik.de/html/forum/thwb//showtopic.php?threadid=17163