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#21
Szintillatoren / Aw: Szintillator aus eigener H...
Letzter Beitrag von Banev - Gestern um 12:18
Hier gibt es ein »Rezept«: https://www.madexp.it/2021/03/22/diy-plastic-scintillator/
Allerdings braucht man neben einem geeigneten Epoxidharz ein paar eher exotische, aber entscheidende »Zutaten« wie Cumarin 1 (alternativ Cumarin 102) für die Floureszenz und 2,5-Diphenyloxazol als Luminophor.

Vielleicht geht's aber auch mit Tonic Water. Leider habe ich keine PMT; wäre interessant, ob das funktioniert  ;)
#22
Objekte und Stoffe / Aw: radioaktive Röhren
Letzter Beitrag von exicator - Gestern um 11:48
Mahlzeit,
... solch eine RD 2 Md fehlt mir noch.
Vor Vorteil, dass sie nicht kompl. ist und somit nicht beschädigt werden muss, um sie im Detail zu messen ...
Maximale Erfolge ...
Ralf
#23
Deutsche Strahlungsmessgeräte (DDR) / Aw: Digitalzähler DZ-4
Letzter Beitrag von exicator - Gestern um 11:42
Mahlzeit,
... Lucky, vielleicht noch die Höhe und die Polarität der HV bestimmen.
Und von den 72016 Sonden gibt es schon noch welche ...
Maximale Erfolge ...
Grüsse an die HPGe-Fraktion
Ralf
#24
Deutsche Strahlungsmessgeräte (DDR) / Aw: Digitalzähler DZ-4
Letzter Beitrag von Lucky - Gestern um 11:36
Prinzipiell der gleiche Stecker, nur hat er in der Mitte keine zwei Pole. Und danke für die Übersicht über die verwendbaren Sonden. Leider sin die wenigsten davon überhaupt noch verfügbar und wenn, ohne garantie der Funktion. Daher ein Versuch mit PIN-Dioden und Zählrohr, kombiniert mit einem entsprechenden Verstärker.
#25
Objekte und Stoffe / Aw: radioaktive Röhren
Letzter Beitrag von DL3HRT - Gestern um 11:26
Natürlich hatte ich ein paar Messgeräte dabei  ;).

Als Erstes habe ich die Gamma-Dosisleistung mit aufgesetztem Röhrenkolben mit einem automess 6150 AD4 bestimmt. Da die Röhre keine homogene Geometrie hat, habe ich nach der Positionierung mit dem größten Messwert gesucht.

Ergebnis: 11 µSv/h

Glücklicherweise hatte ich den AlphaHound dabei. So konnte ich messen, wie sich der Glaskolben auf die Messwerte der Beta-Aktivität auswirkt. Die Dicke der Glaswandung im unteren, aufgeweiteten Bereich beträgt 1 mm. Im oberen, schmalen Bereich sind es ca. 0,8 mm.

Ich habe die Alpha-, und Beta-Zählrate einmal mit und einmal ohne Röhrenkolben gemessen.
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Hier seht ihr das Ergebnis. Am Anfang der Messung war der Röhrenkolben drauf, dann wurde er abgezogen und schließlich wieder aufgesteckt:
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Ohne Röhrenkolben wurde eine Alpha-Aktivität von ca. 30 cps gemessen. Zwischen Röhre und Detektor waren dabei noch 5 mm Luft.

Ich war überrascht, wie stark 0,8 mm Glas Betastrahlung absorbieren. Ohne Röhrenkolben hat sich die Betaaktivität fast verdreifacht. Das deutet darauf hin, dass die Betastrahlung nicht sehr energiereich ist.



#26
Objekte und Stoffe / Aw: radioaktive Röhren
Letzter Beitrag von DL3HRT - Gestern um 11:07
Als ich vor einiger Zeit die Röhrensammlung eines befreundeten Funkamateur aus Österreich bestaunt habe, fiel mir sofort eine RD2Md ohne Sockel auf. Mich hat schon immer interessiert, wie es "weiter innen" in der Röhre aussieht.
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Bei genauerer Inspektion stellte ich fest, dass der Glaskolben gar nicht mit dem Boden verschmolzen war. Die Röhre wurde also noch vor der Endfertigung aus der laufenden Produktion entnommen. Das muss im Zeitraum zwischen 1943 und April 1945 passiert sein. Da der Glaskolben lose ist, kann man ihn einfach abziehen.
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Das erlaubt es, bessere Detailfotos des Röhrensystems zu erstellen, da der Glaskolben nicht mehr stört. Beim Hantieren mit der offenen Röhre muss man natürlich Handschuhe tragen und das Röhrensystem möglichst nicht berühren, um eine Kontamination der Hände mit Thorium zu vermeiden.
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Die grauen Anodenbleche bestehen angeblich aus Thorium. Sie haben auf der Oberfläche eine Art "Waffelmuster" eingeprägt. Das deutet darauf hin, dass die Anodenbleche unter Druck in einer Form gesintert wurden.
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Das eigentliche Magnetronsystem ist eine Art Zylinder mit mehreren Schlitzen. Quer hindurch läuft der Heizfaden. Er ist im Foto mit seiner weißen Beschichtung zu sehen.
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Wird fortgesetzt...
#27
Szintillatoren / Aw: Szintillator aus eigener H...
Letzter Beitrag von NoLi - Gestern um 10:56
Zitat von: Kermit am Gestern um 02:55...
Ausserdem wird das Harz u.U. beim Aushärten sehr warm und kann damit die chemische Verbindung des Szintillators verändern.
...
Die Idee ist was für die langen Winterabende, weil man viel experimentieren muss  ;)
Also passt doch genau für die langen Winterabende... ;D

Norbert
#28
Mineralien, Glas und Keramik / Aw: Prüfstrahler: Quantum Pend...
Letzter Beitrag von NoLi - Gestern um 10:53
Zitat von: DL3HRT am Gestern um 10:19...
Mein Exemplar fluoresziert schwach. Möglicherweise ist das Thorium mit etwas Uran verunreinigt?
...
Genau so ist es.

Norbert
#29
Termine und Veranstaltungen / Aw: 6. Juni 2026, Dresden-Gitt...
Letzter Beitrag von NoLi - Gestern um 10:49
Den Kalender hätte ich gerne!!  :)  :(  ;D

Norbert
#30
Ich haben eine dieser Anhänger mit konzentrischen Kreisen. Die Dosisleistung von 0,55 µSv/h liegt deutlich unter der des Anhängers von @DG0MG. Dennoch zeigt der Anhänger ein astreines Thorium-Spektrum.

ZitatUnd Thoriumglas fluoresziert nicht. Für die grüne Farbe wurde wohl Eisenoxid verwendet.
Mein Exemplar fluoresziert schwach. Möglicherweise ist das Thorium mit etwas Uran verunreinigt?

Bei 365 nm gibt es überhaupt keine Fluoreszenz. Bei 395 nm ist sie schwach, aber deutlich wahrnehmbar.

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