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#21
Ich sehe absolut keinen Grund, warum da irgendetwas Lichteinfall begünstigen sollte. Es hat sich doch an der Kapsel und dem Verschluss nichts geändert. Die riesige Silikondichtung verhindert seitliche Lichteinstrahlung.

Ja, der Deckel der Kapsel ging recht schwer auf.

Was man auf der spiegelnden Fläche sieht ist nur optisches Gel. Damit waren sowohl die Oberfläche des SiPM komplett benetzt, wie auch die freiliegende Kristallfläche. Die "raue" Oberfläche der Dichtung soll vermutlich – zusammen mit dem Öl – eine absolut lichtundurchlässige Verbindung ermöglichen.

Zitat von: DG0MG am Gestern um 21:05Also: Es fehlt kein Anschluss.

Gott sei Dank ist nichts abgebrochen  :)
#22
Zitat von: Lennart am Gestern um 20:00An drei von vier Ecken ist der SiPM mit der Leiterplatte verbunden – fehlt oben links ein Anschluss?

Hier das Datenblatt des MICROFC-60035-SMT: https://www.onsemi.com/pdf/datasheet/microc-series-d.pdf
Darin gibt es auf Seite 9 ein Foto des Chips, da ist das auch so (hier rechts oben).

Sie dürfen in diesem Board keine Dateianhänge sehen.

Also: Es fehlt kein Anschluss.
Ist ja auch klar, da der SiPM maximal DREI Anschlusse hat, da braucht man die vierte Ecke auch nicht bonden.

#23
...hast Du die Kapsel mit etwas Gewalt öffnen müssen oder ging der Deckel mit dem SiPM ohne viel gegeheble ab? War er vielleicht schon locker, was durch Lichteintritt das "komische" Spektrum erklären könnte?
Beim Betrachten des 3. Bildes hat man den Eindruck, dass der SiPM beim "Abziehen" seitlich die silbrige "Verklebung" ausgebrochen hat: waren also "Kleberreste" am SiPM?
Die weißen Punkte auf dem Bild der Ecken machen durch die Verzerrung der Gitterstruktur den Eindruck, als wenn es eingedrückte "Klebersplitter" im Koppelsilikon sein könnten? :unknw:

Edit: NoLi war schneller...
#24
Meine bescheidene Vermutung: durch den Sturz mit der damit verbundenen Erschütterung ist die 100 %ige Lichtdichtigkeit der Szint.Kapsel verloren gegangen.

Norbert
#25
Das erste Bild zeigt die Seitenansicht der Kristallkapsel. Der rot markierte Bereich zeigt die Lippe, die dem Verschließen dient. Hier klemmen die kleinen Laschen des Deckels.

Der blaue Bereich bietet für die Indexlasche Platz.

In der grünen Nut befindet sich die Platine des Gerätes. Die Kristallkapsel wird einfach in die Aussparung der Platine geschoben. Durch eine Vertiefung im Gehäuse kann die Kapsel nicht verrutschen.

Zitat von: DG0MG am Gestern um 19:47Kannst Du nochmal bitte den Kristall samt optischer Kontaktfläche in einer Schrägansicht mit etwas weniger Vergrößerung fotografieren? vielleicht zusammen mit Streichholzkuppe zum Vergleich.
Fällt der Kristall jetzt aus der Plastikhaube heraus oder ist der innen befestigt? Wenn er befestigt ist, dann lass ihn drin. Wenn er nicht befestigt ist, dann auch die Plastikhaube nochmal extra.

Nein, der Kristall fällt nicht heraus. Ich schätze, er ist eingeklebt. Einen Kontakt zur schwarzen Kapsel hat er nicht, da er ringsum von dem reflektierenden Material umgeben ist.
#26
Mir ist gerade noch was aufgefallen:

An drei von vier Ecken ist der SiPM mit der Leiterplatte verbunden – fehlt oben links ein Anschluss?
#27
Zitat von: Lennart am Gestern um 19:31TritiumLicht habe ich das richtige Bauteil fotografiert?

Ich bin sicher, das hat er gemeint, ich hätte nämlich auch danach gefragt  ;D

Könnte das Ding, 4beinig und mit Marking "B" der Temperatursensor sein? Der muss ja nahe beim SiPM sitzen.

Kannst Du nochmal bitte den Kristall samt optischer Kontaktfläche in einer Schrägansicht mit etwas weniger Vergrößerung fotografieren? vielleicht zusammen mit Streichholzkuppe zum Vergleich.
Fällt der Kristall jetzt aus der Plastikhaube heraus oder ist der innen befestigt? Wenn er befestigt ist, dann lass ihn drin. Wenn er nicht befestigt ist, dann auch die Plastikhaube nochmal extra.
#28
@TritiumLicht habe ich das richtige Bauteil fotografiert?

Zusätzlich habe ich mir jetzt mal den Verschluss der Detektorkapsel angeschaut. Auf einem Bild habe ich in roter Farbe drei von fünf "Laschen" markiert, die an der Kristallkapsel um einen Ansatz greifen – so wird der Deckel festgeklemmt. Auf dem anderen Bild sieht man die eingelegte Dichtung, vermutlich aus Silikon. Diese Dichtung ist relativ komplex aufgebaut. Die Seite zur Kristalloberfläche hin ist rau, während die andere (nicht sichtbare) Seite glatt ist und mit einer kreisförmigen Lippe den äußeren Kunststoffring umgibt, der sich ringsum die SiPM-Leiterplatte befindet.

Mehr steckt nicht dahinter, oder ich übersehe etwas.

Mittig unten habe ich noch etwas in blauer Farbe markiert. Ich nenne das mal die Indexlasche, die bei der Kristallkapsel lose in einer Aussparung liegt. Sie dient nicht dem Verschließen, sorgt aber dafür, dass der Deckel nur in einer Orientierung montiert werden kann. Zusätzlich wird sie gebraucht, um die Kapsel mit einem geeigneten Werkzeug aufzuhebeln.
#29
Ja, das sollte man noch anmerken:

Wenn einem so etwas passiert, ist es wahrscheinlich der beste Weg, direkt mit RadiaCode Kontakt aufzunehmen und das Gerät zur Reparatur zu schicken. Ich denke, die können und werden einem kompetent weiterhelfen.

Ich hatte ehrlich gesagt keine Lust, das Gerät nach Zypern zu schicken und wollte auch mal sehen, wie es innerhalb der Detektorkapsel aussieht.

Vielleicht bekomme ich das Gerät selbst wieder repariert, sonst werde ich mal bei RC nachfragen. Sollte ich aus eigener Dummheit und Unwissenheit etwas verschlimmbessern, ist das natürlich nur meine Schuld  :)

#30
Ich würde ganz pragmatisch an die Sache herangehen. Hier im Forum sind Leute von RadiaCode angemeldet. Denen würde ich einfach einmal eine private Nachricht senden und nachfragen, was defekt sein könnte bzw. wie man den Defekt am schnellsten eingrenzen kann

Da erspart man sich die Stocherei im Nebel.