Neueste Beiträge

#21
Baden-Württemberg / Aw: Uranversuchsabbau in Mülle...
Letzter Beitrag von DL8BCN - Gestern um 13:38
Welchen Zeitraum zur Erkundung hattest du denn angesetzt, für die 3,7 mGy/h?
#22
Baden-Württemberg / Aw: Uranversuchsabbau in Mülle...
Letzter Beitrag von NoLi - Gestern um 09:52
Wenn ich mir vorstelle, diesen Sauersbosch-Stollen zu betreten und zu erkunden (was ja nicht geht, da er bis auf Entwässerungsrohr und Fledermausloch zugemauert ist), würde ich mich einer Organdosisleistung der Lunge von ca. 3,7 mSv/h (genauer eigentlich 3,7 mGy/h) aussetzen... :o

Norbert
#23
Zitat von: Flipflop am 17. Juli 2026, 13:20Interessantes Video, ich hoffe doch die Fluorit-Stufe hat es in deine Sammlung geschafft. Bei Min. 19 leuchtet es kurz Grün auf, U?

Die Fluoritstufe hat es nicht unbeschadet aus dem Berg geschafft, der größte Kristall ist abgebrochen. Ich habe dann - in Anlehnung an die teilweise extrem hohen Preise von schönen Fluoritstufen - irgendetwas von "da gehen meine 2000 € dahin" gemurmelt und die Stufe weggeschmissen  ;D

Das Band bei Minute 19 enthält zahlreiche Minerale, sekundäre Uranminerale waren aber nirgends zu finden, wobei es die dort auch geben sollte.

#24
Russische Strahlungsmessgeräte (UdSSR, RU) / RadiaCode Zero
Letzter Beitrag von DL3HRT - 17. Juli 2026, 22:57
Da sich der RadiaCode Zero doch grundlegend von den anderen RadiaCode-Geräten unterscheidet ist es vielleicht besser, einen eigenen Thread aufzumachen.

Als wir Mitte Juni auf den Referenzflächen der Wismut waren fiel mir auf, dass der RadiaCode Zero offensichtlich zu hohe Messwerte anzeigt, wenn die Temperatur zu hoch ist. Ich habe das zu Hause überprüft und konnte das Problem reproduzieren. Oberhalb 45 °C steigt die angezeigte Dosisleistung mit steigender Temperatur immer schneller an.

Ich habe daraufhin Sergei, den CEO von RadiaCode, kontaktiert. Er bat mich um etwas Geduld, weil sie dieses Problem genauer untersuchen wollten.

Heute bekam ich folgende Mail:
ZitatI'm really sorry to have kept you waiting, but I have finally prepared a document that brings together the recent user feedback and questions we have received.

It has turned into quite a long read and has not even been published on our website yet, so you are among the first people outside the company to receive this information.

Sergei hat mir erlaubt, das PDF hier zu posten. Vielleicht werden dadurch ein paar Dinge klarer, vielleicht tauchen neue Fragen auf  ;) .


#25
Presse/TV/Rundfunk/Youtube/Internet / Aw: -- Youtube-Sammelthread --
Letzter Beitrag von NoLi - 17. Juli 2026, 22:19
 :good3:

Norbert
#26
Presse/TV/Rundfunk/Youtube/Internet / Aw: -- Youtube-Sammelthread --
Letzter Beitrag von Lennart - 17. Juli 2026, 22:15
Die Radonproblematik ist völlig klar, nur gibt es untertage noch weitaus größere Gefahren, die das Leben sehr abrupt beenden können. Wenn man dort irgendwo hineinfällt, weil die Brille durch die Maske beschlagen ist, braucht man sich um etwaige Folgeschäden durch Radon keine Gedanken mehr machen.

Ich will auch gar nicht gegen Masken argumentieren. Natürlich helfen die und wenn es machbar ist, sollte man ruhig eine aufsetzen. Wenn man sich aber damit herumquält, muss man die Radonexposition eben in Kauf nehmen, oder man hält sich von schlecht bewetterten Bergwerken fern.
#27
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Letzter Beitrag von NoLi - 17. Juli 2026, 21:49
Zitat von: Lennart am 17. Juli 2026, 17:05...
Es hat schon Gründe, warum sogar die Profis gerne untertage darauf verzichten:
https://youtu.be/-yFv4WKw8cg?si=iL3Rc1DZ73f7XLrk&t=594
Was der Einzelne macht oder nicht, liegt im Ermessen Desjenigen (gilt auch für den erwähnten "Spaßfaktor").
Nur: wenn es um meine zukünftige Gesundheit geht, würde ich mir doch vor dem Tun einige Gedanken machen und den im Video zitierten "Spaßfaktor" außen vor lassen. Gleiches auch für den "Bartfaktor".

Was sagt die Strahlenschutzkommission:
Zitat: "Zum Vergleich: Die Lungendosis durch inhaliertes Radon und seine Zerfallsprodukte beträgt für einen Erwachsenen etwa 75 mSv in 5 Jahren bei 100 Bq/m³ [16,18]."
(Quelle: https://ssk.de/fileadmin/documents/de/2007/Kinderleukaemie_Radonexposition.pdf)
Umgerechnet bedeutet dies für die Lunge bei 100 Bq/m³ ~ 1,7 µSv/h.

Norbert
#28
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Letzter Beitrag von Flipflop - 17. Juli 2026, 17:17
:unknw:
#29
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Letzter Beitrag von Lennart - 17. Juli 2026, 17:05
Eine auf dem Bart aufliegende FFP3-Maske wird wohl kaum 99 % Filterleistung erzielen, davon abgesehen ist es unrealistisch, dort unten fast 7 Stunden mit Maske herumzurennen, insbesondere bei der hohen (Luft-)Feuchtigkeit.
Es hat schon Gründe, warum sogar die Profis gerne untertage darauf verzichten:
https://youtu.be/-yFv4WKw8cg?si=iL3Rc1DZ73f7XLrk&t=594
(Link mit Zeitstempel, funktioniert nicht auf dem Handy -> Minute 9:54)
#30
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Letzter Beitrag von NoLi - 17. Juli 2026, 16:53
Zitat von: Flipflop am 17. Juli 2026, 13:20...
Eine FFP3 Maske würde über 90% der Rn-Zerfallsprodukte zurückhalten.
...
Genauer:   
"Gemäß Norm EN149:2001 werden für FFP-Masken 80 % - 94 % - 99 % Filterleistung jeweils für Masken vom Typ FFP1 - FFP2 - FFP3 erreicht. FFP3-Atemschutzmasken ist daher der Vorzug vor FFP1- und FFP2-Atemschutzmasken zu geben."
(Auszug aus "Loseblattsammlung Band 11  -MAßNAHMEN ZUM SCHUTZ DER EINSATZKRÄFTE- des Bundesamt für Strahlenschutz, Fassung von 07/2025)

Norbert