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#21
Zitat von: exicator am 09. Mai 2026, 11:00... drücke für die Reparatur alle 10 Daumen!

Hi hi Danke! Bei so vielen Daumen kann es ja nur gelingen!  :))  ;)

Ja, diese leidige Sache mit den Tantalkondensatoren. Ich glaub euch schon, dass die ihre Daseinsberechtigung bestimmt irgendwie haben. Wenn ich das im Internet sehe, dass man diese Dinger immer noch in neu kaufen kann, dann kommt mir trotzdem immer nur noch ein Gedanke: Bloß nicht, ich nehme lieber Elkos.  :D

Ich glaub ich hab mittlerweile aufgrund meiner persönlichen Erlebnisse ein leichtes Tantalkondensatortrauma.  :D  :D  :D

Vielleicht haben sie die damals einfach unterdimensioniert. Und die altern ja auch, die sind jetzt ja auch schon etwa 30 Jahre alt. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich diese ganze Elektronik ja auch nur alle paar Monate bzw. Jahre einschalte. So ist das aber nun eben, dafür bin zu viel bei der Arbeit, verreist oder anderweitig beschäftigt. Ich finde nur gelegentlich die Zeit dafür...

Passende Elkos sind jedenfalls bestellt und mit Glück kommen die noch diese Woche, dann kann ich am langen Wochenende wieder den Lötkolben schwingen.  ;D
#22
Zitat von: Lennart am 10. Mai 2026, 22:46aber wo man dort drei mal "o" unterbringt, da musste ich dann doch das Internet bemühen

Dann hat das Forum seinen Bildungsauftrag erfüllt! Hilfe zur Selbsthilfe :)
#23
Chinesische Strahlungsmessgeräte (CN) / Aw: China Geigerzähler BR-6
Letzter Beitrag von NoLi - 10. Mai 2026, 23:06
Nach einiger Überlegungszeit (mehrere Jahre... :whistle3: ) habe ich mir auch mal ein BR-6 in schwarz gegönnt - zumal der Preis mittlerweile unter € 50.-, teilweise unter € 40.- liegt- und bin positiv überrascht über die Genauigkeit der Messwertanzeige µSv/h im Vergleich mit Profigeräten (im reinen Photonenfeld von Cs-137 und Th-232+). Der REAL-Wert ist in seiner Reaktionszeit im Vergleich zu manch anderen chinesischen Geräten recht schnell (nach oben wie nach unten), der AVG-Wert mit Mittelung über 8 Minuten lässt auch bei sehr niedrigen Dosisleistungen geringe Änderungen zuverlässig erkennen.
Sehr vorteilhaft ist auch die große klare Zifferndarstellung. 

Als sehr positiv empfinde ich den Betrieb mit den zwei AA-Batterien, welche bei Bedarf schnell ausgewechselt werden können, um sofort wieder messbereit zu sein. Außerdem kann man diese Batterien außerhalb des Gerätes aufbewahren, was ein Auslaufen im Gerät mit Gerätebeschädigung verhindert. Ich werde dieses Gerät dauerhaft im Auto mitführen...daher ist ein Betrieb im Fahrzeug OHNE Batterien mit Hilfe des USB-Adapters an der 12 Volt-Fahrzeugbuchse von großem Vorteil.

Als weiteren positiven Faktor empfinde ich, dass die Display-Beleuchtung nicht automatisch nach einem gewissen (einstellbaren) Zeitintervall erlischt und neu gestartet werden muß, sondern kontinuierlich an ist bzw. bewußt durch die Taste rechts oben aus -und angeschaltet werden kann, und das Gerät auch bei ausgeschalteter Hintergrundbeleuchtung auch akustisch (z.B. Ticker) weiterarbeitet.

Das Gehäuse ist durch die relativ große gitterförmige Fläche auch in der unverbastelten Originalversion entsprechend empfindlich für Beta-Kontaminationsmessungen; als Kalibrierfaktor hierfür ergibt sich für K2CO3 Pottasche netto 0,11 "µSv/h" = 1,2 Bq/cm², also pragmatischerweise netto 0,1 "µSv/h" = 1 Bq/cm².
Für eine reine Cs-137-Kontamination ergibt sich auf Grund der geringeren Beta-max. Energie gegenüber K-40 ein etwas anderer Kalibrierfaktor von 0,1 "µSv/h" = 1,5 Bq/cm².

Als Verschmutzungsschutz gibt es ja Ziplock-Beutel, und für die Dosisleistungsmessungen im Beta-/Gamma-Mischstrahlenfeld ist ein Betaabsorber (zum Beispiel 1 mm Edelstahl o.ä.) notwendig, um Messwertverfälschungen durch den Beta-Anteil zu verhindern.

Als einfaches Einsteigergerät durchaus zu gebrauchen.

Norbert
#24
Presse/TV/Rundfunk/Youtube/Internet / Aw: Radioaktive Ampullen in Ch...
Letzter Beitrag von NoLi - 10. Mai 2026, 22:59
Zitat von: DG0MG am 10. Mai 2026, 22:20...
Wenn Du die Maus auf die roten Punkte in der Karte stellst, wird das auch angezeigt.
...
Ich kann unter dem Link die Karte nicht aufrufen.
Wenn ich diesen Link anwähle, hängt sich mein PC auf, lässt keine weiteren Funktionen und Tastendruck mehr zu und kann nur mit einer Zwangsabschaltung und einem Neustart resetet werden.

Norbert
#25
Die Stadt mit den drei "o" hat mich etwas überfordert. Die zeitweise Umbenennung in "Karl-Marx-Stadt" war mir klar, aber wo man dort drei mal "o" unterbringt, da musste ich dann doch das Internet bemühen  ;D
#26
Zitat von: NoLi am 10. Mai 2026, 21:59.wie hot denn?

Na, eher lauwarm, als Hot: 0,33 µSv/h. Wenn Du die Maus auf die roten Punkte in der Karte stellst, wird das auch angezeigt. Ich hab mich aber nicht weiter drum gekümmert, weil ich da den Ereignisort noch nicht hatte. Es schien aber flächig zu sein, vielleicht Schlackesteine oder Granitpflaster unter dem Moos.
#27
Presse/TV/Rundfunk/Youtube/Internet / Aw: Radioaktive Ampullen in Ch...
Letzter Beitrag von NoLi - 10. Mai 2026, 21:59
Zitat von: DG0MG am 10. Mai 2026, 21:24...
Die Spur meiner Wanderung bei RadiaVerse: https://map.radiaverse.com/#15.66/50.870998/12.948878
(Einen kleinen Hotspot an völlig anderer Stelle im Kasernengelände vor den Garagen hab ich dabei auch gefunden  :D )
Oh, ein neuer Hotspot...wie hot denn? Hoffentlich ohne Ampullen... :whistle3:

Norbert
#28
Obwohl wir ja nun mindestens ein Mitglied aus "dor Stadt mit de drei O" hier haben, habe ich ich mich heute selber an den Ort des Geschehens aufgemacht. Wie schon erwähnt, war ich in dem Gelände dort vor fast 20 Jahren schonmal, weil das bis Anfang der 90er Jahre eine Russenkaserne war. Ziel des heutigen Ausflugs war die Befriedigung der persönlichen Neugier ;D und natürlich einen Hinweis darauf zu finden, warum zu Beginn von Radioaktivität die Rede war.

Eigentlich dachte ich, den Ereignisort allein anhand der Pressemeldungen finden zu können. Die Straßennamen Adalbert-Stifter-Weg/Irmtraud-Morgner-Straße grenzten die Gegend ja schon ein. In einem Artikel (den ich jetzt schon nicht mehr wiederfinde) war ein markanter, durch einen Autoreifen gewachsener Baum zu sehen. Der musste in der Nähe sein, so weit hat man die Presse offenbar rangelassen. Aber das war unmöglich, das Gelände ist derartig ausgedehnt und auf welchem Trampelpfad genau, die die Hundebesitzer nun beim Gassigehen so benutzen, war vor Ort dann doch nicht so einfach erkenntlich.

Ich habe dann ein freundliche Frau mit Hund gefragt, die die Stelle auch kannte: Zuerst auf dem Trampelpfad am Zaum des BAMF laufen. Wo der Zaum aufhört, dann noch einige zehn Meter den Berg hinunter. Ein weiterer Passant (auch mit Hund) beschrieb mir die Stelle als: "da sieht man nichts mehr, nur ein Loch und rundherum lauter Blätter."
Das mit den Blättern hab ich in dem Moment gar nicht so ernst genommen - natürlich liegen im Wald Blätter herum, aber es spielte noch eine Rolle.


Der genaue Ereignisort ist bei  50.871744° 12.942103°


Sie dürfen in diesem Board keine Dateianhänge sehen.

Das BAMF ist das Gelände südlich des Sportplatzes im Westen.

Ich hatte es in Antwort #13 zwar selbst zitiert, aber diese Information ist bisher untergegangen:

"dass die jüngst durch Unbekannte ausgegrabenen Funde "

Das lese ich erst jetzt nochmal, nachdem ich auf meiner Wanderung mehrere frische Grabungsstellen gefunden habe. Vielleicht waren da also Sondengänger zu Gange, die die Ampullen ursprünglich ausgegraben haben und dann könnte die Dönertüte auch von denen stammen.

Die Gebäude im nördlichen Teil des Geländes sehen alle etwa so aus:

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Auf dem Trampelpfad kam dann auch der Spezial-Baum:

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Der Ereignisort ist nicht weiter speaktakulär:

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In dem Loch ist auch nicht der Hauch einer Aktivitätserhöhung festzustellen:

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Aber warum wusste ich überhaupt, dass ich am richtigen Ort bin? Wegen der Blätter!
Um das Loch herum lag alles voll GRÜNE Blätter. Das hat man sonst nicht. Die muss die Druckwelle der Explosion von den Bäumen heruntergerissen haben. Keine Äste, nur Blätter.

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Aber keine Radioaktivität.

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Die Spur meiner Wanderung bei RadiaVerse: https://map.radiaverse.com/#15.66/50.870998/12.948878
(Einen kleinen Hotspot an völlig anderer Stelle im Kasernengelände vor den Garagen hab ich dabei auch gefunden  :D )
#29
Hallo Berd,
... ich wollte Ta-Kondensatoren auch nicht schlecht reden, in keiner Weise, oder gar zum Wechsel raten, ein Ausfall eines solchen C's hat aber öfter unschöne Konsequenzen an anderer Stelle. Die Kontrolle eines "neuen" NIM-Moduls auf mögliche Rauchzeichen Kandidaten habe ich mir angewöhnt ...
... bei der Vielzahl der von mir genutzten NIM-Module sind sehr, sehr selten Ausfälle auf Grund von rauchender Ta-C's festzustellen gewesen und wenn das Modul funktioniert, ist es, mit ausreichen Belüftung, für den 24/7 Betrieb optimal. Mein Gamma-Spektroskopie Messplatz "spielt" seit über 20 Jahren ohne Ta-C Ausfälle.
... und sehr richtig, die zu tauschenden Ta-C's müssen nicht nur die passende Kapazität haben, sondern auch eine Reserve in Bezug auf die Spannungsfestigkeit haben.
Grüsse an die HPGe-Fraktion!
Ralf
#30
Nur mal so als Info. Diese Tantals sterben, wenn die Betriebsspannung ohne Strombegrenzung schlgartig an Spannung gelegt werden und zusätzlich deren maximale Spannung nur knapp über dieser Spannung liegen.
Ich habe in meinen Eigenbauten schon viele davon verbaut, aber für zum Beispiel 5V keinen 6V-Typ sondern mindest einen 16V-Typ oder höher verwendet. Und so ist noch nie Einer ausgestiegen.
Als Koppel-C, wo noch Widerstände im Spiel sind kann man knapper dimensionieren.

Aber die Hersteller haben eben auch damals schon gespart.

Nur soviel dazu, weil Mancheiner diese Tantalal verteufelt, sinnlos wechselt und sich dann wundert - die haben eben auch Vorteile.

Viele Grüße
Bernd