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#21
Hallo Andreas,

ich würde dir auch empfehlen bei 12V zu bleiben.

Nur noch zur Info: Die erste Stufe ist eine Emitterverstärkerstufe , aber keine so einfache. Sie ist zweimal gegengekoppelt. Einmal durch den B-C-Widerstand und einmal vom Ausgang her mit dem 18k.
Für symmetrische Signale stellt man den Arbeitspunkt am Kollektor ohne Signal auf die halbe Betriebsspannung ein. Für Unsymmetrische, wie bei uns, dann halt näher zu Ub oder Masse - wobei man aber aufpassen muß , daß die Aussteuerung linear bleibt.
Die Zweite Stufe ist eine Kollektorstufe, also ein Spannungsfolger. Die Spannung am Emitter folgt der Spannung an der Basis minus etwa 0,7V - halt abzüglich der B-E-Spannung.

Im Netz gibt es viel zu lesen Zum Beispiel hier: https://www.elektronik-kompendium.de/sites/slt/0203111.htm

Viele Grüße
Bernd
#22
Hallo,

ich beziehe mich im Folgenden auf den Schaltplan von Peter in #61.

Die erste Stufe (T1) ist eine Emitterschaltung. Der Basis-Gleichstrom berechnet sich zu 12V*(18k+1k)/(4,7k+22k+18k+1k)=5V. Wenn ich nun aber statt 12V nur 5V als Versorgungsspannung habe: Wie stell ich den Basis-Gleichstrom ein? Brücke von BasisT1 zu 5V und Verbindung nach GND (18k-Widerstand) entfernen?

Die zweite Stufe (T2) ist eine Kollektorschaltung. Ich hab keine Ahnung wie ich dafür den Basis-Gleichstrom berechnen kann?

Ich glaube, ich bleibe lieber bei 12V Versorgungsspannung, auch wenn ich so viel Spannung eigentlich nicht brauche.

Gruß Andreas

PS: Die obige Basis-Gleichstrom-Berechnung stimmt nich! In der Simulation ergibt sich ein DC-Offset von 686mV.
#23
Zitat von: DG0MG am 01. Mai 2022, 11:51Der MDR hat offenbar einen weiteren Beitrag aus dem DDR-Fernseharchiv ausgegraben, den kannte ich noch nicht:

Geschönte Berichterstattung
22. April 1987 - "Kein Fall der Strahlenkrankheit"

Ein Jahr nach der Katastrophe besuchten Reporter des DDR-Fernsehens Menschen von Tschernobyl. Die Betroffenen leben in neuen Siedlungen, über Gesundheitsschäden klagen sie nicht.
Mi 22.04.1987 22:00Uhr 05:36 min

https://www.mdr.de/geschichte/ddr/politik-gesellschaft/umwelt/video-128438_zc-4dc7e1a5_zs-9a8c3e24.html

Der Link ist tot, hier ist er neu:

https://www.mdr.de/geschichte/stoebern/damals/video-128438.html

VG

ZE
#24
Eigenbau, Elektronikbasteln und Programmieren / Aw: Impedanzwandler
Letzter Beitrag von ABel - 09. August 2026, 13:31
Hallo Bernd,

hier Mal ein paar Oszilloskopbilder mit unterschiedlichen Amplituden und V2=4,5V.

Außerdem die Simulation dazu. In magenta und blaugrün die Daten aus RigolDS4.csv.

Um einen neuen , besseren Arbeitspunkt festzulegen fehlt es mir an Kenntnissen.

Gruß Andreas

PS: Durch alles Spielen mit den Parametern des Schema gelingt es mir nicht meinen Puls am CH1 auf einen so steilen Anstieg zu bringen, wie ich ihn am Oszilloskop zu sehen bekomme?! Jedenfalls nicht mit einer EXP-Funktion für die Stromquelle der Anode. Nur mit einem sehr kurzen Rechteckpuls von immens hoher Amplitude.
#25
Grundlagenwissen / Aw: Strahlendosis Röntgenreizb...
Letzter Beitrag von Kermit - 09. August 2026, 11:48
Zitat von: NoLi am 08. August 2026, 22:17Röntgenologen

Ich würde mit dem Strahlentherapeuten reden  ;) , der Radiologe (ausser er hat den zweiten Facharzt zusätzlich erworben) ist dort aussen vor  :)

Die Behandlung macht eine Strahlentherapieabteilung entweder in der "Röntgentiefentherapie" oder an den Linearbeschleunigern der Strahlentherapie.

Falls Gelenke (Fuß, Knie, Schulter, Finger) behandelt werden sollen, ist auch die Nuklearmedizin durch Injektion der Radiopharmaka eine Option.

Zitat von: SievertGray am 08. August 2026, 22:07Würdet ihr sowas machen? Ich frage mich wie ihr da die Risiko/Nutzen-Rechnung macht, ich bin mir gerade noch nicht sicher wie ich mich entscheiden würde.

Wie Noli schon geschrieben hat.

Es ist von vielen Sachen abhängig. Im Wesentlichen vom persönlichen Krankheitsverlauf, wie lange und wie belastend dieser ist. Weiterhin spielen dabei auch die Medikamenteneinnahme eine große Rolle. Bei langen Krankheitsverläufen ist dann u.U. die Medikamentenwirkung nicht mehr wie erhofft vorhanden (chronische Schmerzen...) oder die Nebenwirkungen überwiegen.

Ein guter Hausarzt ist da der erste Anlaufpunkt. Notfalls mit dem Hinweis auf eine angedachte Schmerzbestrahlung.

Und nochmals der Hinweis, es ist eine lokale Behandlung mit sehr begrentzter lokaler Wirkung.

hier mal ein Beispiellink zum Nachlesen:

https://www.heinrich-braun-klinikum.de/neuigkeiten.php?id=1164



#26
Eigenbau, Elektronikbasteln und Programmieren / Aw: Impedanzwandler
Letzter Beitrag von Radioquant98 - 09. August 2026, 09:00
Hallo Andreas,

Mit welcher Spannung betreibst Du den Wandler 6V ?. Denn mit geringerer Betriebsspannung verschiebt sich der Arbeitspunkt. Nimm mal die Spannungen mit UB 12V auf.

Obige Schaltung ist mit offenen Eingang gemessen 632mV ? Die andere Eingangsspannung ist Quatsch, denn in die Basis fließt ein Strom. Der Arbeitspunkt von Q1 ist meineserachtens falsch und muß an die 6V angepaßt werden - hatte ich schon geschrieben.

Viele Grüße
Bernd
#27
Polnische Strahlungsmessgeräte (PL) / Aw: POLON RK-67-3
Letzter Beitrag von Rafal - 08. August 2026, 23:31
Hier ist der Link:
https://dozymetria.wordpress.com/tag/polon-alfa/

Das erste Bild zeigt das ALDO-10.
Das zweite Bild zeigt den Schaltplan und die Leiterplatten des Radiometers RK-67 (ohne die -3) – eine ältere Version, aber die Ähnlichkeiten sind sehr deutlich.

Ich bin mir nicht sicher, aber die wichtigste Änderung ist der Austausch der Germaniumtransistoren (ASY37, TG52) durch Siliziumtransistoren vom Typ BC177.

Der Link listet einige weitere Unterschiede auf:
Das Radiometer RK-67-3 verfügt über eine Diode, die anzeigt, wenn der höchste Messbereich überschritten wird.
Die Messzeitkonstante des RK-67 beträgt eine Sekunde, während die des RK-67-3 bis zu zehn Sekunden beträgt.
Die neuere Version verwendete häufig ein Amperemeter vom Typ MEA-32, nicht nur das MEA-33 wie beim RK-67.
Einige Versionen des RK-67 hatten einen Messbereich von bis zu 200 mR/h anstelle von 250 mR/h.
#28
Grundlagenwissen / Aw: Strahlendosis Röntgenreizb...
Letzter Beitrag von NoLi - 08. August 2026, 22:17
Zitat von: SievertGray am 08. August 2026, 22:07...
Würdet ihr sowas machen? Ich frage mich wie ihr da die Risiko/Nutzen-Rechnung macht, ich bin mir gerade noch nicht sicher wie ich mich entscheiden würde.
Diese Entscheidung kann dir niemand abnehmen!
Aus Erfahrung (Ex Schwiegermutter mit gleichem Problem) kann ich mitteilen, dass die Behandlung bei ihr erfolgreich war und sie dadurch ungemein an Lebensqualität wiedergewonnen hatte. Allerdings musste der bestrahlte Fußbereich wegen Hautrötungen einige Zeit danach mit Heilsalbe behandelt werden.
Ich denke, ein aufklärendes Gespräch mit dem Röntgenologen kann nicht schaden.

Norbert
#29
Grundlagenwissen / Aw: Strahlendosis Röntgenreizb...
Letzter Beitrag von SievertGray - 08. August 2026, 22:07
Zitat von: Kermit am 08. August 2026, 20:42
Zitat von: SievertGray am 07. August 2026, 23:51Thema Röntgenreizbestrahlung,

Wenn Du hiermit die Bestrahlung von Schmerzzuständen / Schmerzbereichen meinst, was ich denke, dann sind die angegebenen Dosen in etwa in der Größenordnung. Die biologischen Effekte dabei sich komplexer Natur.


Ja genau das meine ich. Behandlung von Entzündungen/Schmerzen.

Danke für die genauen Erklärungen und an NoLi für die Umrechnungen.


Würdet ihr sowas machen? Ich frage mich wie ihr da die Risiko/Nutzen-Rechnung macht, ich bin mir gerade noch nicht sicher wie ich mich entscheiden würde.
#30
Grundlagenwissen / Aw: Strahlendosis Röntgenreizb...
Letzter Beitrag von Kermit - 08. August 2026, 20:42
Zitat von: SievertGray am 07. August 2026, 23:51Thema Röntgenreizbestrahlung,

Wenn Du hiermit die Bestrahlung von Schmerzzuständen / Schmerzbereichen meinst, was ich denke, dann sind die angegebenen Dosen in etwa in der Größenordnung. Die biologischen Effekte dabei sich komplexer Natur.

Schmerzbestrahlungen kann man auch mitradioaktiven Pharmaka machen (Stichwort "RSO"), hier werden aber Beta-Strahlende Stoffe im Gelenkspalt appliziert. Auch Radon kann als Schmerztherapie angewandt werden. Hier nutzt man aus, das Radon Fett und Wasserlöslich ist.

Bei allen therapeutischen Anwendungen ist man bemüht, die Strahlenexposition nur auf den zu behandelden Bereich zu begrenzen (Ausnahme Radon, dort behandelt man aber das "Gesamtsystem Körper"). Das bedeutet, das zu Beispiel bei der Röntgentherapie die Energie entsprechend angepasst wird, Filter aus unterschiedlichen Materialien verwendet werden (zum Bsp.: Kupfer oder und Aluminium) und durch entsprechende Tuben die Röntgenstrahlung kollimiert wird.

Der Fersensporn kann auch durch Bestrahlung mittels Linearbeschleuniger behandelt werden. In dem Fall wird eine komplexere Bestrahlungsplanung als bei der Behandlung mit Röntgenstrahlung verwendet.

Schmerzbestrahlungen sind aber auch am Ellenbogen oder Schultergelenk möglich, wenn die Schwerzzustände hartnäckig sind und Medikamente in der Wirkung eingeschränkt sind.