Neueste Beiträge

#21
Presse/TV/Rundfunk/Youtube/Internet / Aw: Männer finden Fläschchen m...
Letzter Beitrag von NoLi - 06. April 2026, 15:26
Der Kontaminationsnachweisplatz ist seeehr nachlässig aufgebaut und betrieben worden!!

Norbert
#22
Schweiz (CH) / Aw: Ein geführter Tour durch d...
Letzter Beitrag von Eise - 06. April 2026, 15:15
Zitat von: Radiohörer am 05. April 2026, 21:00...in diesem Teil der Ch-Alpen ist der Kalk relativ homogen und ohne Mineraladern.
OK, das schliesst schon mal etwas aus.

Diese Fragen sind schon im OP beschrieben:
Zitat von: Radiohörer am 05. April 2026, 21:00Welche Tour hast Du gebucht
Die 3 Stundentour (Hölloch Einsteigertour)

Zitat von: Radiohörer am 05. April 2026, 21:00beim Einfahren ward ihr länger im "aktiven" Bereich unterwegs als beim Ausfahren: wieso?
Weil wir auf dem Hinweg dort länger stehen geblieben sind, während die Kinder in einen Seitenportal geklettert sind. Zurück gab es keine freiwillige Exkursen mehr.

Zitat von: Radiohörer am 05. April 2026, 21:00wo ~ ging die Aktivität hoch?
Kann ich leider nicht genau sagen. Ich kann nur sagen, das wir dort am 15:15h waren, also eine Stunde nach dem die Tour angefangen hat. GPS funzt natürlich nicht...

Das ist eine interessante Frage:
Zitat von: Radiohörer am 05. April 2026, 21:00Waren da Sandbänke oder der Boden mit Sand bedeckt?
Nein, es gab dort kein Sand. Sandbanken waren am Ende von der Tour, von wo wir wieder zurückgekehrt sind. Und wenn ich so auf die Graphik schaue, war die Radioaktivität dort am tiefsten (etwa von 15:55h bis 16:05h).

Zitat von: NoLi am 05. April 2026, 23:21Interessant wären mal die Radon-Konzentrationswerte im Höhlensystem
Das ist eine sehr interessante Hypothese. Kann es sein, das wir dort in einem lokalen Tiefpunkt waren, wo sich der Radon ansammelt?

Wir haben die Tour natürlich gemacht um das Hölloch zu sehen, nicht um die ganze Zeit auf dem Radiacode zu starren. All diese Zeit habe ich den Radiacode einfach in meinem Hosensack gehabt, erst als wir wieder im Besucherzentrum waren, habe ich die Auswertung auf meinem Smartphone gemacht. Wir mussten natürlich bei der geführte Gruppe bleiben. Nur mit Hilfe der Führern, könnte ich genau sagen wo wir am 15:15h eine Weile angehalten haben.

#23
Strahlenschutz / Aw: Freigabegrenze / Freimessu...
Letzter Beitrag von Peter-1 - 06. April 2026, 14:44
Für Menschen mit Radiophobie, einfach vom Schwarzwald an die Nordsee umziehen  :D
#24
Vaihingen an der Enz: Fläschchen mit ,,Polonium 210"-Aufschrift löst Großeinsatz aus

Stuttgarter Zeitung & Stuttgarter Nachrichten

#25
Bei einer extrem großen Aktivität müsste man Gammastrahlung nachweisen können, auch wenn ein 803 keV Photon nur in 0,001 % der Zerfälle auftritt.

Edit:
Ab einer Aktivität von 86 MBq Po-210 würde man ca. 0,5 µSv/h in 5 cm Abstand messen, was ich persönlich als "gesichert nachweisbar" mit einem Geigerzähler einstufen würde. Bei den theoretischen 200 g (~ 33 PBq) wäre man bei einer Größenordnung von 0,5 Sv/h in 1 Meter Abstand, vom verdampften Plastikbehälter und dem daraus resultierenden Waldbrand mal abgesehen... und natürlich von dem exorbitanten Preis... :)
#26
Strahlenschutz / Aw: Freigabegrenze / Freimessu...
Letzter Beitrag von Floppyk - 06. April 2026, 13:32
Da steht aber nicht, dass Anlagenteile den Wert von 10 µSv/a zur Freigabe unterschreiten müssen, sondern dass der Bevölkerung eine zusätzliche Belastung von 10 µSv pro Jahr zugemutet werden kann.
#27
Presse/TV/Rundfunk/Youtube/Internet / Aw: Männer finden Fläschchen m...
Letzter Beitrag von DG0MG - 06. April 2026, 13:07
Die Presse schreibt das, was sie aus den Aussagen der Beteiligten raushört. Da sagt also jemand, man habe keine Strahlung messen können, es bestand keine Gefahr für niemanden. Alle sind erleichtert, also titelt der Spiegel "Entwarnung, falscher Alarm".

Dass Polonium ein gefährlicher Alphastrahler ist und schon durch die Haut abgeschirmt wird, steht auch noch überall. Wer nachdenkt, kommt auf die Idee, dass ja auch die Plastikflasche die Alphastrahlung abschirmen wird, man also u.U. gar nichts messen KANN. Die Feuerwehr (die auf Grund der äußeren Beschaffenheit des Fundstückes von einer realen Möglichkeit ausging) wird die Flasche nicht geöffnet haben, das wäre unnötiges Risiko mitten im Wohngebiet.

Gleichzeitig schreibt die Stadt Vaihingen aber:

"Das Gefäß wurde noch am Abend von Experten des baden-württembergischen Umweltministeriums abtransportiert und vorerst sicher asserviert. Nach den Feiertagen wird es geöffnet, gegebenenfalls dekontaminiert und entsorgt. Erst dann wird feststehen, ob sich eine gefährliche Substanz darin befindet."

Das ist mir ehrlich gesagt komplett unverständlich, dass man da jetzt sagt, "ooch, machma halblang, die Flasche untersuchen wir erst nach Ostern, reicht doch zu!". Wenn es wirklich Polonium wäre, müsste doch schnellstmöglich ermittelt werden, wo es herkommt und ob es in freier Wildbahn noch mehr davon gibt. Für mein Verständnis herrscht da weiterhin Gefahr im Verzug, das schnellstmögliches  Handeln erfordert.

#29
Strahlenschutz / Aw: Freigabegrenze / Freimessu...
Letzter Beitrag von Peter-1 - 06. April 2026, 11:51
Habe ich das richtig verstanden? Ein Grenzwert der praktisch nicht meßbar ist. >:(
Wie messe ich 1 nSv/h ohne Bleiburg an einer Baustelle  :unknw:
#30
Da fragt man sich doch zuerst, woher das Polonium denn gekommen sein soll?
Wer hat Zugang zu Polonium?
Und es wird sehr teuer sein.
Das liegt doch nicht einfach so herum.
Leider wird man später wohl kaum noch wieder etwas über den Fall hören, ob es wirklich Polonium 210 war.