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#21
Hoi Z. Erfall,

Aha! Das wäre eine interessante Möglichkeit. Aber dass muss dann schon einen Hiccup in der Elektronik sein. Die Frequenzbereiche von was der Radiacode messen sollte (Röntgen/Gamma), und was Mobiltelefone ausstrahlen sind natürlich total verschieden.

Mein Telefon hatte ich auch in meiner Gesäßtasche (weiss aber nicht mehr ob links oder rechts), den Radiacode hatte ich links vorne in der Hosentasche. Ich dachte eigentlich ein bisschen nah ist gut, wegen die Bluetoothverbindung, die es natürlich für die 'Mapfunktion' braucht. Aber ich weiss, Bluetooth reicht immer weiter als man denkt.

Danke für deine schnelle Reaktion!

Eise

PS Damit hast du fast sicher auch mein Punkt 2 in meinem 'Zweitens' gelöst.
#22
Bayern / Aw: Flugwerft Oberschleißheim
Letzter Beitrag von Lennart - Gestern um 15:16
Das ergibt Sinn, die Luftfeuchtigkeit in den Stollen ist extrem hoch. Sämtliche Oberflächen sind permanent feucht.
#23
Bayern / Aw: Flugwerft Oberschleißheim
Letzter Beitrag von DG0MG - Gestern um 14:49
Ich denke, das zerfällt dort langsam. Es war ja nicht irgendwie konserviert, sondern stand im Fundzustand herum. Während das in "Laura" in meiner Erinnerung glänzte, als sei es mit Klarlack lackiert - vielleicht ist es mit Paraloid B-72 behandelt.

#24
Bayern / Aw: Flugwerft Oberschleißheim
Letzter Beitrag von Lennart - Gestern um 14:32
Der Besuch war trotzdem interessant. Ich habe mir anschließend genügend Zeit für den Rest der Ausstellung genommen und dazu noch das Gelände umrundet. Mich lässt nur die Frage nicht los, warum das Triebwerk entfernt wurde. Dafür muss es doch einen nachvollziehbaren Grund geben.
#25
Hello,

zu "erstens" hätte ich eine Idee - wo war denn Dein Mobiltelefon zu dem Zeitpunkt?

Ich hatte mit meinem 103G anfangs auch immer mal wieder sehr ähnliche, "unerklärliche" Messwerte. Über die Zeit stellte sich heraus, dass das wohl immer am sehr nahen Handy lag (gleiche Tasche oder vielleicht 20cm entfernt), insbesondere wohl dann, wenn das Handy kurz Netz sucht oder ähnliches. Länge und Höhe der Messwerte sind sehr nah dran an dem, was Du beobachtet hast, daher würde ich das als mögliche wahrscheinliche Ursache betrachten.
Seit ich Handy und Radiacode konsequent räumlich trenne (z.B. Radiacode in der Brusttasche der Jacke, Handy in der Gesäßtasche der Hose), gibt es diese Auffälligkeiten nicht mehr.

Die einfachste Variante, das Thema "Müllplatz" aber wirklich aufzuklären, wäre schlicht und ergreifend ein erneuter Besuch unter Beachtung dieser Überlegungen.

Der abrupte Anstieg und der abrupte Abfall der Messwerte innerhalb einer Sekunde sind meines Erachtens nach auch eher ein Indikator dafür, dass es sich hier kaum um eine so starke "echte" Quelle gehandelt haben dürfte, die so einen Wert eben mal so im Vorbeigehen verursacht, da wären sicher ein, zwei Sekunden vorher und nachher ebenfalls etwas erhöhte Werte wahrscheinlich gewesen.

Edit: das Ausgangsposting nochmal genau gelesen und meinen Beitrag angepasst.


VG

ZE
#26
Hallo Allerseits,

Ich hätte da ein paar Fragen über den Radiacode 103g.

Erstens: hat jemand mal erlebt, dass der Radiacode spontan mal viel zu höhe Werte angibt? Hier ein Abbild von meinem Log:
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Das war einfach eine Spaziergang in einem Viertel bei einer Schule in einem Dorf. Der nächste Tag bin ich noch mal dort hingegangen, aber es gab nichts mehr. Nur... es war auch ganz nah an eine kleine Müllsammelstelle (so eine wo der Müll von mehreren Häusern in einen Container gesammelt wird). Wenn aber der Radiacode nie zu solche spontane Ausrutscher neigt, müsste ich daraus schliessen, dass da jemand illegalerweise Radioaktive Substanzen mit dem Müll mitgegeben hat?

Zweitens:
Ich habe die Logdaten in einen csv Datei exportiert, aber ausser die Zeit un die Kolonne 'Count Rate' kann ich keine Zahlen die ich in dem App sehe wiedererkennen.

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  • Was ist der Unterschied zwischen 'Count Rate und 'cps'? Dabei ist 'cps' im App dasselbe als der 'Count Rate' im csv.
  • Wieso haben die höhe Werte auf einmal keine Nachkommastellen mehr? (Nein, liegt nicht am Spreadsheet, ist schon so in den Rohdaten (geöffnet als Textdatei.))
  • Der 'DoseRate' stimmt nicht mit den Angaben aus dem App überein. Beispiel, am 16:28 sagt der App 66.1 nSv/h, aber im csv steht dort unter 'Dose Rate' 20.4, unter Sv/h 0
  • Bei den hohen Werten steht in der Kolonne Sv/h 1, sonst überall nur 0. 1 Sv scheint mir auch 'ein bisschen' hoch.

Weiss jemand Bescheid? Selber habe ich keine Beschreibung von den csv Exportkolonnen gefunden.

Ich finde es schon ein bisschen wichtig, weil ich jetzt im Kontakt bin mit jemandem von der Uni Zürich über die Radoaktivität im Hölloch.
#27
Bayern / Aw: Flugwerft Oberschleißheim
Letzter Beitrag von DL3HRT - Gestern um 09:18
Zitat von: DG0MG am Gestern um 08:38
Zitat von: Lennart am 11. April 2026, 23:27Satz mit x – das war wohl nix.

Das ist ja ne Sauerei und wirklich sehr schade!
Zumal weiter hinten in den für den Publikumsverkehr unzugänglichen Stollen noch weitere Triebwerke im Wasser liegen.
Aber trotzdem vieklen Dank für den Versuch und den ausführlichen Bericht, @Lennart !

Vor einigen Jahren wurde sogar eine Monitoring des Wasserstandes installiert:

Ich kann ja meinen Bekannten, der für diese Grundwassermessstelle den Service macht, fragen ob er beim nächsten Mal den RadiaCode mitnimmt. Vielleicht kommt er bei der langen Wanderung zur Messstelle an Triebwerken vorbei. Er ist in der Regel 2x pro Jahr dort. Versprechen kann ich allerdings nichts.
#28
Bayern / Aw: Flugwerft Oberschleißheim
Letzter Beitrag von DG0MG - Gestern um 08:38
Zitat von: Lennart am 11. April 2026, 23:27Satz mit x – das war wohl nix.

Das ist ja ne Sauerei und wirklich sehr schade!
Zumal weiter hinten in den für den Publikumsverkehr unzugänglichen Stollen noch weitere Triebwerke im Wasser liegen.
Aber trotzdem vieklen Dank für den Versuch und den ausführlichen Bericht, @Lennart !

Vor einigen Jahren wurde sogar eine Monitoring des Wasserstandes installiert:

#29
Bayern / Aw: Flugwerft Oberschleißheim
Letzter Beitrag von Lennart - 11. April 2026, 23:27
Ich habe es jetzt endlich geschafft, der Gedenkstätte des KZ Mittelbau-Dora einen Besuch abzustatten. Das Gelände selbst ist grundsätzlich frei zugänglich, nur der Zugang zu den Stollen ist ausschließlich im Rahmen einer Führung möglich. Da die Anzahl der Teilnehmer auf 30 Personen begrenzt ist, sollte man sich unbedingt vorher anmelden. Der Preis für Erwachsene beträgt 7 €.

Zunächst mal sei erwähnt, dass die ursprünglichen Stollenmundlöcher nicht mehr existieren. Diese hatten die sowjetischen Besatzungstruppen bereits 1947 gesprengt, wie auch einige unterirdische Bereiche.

Im Bild erkennt man gerade zu das verschüttete ursprüngliche Mundloch von Fahrstollen B. Rechts kann man auch das neu geschaffene Portal erkennen, welches über einen Verbindungsstollen in den Fahrstollen A führt, dessen Mundloch ebenfalls gesprengt wurde.

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Blick auf das neue Mundloch:

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Dieses Foto aus der Ausstellung zeigt den ehemaligen Eingangsbereich des Fahrstollens:

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Der eigentliche Startpunkt innerhalb der ursprünglichen unterirdischen Anlagen liegt also ungefähr HIER, im vorderen Bereich von Fahrstollen A. Dort befindet sich ein großer Tisch, auf dem eine Stahlkonstruktion die Lage sämtlicher Stollen und Kammern der Anlage abbildet. Die gelben Segmente waren lediglich in Planung - fertiggestellt hat man davon nichts.

Zur besseren Übersicht gibt es HIER eine Darstellung aus der Vogelperspektive. Dort sieht man links die Gleise des Bahnhofs und das Gelände des Konzentrationslagers. Fahrstollen A mit seinem Mundloch liegt unten, Fahrstollen B verläuft parallel darüber. Der nachträgliche Verbindungsstollen ist nicht sichtbar.

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Besonderes Augenmerk gilt der Absperrung, die sich hinter dem Tisch befindet. Dahinter sollte man eigentlich das Triebwerk der A4-Rakete sehen. Jetzt könnte man sich fragen, warum der Bereich nicht beleuchtet ist. Vermutlich möchte man etwas Strom einsparen, denn wo nichts mehr zu sehen ist, braucht es auch kein Licht.

Mir war vor Ort gar nicht klar, dass das Triebwerk dort mal gestanden hat. HIER kann man noch sehen, wie das mal aussah. Meine Verwunderung war dementsprechend groß, als die Führung das Ende des zugänglichen Teils erreichte, von dem Triebwerk aber jede Spur fehlte.

Eine kurze Nachfrage bei der Führerin brachte "Klarheit". Sinngemäß wurde mir erklärt, dass das Triebwerk mal hinter dem Tisch gestanden hat, aber inzwischen nicht mehr dort ist. Auf die Nachfrage, wohin man es gebracht hat und ob es dort noch besichtigt werden kann, kam nur die Info, dass das Triebwerk inzwischen irgendwo auf dem Gelände eingemottet wurde und nicht mehr zugänglich ist. Satz mit x – das war wohl nix.


Gegenüber vom Tisch befindet sich eine Rampe, die auf den erhöhten Gehweg führt. Ab diesem Punkt setzt man keinen Fuß mehr auf den eigentlichen Boden der Anlage, der weitestgehend mit Schutt und verrosteten Stahlteilen überzogen ist - darunter z.B. Rumpfsegmente der V1.

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Hier sind noch einige Impressionen aus dem Stollensystem:

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Das Ende der Führung in der teilweise gefluteten Kammer, die mal drei Stockwerke hatte:

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Auf der Suche nach dem Triebwerk hat der RadiaCode-110 nie meine Hosentasche verlassen. In der Hoffnung, dass das Triebwerk etwas Th-232 enthält, habe ich von Anfang an einen Track aufgezeichnet. So hätte man im Optimalfall die Position des Ausstellungsstückes auf der Karte sichtbar gemacht.

Tatsächlich wurde ein Bereich mit leicht erhöhter Zählrate erfasst, was mir selbstverständlich erst daheim aufgefallen ist. Der fragliche Ort befindet sich direkt vor dem großen Appellplatz. Der Platz wurde nach Kriegsende nachgenutzt, z.B. für Veranstaltungen, Kundgebungen, usw.

Das riecht stark nach Wismutschotter  ;D

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Irgendwo links hinter der Lokomotive, muss sich der Bereich auf dem Schotterweg befinden. Die Lok sieht man auch auf der Karte, direkt südlich vom Hotspot.

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Kommando zurück! Tatsächlich habe ich noch ein passendes Bild gefunden. Es handelt sich lediglich um Mansfelder Schlackensteine, die ich scheinbar übersehen habe. Schotter liegt nur seitlich des Weges.

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#30
Europa und der Rest der Welt / Aw: Dosis auf der ISS und Nor...
Letzter Beitrag von NoLi - 11. April 2026, 21:13
Zitat von: DL8BCN am 11. April 2026, 16:32...
Eine zukünftige Mondbasis kann meiner Meinung nach nur tief im Mondboden gebaut werden.
Daher wird auch der Betrieb einer Mondbasis a la DDR Mondbasis schwierig.


https://www.youtube.com/@DDRMondbasis (mehr Videos).

Norbert