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#31
Grundlagenwissen / Aw: Sonne, Polarlichter
Letzter Beitrag von Flipflop - 05. Juni 2026, 10:27
Vielen Dank, kannte ich noch nicht:

Re: (Sammelthread) Polarlicht-Vorwarnungen 2026
Beitrag  3. Jun 2026, 19:59

Kombinierte Ankunft von CMEs ab dem späten 4.6. möglich; G3 Watch von SWPC für den 4.6. und 5.6.; ebenso von MOSWOC

Keiner der CMEs ist genau zur Erde gerichtet, der CME-Klumpen wird uns wohl eher nur flankieren - je nach dem wie sehr er sich nach Süden ausbreitet im interplanetaren Raum. Ich schätze G3 als mögliches Maximum ist nicht unrealistisch jedoch keinesfalls sicher. Ob es darüber hinaus geht? Ich bin da eher skeptisch.

Mittelbreiten-Polarlicht ist also eine Option 4.6./5.6.; 5.6./6.6. - aber die Nähe zur Sonnenwende und die Helligkeit der Nächte machen die 'Jagd' nicht einfacher.

https://forum.meteoros.de/viewtopic.php?f=1&t=63144&sid=80ce1b2a8051db63f12b9a2c2b0b2e88&start=20#p253446
#32
Die HV-Schaltung riecht mir nach der von Theremino verwendeten. Also sitzt der Einstellregler in der HV-Erzeugung.

Das Gerät sieht recht einfach aus, wenn nicht unter dem Display noch etliches ist, was ich vermute.

Viele Grüße
Bernd
#33
Auf dem Bauteil steht 102. Ich tippe auf ein 1kOhm Poti.
Fraglich ist nur, wofür es sein könnte. Dazu müsste man die Leiterbahnen verfolgen und versuchen ein (Teil) Schaltbild aufzunehmen.
#34
Grundlagenwissen / Aw: Sonne, Polarlichter
Letzter Beitrag von DL8BCN - 05. Juni 2026, 09:22
Hallo Flipflop, da müsstest du im passenden Forum mal nachsehen:
https://forum.meteoros.de/viewforum.php?f=1
Ich hoffe ich darf den Link hier setzten.
Ansonsten, lieber Steffen, bitte löschen, oder informieren.
Dann lösche ich.
#35
Ich würde das für ein Poti halten, keinen Schalter. Dass man damit die Hochspannung verstellen kann, ist möglich, vielleicht aber auch "nur" den Kontrast des LCDs.
#36
Grundlagenwissen / Aw: Sonne, Polarlichter
Letzter Beitrag von Flipflop - 05. Juni 2026, 07:16
Man sieht wieder wie schwer eine Prognose ist, hat nur einer der CME die Erde erreicht? Oder waren sie langsamer unterwegs?

Sie dürfen in diesem Board keine Dateianhänge sehen.
#37
Ich denke, nach fast einem Jahr steht fest: Bertin möchte mir nicht antworten  :D

Naja, dann schraub ich das Ding eben auf!

Während beim Bosean FS-5000 die Schrauben in Gewindeeinsätze aus Messing greifen, werden sie beim Profigerät direkt in das Plastikgehäuse geschraubt.

Herzstück des MiniTRACE Gamma ist ein LND 7128 mit 18 CPS/(mR/h) bzw. 1,8 CPS/(µSv/h). Der Energiefilter besteht aus Zinn.

Nun stehe ich ja immer noch vor dem Problem, dass das Gerät scheinbar einen eingeschränkten Funktionsumfang hat. So kann man z.B. den Ticker nicht anstellen, oder Alarmschwellen ändern. Die Wahrscheinlichkeit, irgendwann mal an die Software und PC-Verbindung zu kommen, geht gegen null. Auf der Platine befindet sich aber ein kleiner "Wahlschalter", den man mit einem Schlitzschraubendreher verstellen kann.

Hat jemand eine Vermutung, was man hier einstellen kann? Könnte man damit vielleicht gesperrte Menüs freischalten, bzw. eine andere Firmware wählen?
#38
Mein Radiacode 110 beendet bzw. unterbricht beim Mapping andauernd das erstellen neuer Messpunkte. Teilweise liegt es am Verlust der Bluetooth-Verbindung, teilweise passiert es scheinbar aufgrund des ausgeschalteten Displays, manchmal gibt es allerdings auch gar keinen erkennbaren Grund.
Der Fehler ist wirklich extrem nervig, wenn man z.B. eine Wanderung zur Messung nutzen möchte und dann nachher die meiste Strecke "leer" bleibt oder man Alternativ mehr mit der App beschäftigt ist, als mit dem eigentlichen Ziel.
Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und schon eine Lösung gefunden?
#39
Presse/TV/Rundfunk/Youtube/Internet / Aw: Uranmunition
Letzter Beitrag von NoLi - 04. Juni 2026, 15:11
"Radioaktiver Staub über der Ukraine: Russland setzt alte Uran-Munition ein
21.05.2026, 19:59 Uhr

Kiew – In der Nordukraine haben Ermittler nach einem russischen Angriff erhöhte Strahlungswerte festgestellt. Nach Angaben des ukrainischen Sicherheitsdienstes SBU wurden die Werte an einer nicht explodierten Luft-Luft-Rakete gemessen. Die Funde könnten die Debatte über den Einsatz von Uranmunition sowjetischer Bauart im Ukraine-Krieg neu anfachen.
Betroffen ist das Dorf Kamka in der Region Tschernihiw. Dort sei nach einem Angriff im vergangenen Monat eine nicht detonierte Rakete des Typs R-60 entdeckt worden. Der SBU erklärte, als Strahlungsquelle seien Uran-235 und Uran-238 identifiziert worden."
...
Ganzer Artikel: https://www.fr.de/politik/ukraine-ermittler-finden-hohe-strahlungswerte-in-raketentruemmern-zr-94317610.html


"Bericht enthüllt: Russland schickt Drohnen mit Uran-Munition in den Ukraine-Krieg
Stand: 21.05.2026, 20:53 Uhr"
...
Ganzer Artikel: https://www.fr.de/politik/ukraine-krieg-russische-raketen-mit-abgereichertem-uran-gefunden-zr-94317646.html

Norbert
#40
Zitat von: Z. Erfall am 04. Juni 2026, 11:53Und die zweite Frage für mich wäre - wie schafft man es mit dem gleichmäßigen, möglichst geringen Bodenabstand? Eine Messung in mehreren Metern Höhe, ggf. wechselnd hoch, dürfte in "normaler" umgebung wenig aussagekräftig sein in Hinblick auf die Werte des Bodens? Oder denke ich da falsch?
Eine internationale Regel besagt, dass Dosisleistungsmessungen in der Umwelt, um deren "Verstrahlung" festzustellen, für vergleichbare Messwerte in 1 Meter Höhe durchgeführt werden müssen. Dadurch wird auch ein eventuell vorhandener, messwertverfälschender Einfluss von Beta-Strahlung auf das Messgerät auf ein Minimum beschränkt oder ganz verhindert.

Meistens geht es beim Drohneneinsatz um das Aufspüren gesundheitsgefährdender Strahlungsintensitäten, welche beim Fußspüren zu einer nicht zu vernachlässigenden Strahlungsexposition des eingesetzten Personals führen würde. Dabei kommt es nicht auf genaueste Messwerte an. Bei zum Beispiel einer aufgespürten kleinen Strahlenquelle höherer/hoher Aktivität kann man via Abstand Quelle - Drohne die Strahlungsinstensität am Boden errechnen und Entscheidungen für die Sicherstellung finden.

Sollte es zu einer außergewöhnlichen großflächigen Freisetzung eines radioaktiven Stoffes gekommen sein, so werden die ermittelten drohnen- oder hubschraubergestützten Messdaten
a) zur Abgrenzung des kontaminierten Gebietes
b) zur Ermittlung von Verhaltensmaßregeln in diesem Gebiet
zwecks Gefahrenabschätzung benutzt. Auch hier bedient man sich nicht der im Normalfall üblichen Grenzwerte (für Beta-/Gamma-Strahler = 3-fache Nullrate), sondern der im radiologischen Notfallplan des Bundes angegebenen Grenzwerte.

Norbert