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#31
Österreich (AT) / Aw: Uranvorkommen - Prinzkogel...
Letzter Beitrag von megapull - 02. Juni 2026, 12:16
Zitat von: Cassiopeium am 02. Juni 2026, 11:29Servus megapull,

das Gebiet um den Prinzenkogel war einmal ein Bergbaugebiet, davon zeugen noch heute viele Stollen und Abraumhalden. https://www.zobodat.at/pdf/Der-steirische-Mineralog_SH_1_2008_0001-0160.pdf

Im Zuge der Errichtung des ersten Atomkraftwerkes in Zwentendorf wurde in Österreich Prospektion nach Uran betrieben.
Am Prinzenkogel fand man dabei wirtschaftlich unbedeutende Mengen, daher ist dieses Gebiet ganz gut dokumentiert https://opac.geologie.ac.at/ais312/dokumente/AL0024_005_A.pdf siehe Seite 76.

Später machten Mineraliensucher immer wieder ganz schöne Funde an Uranglimmer.
meines Wissens nach sind diese Fundstellen aber bereits unter der dichten Vegetation verschwunden.
Jedoch kann man entlang der Forstwege durchaus an manchen Stellen mit empfindlichen Geräten (Radiacode) erhöhte Ortsdosisleistungen feststellen.

Mit der nötigen Ausdauer lässt sich bestimmt auch heute noch zumindest ein Belegexemplar finden.

Anbei ein paar Eindrücke von der Geologie


Das sind genau die Infos, die ich gesucht habe, danke! Sieht interessant und vielversprechend aus! :D Vielleicht mache ich ja mal einen Ausflug dorthin...

Nachtrag: Ich habe das Gebiet inzwischen mit ArcGIS und der Hilfe von Leuten hier und von Mindat kartiert. Jetzt habe ich eine landschaftlich reizvolle 12 km lange Strecke vor mir, die ich bei meiner zukünftigen Reise dorthin zurücklegen kann. Hoffentlich habe ich Glück.
#32
Österreich (AT) / Aw: Uranvorkommen - Prinzkogel...
Letzter Beitrag von Cassiopeium - 02. Juni 2026, 11:29
Servus megapull,

das Gebiet um den Prinzenkogel war einmal ein Bergbaugebiet, davon zeugen noch heute viele Stollen und Abraumhalden. https://www.zobodat.at/pdf/Der-steirische-Mineralog_SH_1_2008_0001-0160.pdf

Im Zuge der Errichtung des ersten Atomkraftwerkes in Zwentendorf wurde in Österreich Prospektion nach Uran betrieben.
Am Prinzenkogel fand man dabei wirtschaftlich unbedeutende Mengen, daher ist dieses Gebiet ganz gut dokumentiert https://opac.geologie.ac.at/ais312/dokumente/AL0024_005_A.pdf siehe Seite 76.

Später machten Mineraliensucher immer wieder ganz schöne Funde an Uranglimmer.
meines Wissens nach sind diese Fundstellen aber bereits unter der dichten Vegetation verschwunden.
Jedoch kann man entlang der Forstwege durchaus an manchen Stellen mit empfindlichen Geräten (Radiacode) erhöhte Ortsdosisleistungen feststellen.

Mit der nötigen Ausdauer lässt sich bestimmt auch heute noch zumindest ein Belegexemplar finden.

Anbei ein paar Eindrücke von der Geologie



#33
Nuklearmedizin / Aw: Theracap Jod-131 Therapiek...
Letzter Beitrag von Lennart - 02. Juni 2026, 11:07
Zitat von: Kermit am 02. Juni 2026, 07:45Da wo sie vorher auch waren  :)) , und an den Mautstellen etc... Wenn Du von Italien nach D fährst und zurück, genau da wo sich alles staut, stehen die dunklen kaum auffälligen Fahrzeuge mit der Technik auf der Autobahn "rum".... ;)

Bei mir ist auch immer jeder graue VW Caddy am Straßenrand ein Blitzer. Wenn man dann aber doch mal zu schnell vorbeifährt, blitzt es tatsächlich recht selten  ;)

Ein Monitoring an Bahnhöfen und Flughäfen will ich gar nicht anzweifeln, das lässt sich vergleichsweise leicht implementieren und ist sicher weit verbreitet.

Ich habe Deine Aussage aber so verstanden, dass Du von fest installierten Systemen an "vielen" Grenzübergängen sprichst. Das spiegelt jedenfalls nicht meine Erfahrung wider, als jemand der häufig über EU-Grenzübergänge fährt. Zunächst mal sind viele Staus eine Folge der Kontrollen, die eigentlich gar nicht stattfinden sollten.
Was macht man denn, wenn die Staus wegfallen? Fährt dann ein Transporter mit nuklearmedizinischen Präparaten durch, ein Alarm ertönt und die Polizei jagt hinterher? Eine absurde Vorstellung. An vielen deutschen Grenzübergängen ist es - trotz aktueller Kontrollen - eher die Regel, einfach zügig hindurchzufahren.

Wenn Du natürlich Quellen hast, die eine flächendeckende Aufrüstung von EU-Grenzübergängen mit Großflächendetektoren belegen, nehme ich alles zurück und behaupte das Gegenteil  ;D
#34
Was die Kalibrierung angeht verweise ich auf meinen früheren Post
https://www.geigerzaehlerforum.de/index.php/topic,2058.msg38081.html#msg38081

GQ hatte begonnen, für seine "Calibration" 6 Punkte zu nutzen, die aber nur zeigte, dass diese Energie-unabhängig bei 100 CPM/(µSv/h) lag. Ich bin verblüfft, dass eine echte Kalibrierung diesen Wert mit 96 CPM/(µSv/h) sogar bestätigt!

Bis dato hatte GQ nur 3 Kalibrier Punkte genutzt, bzw. bei dem Doppel-Tube Counter GMC-500 nur 2 oder gar nur 1. Egal ob Tube M4011 oder eine "Ähnliche", der Wert jeder der Kalibrier-Punkte, unabhängig von der Röhre, war 154 CPM/(µSv/h)!

Angeblich war dies das Ergebnis einer GQ-Kalbrierung. Diese wurde aber nie gezeigt, und hat m.E. auch nie stattgefunden. Wie ich gezeigt habe ist dieser Wert von 154 numerisch identisch mit dem Mittelwert der beiden russischen Daten für die SBM20. Zufälle gibt's!
( https://master.dl.sourceforge.net/project/geigerlog/Articles/GeigerLog-Calibration%20Guidance-v1.5.0.pdf?viasf=1&fid=f16d3bb62bcd78cc )

Dann sei GQ im Gespräch mit einer US-Normierungsbehörde (NIST?) überzeugt worden, dass es nicht nur 3 sondern sogar 6 Kalibrierpunkte benötige um die Kurven der Kalibrierung nachzuvollziehen. Für eine Weile hat GQ dann in veränderter Firmware statt bisher 3mal nunmehr 6mal denselben Wert von 154 in die "Calibration" eingegeben.

Dann scheint es - erstmalig - eine echte Messung gegeben zu haben, und ergab dieses Ergebnis (rote Kurve). Daten mit GeigerLog aus der Firmware ausgelesen:

Sie dürfen in diesem Board keine Dateianhänge sehen.

Ich sehe keine Kurven, sondern einen konstanten Wert (so wie die Physik es wollte), und die gerühmte Empfindlichkeit der Glas-Tubes ist auf einmal von 154 auf 100 (großzügig interpretiert) abgesunken.

Dieser Wert ist nun von @NoLi mit 96 bestätigt worden!

#35
Je nachdem wie stark die SR-90 Quelle ist, könnte es in DL über der Freigrenze und somit verboten sein.
Die Freigrenze sollte nach meinen Infos bei 10 kBq liegen.
Also sind die 260 kBq weit drüber.
Ah, Norbert hatte dazu in seinem Beitrag #1 schon etwas geschrieben.
#36
In einer ungarischen Facebook-Gruppe wird gerade eines dieser Fahrzeuge zum Verkauf angeboten. Es sieht neu aus und hat Papiere, falls jemand Interesse hat.

Den Unterlagen zufolge ist die SR-90-Quelle enthalten. Das ungarische Dokument dient speziell der Dokumentation und Zertifizierung der Quelle.
#37
Nuklearmedizin / Aw: Theracap Jod-131 Therapiek...
Letzter Beitrag von Kermit - 02. Juni 2026, 07:45
Zitat von: Lennart am 01. Juni 2026, 22:46Grenzübergänge innerhalb des Schengen-Raums? Für Fahrzeuge? Wo sollen die denn sein?

Da wo sie vorher auch waren  :)) , und an den Mautstellen etc... Wenn Du von Italien nach D fährst und zurück, genau da wo sich alles staut, stehen die dunklen kaum auffälligen Fahrzeuge mit der Technik auf der Autobahn "rum".... ;)

Die polnischen Kollegen haben auch massiv aufgerüstet. Bei Ihnen werden die Züge kontrolliert, allerdings kann ich Dir nicht genau sagen, wo das ist, ich fahre selten mit dem Zug.

Zitat von: NoLi am 01. Juni 2026, 22:12(insbesondere aus der Nuklearmedizin durch entlassene Therapiepatienten).

Was unter anderem daran liegt, das die EU sich (wieder mal) nicht einigen kann, was die Entlassung von Patienten aus der Therapiestation betrifft.

In D gibt es dazu Vorgaben, in F und anderswo in der EU werden nuklearmedizinische Therapien teilweise ambulant durchgeführt. Damit erhöhen sich die Einträge nuklearmedizinischer Nuklide in das Brauchwasser und in den Hausmüll (Papiertaschentücher, Hygieneartikel etc)

Es gibt eine deutlichen "Patienten-Reise-Verkehr" aus diesem Grund. Beispielsweise lassen sich Schilddrüsen Patienten in D diagnostizieren und in F behandeln, weil es in F eben schon nach der Behandlung nach Hause geht und in D der Patient u.U. 7 Tage in der Klinik bleibt...

Zusätzlich steigen auf Grund neuer Tracer und Radiopharmaka die Therapiezahlen stetig an. Das Spektrum der Nuklearmedizin wird aktuell gerade erheblich größer.

#38
Mineralien, Glas und Keramik / Aw: Objektive mit thoriertem G...
Letzter Beitrag von ALARA - 02. Juni 2026, 00:45
Die Blende ist bei den Compur Verschlüssen immer wirksam (keine Springblende).
Dazu am Blendenring in deinem Fall auf 2.8 Stellen, das ist die Maximalöffnung. Das hast Du aber schon getan, man sieht die Lamellen der Blende in keinem deiner Bilder, sondern nur den "Zentralverschluss".
Um den zu öffnen, muss man ihn spannen und dann nach Wahl der Verschlusszeit "B" oder "T" auslösen. Dann kann man durch das Objektiv durchsehen.
So eine Schneider Linse ist übrigens nicht gerade schlecht. Morgen mal Gerätchen dranhalten, ob da nicht doch was strahlt ;D

Sie dürfen in diesem Board keine Dateianhänge sehen.
#39
Mineralien, Glas und Keramik / Aw: Objektive mit thoriertem G...
Letzter Beitrag von Radiohörer - 02. Juni 2026, 00:11
...beim nächsten Fotoflohmarkt Augen auf bzw. Detektor "scharf" stellen  ;D
Morgen noch mit 10mm Kunststoff.
Kann mir jemand sagen, mit welcher Betätigung der drei "Ringe" man den Verschluß aufbekommt?
Die Blende kann man gut einstellen.