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#31
Zitat von: Radiohörer am 07. Mai 2026, 21:26An die großen Übungsplätze im Osten und Westen möchte ich gar nicht denken... >:(

Hier bauen wir einfach nur Straßen aus Uranerz, nichts Besonderes.  :rofl:
#32
Zitat von: NoLi am 06. Mai 2026, 17:23Die Feuerwehr war mit 36 Einsatzkräften vor Ort. Die Ampullen gekennzeichnet mit kyrillischer Schrift könnten schon seit Jahren dort gelegen haben.
also mehr Ersthelfer als damals in Tschernobyl 😎

#33
Woher weißt du, dass dein Gerät einen WCH-Chip hat? Welche FNIRSI-Firmware war ursprünglich darauf installiert?
Bei mir war die 1.8 drauf, daher habe ich den APM32F103RBT6 (Geehy)-Chip.
Den verwendeten Prozessortyp kann man unter anderem anhand der originalen FNIRSI-Firmware erkennen.
Lies dir dazu mal den Thread im Geigerzählerforum durch. Dort finden sich paar Informationen zum FNIRSI GC-01,
unter anderem auch zu den unterschiedlichen M4011 Sensitivitätswerten in Rad Pro 3.1.1 und Rad Pro 3.0.2.
https://www.geigerzaehlerforum.de/index.php/topic,2920.0.html
#34
Jetzt endlich gibt es mal eine Äußerung der Polizei:

https://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/1096922

"Chemnitz Gefahrenstoffeinsatz in städtischem Waldgebiet

Zeit: 07.05.2026
Ort: OT Ebersdorf

(1340) Am heutigen Donnerstag führte die Polizeidirektion Chemnitz mit Unterstützung des Landeskriminalamtes Sachsen, der Berufsfeuerwehr Chemnitz und weiteren Unterstützungskräften Einsatzmaßnahmen in einem Waldstück unweit der Irmtraud-Morgner-Straße durch. In diesem Bereich war am vergangenen Montag eine Vielzahl von Ampullen und kleineren Gefäßen mit zunächst unbestimmten chemischen Substanzen aufgefunden worden.

Bei der Prüfung der Substanzen wurde im Laufe des gestrigen Tages festgestellt, dass die jüngst durch Unbekannte ausgegrabenen Funde teils explosiv, giftig, krebserregend und nicht transportfähig sind. Aus diesem Grund untersuchten Einsatzkräfte der USBV-Gruppe (Unkonventionelle Spreng- und Brandvorrichtung) des Landeskriminalamtes Sachsen und der Berufsfeuerwehr Chemnitz im Laufe des heutigen Tages diese Substanzen vor Ort näher. Im Ergebnis der Begutachtung wurde entschieden, die Gefahrenstoffe kontrolliert zu sprengen. Evakuierungen von Wohngebieten im Umfeld des Fundortes wurden nach eingehender Prüfung als nicht erforderlich erachtet.

Die aufgefundenen Chemikalien sind gegen 20:30 Uhr vor Ort erfolgreich durch Spezialisten des Landeskriminalamtes vernichtet worden. Anschließende Detektionen rund um die Fundstelle erbrachten keine weiteren Gefahrenquellen. Letztlich konnten eingerichtete Sperrungen aufgehoben werden. In die heutigen Einsatzmaßnahmen waren knapp 90 Polizistinnen und Polizisten involviert. (Ry/mg)
"
#35
Zitat von: Lennart am 07. Mai 2026, 17:59Das wird alles zusammen gesprengt, aus Sicherheitsgründen
...na klar --> seeehhhrrr fein verteilen --> die Lösung für alles, was man nicht kennt oder sich nicht sicher ist :yahoo:

Warum nicht wie mit Kriegsaltlasten erprobt: mit einem Bagger in ein dickwandiges Stahlgefäß und bei einer Spezialfirma thermisch zerlegen. Selbst wenn sich was umsetzt, na und :unknw:
Ist zumindest nicht an/in der Stadt mit Windverfrachtung.
Südlich von Chemnitz wohnte eine Freund jahrzehntelang in der Nähe einer russischen Kaserne: was da wohl noch alles im Boden gammelt??? An die großen Übungsplätze im Osten und Westen möchte ich gar nicht denken... >:(

#36
Zitat von: DG0MG am 07. Mai 2026, 15:26Aktuell wird die Frage geklärt, ob die Ampullen transportiert werden können oder ob sie sogar Vorort vernichtet werden müssen. Zur Stunde sind Experten des LKA Vorort, um weiteres zu klären."

Das sind also Experten der Stoffklasse 1 aus der ADR ;) , also "Explosive Stoffe"...

Mit der Stoffklasse 7 "Radioaktive Stoffe", würde man so nicht vorgehen, ausser man wollte den Einsatz noch "mächtig gewaltig" ausdehnen, um mal ein klassisches Filmzitat aus der "Olsenbande" zu benutzen  ;)

Witzig finde ich ja auch die "Döner Plastiktüte" aus dem MDR-Beitrag und die Aussage, das liegt hier schon seit Jahren rum...

Hier passt aber auch gar nichts bei den Medienmeldungen zusammen.

#37
Ich hatte letzten Monat auch beim Fnirsi-Shop bestellt, über den schnellen Ali. Mit der Tastatur wirkt das Teil irgendwie wie das "Senioren-Handy" unter den Geigerzählern. Aber eingetütet und mit Handschuhen ist das schon sinvoll.
Wie bei Pinin, ist auch dieser (gelb, 2025) mit unkenntlichem WCH-Chip und M4011 ausgeliefert worden. Was ich zum ersten Mal beim GC-01 gesehen habe, ist ein Blechhalter mit seitlichem Einschub für die Pufferbatterie. Um sie zu wechseln muss man die Platine abschrauben. Ich werde vermutlich einen CR-20xx-Halter reinfrickeln, bin eher ein Fan von Standartzellen.
Fnirsi hält anscheinend immernoch an dem Feature "Gehäuse-Innenbeleuchtung" fest, knapp unter 700V. R38 war bestückt. Bei 5kHz und 1,25% kommt meiner auf 400V, die "Hartz-IV-Crowbar" (2x 200V-Z-Dioden), die jetzt R38 ersetzt, bestätigt die Einstellung.
Das Flashen klappt bei meinem nur mit abgestecktem Akku und benötigt den ein oder anderen Versuch mit gedrückter On-Taste / Reset / neu Einstecken. Die ideale Reihenfolge habe ich nicht herausgefunden. Bootloader-Bingo. :wacko2:
Beim ersten Test kam mir die Zählrate auch etwas zu hoch vor (auch mit RadPro), aber vernünftig getestet habe ich es nicht. Ein SBM-20-1 hatte auf Eigenbedarf im Eilverfahren geklagt. Hier kommt mir der Background definitiv etwas zu hoch vor. Auch mit Beta-Verhüterli. Norbert hat die "Standart-Abweichung" gut erklärt, jedoch sind im aktuellen RadPro extra Kompensationsfaktoren für diverse "Standart-Nuklide" bzw. BG vorgesehen!? Für einen genaueren Vergleich sollte ich mir vielleicht mal 'nen Klappstuhl und 'ne Thermoskanne unter die Arme klemmen und eine ODL-Sonde besuchen fahren. Aktuell scheint mir 171.13 (bei BG-Kompensation) am plausibelsten zu sein...
Laut RadPro Handbuch soll beim SBM-20 eine Empfindlichkeit von 106,105 cpm/μSv/h hinterlegt sein. Andere Quellen geben ja meist zwischen 150 und 175 an!? Der Kompensationsfaktor Cs137 -> Background soll 1,012 sein. Ist das bei den unterschiedlichen Energien bei dem ZR möglich?  :search:
Hat dazu vielleicht schon Jemand Erfahrungen gesammelt?

PS: Ich schlage Gissio und seine Unterstützer für das Bundesverdienst-Trefoil vor. Mega Arbeit, vielen Dank dafür!  :good:

Gruß Casi
#38
Als ich neulich mal eine Umleitung durch Chemnitz fahren musste, hat mein Navi mich auch durch den Adalbert-Stifter-Weg gejagt. An den Namen kann ich mich noch erinnern.


Zitat von: DG0MG am 07. Mai 2026, 15:26"Möglicherweise müssen die Stoffe vor Ort unschädlich gemacht werden."

Das wird alles zusammen gesprengt, aus Sicherheitsgründen  ;D
#39
https://www.tag24.de/justiz/polizei/gefahrguteinsatz-an-schule-gebaeude-evakuiert-einsatzkraefte-vor-ort-3496481

In Saalfeld (Landkreis Saalfeld-Rudolstadt) musste am Donnerstagmittag eine Schule evakuiert werden.

.. dass zwei Behältnisse mit Flüssigkeiten gefunden wurden. In dem einen Behältnis könnte sich Quecksilber befinden, auf dem anderen sei ein Zeichen für Radioaktivität. Was sich tatsächlich in beiden Behältnissen befindet, sei völlig unklar,

Es handelt sich um die Regelschule "Albert Schweitzer" in Saalfeld-Gorndorf.

Hier eine Fotogalerie: https://www.otz.de/lokales/saalfeld-rudolstadt/article411930057/die-bilder-vom-gefahrguteinsatz-am-donnerstag-in-saalfeld-gorndorf.html
#40
Jetzt blicke ich nicht mehr durch - doch wieder radioaktiv?

https://www.freiepresse.de/chemnitz/radioaktiver-fund-in-chemnitz-offenbar-zu-gefaehrlich-fuer-abtransport-artikel14242630

Radioaktiver Fund in Chemnitz offenbar zu gefährlich für Abtransport
Von Michael Müller

Gefährliche Substanzen in einem Waldstück im Stadtteil Ebersdorf halten Spezialisten von Polizei und Feuerwehr auf Trab. Möglicherweise müssen die Stoffe vor Ort unschädlich gemacht werden.

Chemnitz. Nach dem Fund radioaktiver Ampullen in einem Wald in Ebersdorf dauern die Untersuchungen weiter an. Spezialisten des Landeskriminalamtes und der Feuerwehr sind vor Ort, darunter auch eine Drohneneinheit. Dabei geht es auch um die Frage, ob in dem früheren Militärgebiet möglicherweise noch weitere ähnlich gefährliche Stoffe liegen.

Bislang keine Evakuierungen

Um den Fundort unweit der Irmtraud-Morgner-Straße wurde ein Sperrgebiet eingerichtet. Es soll sich bis auf das Gelände der Erstaufnahmeeinrichtung für Geflüchtete am Adalbert-Stifter-Weg erstrecken. ,,Evakuierungen waren bislang nicht notwendig", sagte ein Polizeisprecher am Mittag.
Das Problem: Es wird befürchtet, dass der Zustand der Ampullen es nicht zulässt, diese gefahrlos abzutransportieren. Deshalb werde nun erwogen, sie vor Ort unschädlich zu machen.

Deutlich erhöhte Werte

Die Ampullen waren am Dienstagabend von Passanten entdeckt worden. Messungen ergaben eine deutlich erhöhte Radioaktivität, zudem wurden verschiedene gefährliche Chemikalien festgestellt. Sie seien giftig, krebserregend und zum Teil explosiv, heißt es. Reste von Beschriftungen mit kyrillischen Buchstaben legen nahe, dass es sich um eine Hinterlassenschaft der sowjetischen Streitkräfte handelt, die einst auf dem Gelände stationiert waren. (micm, cma)


https://www.blick.de/chemnitz/abc-einsatz-in-chemnitz-experten-pruefen-gefaehrliche-ampullenfundstelle-erneut-artikel14242646

"Gegen 9 Uhr wurden Feuerwehr und Polizei erneut auf die Irmtraud-Morgner-Straße gerufen. Hintergrund sind die in einem dortigen Waldstück gefundenen Ampullen. Bereits am 5. Mai gab es deswegen einen ABC-Einsatz der Feuerwehr"

"Klärung zu Transport oder Vernichtung der Ampullen

Aktuell wird die Frage geklärt, ob die Ampullen transportiert werden können oder ob sie sogar Vorort vernichtet werden müssen. Zur Stunde sind Experten des LKA Vorort, um weiteres zu klären.
"



Kann man denn nach fast 2 Tagen nicht mal eine Pressemeldung rausgeben, die Hand und Fuß hat?
"Deutlich erhöhte Radioaktivität." "Vor Ort vernichten."  :blush: