Neueste Beiträge

#31
Tschechien (CZ) / Aw: Rožná / Bukov Uran Minen
Letzter Beitrag von Flipflop - 22. Juli 2026, 12:01
Jedem Tierchen sein Pläsierchen  :drinks:
#32
Tschechien (CZ) / Aw: Rožná / Bukov Uran Minen
Letzter Beitrag von megapull - 22. Juli 2026, 11:41
Zitat von: Lennart am 22. Juli 2026, 11:30Im Deutschen gibt es eine zutreffende Bezeichnung für diese Aktion: dummdreist.

Was die beiden da gefilmt haben ist, abgesehen von dem lächerlichen KI-Clickbait-Thumbnail, ziemlich beeindruckend. Es war aber abzusehen, dass das Konsequenzen haben muss.

Meiner Meinung nach sind Ihre Videos ein perfektes Beispiel dafür, wie man etwas ,,Falsches" (gefährliche Höhlen, Orte, Uranminen) richtig macht. Keine Sachbeschädigung, keine Störung der öffentlichen Ordnung.
#33
Auszugsweise Übersetzt:

HINTERGRUND
In den 1960er Jahren fielen in den industriellen Erzaufbereitungsanlagen in der Region Niagarafälle kiesartige Abfallnebenprodukte an, die gemeinhin als ,,Schlacke" bezeichnet wurden. Als Abfallprodukt enthielt die ,,Schlacke", die sich auf dem Gelände ansammelte, erhöhte Konzentrationen radioaktiver Elemente und wurde vor der Anlage eines asphaltierten Parkplatzes auf dem Gelände als Füll- und Unterbaumaterial verwendet. Die radioaktive Kontamination am Standort wurde ursprünglich bei einer Luftbilduntersuchung festgestellt, durchgeführt vom US- Energieministerium. Folgeerhebungen wurden sowohl von Bundes- als auch von Landesbehörden durchgeführt.

Übersetzt mit Deepl.com

https://www.epa.gov/sites/default/files/2020-07/documents/niagara_falls_blvd_rad_fact_sheet_july_2020_final.pdf
#34
Tschechien (CZ) / Aw: Rožná / Bukov Uran Minen
Letzter Beitrag von Lennart - 22. Juli 2026, 11:30
Im Deutschen gibt es eine zutreffende Bezeichnung für diese Aktion: dummdreist.

Was die beiden da gefilmt haben ist, abgesehen von dem lächerlichen KI-Clickbait-Thumbnail, ziemlich beeindruckend. Es war aber abzusehen, dass das Konsequenzen haben muss.
#35
Tschechien (CZ) / Aw: Rožná / Bukov Uran Minen
Letzter Beitrag von megapull - 22. Juli 2026, 11:24
Zitat von: DG0MG am 14. Juli 2026, 13:09Gelegentlich befahren ja "irgendwelche Leute" die wenigen noch offenen Stollen des früheren Uranbergbaues im Erzgebirge. Aber das ist kompletter Kindergarten gegen das hier:


Ein >1000 Meter tiefer Schacht mit 24 Sohlen, funktionsfähig und nicht komplett verlassen. Der Förderturm Rozna II steht bei Dolní Rožínka in Tschechien. Mich wundert es, dass das nur so legär gesichert ist, denn dort ist der Staatsbetrieb DIAMO aktiv. U.a. wurde dort der letzte in Königstein gewonnene Uranschlamm hintransportiert und weiterverarbeitet: https://www.geigerzaehlerforum.de/index.php?msg=8004
Sie steigen den Schacht hinunter bis auf eine erste Sohle, gehen dann den Stollen eine ganze Weile (sie schätzen ~2 km) und kommen zu ebener Erde an ein Mundloch, hinter dem ÜT viele Gleise mit Weichen liegen. Ich denke, das ist am oder gar im Gelände des Aufbereitungsbetriebes östlich der Schlammteiche.

Ich habe aus zuverlässiger Quelle erfahren, dass DIAMO (das Unternehmen, dem alle ehemaligen und aktiven Minen und Abbaugebiete in Tschechien gehören) aufgrund dieses Videos bald alle derartigen Standorte in Tschechien schließen wird.

Ich spreche von Orten wie Příbram und ähnlichen, die von Sammlern genutzt werden.

Ich möchte die Männer im Video nicht kritisieren, aber im Vergleich zur Gemeinschaft der Uranbergbauforscher und Mineraliensammler sind die gemessenen Werte und die gefundene ,,Erzmenge" lächerlich.

Meiner Meinung nach lohnt es sich absolut nicht. Zumal es meines Wissens auch Tage der offenen Tür bei DIAMO gibt, neben einer großen Anzahl stillgelegter Minen, die alle gleich aussehen. Natürlich müsste man mehr recherchieren, um diese zu finden und hineinzukommen...

Die Videoqualität ist zwar beeindruckend, aber ich vermute, dass dies bald einen Aufschrei in der tschechischen Sammler- und Urban-Exploration-Szene auslösen wird, die solche Erkundungen (natürlich ohne 4K-Kameras) schon seit Jahren durchführt.

Außerdem stehen die Leute, die das dort schon lange machen, oft in Kontakt mit den Behörden und melden Kontaminationen, Sicherheitsmängel und hohe Strahlungswerte. Sie leisten also auch einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Unversehrtheit der Orte. Die Männer im Video haben offenbar Schlösser oder Tore zerstört, was die eigentliche Sorge war. Man kann ähnliche Orte normalerweise unversehrt erreichen.

Und wozu das Ganze? Sicher, das Video ist beeindruckend, aber die daraus resultierenden Folgen sind es vielleicht nicht wert. Und ich habe noch keine wirklich interessanten Szenen gesehen, in denen die gesamten Minenwände grün leuchten – ein Anblick, der in diesen Uranminen sehr häufig vorkommt und oft von anderen Forschern gepostet wird.

Ganz zu schweigen vom reißerischen Vorschaubild.
#36
Vermutlich im Zusammenhang mit dem Manhattan-Projekt. Jedenfalls habe ich immer wieder davon gehört. Wo genau die beiden Standorte sind und wie sie Zusammenhängen weiss ich nicht. Und wie es mit dem Radon aussieht weiss man auch nicht. 

Niagara Falls Storage Site - January 2016

U.S. Army Corps of Engineers, Buffalo District

#37
Presse/TV/Rundfunk/Youtube/Internet / Aw: USA Town of Niagara: Konta...
Letzter Beitrag von DG0MG - 22. Juli 2026, 10:21
Hier sind noch zwei Beiträge dazu. Allerdings scheint das eine Anhäufung von Nichtwissen zu sein. Nicht, was es ist, nicht wo es herkommt und seit wann es dort ist. Man sieht (natürlich) auch keine "richtigen" Messwerte, nur Ludlum-Zeiger am rechten Anschlag und 6-stellige cpm-Werte. 


#38
News 4 Investigates deckt besorgniserregende Strahlungswerte in Häusern in Niagara auf, vier Familien evakuiert

News 4 Investigates finds concerning levels of radiation in Niagara homes, 4 families evacuated
WIVBTV


#39
Sonstige deutsche Bundesländer / Aw: Duisburg
Letzter Beitrag von jedion - 22. Juli 2026, 08:50
Ah... gerade eben gefunden:

https://www.onlinetoolscenter.com/de/strahlung-umrechner

Demnach entsprächen 50Gy einer effektiven Dosis von 50Sv.
#40
Sonstige deutsche Bundesländer / Aw: Duisburg
Letzter Beitrag von jedion - 22. Juli 2026, 08:32
Ich ziehe meinen Hut vor Eurem Fachwissen.
Irgendwie ist mir das alles zu hoch. Ich habe in meinem Entlasungsbericht (aus der Strahlenklinik) tatsächlich folgende Informationen gefunden:

Gesamtdosis jeweils 50Gy, Einzeldosis jeweils 2Gy, 5 Fraktionen pro Woche.
Dosisaufsättigung ad 66Gy in gleicher Fraktionierung nach neuem PL-CT.

Nichts davon ist mir verständlich, außer das die Dosis nach dem 2. CT wohl erhöht wurde.