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#31
Termine und Veranstaltungen / Aw: 27.06.2026 Tag der offenen...
Letzter Beitrag von DL8BCN - Gestern um 21:27
War wirklich gut die Veranstaltung.
Tatsächlich haben die wohl Grubenwasser über unsere Autos gesprüht :o
Nee, Spaß...war wohl nur sehr kalkhaltig.
Ich wollte eigentlich noch Wandern mit meiner Frau.
Bei der Hitze ging aber nichts.
Ich hatte einmal 40 Grad gesehen auf der Außentemperaturanzeige bei meinem Auto!
Trotzdem haben wir unsere 15000 Schritte geschafft.
Waren aber echt platt Abends.
Wir sind heute noch die Festung Königstein besichtigen gewesen. Und sind zur Basteibrücke gefahren.
Wir wollten Morgen noch ins Besucherbergwerk ,, Marie-Louise Stolln". https://marie-louise-stolln.de/
Leider haben die Montags geschlossen. :unknw:
Und Dienstag müssen wir wieder nach Hause fahren, werden aber noch in Halle das vorgeschichtliche Landesmuseum besuchen.
Dort befindet sich u.a. die Himmelsscheibe von Nebra.
Morgen Mittag soll es Regen und Gewitter geben mit leichter Abkühlung.
#32
Hallo Andreas,

das ist ja alles schön und gut. Nicht umsonst arbeiten professionelle Sonden mit 15V - das kann dann aber auch das Auswetregerät.
Unser Auswertegerät, die Soundkarte, kann aber nur 5V - halt ein Kompromiß - da nutzt dir eine so große Dynamik eben nichts.

Viele Grüße
Bernd
#33
Ahh ja, danke Steffen.

Diese Emailadresse ist mir entgangen - einfach übersehen. Somit also nach der Wende hergestellt.

Viele Grüße
Bernd
#34
Thüringen / Aw: Die Referenzflächen der WI...
Letzter Beitrag von NoLi - Gestern um 20:40
https://doris.bfs.de/jspui/bitstream/urn:nbn:de:0221-2015103013753/1/BfS-Leitstellenbericht-2014.pdf

Bestimmung der Ortsdosisleistung (ODL) in Bereichen natürlicher Radioaktivität - 20 Jahre Ver-
gleichsmessungen unter internationaler Beteiligung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16

(Seite 16 - 19)

Zitat:
"Die Referenzwerte2 der Umgebungsäquivalentdo-
sisleistung H*(10) und der Photonenäquivalentdosis-
leistung Hx werden vom BfS am jeweiligen Messtag
(bei Wetteränderungen auch mehrfach) mittels einer
Mitteldruck-Ionisationskammer bestimmt, die über
Normaldruck-Ionisationskammern an das Primärnor-
mal der PTB angeschlossen ist.
Die Gesamtdosisleistungen über der jeweiligen
Messfläche variieren in Abhängigkeit von den Wet-
terbedingungen und vom Radon-Gehalt der Luft für
den Zeitraum 1999 - 2014:
MF 1: H*(10) = 59 ..... 102 nSv/h
MF 2: H*(10) = 182 ..... 232 nSv/h
MF 3: H*(10) = 768 ..... 818 nSv/h

1 Dennoch erweitern diese Kalibriervergleiche nicht
den Gültigkeitsbereich der Eichung!
2 Der Wert für H*(10) darf aus dem Wert für Hx in ter-
restrischen Strahlungsfeldern durch Multiplikation mit
dem Faktor 1 errechnet werde, so dass die in
Deutschland noch verbreitete Messung von Hx keine
Probleme bezüglich der Angabe des Wertes in der in-
ternational üblichen Dosisgröße H*(10) bereitet.
"

Norbert
#35
Hat mich gefreut Euch alle zu sehen.
Hat noch jemand kartographiert? Hier mein RAYSID track:
https://raysid.com/map/#18-14.03144-50.91572-hybrid-raysid_doserate-1-sv-cps-global
Im Großen und Ganzen waren die frei zugänglichen Bereiche recht unauffällig. An einige Stellen war abseits der Wege eine leicht erhöhte Zählrate (bis ca Faktor 5) beobachtbar. Auch die ehemaligen "Eindicker" scheinen noch nicht ganz sauber zu sein:
https://raysid.com/map/#20-14.03325-50.91631-hybrid-raysid_doserate-1-sv-cps-global

Im übrigen gab es auch gewissen Informationen zum Teufelsgrund, bzw. zur weitläufigen "Kontamination" des selbigen:
https://raysid.com/map/#18-14.03726-50.91586-hybrid-raysid_doserate-1-sv-cps-global
Laut Aussage eines Mitarbeiter muss es wohl früher eine Art Ablassrohr in Richtung Teufelsgrund gegeben haben. Im Falle von "Hochwasser" (also vermutlich anhaltende starke Regenfälle) wurde dann wohl Wasser dort abgelassen.
#36
Hallo,

im Datenblatt des AD8065 heisst es:

VERHALTEN BEI EINGANGS- UND AUSGANGSÜBERLASTUNG

Abbildung 56 zeigt ein vereinfachtes Schaltbild der Eingangsstufe des AD8065/AD8066. Darin sind das kaskadierte N-Kanal-JFET-Eingangs-Paar, die ESD- und andere Schutzdioden sowie die zusätzliche NPN-Eingangsstufe dargestellt, die jegliches Phasenumkehrverhalten verhindert. Wenn die Gleichtakt-Eingangsspannung des Verstärkers auf einen Wert von etwa 3 V unterhalb der positiven Versorgungsspannung gebracht wird, schaltet der Vorspannungsstrom des Eingangs-JFET ab und die Vorspannung des NPN-Paares schaltet ein, wodurch dieses die Steuerung des Verstärkers übernimmt. Das NPN-Differenzpaar legt nun den Offset des Verstärkers fest, und der Eingangsvorspannungsstrom liegt nun im Bereich von mehreren zehn Mikroampere. Dieses Verhalten ist in Abbildung 32 dargestellt. Der Normalbetrieb wird wieder aufgenommen, sobald die Gleichtaktspannung unter den Schwellenwert von 3 V gegenüber der positiven Versorgungsspannung fällt.

Die Ausgangstransistoren der Rail-to-Rail-Ausgangsstufe verfügen über eine Schaltung, die den Grad ihrer Sättigung begrenzt, wenn der Ausgang übersteuert wird. Dies verkürzt die Erholungszeit des Ausgangs. Die Erholung des Ausgangs nach einer Übersteuerung von 0,5 V bei einer ±5-V-Versorgung ist in Abbildunetg 24 dargestellt.

(übersetzt mit deepl)

Darin kann ich zwar keinen Hinweis auf einen DC-Offset des Output finden, aber es kommt in mir die Idee auf, dass ich die Versorgungsspannung erhöhen sollte. Nun sind es +/-9,6 V (statt zuvor +/-6V).

Nur mit einem 10x-Tastkopf am Output bekomme ich einen DC-Offset von -9,3 V.

Dann habe ich am Output zusätzlich verschiedene Lastwiderstand nach GND eingesetzt.
Mit 1 kΩ ergibt sich ein sehr kurzer Peak und ein DC-Offset von -15 mV.
Mit wachsendem Lastwiderstand wird der Puls länger, aber auch der DC-Offset größer.
Mit 10 kΩ sind es -200 mV, mit 100 kΩ  -1,7 V, mit 1 MΩ -6,1 V und mit 10 MΩ -8,8 V.
Erst mit 10 MΩ ist der Output-Puls ähnlich lang wie der-Puls am Anodenausgang (wobei: mit Berücksichtigung des parallelen 10x-Tastkopfer sind das ja eigentlich nur 5 MΩ).

Als Impedanzwandler überzeugt mih das alles nicht. Wie verhelfe ich dem AD8065 zu einer besseren Funktion als Impedanzwandler?

Gruß Andreas
#37
Zitat von: Radioquant98 am Gestern um 15:37Der Kollege sagte doch es sei eine wismuteigene Entwicklung.

Auf der Frontplatte des Gerätes steht - sicher nicht ohne Grund: "kernstrahlung@gmx.de" als Kontaktadresse:

Sie dürfen in diesem Board keine Dateianhänge sehen.

Schon das allein lässt auf eine Produktion von frühestens etwa im Jahr 2000 schliessen. Vorher hatte man Mailadressen bei aol, yahoo oder bestenfalls t-online.
Da 2009 die Wartung von in Morsleben verwendeten Geräten an die Wismut übergegangen ist (==> #8), werden spätestens ab da auch keine mehr produziert worden sein.  Somit ergibt sich ein Zeitfenster von maximal 9 Jahren für den Produktionszeitpunkt dieses AZ-3.

Der AZ-2 wurde im WTZ Grüna der SDAG WISMUT entwickelt, also noch zu DDR-Zeiten oder an deren Ende.
Der gestern gesehene AZ-3 ist die Weiterentwicklung des AZ-2 der Firma "Alpha-Kernstrahlungsmesstechnik GmbH". Einfach deshalb, weil es die DDR und auch das WTZ der WISMUT auf Grund schneller Abwicklung bzw. Ausgliederung nicht mehr gab. Im September 1990 trat man der bei der Jahrestagung des Fachverbandes Strahlenschutz noch als "WTZ der Wismut" auf, aber das wird nicht mehr lange gegangen sein. Ab 3. Oktober war die Wismut ein staatliches Unternehmen der BRD. Ich nehme an, einer der 4 Autoren des Vortrages in Antwort #1 hat seinen Geschäftsbereich beim WTZ in eine privatwirtschaftliche Firma überführt, vielleicht über einen Zwischenschritt beim Umweltengineering  der DFA. Leider habe ich dafür bisher keinen Beleg und auch keinen Namen herausfinden können, wer also Geschäftsführer von "Alpha-Kernstrahlungsmesstechnik" war.

Der AZ-3 muss auf jeden Fall (erkennbar am 2x 16 Zeichen LCD-Display) einen Prozessor haben.
Möglicherweise hat der AZ-2 keinen und die Ablaufsteuerung des Messprogramms (Pumpe Ein/Aus) ist mit CMOS-Schaltkreisen gelöst. Die Anzeige (mit einem 4stelligen LCD) könnte von einem reinen Digitalzähler angesteuert werden. Deshalb auch der gelbe Aufkleber mit dem Umrechnungsfaktor - den konnte man einfach noch nicht mit einprogrammieren. Beim AZ-3 womöglich dann schon, deshalb Anzeige direkt in MeV/cm3.

#38
Thüringen / Aw: Die Referenzflächen der WI...
Letzter Beitrag von NoLi - Gestern um 16:16
Ha, ist ja fast wie bei uns hier:
Um 16:12 Uhr: Im Freien 38 Grad, im Wohnzimmer, Arbeitszimmer, Schlafzimmer, Bad 32 Grad. :heat:

Über die Messflächen in Reust gibt es, außer in diesem Bericht und hier im Forum, leider wenig Informationen.

Norbert
#39
Übrigens, wer das Glück hatte am Glücksrad den Hauptgewinn zu erdrehen bekam einen Referenzstrahler - siehe Bild.
Sie dürfen in diesem Board keine Dateianhänge sehen.
Leider paßt der nich in meine kleine Bleiburg.

Viele Grüße
Bernd
#40
Hallo Steffen,

Firma "Alpha-Kernstrahlungsmesstechnik" ????

Der Kollege sagte doch es sei eine wismuteigene Entwicklung.

Viele Grüße
Bernd