Zitat von: ullix am 02. Juni 2026, 16:53...Die frühen Geräte wurden von GQ mit SBM-20 bestückt und wohl auch in den USA komplett gebaut.
P.S.: Bist Du sicher, dass GQ jemals die SBM20 eingebaut hatte? GQ ist eine chinesische Firma und hat m.E. ausschliesslich China-Röhren eingesetzt. Nein?

Zitat von: ullix am 02. Juni 2026, 16:53@NoLi Bisher habe ich keine Werbung oder auch nur Bemerkung von GQ gesehen, in der die drastisch verringerte Empfindlichkeit erwähnt wurde. Ein disebezüglicheer Post meinerseits vor einigen Monaten wurde komplett ignoriert.Danke, dies wollte ich wissen.
Aber da die Daten in der Factory-Firmware (siehe rote Kurve oben) stecken, bekommt jeder Nutzer eines neuen Gerätes diese neue, niedrige Empfindlichkeit mit.
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Zitat von: ullix am 02. Juni 2026, 09:48...GQ hatte (aus Kostengründen?) vom russischen SBM-20 Zählrohr auf das billigere chinesische M4011 Zählrohr gewechselt und den Kalibrierfaktor beibehalten unter der Prämisse, dass die Empfindlichkeit und damit der Kalibrierfaktor beider Zählrohre gleich sind (154 CPM / µSv/h), weil die Baumaße der Zählrohre weitestgehend gleich sind. Aber dem ist halt nicht so...
Angeblich war dies das Ergebnis einer GQ-Kalbrierung. Diese wurde aber nie gezeigt, und hat m.E. auch nie stattgefunden. Wie ich gezeigt habe ist dieser Wert von 154 numerisch identisch mit dem Mittelwert der beiden russischen Daten für die SBM20. Zufälle gibt's!
( https://master.dl.sourceforge.net/project/geigerlog/Articles/GeigerLog-Calibration%20Guidance-v1.5.0.pdf?viasf=1&fid=f16d3bb62bcd78cc )
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Zitat von: Kermit am 02. Juni 2026, 07:45...Auch in Deutschland entstehen trotz der restrektiven Regelungen immer mehr radioaktive Restmüllabfälle aus dem häuslichen Bereich. Besonders heben sich I-131 und Lu-177 hervor, aber auch Tc-99m ist nicht zu vernachlässigen, insbesondere in Windeln.
In D gibt es dazu Vorgaben, in F und anderswo in der EU werden nuklearmedizinische Therapien teilweise ambulant durchgeführt. Damit erhöhen sich die Einträge nuklearmedizinischer Nuklide in das Brauchwasser und in den Hausmüll (Papiertaschentücher, Hygieneartikel etc)
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Zitat von: Cassiopeium am 02. Juni 2026, 11:29Servus megapull,
das Gebiet um den Prinzenkogel war einmal ein Bergbaugebiet, davon zeugen noch heute viele Stollen und Abraumhalden. https://www.zobodat.at/pdf/Der-steirische-Mineralog_SH_1_2008_0001-0160.pdf
Im Zuge der Errichtung des ersten Atomkraftwerkes in Zwentendorf wurde in Österreich Prospektion nach Uran betrieben.
Am Prinzenkogel fand man dabei wirtschaftlich unbedeutende Mengen, daher ist dieses Gebiet ganz gut dokumentiert https://opac.geologie.ac.at/ais312/dokumente/AL0024_005_A.pdf siehe Seite 76.
Später machten Mineraliensucher immer wieder ganz schöne Funde an Uranglimmer.
meines Wissens nach sind diese Fundstellen aber bereits unter der dichten Vegetation verschwunden.
Jedoch kann man entlang der Forstwege durchaus an manchen Stellen mit empfindlichen Geräten (Radiacode) erhöhte Ortsdosisleistungen feststellen.
Mit der nötigen Ausdauer lässt sich bestimmt auch heute noch zumindest ein Belegexemplar finden.
Anbei ein paar Eindrücke von der Geologie
Vielleicht mache ich ja mal einen Ausflug dorthin...Seite erstellt in 0.261 Sekunden mit 18 Abfragen.