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#31
Nuklearmedizin / Aw: Theracap Jod-131 Therapiek...
Letzter Beitrag von Peter-1 - 02. Juni 2026, 17:15
Hallo Norbert,

nach meiner Rechnung ( für I131 ) ergeben 36 kBq in 1 Meter = 2 nSv/h  :unknw:
Habe ich mich total verrechnet?

Gruß
Peter
#32
Zitat von: ullix am 02. Juni 2026, 16:53...
P.S.: Bist Du sicher, dass GQ jemals die SBM20 eingebaut hatte? GQ ist eine chinesische Firma und hat m.E. ausschliesslich China-Röhren eingesetzt. Nein?
Die frühen Geräte wurden von GQ mit SBM-20 bestückt und wohl auch in den USA komplett gebaut.
Aber irgendwann wurde die Teile-Produktion auch nach China ausgelagert bzw. die Teile aus China bezogen...heute heißt es
"Der GQ GMC-800 Nuklearstrahlungsdetektor Geigerzähler ist das neueste, verbesserte Mitglied der GQ GMC-Familie, entwickelt, endmontiert und qualitätsgeprüft bei GQ Electronics in Seattle, USA."
"The GQ GMC-800 Nuclear Radiation Detector Geiger Counter is the newest enhanced member of the GQ GMC family, developed, final assembled, and quality tested at GQ Electronics, Seattle, USA."

Norbert
#33
Ja, und Deine 96 CPM / (µSv/h) scheinen mir am besten geeignet  :yahoo:
#34
Zitat von: ullix am 02. Juni 2026, 16:53@NoLi Bisher habe ich keine Werbung oder auch nur Bemerkung von GQ gesehen, in der die drastisch verringerte Empfindlichkeit erwähnt wurde. Ein disebezüglicheer Post meinerseits vor einigen Monaten wurde komplett ignoriert.

Aber da die Daten in der Factory-Firmware (siehe rote Kurve oben) stecken, bekommt jeder Nutzer eines neuen Gerätes diese neue, niedrige Empfindlichkeit mit.
...
Danke, dies wollte ich wissen.
Man kann ja  -Gott sei Dank-  die Kalibrierfaktoren bei älteren GQ-Strahlungsmessgeräten eigenhändisch ändern und anpassen :yahoo:

Norbert
#35
@NoLi Bisher habe ich keine Werbung oder auch nur Bemerkung von GQ gesehen, in der die drastisch verringerte Empfindlichkeit erwähnt wurde. Ein disebezüglicheer Post meinerseits vor einigen Monaten wurde komplett ignoriert.

Aber da die Daten in der Factory-Firmware (siehe rote Kurve oben) stecken, bekommt jeder Nutzer eines neuen Gerätes diese neue, niedrige Empfindlichkeit mit.

Soweit ich sehe, hat sich jedoch bisher niemand gewundert  ;D

Lieber Russe, kannst Du vielleicht die SBM20 wieder produzieren? Du darfst auch höhere Preise verlangen, ok?

P.S.: Bist Du sicher, dass GQ jemals die SBM20 eingebaut hatte? GQ ist eine chinesische Firma und hat m.E. ausschliesslich China-Röhren eingesetzt. Nein?
#36
Zitat von: ullix am 02. Juni 2026, 09:48...
Angeblich war dies das Ergebnis einer GQ-Kalbrierung. Diese wurde aber nie gezeigt, und hat m.E. auch nie stattgefunden. Wie ich gezeigt habe ist dieser Wert von 154 numerisch identisch mit dem Mittelwert der beiden russischen Daten für die SBM20. Zufälle gibt's!
( https://master.dl.sourceforge.net/project/geigerlog/Articles/GeigerLog-Calibration%20Guidance-v1.5.0.pdf?viasf=1&fid=f16d3bb62bcd78cc )
...
GQ hatte (aus Kostengründen?) vom russischen SBM-20 Zählrohr auf das billigere chinesische M4011 Zählrohr gewechselt und den Kalibrierfaktor beibehalten unter der Prämisse, dass die Empfindlichkeit und damit der Kalibrierfaktor beider Zählrohre gleich sind (154 CPM / µSv/h), weil die Baumaße der Zählrohre weitestgehend gleich sind. Aber dem ist halt nicht so...:P

Was mich interessieren würde: hat GQ diesen Kalibrierfaktor von  100 CPM / µSv/h  jetzt in ihren aktuell zum Verkauf anstehenden Geräten aufgenommen, oder werden diese immer noch mit dem Faktor  154 CPM / µSv/h  ausgeliefert?

Norbert
#37
Gamma-Spektroskopie / Aw: Software: BecquerelMonitor...
Letzter Beitrag von DL8BCN - 02. Juni 2026, 16:02
Hallo Lennart, ich hatte weiterhin viele Probleme mit BecqMoni und habe es erstmal ad acta gelegt.
Bis auf weiteres verwende ich nur noch Theremino-MCA.
Da bekomme ich einfach viel schönere Spektren und finde die Bedienung viel einfacher.

#38
Nuklearmedizin / Aw: Theracap Jod-131 Therapiek...
Letzter Beitrag von NoLi - 02. Juni 2026, 16:02
Zitat von: Kermit am 02. Juni 2026, 07:45...
In D gibt es dazu Vorgaben, in F und anderswo in der EU werden nuklearmedizinische Therapien teilweise ambulant durchgeführt. Damit erhöhen sich die Einträge nuklearmedizinischer Nuklide in das Brauchwasser und in den Hausmüll (Papiertaschentücher, Hygieneartikel etc)
...
Auch in Deutschland entstehen trotz der restrektiven Regelungen immer mehr radioaktive Restmüllabfälle aus dem häuslichen Bereich. Besonders heben sich I-131 und Lu-177 hervor, aber auch Tc-99m ist nicht zu vernachlässigen, insbesondere in Windeln.

Ein Beispiel aus der Praxis aus dem jetzt KIT: eine Mitarbeiterin bekam ca. 400 MBq I-131 für die Schilddrüse und blieb 3 Tage in der Klinik; daraufhin Entlassung. Die Mitarbeiterin kam wieder zur Arbeit, schneutzte einmal in ein Einmal-Taschentuch, warf dieses in den Restmüll. Das Müllfahrzeug erzeugte bei der radiologischen Ausfahrtkontrolle einen Strahlenalarm und wurde entleert, um händisch die Ursache zu suchen. Diese wurde in einem Müllsack gefunden...die Aktivitätsbestimmung des Tüchleins ergab 36 kBq I-131.

Norbert
#39
Österreich (AT) / Aw: Uranvorkommen - Prinzkogel...
Letzter Beitrag von megapull - 02. Juni 2026, 12:16
Zitat von: Cassiopeium am 02. Juni 2026, 11:29Servus megapull,

das Gebiet um den Prinzenkogel war einmal ein Bergbaugebiet, davon zeugen noch heute viele Stollen und Abraumhalden. https://www.zobodat.at/pdf/Der-steirische-Mineralog_SH_1_2008_0001-0160.pdf

Im Zuge der Errichtung des ersten Atomkraftwerkes in Zwentendorf wurde in Österreich Prospektion nach Uran betrieben.
Am Prinzenkogel fand man dabei wirtschaftlich unbedeutende Mengen, daher ist dieses Gebiet ganz gut dokumentiert https://opac.geologie.ac.at/ais312/dokumente/AL0024_005_A.pdf siehe Seite 76.

Später machten Mineraliensucher immer wieder ganz schöne Funde an Uranglimmer.
meines Wissens nach sind diese Fundstellen aber bereits unter der dichten Vegetation verschwunden.
Jedoch kann man entlang der Forstwege durchaus an manchen Stellen mit empfindlichen Geräten (Radiacode) erhöhte Ortsdosisleistungen feststellen.

Mit der nötigen Ausdauer lässt sich bestimmt auch heute noch zumindest ein Belegexemplar finden.

Anbei ein paar Eindrücke von der Geologie


Das sind genau die Infos, die ich gesucht habe, danke! Sieht interessant und vielversprechend aus! :D Vielleicht mache ich ja mal einen Ausflug dorthin...

Nachtrag: Ich habe das Gebiet inzwischen mit ArcGIS und der Hilfe von Leuten hier und von Mindat kartiert. Jetzt habe ich eine landschaftlich reizvolle 12 km lange Strecke vor mir, die ich bei meiner zukünftigen Reise dorthin zurücklegen kann. Hoffentlich habe ich Glück.
#40
Österreich (AT) / Aw: Uranvorkommen - Prinzkogel...
Letzter Beitrag von Cassiopeium - 02. Juni 2026, 11:29
Servus megapull,

das Gebiet um den Prinzenkogel war einmal ein Bergbaugebiet, davon zeugen noch heute viele Stollen und Abraumhalden. https://www.zobodat.at/pdf/Der-steirische-Mineralog_SH_1_2008_0001-0160.pdf

Im Zuge der Errichtung des ersten Atomkraftwerkes in Zwentendorf wurde in Österreich Prospektion nach Uran betrieben.
Am Prinzenkogel fand man dabei wirtschaftlich unbedeutende Mengen, daher ist dieses Gebiet ganz gut dokumentiert https://opac.geologie.ac.at/ais312/dokumente/AL0024_005_A.pdf siehe Seite 76.

Später machten Mineraliensucher immer wieder ganz schöne Funde an Uranglimmer.
meines Wissens nach sind diese Fundstellen aber bereits unter der dichten Vegetation verschwunden.
Jedoch kann man entlang der Forstwege durchaus an manchen Stellen mit empfindlichen Geräten (Radiacode) erhöhte Ortsdosisleistungen feststellen.

Mit der nötigen Ausdauer lässt sich bestimmt auch heute noch zumindest ein Belegexemplar finden.

Anbei ein paar Eindrücke von der Geologie