ZitatHZDR-Team trennt erstmals Wasserstoff-Isotopengemisch durch Quanteneffekte
Künftige Fusionskraftwerke brauchen nicht nur extrem heiße Plasmen und starke Magnetfelder. Sie benötigen auch einen Brennstoffkreislauf, in dem die Wasserstoffisotope Deuterium und Tritium zurückgewonnen, getrennt und wiederverwendet werden können. Ein Team des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) hat nun gemeinsam mit Partnern gezeigt, dass ein silberhaltiger Zeolith Tritium aus einem Gemisch von Wasserstoffisotopen besonders effizient abtrennen kann (DOI: 10.1038/s41467-026-75930-9). Der Zeolith gehört zu den porösen Kristallmaterialien und besitzt ein Netzwerk winziger Hohlräume. Die Experimente mit radioaktivem Tritium wurden im radiochemischen Labor an der HZDR-Forschungsstelle Leipzig durchgeführt. Die Ergebnisse liefern einen wichtigen Grundlagenbeitrag zur Isotopentrennung und schaffen eine Grundlage dafür, Tritium künftig in Fusionsbrennstoffkreisläufen effizient zurückzugewinnen und aufzubereiten. Darüber hinaus eröffnen sie Anwendungsperspektiven in der Medizin und der Materialforschung.
Zitat von: DG0MG am Gestern um 09:25Meinem Vorschlag ist sie nicht gefolgt, deshalb stelle ich die Fragen hier selbst mal öffentlich, vielleicht nehmen wir sie mal als Diskussionsgrundlage und es pickt sich der eine oder andere mal eine raus und versucht, sie aus seiner Sicht zu beantworten:
Zitat von: RadPalace am 07. August 2026, 17:58Ich arbeite beruflich auch mit radioaktiven Stoffen und auch da wird es immer schwieriger noch etwas tun zu können und im Rahmen dessen zu bleiben was die Behörden akzeptieren. Die Gesetze haben sich relativ wenig geändert, aber die Auslegung dieser wird immer strikter. Scheint mir generell ein Fall von sinkender praktischer Erfahrung zu sein. Die Leute in den Behörden haben selbst kaum noch praktische Erfahrung, früher waren das oft Leute die auch Mal ein Uranbergwerk gesehen haben etc., heute kennt man alles nur noch aus dem Buch und entsprechend groß wird die Paranoia. Betrifft aber auch viele andere Bereiche. In Deutschland will man 100% Sicherheit vor jedwedem Risiko und ist bereit jeden noch so hohen Preis dafür zu zahlen. Das ist die Psychologie hinter dem Hype in dem Fall, an dem sich ja leider auch Leute beteiligen, die es besser wissen müssten.Prinzipiell sehe ich das ähnlich (ich arbeite auch mit Radioaktivität, zusätzlich auch noch mit Tieren). Jedoch sind wir hier oftmals im schon wieder in den Gefilden der DDR angelangt. Es wird nicht zwingend das gemacht, was der Parteisekretär verordnet. Aber man widerspricht ihm auch nicht. Das ist aber, in meiner begrenzten Erfahrung, kein rein deutsches Problem. In anderen Ländern in denen ich im gleichen Bereich arbeitete, habe ich ähnliche Beobachtungen gemacht.
Zitat von: NoLi am 08. August 2026, 11:45Steht doch in Satz (2) eindeutig:
"Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland
Art 2
(1) Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.
(2) Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich. In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden."
Norbert
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