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#31
Strahlenschutz / Aw: Bleiburg bauen?
Letzter Beitrag von DL3HRT - 05. Februar 2026, 18:29
Zitat von: Carcosa am 04. Februar 2026, 15:27DL3HRT
Aber der Vergleich zur Profi-Bleiburg würde mich schon interessieren, 130kg Blei, alter Schwede!
Also wenn Du da Werte hast zum KC761, das wäre Klasse, dann können wir das mit meiner Kinderburg vergleichen :_)

Und ein Foto von dem Ding wäre klasse: kann ich meinem Sohn zeigen :-D

Ich hatte jetzt den KC761B eine halbe Stunde in der Bleiburg. Als Dosisleistung wird 0,002 µSv/h angezeigt und die Zählrate wird mit 1 cps angegeben. Da die Zählrate nur als Ganzzahl angezeigt wird, dürfte sie eher unter 1 cps liegen.
#32
Zählrohre / Aw: Permanente Außensonde Vac...
Letzter Beitrag von Radioquant98 - 05. Februar 2026, 14:38
War das ein neues oder gebrauchtes Zählrohr?

Wenn das die Doppelimpulsauswirkung bei verbrauchtem Löschgas sind müßte Du es mit dem Oszi sehen können.

Dann müßten die Ausreißer aber auch im Haus zu beobachten sein.

Viele Grüße
Bernd
#33
Strahlenschutz / Aw: Bleiburg bauen?
Letzter Beitrag von Floppyk - 05. Februar 2026, 13:36
Epoxydharz kostet nicht die Welt. In der Bucht sind Sets zu finden. 1,5 Kg für 20 €, wobei ich nicht intensiv nach dem günstigen Set gesucht hatte.
Epoxydharz ist beim Gießvorgang schwierig blasenfrei zu bekommen. Profis haben dafür eine Vakuumpumpe.

Die Kleberart "Leim" basiert eigentlich immer auf Wasser. Das ist unabhängig davon, ob der getrocknete Holzleim wasserlöslich ist oder nicht. Aber da sein meist hoher Wasseranteil mit der Trocknung verdampft, schrumpft auch sein Volumen. Prinzipbedingt sind große Schichtdicken nachteilig, weil das Abdampfen des Wasseranteils behindert wird. Zudem muss man aufpassen keine rostempfindlichen Teile einzubringen.

Mir fällt ein - ist zur Fixierung der Bleikugeln vielleicht einfach Wachs brauchbar?
#34
Strahlenschutz / Aw: Bleiburg bauen?
Letzter Beitrag von bernd-das-brot - 05. Februar 2026, 11:39
Zum Thema trocknen von Holzleim:

Wenn irgendwo eine Ritze ist, die dem Leim Kontakt zur "Außenwelt" ermöglicht, dann trocknet er auch aus, langsam, aber er trocknet. Ich habe auf meiner Modellbahnanlage flächig Styroporplatten damit zusammengeklebt, beim Teilabriss der Landschaft war alles trocken, im Modellbahnbereich ist das gängige Praxis.

Einen Härtefall hatte ich, als ich Ballast, in Form einer Schotterladung, für einen Gleisreinigungswagen der Spur G gebastelt habe. Die Ladefläche des Niederbordwagen wurde mit Frischhaltefolie wasserdicht ausgelegt, in die Mitte kam ein Stück Styropor, daß es nicht zu schwer wird und darüber ca. 500g Granulat, das dann großzügig in verdünnten Holzleim "ersäuft" wurde. Außen ist der Leim schnell getrocknet, im Inneren hat es dann aber ca. 6 Wochen gedauert, bis alles durchgehärtet war, selbst durch den von außen immer weiter fest werdenden Leim ist immernoch genug Feuchtigkeit differiert, um selbst im inneren auszuhärten.

Wie erwähnt, das ist schon ein Härtefall gewesen. Was mir hier eher vorschwebt, ist das benetzen der Bleikugeln mit Holzleim, der Überschuss sollte ablaufen können. Prinzipiell sollte auch das komplette Füllen mit Leim funktionieren, dann allerdings in mehreren Schritten, daß er trocknen kann, dafür wäre Epoxy jedoch besser geeignet, was aber eine ziemlich Endgültige Lösung ist, das Blei daraus wieder zu extrahieren dürfte ekelig werden.

Günstig ist Epoxydharz auch nicht gerade, selbst wenn es nach wenig klingt, nur einen mit Bleikugeln gefüllten Zwischenraum auszugießen, da wird trotzdem eine Menge Harz drin versickern.

Ich denke, daß das vollständige Ausgießen eher unnötig ist, es soll ja nur verhindert werden, daß sich die Füllung selbstständig macht.

Zur Wasserlöslichkeit:

Wasserlöslicher Holzleim bleibt auch wasserlöslich, selbst wenn er trocken ist, kommt er mit zuviel Feuchtigkeit in Berührung, lösen sich die verklebten Teile, Holzteile für den Außenbereich werden daher immer wasserfest verleimt.
#35
Software / Aw: Erste Schritte mit LTspice
Letzter Beitrag von ABel - 05. Februar 2026, 11:23
Hallo,

erst nach Ungereimtheiten und genauem Hinschauen habe ich entdeckt, das in meiner Divider-Simulation der Puls aus der Stromquelle (Anoder) über den Lastwiderstand und die HV-Spannungsquelle nach GND abfließt. Das die eine Quelle für die andere zur Senke wird, damit hatte ich nicht gerechnet!

Inzwischen habe ich erfahren, dass der AC-Widerstand einer realen HV-Spannungsquelle sehr klein, üblicherweise sehr viel kleiner als deren DC-Innenwiderstand ist. Er ist aber nicht Null.

Das hat mir keine Ruhe gelassen und ich habe versucht mir für LTspice eine Spannungsquelle mit unterschiedlichem Innenwiderstand für DC und AC zu schaffen. Siehe Anlage!

Über die Bestimmung des DC-Innenwiderstandes (RiDC) haben wir schon an anderer Stelle im Forum diskutiert. Nun gibt es noch das Problem bei einer realen Spannungsquelle die Werte für RiAC und C1 zu bestimmen. Dazu sollen die Werte der AC-Quelle von Spannung und Strom, sowie deren Phasenwinkel genutzt werden.

Die Bestimmung von RiAC und C1 aus diesen Werten ist mir nur gelungen unter Vernachlässigung von IV1 (siehe Schema). Ob das auch an einer realen Quelle so klappt, konnte ich noch nicht testen (aus Mangel an einem eigenen Oszilloskop), will das aber möglichst bald an einer Theremino HV-Versorgung versuchen.

Allerdings sehe ich für diese Messungen weitere Probleme.

Mit dem Versuch Strom und Spannung zeitgleich auf 2 Kanälen aufzuzeichnen bin ich schon Mal gescheitert. Der Shunt zur Strommessung (ich hatte dazu einen vorhandenen Widerstand in der Schaltung genutzt), lag einige Bauteile entfernt vom Spannungsmesspunkt. Das Oszilloskopbild zeigte erkennbar Unsinn. Ich nehme an, dass ich über den GND beider Kanäle eine Verbindung geschaffen hatte?

Wie also messe ich richtig?

Im Schema müsste ich wohl einen Shunt zwischen V2 und C2 einsetzen um IC2 auf das Oszilloskop zu bekommen. Kann ich ,,richtig" messen, wenn ich GND des Oszilloskops zwischen V2 und Shunt anklemme, und die beiden Messleitungen jeweils auf der anderen Seite von V2 und Shunt? Muss ich dann einen der beiden Kanäle invertieren um den korrekten Wert des Phasenwinkels messen zu können?

Als AC-Quelle will ich den Ausgang meiner Soundkarte verwenden (ich hab halt keinen Signalgenerator), daher liegt dann auch die Amplitude bei max. 1 V. Kann ich dabei ungewollt GND des Oszilloskops mit GND der Schaltung verbinden? Hilft es wenn ich ein Notebook verwende, das über seinen Akku (also nicht über sein Netzteil und das Stromnetz) betrieben wird?

In welchem Bereich müsste der Widerstand des Shunt liegen, damit ich eine ,,gute" Messung machen kann? Und: Muss ich den Shunt und evtl. auch die Innenwiderstände des Oszilloskops in mein Schema und in meine Formeln mit einbeziehen?

Gruß Andreas
#36
Strahlenschutz / Aw: Bleiburg bauen?
Letzter Beitrag von Carcosa - 05. Februar 2026, 11:00
na die Dicke der Schicht ist ja zu sehen, das sind 17mm an den schmalsten Stellen. Die Scüttdichte der Kugeln laut Hersteller sind 6.8kg/L....

Dateien kann ich demnächst mal hochladen.

Aber wie gesagt: kein Anspruch auf perfekte Abschirmung, den Sachverhalt hatte ich jetzt zu genüge erklärt. Es geht hier um eine "Kinderburg". Man muss auch sehen: wir haben hier "nur" das KC761....
Und das wäre eine kompakte Lösung für eben dieses China-HandheldDevice.

Alles andere wäre wahrscheinlich ohnehin Overkill für so ein Gerät....

EDIT: aber ich bin auch gar kein Freund von KI :-)
#37
Deutsche Strahlenmessgeräte (BRD) / Aw: BERTHOLD LB1210 B analoger...
Letzter Beitrag von Radiator - 05. Februar 2026, 00:11
Zitat von: Janni am 05. Januar 2026, 13:16Hm ja, wer weiß warum nun dieser blaue Draht im Inneren gebrochen war. Die Lötstelle von dem blauen Kabel an dem Stift sah auch nicht besonders aus (hab ich leider kein Foto von), aber gebrochen war er ja oberhalb der Lötstelle. Ob da schon mal vorher jemand was dran gemacht hatte oder ob sich da was losvibriert hat?  :unknw: 

Wenn das Gerät ein paar tausend Kilometer im Auto herumkutschiert wurde, können sich die Drahtbögen schon mal durchvibriert haben. Besonders wenn sie vorher durch die Montage eingekerbt waren.

Es gibt Erzählungen, daß bei freistehenden Bauteilen im TO-220-Gehäuse die Beinchen abgebrochen sind, nur weil das Gerät drumherum in einem Meßwägelchen im Labor jahrelang hin- und hergefahren wurde.

Zitat von: Janni am 05. Januar 2026, 13:16Den Isolierlack hab ich einfach mit dem Lötkolben weggebrannt. Machen professionelle Leute vielleicht nicht so, aber funktioniert hat es ja.  :D


Da brät nichts. Selbst extra "lötbarer" Fädeldraht zeigt sich von Lötkolben unbeeindruckt, geschweige denn dieser normale Kupferlackdraht. Vermutlich war die blanke Stirnseite dieses relativ dicken Drahts aber groß genug, daß der Lötzinntropfen dran gehalten hat.

Falls er sich nochmal löst und kein professioneller Lackkratzer vorhanden ist (sieht aus wie eine Wimpernpinzette für Klingonen): Die Seitenkante eines Abbrechmessers ist dafür sehr gut geeignet.

Dem Vorschreiber danke für die Anleitungen!
#38
Strahlenschutz / Aw: Bleiburg bauen?
Letzter Beitrag von Radiohörer - 04. Februar 2026, 22:34
Zitat von: Carcosa am 04. Februar 2026, 15:27Der KI-Mathematiker sagt: (siehe Foto)
...kannst Du bitte mal das zweite Bild bemaßen, oder in Zukunft, wenn keine "Geschmacksmusteransprüche" Deines Sohns dagegen sprechen, auch das CAD-File posten. Wenn ich von den 2mm Cu beim 4. Bild ausgehe und auf das erste Bild interpretiere, würde ich von einem Spalt zur Füllung von ~12mm, max. ~15mm ausgehen. Kann natürlich auch 17mm sein. Aufgelegter Meterstab/Bemaßung schafft Klarheit ;)

Um es vorab klar zu stellen, war ich Mathe nicht der Beste. Habe aber vor ein paar Monaten als Beifang zwei Webseiten gefunden, die genau diese Packungsdichte mathematisch thematisieren. Ich setze auch voraus, dass die Kugeln in- und nicht übereinander liegen, weil sonst die Packungsdichte = Abschirmung noch viel schlechter wird.

Bei 12/15/17mm und dem richtigen! Radius läßt sich für die erste Schicht von einer vollständigen Füllung ausgehen. Die zweite Schicht liegt dann ja ein paar Zehntel in der Ersten. Die Dritte liegt wieder etwas in der Zweiten, die Vierte in der Dritten, usw.. Wieviel Luft = Verlußt bleibt dann bei 12/15/17mm bzw. ist er bei 12, 15 oder 17mm Spalt größer?

Was mich immer stört, dass der Lösungsweg, sprich die Voraussetzungen bzw. hier die zugrundeliegenden Abmessungen, seltenst angegeben sind: wie kommt die KI auf eine Schüttdichte bei 3mm = 6,8 kg/l und Pachungsdichte ~0,5996???
Aus diesem Grund bin ich auch gegen schlecht gemachte Multiple Choice Tests!
Ich bezweifle mittlerweile stark, dass die K auch I ist...
#39
Strahlenschutz / Aw: Bleiburg bauen?
Letzter Beitrag von Peter-1 - 04. Februar 2026, 16:14
Hoffentlich wird die Schweinerei beherrschbar wenn das Gewicht der Bleikugeln das PETG Gerüst sprengt.  :unknw: Lieber keine Kugeln, sondern Dachdeckerblei. Das fällt dann nur auf die Füße. :o
#40
Strahlenschutz / Aw: Bleiburg bauen?
Letzter Beitrag von Carcosa - 04. Februar 2026, 15:27
Der KI-Mathematiker sagt: (siehe Foto)

also nochmal: das wird nur ein Mittel um die Spektren ein wenig "aufzuhübschen", es besteht kein Anspruch eine "richtige" Bleiburg zu bauen. Ich will den Kids nur demonstrieren, mit einfachen Mitteln, wie Blei die Hintergrundstrahlung herabsetzen kann.

Das ist natürlich nur Kinderkram im Vgl zu was ihr Profis hier macht :-)

Ich hoffe mal, dass man bei ca 18-20mm Bleikugeln schon einen Effekt hat. Kupfer habe ich jetzt 2mm drum herum eingeplant.

Und natürlich: das Ding muss sich auch zur Not noch bewegen lassen. Der "Hut" wiegt dann wohl zw 13-14kg und der Deckel ca 5kg.

Und da das Material PETG ist: irgendwann packt der Kunststoff das nicht mehr. Denke auch, dass die Variante, das Ding mit Epoxidharz auszugießen, besser geeignet ist, da das dann mehr trägt und zur Stabilität beiträgt.

Wird schon schief gehen :-)

@DL3HRT
Aber der Vergleich zur Profi-Bleiburg würde mich schon interessieren, 130kg Blei, alter Schwede!
Also wenn Du da Werte hast zum KC761, das wäre Klasse, dann können wir das mit meiner Kinderburg vergleichen :_)

Und ein Foto von dem Ding wäre klasse: kann ich meinem Sohn zeigen :-D