Neueste Beiträge

#31
Zählrohre / Herfurth H1364 Geigerzähler
Letzter Beitrag von Andreas Wieck - 16. März 2026, 10:13
Moin allseits,
ich habe einen alten Herfurth H1364 auf dem Flohmarkt für billig Geld erstanden, "sei  kaputt". In der Tat kamen die 500V nicht. Den Ferrittopf ausgelötet und, siehe da, ein feiner Cu-Draht war ab. Das Ding kann NIE funktioniert haben. Statt zwei A-Zellen einen Rohrhalter aus POM gedreht, der eine 18650-Li-Ionen-Zelle 3,7V zentriert, Kontaktverlängerungsstift federnd eingebaut. In Notfällen kann man wieder mit den A-Zellen arbeiten, also reversible Änderung bei voller Kompatibilität. Einen chinesischen USB-C-Lader mit roter (Laden) und blauer (voll) LED verbaut, jetzt ist das Gerät "feldtauglich". Hat jemand einen Schaltplan? Ist ganz schön viel Zeugs drin. Weiß jemand, was die "Sonde IX-E" ist? Im Alu-Gehäuse ist mittig ein kleines Zählrohr (dünner Zigarettenstummel) und am Ende eine Glimmlampe quer zur Achse eingebaut, die mit einem dicken, silbrigen Draht umwickelt ist (könnte Wismut "Bi" sein). Ein Transistor und ein paar R und C drin. 
#32
Ideenbox / Aw: Signalübertragung, Impedan...
Letzter Beitrag von Radioquant98 - 16. März 2026, 10:10
Hallo Andreas,

"Von dort kam zum einen die Anregung in den Divider einen Impedanzwandler einzubauen, zum anderen der Hinweis, dass es zwischen Divider und PMT-Adapter eine Fehlanpassung gibt."

Nein, einen Impedanzwandler zwischen Anode und Kabel.


"Kann das erreicht werden? Wie?"

Wie wir schon gepredigt haben. Im einfachsten Fall mit einem Emitterfolger.


"Wenn in der Verbindung Divider – PMT-Adapter eine Fehlanpassung vorliegt, dann ist für mich die Frage: Ist diese überhaupt zu vermeiden?"

Den Dynodenspannungsteiler und die Anode mußt Du getrennt betrachten.
Des Spannungsteiler muß an jeder Dynode den benötigten Strom abgeben können ohne das die Spannungen an den Dynoden zusammenbrechen.
Und Fehlanpassungen zwischen Anode, Kabel und Verstärker sind bei längeren Kabeln zu vermeiden oder in der Verarbeitung des Signales zu berücksichtigen.

Und das mit dem Collins-Filter mögen dir die Funkamateure hier ausreden ;D

Viele Grüße
Bernd

#33
Ideenbox / Signalübertragung, Impedanzwan...
Letzter Beitrag von ABel - 16. März 2026, 09:17
Hallo,

zur Fragen meiner LTspice-Simulationen habe ich mich auch an ein LTspice-Forum gewandt.

Von dort kam zum einen die Anregung in den Divider einen Impedanzwandler einzubauen, zum anderen der Hinweis, dass es zwischen Divider und PMT-Adapter eine Fehlanpassung gibt.

Bei der Fehlanpassung geht es wohl darum, das mit einem 50Ω-BNC-Kabel der Ausgangswiderstand des Senders und der Eingangswiderstand des Empfängers jeweils eine Impedanz von 50Ω haben sollte. Ob und wie ich dies für den Sender mit einem Impedanzwandler erreichen kann, ist mir noch nicht klar.

Kann das erreicht werden? Wie?

Bei der Suche nach Antworten bin ich auf Beispiel 1.1 in der Mitteilung "Das Collins-Filter mit Verlusten" des Institut für Umwelttechnik Nonnweiler – Saar von Dr. Schau (DL3LH) (Datei 97 auf https://afu-base.de/rund-um-die-antenne/) gestoßen. Daran ist sehr deutlich der positive Einfluss eines solchen Filters auf die Verbindung eines Sendeverstärkers mit einer Antenne zu sehen (dazu die Anlagen).

Mir scheint sich dieser Effekt auf die Träger-/Sende-Frequenz zu beziehen, und nicht auf das damit übertragene Signal. Eine Übertragung dieser Technik auf die Verbindung Divider – PMT-Adapter ist mir nicht möglich.

Wenn in der Verbindung Divider – PMT-Adapter eine Fehlanpassung vorliegt, dann ist für mich die Frage: Ist diese überhaupt zu vermeiden?

Gruß Andreas
#34
Anbei einige aktuelle Bilder meiner Funde. Niedrige Dosisleistungen zwischen 10 und 15 µSv/h.
#35
Radon / Aw: Darf es etwas Radon sein? ...
Letzter Beitrag von DL8BCN - 15. März 2026, 21:22
Hallo, die Pumpe lief nun etwa 2 Stunden.
Im Keller hatte ich laut RadonEye nur ca. 80 Bq/m3.
Wenn ich nun den Berthold LB1210B auf das Filterpapier stelle steigt die Zählrate von ca. 8cps auf 15 bis 18 cps.
Also man kann was messen.
Ist aber kein Vergleich mit der Staubsaugerprobe, wo es bei mir im Keller nach ca. 20 Minuten Laufzeit eine Zählrate von ca. 100cps gibt.
Demnächst lasse ich die Pumpe mal 5 Stunden laufen. Da es aber teilweise sehr kurzlebige Radonfolgeprodukte sind, wird sich an der Zählrate evtl. nicht viel ändern. So ist meine Vermutung.
#36
Termine und Veranstaltungen / Aw: 12.03.2026 Radiometrisches...
Letzter Beitrag von Radiohörer - 15. März 2026, 20:53
...es liegt am Donnerstag!!! >:(
Man müsste wg. des Berufsverkehrs um Würzburg & Frankfurt mindestens einen Tag Urlaub nehmen, da die morgentliche Anreise unmöglich zu schaffen ist!
Freitag wäre optimal: Donnerstag Nachmittag Anreise und das Wochenende für Aktivitäten in der Nähe oder auf dem Heimweg.
Ist bei den Foristen privates Interesse und nicht beruflich begründet, wie bei den meisten der Profis.
Aber solange der Laden voll ist, wird sich da nichts ändern :(

Rudolf (RIP!) hatte in der Richtung schon geunkt...
#37
...eben im Radio:
https://www.br.de/radio/bayern2/programmkalender/ausstrahlung-3991692.html
Von Karl Hoffmann
BR 2012

Diese Sendung hören Sie auch in ARD Sounds bei Bayern 2 und sie ist als Podcast verfügbar.

Lang vor der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl kommt es zu einem ernsten Unfall in einem Atomkraftwerk. Im März 1979 wird im AKW Three Mile Island bei Harrisburg in den USA nach einer partiellen Kernschmelze eine große Menge Strahlung freigesetzt. Wie schlimm die Auswirkungen sind, ahnen viele nicht, weil der Vorfall vertuscht wird.

Der Tiroler Meteorologe Ignaz Vergeiner rekonstruiert Jahre nach dem Störfall, was wirklich in jenen Tagen in den Hügeln Pennsylvanias geschah - und warum die offiziellen Strahlendaten nicht zu den Erfahrungen der Menschen passen. Von einem metallischen Geschmack im Mund, über verbrannte Haut bis zu Krebsfällen bei Kindern.

Anhand von Wetterdaten versucht er nachzuvollziehen, wo die Strahlung am meisten Schaden angerichtet hat. Unterstützt wird er von Anwohnern, die den offiziellen Erklärungen nicht mehr vertrauen.

Der Autor Karl Hoffmann macht erlebbar, wie mühsam sich die Wahrheit vom Atomunfall von Three Mile Island gegen Industrie, Behörden und politische Interessen behaupten muss.

--> https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:0b8fd8e31458d247/
hier finden sich weitere interessante Berichte ums Thema!
#38
Termine und Veranstaltungen / Aw: 12.03.2026 Radiometrisches...
Letzter Beitrag von opengeiger.de - 15. März 2026, 19:06
Ich schätze die Teilnehmerzahl lag bei etwa 80. Wie man diesem Thread entnehmen konnte , war die Beteiligung von Leuten, die im Forum aktiv sind, vernachlässigbar. Mir ist nur die eine Person, die hier auch versucht hat Werbung zu machen, aufgefallen, obwohl das erklärte Ziel der Veranstalter war, Bürgerforscher anzusprechen und ihnen eine Stimme zu geben. Aber so groß war die Attraktivität der Veranstaltung weder für Leute aus diesem Forum, wie aus anderen Communities wohl doch nicht. Ich glaube mittlerweile, dass es zwar Bastler und Mineraliensammler gibt, aber eben sehr wenig Bürgerforscher, die auch Anwender der Geräte im Sinne des Strahlenschutzes und der Radioökologie sind und auch Willens sind, darüber zu berichten.

Es gab einen offiziellen Fotografen, daher habe ich selbst sehr wenig fotografiert. Die Fotos sind allerdings bisher nicht freigegeben. Auch die Vorträge werden ausschließlich den Mitgliedern des FS-eV und Teilnehmern zur Verfügung gestellt und bleiben urheberrechtlich geschützt, d.h. sie dürfen hier nicht veröffentlicht werden.

Ansonsten kann ich nur sagen, dass ausser mir nur zwei Hobbyisten vorgetragen haben. Das übrige Schwerpunktthema war Radon. Dazu kann ich nur soviel berichten, dass es der Rikamino dank des Einsatzes von @silfox bis in die PTB geschafft hat. Um das Kalibrieren von Consumer-Geräten und des Low-Cost Geräts nach dem Rikamino-Prinzip gab es eben einen Vortrag der PTB. Dazu könnte es vielleicht bald eine Veröffentlichung geben. Das Übrige wird wohl in der einen oder anderen Form im Heft der Strahlenschutzpraxis erscheinen, die bekanntlich auch kostenpflichtig ist, bzw. nur den Mitgliedern frei zur Verfügung gestellt wird. Von daher hilft nur, das nächste Mal selbst hingehen!
#39
Objekte und Stoffe / Aw: radioaktive Röhren
Letzter Beitrag von exicator - 15. März 2026, 19:02
Guten Abend,

... ich reiche mal noch ein Bild von der 4.8 Krypton Druckflasche nach.

Sie dürfen in diesem Board keine Dateianhänge sehen.

Grüsse aus Berlin,
Ralf
#40
Zitat von: Lennart am 15. März 2026, 13:29Sehr spannend! Ausführliche Reiseberichte sind immer gerne gesehen  :good3:

Welchen Messwert zeigt der Graetz an dem großen Brocken? 123,6 µSv/h? Bei 1236 µSv/h würde das Gerät wohl zur Einheit mSv/h wechseln, hoffe ich mal  ;D

126 in der Tat. In der Mitte des Dorfes gibt es einen autogroßen Felsbrocken, der ein paar Mal höher reicht, aber da der Uraninit immer in der Matrix vorliegt, erreicht er kaum jemals den begehrten 1-mSv-Bereich. :D