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#31
Tschechien (CZ) / Aw: Radium-Quelle Břetislav be...
Letzter Beitrag von megapull - 26. August 2026, 20:47
Ja, ich war dort mit @Radiohörer und habe ein paar Experimente durchgeführt. Ich werde ein paar Videos von diesem Ort machen, da wir unter anderem einen Aktivkohlefilter ins Wasser gegeben haben.

Ein fantastischer und sehr interessanter Ort.
#32
Tschechien (CZ) / Aw: Radium-Quelle Břetislav be...
Letzter Beitrag von DG0MG - 26. August 2026, 20:39
@megapull war auch dort:


Da muss ich mich wohl mit Quellwasser-Marinelli auch mal auf den Weg machen - so weit ist das ja nicht.
#33
Strahlenschutz / Aw: Praktische Döschen für rad...
Letzter Beitrag von NoLi - 26. August 2026, 15:23
#34
Mineralien, Glas und Keramik / Aw: radium uhr
Letzter Beitrag von NoLi - 26. August 2026, 11:57
Zitat von: Lennart am 26. August 2026, 10:51...
Natürlich beinhaltet die Farbe deutlich mehr Leuchtmasse als Radium und deshalb wird auch nicht sämtliches Zinksulfid durch die Strahlung zerstört, weshalb es dann durch UV-Licht noch angeregt werden kann. Es ging aber um das eigenständige Leuchten, also die Aufgabe, für die man diese Leuchtfarbe ursprünglich mal hergestellt hat.
Zuerst wird natürlich die Leuchtmasse zerstört, die im direkten Kontakt zur radioaktiven Substanz steht. Daher meine Aussage, dass die Radiumfarbe eben nicht mehr von selbst leuchtet.
Genau dieses Selbstleuchtfähigkeit auch nach Jahrzehnten hängt vom Radiumgehalt der Leuchtfarbe ab; je geringer, desto länger selbstleuchtend, bis heute noch nach gut 60+ Jahren.

Norbert
#35
Mineralien, Glas und Keramik / Aw: radium uhr
Letzter Beitrag von Lennart - 26. August 2026, 10:51
Zitat von: NoLi am 26. August 2026, 10:10Ob Radium-Leuchtfarbe unter UV-Licht noch nach Jahrzehnten noch leuchtet oder nicht, hängt von der Radiumaktivität ab. Je höher diese ist, desto eher werden die Leuchtkristalle zerstört und die Farbe wechselt ins bräunliche. Die meisten deutschen Uhren/Wecker enthielten Farbe der Klasse niedriger Radiumaktivitäten (bis zu wenigen tausend Bq pro Uhr) und fluoreszieren bis heute unter UV-Bestrahlung.

Norbert

Okay, das hat doch aber keinen Themenbezug  :)

Ich habe diese Aussage von Peter kommentiert:
Zitat von: Peter-1 am 25. August 2026, 22:49[...] sondern in absoluter Dunkelheit selbst leuchten.

Natürlich beinhaltet die Farbe deutlich mehr Leuchtmasse als Radium und deshalb wird auch nicht sämtliches Zinksulfid durch die Strahlung zerstört, weshalb es dann durch UV-Licht noch angeregt werden kann. Es ging aber um das eigenständige Leuchten, also die Aufgabe, für die man diese Leuchtfarbe ursprünglich mal hergestellt hat.
Zuerst wird natürlich die Leuchtmasse zerstört, die im direkten Kontakt zur radioaktiven Substanz steht. Daher meine Aussage, dass die Radiumfarbe eben nicht mehr von selbst leuchtet.
#36
Strahlenschutz / Aw: Praktische Döschen für rad...
Letzter Beitrag von megapull - 26. August 2026, 10:34
Meiner Erfahrung nach braucht man sich darüber keine großen Sorgen zu machen.
Ich lagere einige radioaktive Mineralien in meinem Heimbüro.

Ich besitze zwei Acryl-Schränke (ca. 35 x 60 cm) mit Einlegeböden und Magnettüren. Diese sind von Temu und natürlich nicht luftdicht. Darin bewahre ich meine sekundären Uranmineralien (hauptsächlich Autunit und Uranopilit) auf, etwa 10–20 Stück. Das einzige Stück mit relativ hoher Strahlendosis weist eine Kontaktstrahlung von 20 µSv/h auf, während die anderen im Durchschnitt 0–2 µSv/h erreichen.

Diese Mineralien befinden sich in handelsüblichen Acryl-Sammelboxen mit Mineralkitt.

Der Raum ist durchschnittlich belüftet, nichts Besonderes.

Selbstverständlich habe ich im Vorfeld umfangreiche Messungen durchgeführt, um ein akzeptables oder gar kein Risiko einzugehen. Meine Funde sind wunderschön, aber nicht so schön, dass ich Radon einatmen oder unnötige Dosen aufnehmen würde.

Mein Schreibtisch steht etwa 150 cm von den Mineralienschränken entfernt, die in Kopfhöhe auf einem Regal stehen. An meinem Schreibtisch sind die Dosisleistungen normal (z. B. dieselben, wenn ich die Mineralien woanders hinbringen würde), und die Radonkonzentrationen liegen zwischen 0 und 50 bq/m³.
Etwa 20 cm vom Mineralienschrank entfernt, ebenfalls auf dem Regal und in derselben Höhe, beträgt die Dosisleistung 1 µSv/h.

Hier ist ein kurzes Video zur Veranschaulichung: https://streamable.com/e6tbut

(0,2 µSv/h sind hier normal, da das gesamte Haus aus Schlackenziegeln gebaut ist. Das war der Hauptgrund für die Anschaffung eines Radonmessgeräts.)

Natürlich schlägt das Messgerät im Schrank nach einer Weile außerhalb des Messbereichs aus, aber ehrlich gesagt interessieren mich nur die Werte außerhalb des Schranks. Das Radon wird von diesen kleinen Exemplaren so langsam produziert, dass es eigentlich kein Problem darstellt ... bis Ihre Sammlung zu groß wird.

Luftdichte Verschlüsse (üblicherweise von Militärmunitionskisten) verwende ich nur für die stärker strahlenerzeugenden Stücke, die ich separat aufbewahre. Für kleinere, weniger strahlenerzeugende Stücke reichen ein paar Schichten Acrylglas völlig aus, um die Radonproduktion so weit zu verlangsamen, dass Sie sich keine Sorgen machen müssen.

Noch etwas: Die Mineralien selbst sind mit Acrylspray (zwei Schichten) überzogen, wodurch sie formstabiler und weitgehend berührungssicher sind. Das trägt sicherlich auch etwas dazu bei.

Bonus: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/2777547/
#37
Eigenbau, Elektronikbasteln und Programmieren / Aw: Opengeiger PMT-Adapter
Letzter Beitrag von ABel - 26. August 2026, 10:32
Hallo Bernd,

hier Mal nicht mit max. Verstärkung, sondern mit einer Amplitude von 0,7 (bei 2kHz).

Außerdem was aus meinem HF-Rechteckgenerator rauskommt.

Mag sein, dass das bei professioneller Hardware besser aussieht. Ich habe aber den Eindruck, das die Realität meist nicht so ideal aussieht, vor allem wenn man genauer hinsieht.

Gruß Andreas
#38
Mineralien, Glas und Keramik / Aw: radium uhr
Letzter Beitrag von NoLi - 26. August 2026, 10:10
Ob Radium-Leuchtfarbe unter UV-Licht noch nach Jahrzehnten noch leuchtet oder nicht, hängt von der Radiumaktivität ab. Je höher diese ist, desto eher werden die Leuchtkristalle zerstört und die Farbe wechselt ins bräunliche. Die meisten deutschen Uhren/Wecker enthielten Farbe der Klasse niedriger Radiumaktivitäten (bis zu wenigen tausend Bq pro Uhr) und fluoreszieren bis heute unter UV-Bestrahlung.

Norbert
#39
Hallo Andreas

welchen Ausgangswiderstand hat dein Audiointerface - vielleicht feht da nur eine Last.

Das Überschwingen wird aber auch so schon durch die folgende Integration unterdrückt und sollte nicht weiter stören.

Nur wenn man wirklich ordentlich messen will ist das Mist. Also einen einfachen Generator aufbauen.

Und wie Du die Eingangsspannung teilst ist egal, Aber zumindest den ersten OPV würde ich dann in der Sonde unterbringen, damit Du einen definierten niederohmigen Ausgang zum Kabel hast.

Viele Grüße
Bernd
#40
Eigenbau, Elektronikbasteln und Programmieren / Aw: Opengeiger PMT-Adapter
Letzter Beitrag von ABel - 26. August 2026, 08:43
Hallo,

hier Mal ein Vergleich von Reduzierung der PMT-Adapter Eingangsamplitude durch
- eine Spannungsteilung am Lastwiderstand im Divider
- einen Leitungswiderstand in der Signalleitung (nach dem Trennkondensator und vor dem BNC-Kabel)

Allerdings habe ich die BaseLine-Parameter in Theremino MCA nicht optimiert! Das könnte durchaus noch etwas bringen, die Pulse sind unterschiedlich lang (Achtung: die Zeitachse der Diagramme ist unterschiedlich lang).

Gruß Andreas