Neueste Beiträge

#31
Mineralien, Glas und Keramik / Aw: Gelb fluoreszierender Zirk...
Letzter Beitrag von dave_one - 31. März 2026, 10:05
Spannend! Ich freue mich auf leuchtende Bilder.  :sun_bespectacled:
Werden solche Kristalle irgendwo in Deutschland abgebaut für industrielle Nutzung, oder sind das Gemstone / Schmucksteine, die Sammler untereinander tauschen?  :buba:
#32
Mineralien, Glas und Keramik / Gelb fluoreszierender Zirkon K...
Letzter Beitrag von DL8BCN - 31. März 2026, 08:42
Hallo, ich bekomme in den nächsten Tagen einen intensiv gelb fluoreszierenden Zirkon Kristall.
Zirkone sind bekannt für ihre leichte Radioaktivität durch eingelagerte Fremdatome von Uran- und Thoriumverbindungen.
Diese verursachen meines Wissens nach auch die Fluoreszenz.
Wenn ich das Teil bekommen habe kommt es in meine Bleiburg zur Vermessung mit dem 63mmx63mm NaI(TI) Kristall.
Ich bin gespannt, ob etwas zu messen sein wird.
Ich hatte gerade auch meine Sammlung der UV-Mineralien erweitert mit Yooperlit.
Das sieht echt toll aus und hat eine ganz geringe Thoriumaktivität.
Darüber kann ich noch separat berichten.


#33
Zitat von: Elektroniknerd am 30. März 2026, 14:38Der Widerstand begrenzt den Strom während des Impulses. Ein zu hoher Strom führt zu (mehr/übermäßigem) Zählrohrverschleiß.
Ein (zu) großer Widerstand lädt die (unvermeidlichen "parasitären") Kapazitäten langsamer auf, die maximale Zählrate sinkt.

Ja, so kenne ich das auch.
Aber bei der Bauweise ist die parasitäre Kapazität schon am geringsten und trotzdem ein kleinerer Arbeitwiderstand ????

Viele Grüße
Bernd
#34
Radon / Aw: 280 Bq/m3 in Wohnraum
Letzter Beitrag von Würfel - 30. März 2026, 21:12
Hallo Hubo,

Wilkommen hier im Forum und viel Spass und gute Informationen!

Eine Radonmessung über 2 Wochen ist noch nicht besonders aussagekräftig. Der Referenzwert für eine Handlungsempfehlung liegt bei 300 Bq/m3, für den Durchschnittswert einer möglichst 3 monatigen Langzeitmessung jeweils einmal im Winter- und Sommerhalbjahr.
Der Radonwert schwankt zudem sehr stark mit dem vorherrschenden Luftdruck, also Tiefdruck = viel Radon und Hochdruck = weniger Radon. Windstille bedeutet mehr und Wind eher weniger Radon.
Im Winterhalbjahr wird weniger gelüftet, daher mehr Radon im Haus, im Sommer wieder vermehrtes Lüften, daher weniger Radon im Haus.

Allgemein die einfachste Möglichkeit, die Radonwerte zu senken, ist regelmässiges kurzes Stosslüften in Windrichtung quer durchs Haus. Siehst Du nach ca. 30 min schon am Radoneye.

Eine nachträgliche Abdichtung der Bodenplatte ist recht aufwendig und teuer.
Möglich wären auch eine Lüftungseinrichtung (gibt es mit Wärmerückgewinnung und auch mit Steuerung durch einen Radonsensor).
Eine weitere aufwändige Senkungsmöglichkeit sind spezielle Radonbrunnen aussen am Haus, an die ein ringförmig umschließendes Drainagesystem angeschlossen wird. Im "Gas"-Brunnenschacht ist ein Gebläse, das das abgezogene Radon aus der Bodenluft mit einem Abluftrohr über den Dachfirst hinausbläst.

Zumindestens Deine bis jetzt gemessenen Werte sind im Durchschnitt aber eher als mehr oder weniger unproblematisch einzuschätzen, da ist regelmässiges Lüften morgens und abends wohl ausreichend.
Nicht der einzelne Höchstwert zählt, sondern die langfristige Durchschnittsbelastung, daher länger messen.

Schöne Grüße
Stefan
#35
Ideenbox / Aw: Definition eines PMT-Pulse...
Letzter Beitrag von ABel - 30. März 2026, 20:24
Hallo Bernd,

anbei meine Versuche dem Verständnis der Integration näher zu kommen.

Gruß Andreas
#36
Der Widerstand begrenzt den Strom während des Impulses. Ein zu hoher Strom führt zu (mehr/übermäßigem) Zählrohrverschleiß.
Ein (zu) großer Widerstand lädt die (unvermeidlichen "parasitären") Kapazitäten langsamer auf, die maximale Zählrate sinkt.
#37
Radon / 280 Bq/m3 in Wohnraum
Letzter Beitrag von Hubo - 30. März 2026, 14:22
Hallo liebes Forum,
Ich gehöre wohl hier zu den Radiophoben hier.

Vor zwei Wochen habe ich mir einen RadonEye RD200 gekauft und bin seitdem fleißig am messen. Ich bin aktuell wegen den Messwerten etwas verwundert. Ich habe keinen Keller, sondern einfach nur ein Haus mit Bodenplatte im Erdgeschoss. Ich messe in meinen Wohnräumen tagsüber Werte zwischen 50 und 150 Bq/m3.
Über die Nacht bis zum Morgen steigen die Werte auch zum Teil bis auf 280 Bq/m3.
Ich lese im Internet immer wieder, dass die Werte nicht über 100 steigen sollten.
Habt ihr jemand eine Idee, wie ich Maßnahmen gegen die hohen Radonwerte ergreifen kann?
#38
Grundlagenwissen / Aw: Sonne, Polarlichter
Letzter Beitrag von Flipflop - 30. März 2026, 12:26
Vielleicht Polarlichter im Norden von Deutschland, Dienstag auf Mittwoch?

Sie dürfen in diesem Board keine Dateianhänge sehen.

https://www.swpc.noaa.gov/
#39
Ideenbox / Aw: Definition eines PMT-Pulse...
Letzter Beitrag von ABel - 30. März 2026, 12:11
Hallo,

scheinbar habe ich mir den neuen Adapter mit den 600 VDC nicht beschädigt. Das Histogramm eines zweiten Adapters (ich musste 3 Platinen bestellen, hab mir daher einen zweien zusammengelötet) zeigt keine eklatanten Unterschiede.

Als Ref 3 ist das Histogramm mit dem alten Adapter (ohne Poti im Eingang) und einem 3 MOhm Widerstand in der Signalleitung zu sehen. Schon dieses alte Histogramm ist in der X-Achse etwas gestaucht, die Neuen sind aber nochmals ein gutes Stück mehr gestaucht (sie die Peaks > 700 keV). Mit dieser Lösung (Poti im Adaptereingang) bin ich nicht zufrieden, da arbeite ich lieber mit dem alten Adapter und einem Widerstand in der Signalleitung.

Anbei auch noch ein Puls aus einem der neuen Adapter (24Bit, 192 kHz). Diagnose: Der Puls ist zu kurz! Zum Vergleich ein Puls mit Signalleitungswiderstand.

Gruß Andreas
#40
Zitat von: Radioquant98 am 10. Februar 2026, 18:24
Zitat von: Peter-1 am 10. Februar 2026, 18:11Mich wundert, dass der Anodenwiderstand für das 70031 Zählrohr nach Datenblatt 5,1Meg sein soll, aber nach der Schaltung nur etwas größer als 3 Meg ist.
Ja, das ist mir auch etwas niedrig. Aber die 5M sind wahrscheinlich nur für das Datenblatt wichtig. Funktionieren wird es womöglich auch mit höheren und niedrieren Werten.
Ich werde mal nachfragen.

Viele Grüße
Bernd

Leider habe ich keine Antwort erhalten - schade - die waren schonmal auskunftsfreudiger.

Viele Grüße
Bernd