Neueste Beiträge

#31
Tschechien (CZ) / Aw: Rožná / Bukov Uran Minen
Letzter Beitrag von megapull - 22. Juli 2026, 11:24
Zitat von: DG0MG am 14. Juli 2026, 13:09Gelegentlich befahren ja "irgendwelche Leute" die wenigen noch offenen Stollen des früheren Uranbergbaues im Erzgebirge. Aber das ist kompletter Kindergarten gegen das hier:


Ein >1000 Meter tiefer Schacht mit 24 Sohlen, funktionsfähig und nicht komplett verlassen. Der Förderturm Rozna II steht bei Dolní Rožínka in Tschechien. Mich wundert es, dass das nur so legär gesichert ist, denn dort ist der Staatsbetrieb DIAMO aktiv. U.a. wurde dort der letzte in Königstein gewonnene Uranschlamm hintransportiert und weiterverarbeitet: https://www.geigerzaehlerforum.de/index.php?msg=8004
Sie steigen den Schacht hinunter bis auf eine erste Sohle, gehen dann den Stollen eine ganze Weile (sie schätzen ~2 km) und kommen zu ebener Erde an ein Mundloch, hinter dem ÜT viele Gleise mit Weichen liegen. Ich denke, das ist am oder gar im Gelände des Aufbereitungsbetriebes östlich der Schlammteiche.

Ich habe aus zuverlässiger Quelle erfahren, dass DIAMO (das Unternehmen, dem alle ehemaligen und aktiven Minen und Abbaugebiete in Tschechien gehören) aufgrund dieses Videos bald alle derartigen Standorte in Tschechien schließen wird.

Ich spreche von Orten wie Příbram und ähnlichen, die von Sammlern genutzt werden.

Ich möchte die Männer im Video nicht kritisieren, aber im Vergleich zur Gemeinschaft der Uranbergbauforscher und Mineraliensammler sind die gemessenen Werte und die gefundene ,,Erzmenge" lächerlich.

Meiner Meinung nach lohnt es sich absolut nicht. Zumal es meines Wissens auch Tage der offenen Tür bei DIAMO gibt, neben einer großen Anzahl stillgelegter Minen, die alle gleich aussehen. Natürlich müsste man mehr recherchieren, um diese zu finden und hineinzukommen...

Die Videoqualität ist zwar beeindruckend, aber ich vermute, dass dies bald einen Aufschrei in der tschechischen Sammler- und Urban-Exploration-Szene auslösen wird, die solche Erkundungen (natürlich ohne 4K-Kameras) schon seit Jahren durchführt.

Außerdem stehen die Leute, die das dort schon lange machen, oft in Kontakt mit den Behörden und melden Kontaminationen, Sicherheitsmängel und hohe Strahlungswerte. Sie leisten also auch einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Unversehrtheit der Orte. Die Männer im Video haben offenbar Schlösser oder Tore zerstört, was die eigentliche Sorge war. Man kann ähnliche Orte normalerweise unversehrt erreichen.

Und wozu das Ganze? Sicher, das Video ist beeindruckend, aber die daraus resultierenden Folgen sind es vielleicht nicht wert. Und ich habe noch keine wirklich interessanten Szenen gesehen, in denen die gesamten Minenwände grün leuchten – ein Anblick, der in diesen Uranminen sehr häufig vorkommt und oft von anderen Forschern gepostet wird.

Ganz zu schweigen vom reißerischen Vorschaubild.
#32
Vermutlich im Zusammenhang mit dem Manhattan-Projekt. Jedenfalls habe ich immer wieder davon gehört. Wo genau die beiden Standorte sind und wie sie Zusammenhängen weiss ich nicht. Und wie es mit dem Radon aussieht weiss man auch nicht. 

Niagara Falls Storage Site - January 2016

U.S. Army Corps of Engineers, Buffalo District

#33
Presse/TV/Rundfunk/Youtube/Internet / Aw: USA Town of Niagara: Konta...
Letzter Beitrag von DG0MG - 22. Juli 2026, 10:21
Hier sind noch zwei Beiträge dazu. Allerdings scheint das eine Anhäufung von Nichtwissen zu sein. Nicht, was es ist, nicht wo es herkommt und seit wann es dort ist. Man sieht (natürlich) auch keine "richtigen" Messwerte, nur Ludlum-Zeiger am rechten Anschlag und 6-stellige cpm-Werte. 


#34
News 4 Investigates deckt besorgniserregende Strahlungswerte in Häusern in Niagara auf, vier Familien evakuiert

News 4 Investigates finds concerning levels of radiation in Niagara homes, 4 families evacuated
WIVBTV


#35
Sonstige deutsche Bundesländer / Aw: Duisburg
Letzter Beitrag von jedion - 22. Juli 2026, 08:50
Ah... gerade eben gefunden:

https://www.onlinetoolscenter.com/de/strahlung-umrechner

Demnach entsprächen 50Gy einer effektiven Dosis von 50Sv.
#36
Sonstige deutsche Bundesländer / Aw: Duisburg
Letzter Beitrag von jedion - 22. Juli 2026, 08:32
Ich ziehe meinen Hut vor Eurem Fachwissen.
Irgendwie ist mir das alles zu hoch. Ich habe in meinem Entlasungsbericht (aus der Strahlenklinik) tatsächlich folgende Informationen gefunden:

Gesamtdosis jeweils 50Gy, Einzeldosis jeweils 2Gy, 5 Fraktionen pro Woche.
Dosisaufsättigung ad 66Gy in gleicher Fraktionierung nach neuem PL-CT.

Nichts davon ist mir verständlich, außer das die Dosis nach dem 2. CT wohl erhöht wurde.

#37
Sonstige deutsche Bundesländer / Aw: Duisburg
Letzter Beitrag von Kermit - 21. Juli 2026, 23:19
Zitat von: NoLi am 21. Juli 2026, 21:44bekam mitgeteilt, sein Dosisflächenprodukt betrug 84 mGycm².

und was macht der Patient dann mit dem DFP?

Zitat von: NoLi am 21. Juli 2026, 21:44Zettel mit Röhrenspannung, Röhrenstrom und Strahlzeit
und das reicht auch, um eine Dosis zu berechnen...

Was hilft es einem Patienten, wenn er weiß, das zum Beispiel seine Hirntumor Bestrahlung mit einer Summen  Tumordosis von 46 Gy erfolgt ist? Kann er dann irgendwelche Vergleiche ziehen?

Die Behandlung von Patienten mit ionisierender Strahlung oder radioaktiven Stoffen ist streng geregelt und von zahlreichen Qualitätssicherrungs Maßnahmen begleitet und natürlich kann der Patient auch jederzeit eine Weiterbehandlung ablehnen...

Für den Patienten zählt bei der Diagnostik (Rö, CT, MR, PET, SPECT und wie sie alle heißen..) das der Arzt eine stichhaltige Diagnose stellen kann und dann daraufhin eine angepassrte Therapie erfolgen kann.

Bei der Therapie zählt beim Patienten als erstes die Kontrolle des Tumors (Tumorwachstum und Metastasierung), dann das möglichst lange Überleben der Erkrankung, und dann die möglichst weitreichende Befreiung vom Schmerz.

#38
Sonstige deutsche Bundesländer / Aw: Duisburg
Letzter Beitrag von Peter-1 - 21. Juli 2026, 22:57
Nur genau hinsehen. Ist doch alles vorhanden.
Sie dürfen in diesem Board keine Dateianhänge sehen.
#39
Sonstige deutsche Bundesländer / Aw: Duisburg
Letzter Beitrag von NoLi - 21. Juli 2026, 21:44
Zitat von: DL8BCN am 21. Juli 2026, 12:24...
Aus meiner Sicht hätte ich ein Anrecht darauf, zu erfahren wie viele Milligrays ich abbekommen habe. Und das sollte auch in meinen persönlichen Dokumenten einsichtig sein.
:good2:
Als Patient sollte man ein Anrecht haben, die Röntgen-Dosis bzw. das Dosisflächenprodukt mitgeteilt zu bekommen. Dies wird zum Teil auch vorbildhaft gemacht...ein Kollege mit neuem Hüftgelenk bekam mitgeteilt, sein Dosisflächenprodukt betrug 84 mGycm². Auf der anderen Seite bekam ich mal auf meine diesbezügliche Anfrage einen Zettel mit Röhrenspannung, Röhrenstrom und Strahlzeit ausgehändigt.

Norbert
#40
Sachsen / Aw: Waldwege um Kottenheide un...
Letzter Beitrag von DG0MG - 21. Juli 2026, 20:57
Zitat von: miles_teg am 21. Juli 2026, 10:51Aber ich denke nicht das dort Wildschweine am Werk waren. Meist tauchen diese in Gruppen auf und durchwühlen dann großflächig einen Bereich oberflächennah.

Genau. Aber Mineraliensucher (und auch Sondengänger) machen meistens einen kleinen "Krater", weil eben das Objekt der Begierde nicht direkt an der Oberfläche liegt. Das war aber hier auch nicht der Fall, es war mehrfach nur die Grasnarbe beiseite geschoben. Deswegen bin ich unsicher und halte beides für möglich. Wenns ein Sammler war, hat er zumindest Schelte verdient, seine Grabungsspuren nicht wenigstens ein klitzekleines bisschen zu kaschieren und das Gras wieder drüber zu schieben.