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#31
Strahlenschutz / Praktische Döschen für radioak...
Letzter Beitrag von RadPalace - 22. August 2026, 12:44
Hallo Ihr,

ich lagere meine wenigen radioaktiven Mineralien an sicherer Stelle auf dem Grundstück, so dass weder Strahlung noch Radon in die Raumluft kommen können. Ich würde aber gern ein, zwei besonders interessante Stücke in meine Sammelvitrine stellen. Von der Strahlung her würde es gehen, Plexiglas + Glas der Vitrine + Abstand senken die Strahlung für einen Betrachter auf Hintergrund-Niveau. Das Polystyrol der normalen Mineraliendöschen ist allerdings nicht für seine Radondichtheit berühmt. Hat jemand eine Bezugsquelle für passende Döschen? Die Stücke sind alle im Bereich weniger Zentimeter.
#32
Strahlenschutz / Aw: Notfall - Bitte um Hilfe
Letzter Beitrag von RadPalace - 22. August 2026, 12:38
Ich hab das Tc mal an den Finger bekommen, als ein Handschuh gerissen ist (danke dass im ÖD meist vom billigsten Anbieter gekauft wird). Tolle Möglichkeit, selbst Mal eine Halbwertszeitkurve zu erstellen.  ;D
#33
Hallo Andreas,

 ......Was brauche ich um einen Input zu erzeugen......

Das hatte Peter schonmal gezeigt, wie das mit einfachsten Mitteln geht. Mußt mal suchen - er hatte glaube einen Impulsformer für einen Rechteckgenerator gezeigt.

Viele Grüße
Bernd
#34
Hallo Andreas, ein Funktionsgenerator gehört wie auch ein Oszilloskop zur Grundausstattung eines Elektroniklabors.
Zumindest wenn man so wissenschaftliche Messungen machen will wie du.
Da solltest du dringend einen Funktionsgenerator kaufen.
Die Auswahl ist riesig und die Kosten für ein professionelles Gebrauchtgerät oder etwas einfachere Neugeräte sind überschaubar.
#35
Eigenbau, Elektronikbasteln und Programmieren / Aw: Opengeiger PMT-Adapter
Letzter Beitrag von ABel - 22. August 2026, 09:13
Hallo,

ich habe versucht die Linearität meines opengeiger PMT-Adapter-Nachbaus exakter zu messen.

Da mir kein Funktionsgenerator zur Verfügung steht, habe ich den Theremino ,,Puls simulator" und mein externes USB-Audio-Interface (192 kHz, 32Bit) zur Erzeugung des Input-Signals benutzt. Theremino empfiehlt als Freq. 50 Hz. Die Amplitude lässt sich nur in ganzzahligen dB-Schritten einstellen, der Puls für 0dB ist immer zu klein (um ca. 2% entsprechend -0,2dB), ab -1dB scheint die Amplitude linear zu sein. Der Puls selbst ist natürlich viel länger als ein Puls aus dem Detektor (FallTime ca. 60µs, RiseTime ca. 100µs).

Für die Tabelle im angehängten PDF, habe ich die Statistik meines Oszilloskops genutzt. Die Werte für Avg, Max und Min sind immer über 1000 Messungen entstanden. Die Amplitude für den Input-Puls habe ich auf max. 2V eingestellt, um den möglichen Nutzungsbereich der Operationsverstärker ausloten zu können (die beiden LMP7731 werden mit +/- 2,4V versorgt).

Ich hatte gehofft, eine Erklärung dafür zu finden, das in meinen Theremino MCA Histogrammen die Peaks bei höheren Energien ( > 1800keV) nach links verschoben sind. Die vermutete Ursache war, eine nicht-Linearität im PMT-Adapter, die Pulse hoher Amplitude weniger stark verstärkt.

Diese vermutete Ursache finde ich in meinen Messungen nicht bestätigt.
Liegt das evtl. am ungeeigneten Input?
Was brauche ich um einen Input zu erzeugen, der einem Detektor-Puls entspricht? Eine Samplingrate von 192kHz reicht da sicher nicht.

Gruß Andreas

PS: Simulation mit dem digitalisierten Input (grün), Simulationsoutput (magenta) und digitalisiertem Output (blau).
#36
Allgemeine Diskussionen / Aw: Das ODL-Messnetz des BfS
Letzter Beitrag von DG0MG - 21. August 2026, 19:11
Zitat von: DG0MG am 20. August 2026, 14:09ob sie komplett gestrichen wurde, oder ob sie die nächsten Tage als "defekt" wieder auftaucht.

Barnstorf ist als defekt wieder da. :good3:  Wird also demnächst sicher wieder Daten liefern.

http://odlinfo.bfs.de/DE/aktuelles/messstelle/032510051.html
#37
Presse/TV/Rundfunk/Youtube/Internet / Aw: St. Ingbert – radioaktives...
Letzter Beitrag von NoLi - 21. August 2026, 17:51
Zitat von: DL8BCN am 21. August 2026, 15:45Interessant wäre noch, ob die Kosten der gesamten Aktion nun der 24 Jährige übernehmen muss.
Das könnte sehr sehr teuer werden.
Eigentlich gilt das Motto "Wer bestellt, bezahlt"...aber unser Staat nimmt sich ja in seinen Anordnungen von sehr Vielem aus!

Langlebige radioaktive Abfälle (obwohl aus und in Mutter Natur gesammelt!), dazu endlagergerechte Verpackung und Dekontamination der Wohnung und eventueller anderer Lokalitäten durch eine Spezialfirma...das kostet deutlich im unteren fünfstelligem €-Bereich. Alleine die endlagergerechte Verarbeitung eines 200-Liter-Abfallfasses kostet schon im fünfstelligen Bereich (so um die € 10.000.- plus) .

Vor gut 10 Jahren wurde in Baden-Württemberg begonnen, Uranerze und über 90 % der Strahlenquellen aus Schulen zwecks Entsorgung durch die Landesanstalt für Umweltschutz einsammeln zu lassen und der Landessammelstelle zu übergeben; für die Kosten muß das Land aufkommen.
https://www.lubw.baden-wuerttemberg.de/blog/-/blogs/entsorgung-von-radioaktiven-stoffen-aus-schulen-in-baden-wurttemberg

Norbert
#38
Zitat von: DL3HRT am 13. Februar 2019, 07:52Das Präzisionspotentiometer neben dem Kodierschalter dient zum Einstellen der Schaltschwelle des Komparators, welcher die Impulse des Photomultipliers aufbereitet. Dreht man ca. 3 Umdrehungen gegen den Urzeigersinn, so ändert sich die Signalform am Zähleingang des PICs dramatisch.
Vor dem Probieren Stellung des Potis markieren, sonst...  >:D

Könnte man damit die Kalibrierung des Radiation Pager S verändern, sodass das Gerät auf der ganzen Bandbreite, unabhängig vom kalibrierten "Isotop" warnt?

Das würde den Nutzwert enorm steigern, immerhin hat es einen dicken Kristall.
#39
Presse/TV/Rundfunk/Youtube/Internet / Aw: St. Ingbert – radioaktives...
Letzter Beitrag von DL8BCN - 21. August 2026, 15:45
Interessant wäre noch, ob die Kosten der gesamten Aktion nun der 24 Jährige übernehmen muss.
Das könnte sehr sehr teuer werden.
#40
Allgemeine Diskussionen / Aw: Das ODL-Messnetz des BfS
Letzter Beitrag von NoLi - 21. August 2026, 12:45
Zum "Sondenverschwinden:
Die Sonden werden normalerweise vom BfS alle 4 Jahre abmontiert und im Strahlenkanal in Berlin kalibriert/geeicht. Wenn eine Störung oder der Verdacht darauf vorliegt, wird die betroffene Sonde schon vorher gewechselt.
Eigentlich erfolgt beim Routinetausch zur Kalibrierung/Eichung gleich der Neueinbau einer frisch überprüften Sonde...somit müsste mindestens ein Viertel des Gesamtsondenbestandes als Tauschsonden zur Verfügung stehen, was laut Info des BfS beim derzeitigen Stand von rund 1700 betriebsbereiten Messstellen einen Vorratsbestand von rund 425 Tauschsonden bedeuten würde (nicht mitbetrachtet die Ersatzsondenanzahl für den Tausch defekter Sonden).
Ich kann mir vorstellen, dass diese Tauschsonden, anteilig an den Knotenpunkten der Bundesländer verteilt, dort vorgehalten werden, um im Bedarfsfall von der lokalen BfS-Station gewechselt zu werden. Sollte keine Ersatzsonde zur Verfügung stehen, wird wahrscheinlich die betroffene Messstelle außer Betrieb genommen, bis wieder eine Sonde verfügbar ist.
Weiterhin wird das IMIS-Messnetz auf Grund des Atomausstiegs im Umkreis der Ex-Kernkraftwerke ausgedünnt und diese Sonden andernorts installiert.

Norbert