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#31
Allgemeine Diskussionen / Aw: Strahlungsmessung auf Schr...
Letzter Beitrag von NoLi - 15. Mai 2026, 15:12
Zitat von: DL8BCN am 15. Mai 2026, 14:33...
Wir wären also bei ca. 4mm Tiefe...
Das kommt einigermaßen hin, da Bäume sich quasi von sich selber ernähren.
Laub fällt runter, verrottet, wird von den Wurzeln verwertet, steigt in die Äste, bildet neues Laub, Laub fällt runter, verrottet,...
Und genauso verhält es sich mit dem ab 1986 aufgenommenem Cs-137, welches -verwechselt mit Kalium- als Nährstoff aufgenommen wurde. Daher bleibt das Cs-137 nahe an der Oberfläche, lediglich eine  Abnahme durch die Halbwertszeit findet statt.

Norbert
#32
Allgemeine Diskussionen / Aw: Strahlungsmessung auf Schr...
Letzter Beitrag von DL8BCN - 15. Mai 2026, 14:33
Interessantes Dokument Norbert.
Was ich mich schon länger frage:
Wenn ich den Waldboden betrachte, der nicht durch Menschen beeinflusst wurde, in welcher Tiefe würde heute die Schicht zu finden sein, die 1986 die Oberfläche des Waldbodens darstellte?
Oder anders gefragt: Um wie viele Millimeter pro Jahr wächst die Bodenschicht durchschnittlich im Wald an?
Dann könnte man mal gezielt die Schicht freilegen und Messungen machen.
Vermutlich ist meine Frage auch wieder schwierig zu beantworten, weil es wahrscheinlich auf die Art der Bäume ankommt.
Laubwälder dürften mehr Schichtdicke erzeugen als Nadelbäume.
Zumindest ist das meine Vermutung.

PS: Eine schnelle Anfrage bei der KI ergab folgendes für mich ein etwas überraschendes Ergebnis: Die Humusschicht in einem mitteleuropäischen Laubwald wächst extrem langsam um durchschnittlich 0,1 Millimeter pro Jahr an. Das entspricht einem echten Zuwachs des stabilen Dauerhumus von 1 Millimeter in 10 Jahren beziehungsweise 1 Zentimeter in 100 Jahren.(Quelle: https://www.google.com/url?sa=i&source=web&rct=j&url=https://www.bluehendesoesterreich.at/bauernlexikon/humus&ved=2ahUKEwjM0qKJp7uUAxX087sIHfd4NR0Q0YISegYIAAgGEAE&opi=89978449&cd&psig=AOvVaw2DvbQ5ykQbTvNHquaFVsQO&ust=1778934903507000)

Wir wären also bei ca. 4mm Tiefe...

#33
Strahlenschutz / Aw: Freigabegrenze / Freimessu...
Letzter Beitrag von Radioquant98 - 15. Mai 2026, 12:03
Zitat von: DL8BCN am 15. Mai 2026, 11:41Ich finde es natürlich richtig, das der Schutz der Bevölkerung an erster Stelle steht.

Wobei das wohl von Land zu Land unterschiedlich gehandhabt wird. Wie auch bei der Müllbehandlung .....
Und im Endeffekt kommt es doch wieder bei uns an :( und im extremfall ein Kochtopf , der nie kalt wird :D

Viele Grüße
Bernd
#34
Strahlenschutz / Aw: Freigabegrenze / Freimessu...
Letzter Beitrag von DL8BCN - 15. Mai 2026, 11:41
Ich finde es natürlich richtig, das der Schutz der Bevölkerung an erster Stelle steht.
#35
Strahlenschutz / Aw: Freigabegrenze / Freimessu...
Letzter Beitrag von RolB - 15. Mai 2026, 11:27
So wie ich das verstehe, will das 10µSv-Konzept berücksichtigen, dass durch die Wiederverwendung radioaktiver Materialien eine Vielzahl künstlicher (10µSv)-Quellen entstehen können und man in der Summe der daraus resultierenden Strahlenbelastung einen ausreichenden Abstand zu den ohnehin vorhandenen natürlichen Belastungen haben will (wobei der "ausreichende Abstand" sicher auch von Durchführbarkeit, Wirtschaftlichkeit, Bevölkerungsakzeptanz usw. abhängt).
Wie Norbert ja geschrieben hat müsste man, um die Freigabeaktivitäten für die Abfälle zu ermitteln, für jede Abfallkategorie eigene Modellrechnungen bezüglich der möglichen unter ungünstigen Bedingungen resultierenden Belastungspfade durchführen.

Roland
#36
Strahlenschutz / Aw: Freigabegrenze / Freimessu...
Letzter Beitrag von NoLi - 15. Mai 2026, 10:41
Eine direkte Messung der 10 µSv/a über die Dosisleistung ist nicht möglich, weil viel zu gering. In der Praxis wird diese Dosisgrenze über die oberflächen- und massenspezifische Aktivitätsmessung Bq/cm² UND Bq/g berechnet mit der Annahme, die Referenzperson lebt das ganze Jahr auf dem Rückbaumaterial, baut dort ihre Lebensmittel an und verzehrt sie, und deckt ihren Trinkwasserbedarf aus dem Sickerwasser; dabei müssen die Direktstrahlung und die Ingestionsdosis in Summe berücksichtigt werden.

Für die Wiederverwendung von Metallen für z.B. Kochtöpfe und Bratpfannen kommt hauptsächlich die Dosis aus der Direktstrahlung in Betracht.

Norbert
#37
Ich ging zu einem lokalen Flohmarkt und fand ein paar Dutzend radioaktive Gegenstände mit dem Radiacode.

#38
Kaufberatung / Aw: Frage zu gekauften Prüfstr...
Letzter Beitrag von hg1978 - 15. Mai 2026, 10:01
Zitat von: DL8BCN am 15. Mai 2026, 08:42Norbert hatte gefragt, wie hoch die Messwerte denn waren mit deinen Geräten?
Dann kann man einschätzen, ob es Uranglas ist, oder etwas anderes.
Wenn z.B. ein Gamma Messwert von 5 µSv/h gemessen wird, dann wird es kein Uranglas sein.
 

Moin, der RC102 hat nix detektiert. Ich
habe bereits reklamiert.
#39
Allgemeine Diskussionen / Aw: Thorium?
Letzter Beitrag von jedion - 15. Mai 2026, 09:02
Lieben Dank !
#40
Kaufberatung / Aw: Frage zu gekauften Prüfstr...
Letzter Beitrag von DL8BCN - 15. Mai 2026, 08:42
Norbert hatte gefragt, wie hoch die Messwerte denn waren mit deinen Geräten?
Dann kann man einschätzen, ob es Uranglas ist, oder etwas anderes.
Wenn z.B. ein Gamma Messwert von 5 µSv/h gemessen wird, dann wird es kein Uranglas sein.