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#31
Zitat von: Peter-1 am 10. August 2026, 14:24Hurra  :yahoo:
es ist mir gelungen diese komischen Dreiecksimpulse am Ausgang zu erzeugen.

Die sehen eher so aus, als ob die Slew-Rate am Limit ist. Der Op-Ausgang hat eine begrenzte Spannungsanstiegsgeschwindigkeit = schneller kann der Ausgang sich nicht ändern. Das sieht hier so grob nach 8V/µs aus, das ist ein plausibler Wert (ob das zu deinem OP passt => im Datenblatt nachsehen).
Erfolg der Slew-Rate ist jedenfalls, das jedes "zu schnelle" Eingangssignal zum Dreieck wird, und dann auch zunehmend kleiner als erwartet, der Ausgang kommt einfach nicht hinterher.
#32
Eigenbau, Elektronikbasteln und Programmieren / Aw: Impedanzwandler
Letzter Beitrag von Peter-1 - 10. August 2026, 15:34
@Bernd,
bei 100µA habe ich ~0,6 Volt. Es sind doch ~0,4 Volt offset !
#33
Eigenbau, Elektronikbasteln und Programmieren / Aw: Impedanzwandler
Letzter Beitrag von Radioquant98 - 10. August 2026, 15:08
Hallo Peter,

bei 100µA hast Du am Ausgang 1V. Dann sollten es bei 300µA doch 3V sein :o

Viele Grüße
Bernd
#34
Eigenbau, Elektronikbasteln und Programmieren / Aw: Impedanzwandler
Letzter Beitrag von Peter-1 - 10. August 2026, 14:24
Hurra  :yahoo:
es ist mir gelungen diese komischen Dreiecksimpulse am Ausgang zu erzeugen.
Bei 12 Volt Versorgungsspannung habe ich den Eingang mit 1mA total übersteuert.
Dann darf die Schaltung auch spinnen  :D
Sie dürfen in diesem Board keine Dateianhänge sehen.

Wie man leicht erkennen kann, so sind ~ 300µA das Maximum für 2 Volt Ausgangsimpulse. Dafür ist die Schaltung ausgelegt. Für mehr nicht !
#35
Mineralien, Glas und Keramik / Aw: Radioaktive Leuchtfarbe in...
Letzter Beitrag von DG0MG - 10. August 2026, 13:37
Da Du aus München bist, wäre auch eine Anfrage beim "Umweltinstitut" eine Möglichkeit:


Allerdings ist meine Meinung zu dem Thema, dass ich noch nie von einem Moped-Tacho mit Leuchtfarbe gehört, geschweige denn einen gesehen habe. Auch nicht mit normaler "Nachleuchtfarbe", die nicht radioaktiv ist. Mach doch wenigstens mal ein Bild der leuchtenden Ziffern aus der Nähe.

Wenn Du grundsätzlich vorsichtig sein willst (es spricht nichts dagegen), ist es aber vielleicht auch keine gute Idee, Deinen schon vorhandenen Kindern UV-Lampen in die Hand zu geben.
#36
Eigenbau, Elektronikbasteln und Programmieren / Aw: Impedanzwandler
Letzter Beitrag von Radioquant98 - 10. August 2026, 10:01
Hallo Andreas,

ich würde dir auch empfehlen bei 12V zu bleiben.

Nur noch zur Info: Die erste Stufe ist eine Emitterverstärkerstufe , aber keine so einfache. Sie ist zweimal gegengekoppelt. Einmal durch den B-C-Widerstand und einmal vom Ausgang her mit dem 18k.
Für symmetrische Signale stellt man den Arbeitspunkt am Kollektor ohne Signal auf die halbe Betriebsspannung ein. Für Unsymmetrische, wie bei uns, dann halt näher zu Ub oder Masse - wobei man aber aufpassen muß , daß die Aussteuerung linear bleibt.
Die Zweite Stufe ist eine Kollektorstufe, also ein Spannungsfolger. Die Spannung am Emitter folgt der Spannung an der Basis minus etwa 0,7V - halt abzüglich der B-E-Spannung.

Im Netz gibt es viel zu lesen Zum Beispiel hier: https://www.elektronik-kompendium.de/sites/slt/0203111.htm

Viele Grüße
Bernd
#37
Eigenbau, Elektronikbasteln und Programmieren / Aw: Impedanzwandler
Letzter Beitrag von ABel - 10. August 2026, 08:38
Hallo,

ich beziehe mich im Folgenden auf den Schaltplan von Peter in #61.

Die erste Stufe (T1) ist eine Emitterschaltung. Der Basis-Gleichstrom berechnet sich zu 12V*(18k+1k)/(4,7k+22k+18k+1k)=5V. Wenn ich nun aber statt 12V nur 5V als Versorgungsspannung habe: Wie stell ich den Basis-Gleichstrom ein? Brücke von BasisT1 zu 5V und Verbindung nach GND (18k-Widerstand) entfernen?

Die zweite Stufe (T2) ist eine Kollektorschaltung. Ich hab keine Ahnung wie ich dafür den Basis-Gleichstrom berechnen kann?

Ich glaube, ich bleibe lieber bei 12V Versorgungsspannung, auch wenn ich so viel Spannung eigentlich nicht brauche.

Gruß Andreas

PS: Die obige Basis-Gleichstrom-Berechnung stimmt nich! In der Simulation ergibt sich ein DC-Offset von 686mV.
#38
Zitat von: DG0MG am 01. Mai 2022, 11:51Der MDR hat offenbar einen weiteren Beitrag aus dem DDR-Fernseharchiv ausgegraben, den kannte ich noch nicht:

Geschönte Berichterstattung
22. April 1987 - "Kein Fall der Strahlenkrankheit"

Ein Jahr nach der Katastrophe besuchten Reporter des DDR-Fernsehens Menschen von Tschernobyl. Die Betroffenen leben in neuen Siedlungen, über Gesundheitsschäden klagen sie nicht.
Mi 22.04.1987 22:00Uhr 05:36 min

https://www.mdr.de/geschichte/ddr/politik-gesellschaft/umwelt/video-128438_zc-4dc7e1a5_zs-9a8c3e24.html

Der Link ist tot, hier ist er neu:

https://www.mdr.de/geschichte/stoebern/damals/video-128438.html

VG

ZE
#39
Eigenbau, Elektronikbasteln und Programmieren / Aw: Impedanzwandler
Letzter Beitrag von ABel - 09. August 2026, 13:31
Hallo Bernd,

hier Mal ein paar Oszilloskopbilder mit unterschiedlichen Amplituden und V2=4,5V.

Außerdem die Simulation dazu. In magenta und blaugrün die Daten aus RigolDS4.csv.

Um einen neuen , besseren Arbeitspunkt festzulegen fehlt es mir an Kenntnissen.

Gruß Andreas

PS: Durch alles Spielen mit den Parametern des Schema gelingt es mir nicht meinen Puls am CH1 auf einen so steilen Anstieg zu bringen, wie ich ihn am Oszilloskop zu sehen bekomme?! Jedenfalls nicht mit einer EXP-Funktion für die Stromquelle der Anode. Nur mit einem sehr kurzen Rechteckpuls von immens hoher Amplitude.
#40
Grundlagenwissen / Aw: Strahlendosis Röntgenreizb...
Letzter Beitrag von Kermit - 09. August 2026, 11:48
Zitat von: NoLi am 08. August 2026, 22:17Röntgenologen

Ich würde mit dem Strahlentherapeuten reden  ;) , der Radiologe (ausser er hat den zweiten Facharzt zusätzlich erworben) ist dort aussen vor  :)

Die Behandlung macht eine Strahlentherapieabteilung entweder in der "Röntgentiefentherapie" oder an den Linearbeschleunigern der Strahlentherapie.

Falls Gelenke (Fuß, Knie, Schulter, Finger) behandelt werden sollen, ist auch die Nuklearmedizin durch Injektion der Radiopharmaka eine Option.

Zitat von: SievertGray am 08. August 2026, 22:07Würdet ihr sowas machen? Ich frage mich wie ihr da die Risiko/Nutzen-Rechnung macht, ich bin mir gerade noch nicht sicher wie ich mich entscheiden würde.

Wie Noli schon geschrieben hat.

Es ist von vielen Sachen abhängig. Im Wesentlichen vom persönlichen Krankheitsverlauf, wie lange und wie belastend dieser ist. Weiterhin spielen dabei auch die Medikamenteneinnahme eine große Rolle. Bei langen Krankheitsverläufen ist dann u.U. die Medikamentenwirkung nicht mehr wie erhofft vorhanden (chronische Schmerzen...) oder die Nebenwirkungen überwiegen.

Ein guter Hausarzt ist da der erste Anlaufpunkt. Notfalls mit dem Hinweis auf eine angedachte Schmerzbestrahlung.

Und nochmals der Hinweis, es ist eine lokale Behandlung mit sehr begrentzter lokaler Wirkung.

hier mal ein Beispiellink zum Nachlesen:

https://www.heinrich-braun-klinikum.de/neuigkeiten.php?id=1164